Schweizer Vornamen

Das Bundesamt für Statistik (BFS) wertet die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus. Diese Vornamen werden jedes Jahr von den Zivilstandsämtern in ihrem Kreis an das BFS übermittelt.

Im Jahr 2016 wurden in der Schweiz 87.883 Geburten gezählt; davon waren 42.951 Mädchen und 44.932 Jungen. Die Spitzenreiterinnen des Jahres 2016 waren Mia, Emma und Elena, die Spitzenreiter Noah, Liam, Gabriel und Luca.

Nach Sprachregionen betrachtet war 2016 in der Deutschschweiz Mia der beliebteste weibliche Vorname. Bei den Jungen nahm Noah den ersten Platz ein. In der französischen Schweiz ist seit 2004 Emma die Nummer 1. Bei den Jungen lag Gabriel im Jahr 2016 an der Spitze. In der italienischen Schweiz nahmen 2016 Leonardo und Sofia die Spitzenpositionen ein. Im romanischen Sprachgebiet schwankt auf Grund der geringen Anzahl Geburten die Verteilung der Vornamen von einem Jahr zum anderen stark. 2016 standen Laurin und Valentina an vorderster Front.

Unterschiedliche Schreibweisen wurden konsequent als separate Vornamen gezählt.

Die häufigsten Babynamen in der Schweiz

(Geburtsjahr 2016)

Mädchen Jungen
  1. Mia
  2. Emma
  3. Elena
  4. Sofia
  5. Lena
  6. Emilia
  7. Lara
  8. Anna
  9. Laura
  10. Mila
  11. Lina
  12. Giulia
  13. Julia
  14. Sara
  15. Nora
  16. Sophia
  17. Leonie
  18. Lea
  19. Alina
  20. Nina
  1. Noah
  2. Liam
  3. Gabriel
  4. Luca
  5. Leon
  6. Elias
  7. David
  8. Samuel
  9. Louis
  10. Julian
  11. Matteo
  12. Ben
  13. Leandro
  14. Jonas
  15. Levin
  16. Nico
  17. Leo
  18. Diego
  19. Tim
  20. Alessio

Schweizer Flagge © daboost - Fotolia.com

Deutschschweiz

Mädchen Jungen
  1. Mia
  2. Emma
  3. Emilia
  4. Leonie
  5. Elena
  6. Lena
  7. Anna
  8. Alina
  9. Sophia
  10. Laura
  11. Julia
  12. Lina
  13. Lea
  14. Mila
  15. Lara
  16. Elin
  17. Sara
  18. Sofia
  19. Nora
  20. Lia
  1. Noah
  2. Leon
  3. Luca
  4. Elias
  5. Liam
  6. Ben
  7. Julian
  8. David
  9. Levin
  10. Nico
  11. Samuel
  12. Nino
  13. Jonas
  14. Tim
  15. Leandro
  16. Matteo
  17. Dario
  18. Gian
  19. Jan
  20. Louis

Französische Schweiz

Mädchen Jungen
  1. Emma
  2. Alice
  3. Eva
  4. Mia
  5. Chloé
  6. Sofia
  7. Léa
  8. Zoé
  9. Mila
  10. Charlotte
  11. Lara
  12. Louise
  13. Anaïs
  14. Alicia
  15. Giulia
  16. Olivia
  17. Camille
  18. Nora
  19. Elena
  20. Jade
  1. Gabriel
  2. Liam
  3. Louis
  4. Nathan
  5. Lucas
  6. Arthur
  7. Nolan
  8. Noah
  9. Enzo
  10. Léo
  11. Thomas
  12. Samuel
  13. Jules
  14. Théo
  15. Matteo
  16. Luca
  17. Ethan
  18. Maxime
  19. Adam
  20. David

Italienische Schweiz

Mädchen Jungen
  1. Sofia
  2. Giulia
  3. Mia
  4. Sophie
  5. Emily
  6. Nora
  7. Alice
  8. Aurora
  9. Emma
  10. Nicole
  11. Noemi
  12. Gaia
  13. Sara
  14. Martina
  15. Melissa
  16. Elisa
  17. Arianna
  18. Giada
  19. Giorgia
  20. Amélie
  1. Leonardo
  2. Liam
  3. Enea
  4. Noah
  5. Edoardo
  6. Alessandro
  7. Elia
  8. Gabriel
  9. Mattia
  10. Gioele
  11. Nathan
  12. Samuele
  13. Gabriele
  14. Lorenzo
  15. Matteo
  16. Tommaso
  17. Andrea
  18. Davide
  19. Diego
  20. Giacomo

Quelle: Bundesamt für Statistik, Sektion Demografie und Migration, Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung

Ältere Jahrgänge

2015 * 2014 * 2012 * 2011 * 2010 * 2008 * 2007

Interaktives Tool

Mit dem Tool „Die Vornamen der Schweiz“ kann man die Häufigkeit von Vornamen in der Wohnbevölkerung der Schweiz abfragen, beispielsweise je Jahrgang oder Sprachregion.

Vornamen der schweizer Fußball-Nationalmannschaft

Schweizer Fussballfan © Joelle M - fotolia.com

Schweizer Fussballfan © Joelle M – fotolia.com

Europameisterschaft 2008

Alexander, Benjamin, Christoph, Daniel, Diego, Eldin, Eren, Gelson, Gökhan, Hakan, Johan (2x), Ludovic, Marco, Pascal, Patrick, Philipp, Philippe, Ricardo, Stephan, Stephane, Tranquillo, Valon

Weltmeisterschaft 2006

Alex, Blerim, Christoph, Daniel, David, Diego, Fabio, Johan (2x), Johann, Ludovic, Marco, Mauro, Pascal, Patrick, Philipp, Philippe, Ricardo, Raphael, Stephane, Tranquillo, Valon, Xavier

Europameisterschaft 2004

Alexander, Benjamin, Bernt, Bruno, Christoph, Fabio, Fabrice, Hakan, Johann, Jörg, Leonard, Ludovic, Marco, Miliam, Murat, Pascal, Patrick, Raphael, Remo, Ricardo, Stephane

56 Kommentare zu "Schweizer Vornamen"

  1. Mimi sagt:

    Medea, Helena, Athena, Malia, Alexia

    Das send doch schöni Näme… Ond ned so hüfig!

  2. Mimi sagt:

    Jetz hani en schwiizer name:

    Helvetia!

    Gets de öberhaupt?

  3. Lia sagt:

    Haha wie geil. Lachflash eyyy!!! Ich liebe euch mit eurem coolen Schweizerdeutsch. Ich kann ja schon viel: Hessisch, bayrisch, bissl Norddeutsch (also jetzt nur deutsch kann auch noch englisch und französisch und noch bissl andres zeug) aber das bekomm ich einfach nicht hin…
    Ich hät ma ne Frage: sagt ihr Juhu oder Juchu? Also mit diesem chrrr?

    • Yvonne sagt:

      Schweizerdeutsch ist nicht gleich Schweizerdeutsch, da die schweizerdeutschen Dialekte ebenfalls aus dem Deutschen kommen, genau wie Bayrisch, Hessisch… etc. Das „Hochdeutsche“ wurde mitunter und vor allem durch die Verbreitung der Bibelübersetzung Martin Luthers zur Standardsprache.

      Zu deiner Frage:
      Ich weiss nicht, wie du auf „Juchu“ kommst… 🙂
      Das „Juhu“ als Ausruf der Freude wird bei uns in Zürich auch als „juhu“ ausgesprochen. Mir fällt gerade kein Kanton ein, wo es anders gesprochen wird.
      Was auch oft vorkommt, ist „juhui“.

      Aber falls du doch mal Schweizerdeutsch lernen möchtest, probiers mal mit „Chuchichäschtli“.
      Weisst du, worum es sich handelt?

    • Feliz Elin Chiara sagt:

      Hallo!

      Ich weiß es ^^
      Hab probiert es auszusprechen aber nicht annährend etwas nahezu ähnliches hinbekommen.
      Schon peinlich, wenn man wie ich, in der Schweiz geboren ist ^^
      Nein okay, muss dazu sagen, dass meine Eltern beide Deutsche sind und ich nur zwei Monate in der Schweiz gelebt habe 😉

    • Em sagt:

      Schweizer haben das mal mit mir probiert, das „Chuchichäschtli“ und waren völlig überrascht und enttäuscht zugleich, dass ich es gleich beim ersten Mal problemlos hinbekommen habe. 😀

      Im Deutschen gibt es ja zwei verschiedene „ch“. Das eine spricht man vorne wie bei „ich“ und das andere hinten wie bei „Dach“. Das hintere in den verschiedensten Wörtern sprechen zu können, habe ich durch das hebräische lange geübt, sodass es für mich problemlos geht. Beim Chuchichäschtli spricht man das „ch“ durchgehend auch hinten. Das ist einfach eine Sache der Gewohnheit sich da umzustellen. Es kommt ja defacto kein Laut vor, den es im Hochdeutschen nicht gäbe.

      Ich mag Schweizerdeutsch auch sehr und an den Namen merkt man ja, wie sich dort die verschiedenen Regionen bzw Sprachen beeinflussen, Giulia bspw. ist in jeder Region populär. Ist ja auch ein toller Name. :-))

  4. Melanie sagt:

    Haha… Sicher! Jeder Deutschschweizer weis was “Chuchichäschtli“ bedeutet ig bi stouzi Schwizerin chume vo Friburg (Schweiz) 🙂 Verstehen die Deutschen überhaubt etwas wenn ich Schweizerdeutsch schreibe oder Spreche?? Wenn nicht Pech gehabt 😛 Schweiz #1!!! <3

    • Anna sagt:

      Ja, man versteht dich. Pas de Problem 😉

    • Julia sagt:

      Hey, „Chuchichäschtli“ musste ich nachschlagen, aber ich finde es gar nicht schwer auszusprechen. Auf der Seite stand, Deutsche könnten das „Ch“ am Anfang nicht aussprechen. Ist doch leicht 😉

      Grüße in die Schweiz 🙂

  5. Alex sagt:

    Mir suechet no en schöne, coole Name für euse Sohn wo ca. 1 Monat uf d’Wält chunnt.

    Wie würdet Ihr in Taufe?

    Gruez Alex & Soley

    • Berghäx sagt:

      Wie wärs mit enere Kombination us eune Vorname Soley und Alex: Solex :-), falls ihr no wüsset, was das isch.
      Gruess vo de Berghäx

  6. Milan Kilberowic sagt:

    I wuerd dine Sohn ASCH-LOHOVIC nenne, bizzli duetsch und bizzli Jugo,
    in ze Jar Schwiiz ist sowieso Jugoslawisch total.

    Alis Guete

  7. Alina sagt:

    Ich wusste nicht , das der Name Alina in der Deutsch- Schweiz so beliebt ist.

  8. Verena sagt:

    Warum nicht mein schöner echt schweizerischer Vorname. 1968 war dieser in Deutschland allen unbekannt, heute in fast jeder deutschen Soap gibt’s eine. Weil er so schön klingt.

  9. Hildebrand Gertrud sagt:

    Hallo zusammen, ich bin die Hildebrand auch Hildi genannt. Ich bin unterdessen im 7 Monat schwanger und habe leider noch keinen Namen für meinen kleinen Jungen. Was haltet ihr von Wolfgang Leolino Ludwig? Ich mag alle Namen sehr, aber ich mache mir Sorgen, dass er mit diesem Namen gemobbt wird.

    Cheesige Grüsse aus dem schönem Zug! 😉
    Eure Hildi

    • Silvan Engler sagt:

      Hallo Gertrud

      Vermutlich bin ich bereits zu spät aber ich denke da ist einiges dran wegen dem mobben. Ich würde ihn deshalb anders taufen, was hältst du den zum beispiel von Theo?

  10. Michèle sagt:

    Mia? Hätt ned dänkt, dass dä Name so wiit vore esch. Ech könne vöu Julias ond Janas, aber Mia?

    Üchi Diskussion esch geil 😉
    Üses Chochichäschtli…tja =)

    Gruess us Lozärn!
    Michèle

  11. Schweiß sagt:

    Schweizerdeutsch darf nicht so heißen. Das hat doch nix mit Deutsch zu tunxD die schweiß ist eine zurückgebliebene Bauernsprache. Ich war Monate lang in der Schweiz unterwegs und es wurde sprachlich einfach nicht besser. Ihr sagt ihr sprecht Deutsch?? Lol Warum sprecht ihr nicht so wie ihr Deutsch lest und schreibt!?!? Omg das hat nichts mit Dialekt Unterschied zu tun

    • Lina sagt:

      Tjo nua woll ia pifke sprechts ois wenn eich ana a steckerl hintn eini gschobn hot brauchts ah nit glei üwad schweizer mauln.

      s pifke lond is nit s anzige lond wo ma deitsch spricht und di sproch is sea oid weswegns sou vü variationen gibt.

      Nein ehrlich, deutsch ist ne alte sprache und die verschiedenen dialekte entwickelten sich über jahrhunderte hinweg. Nur weil ihnen ein dialekt nich gefällt heist das nicht das dieser deswegen nichts mit der sprache zu tun hat. Und vorallem nicht das es eine bauern sprache is.

      Desweiteren ist die definition von einem Dialekt: Ein Dialekt ist eine lokale oder regionale Sprachvarietät. Er kann sich von anderen Dialekten wie auch von der Standardsprache (ursprünglich Schriftsprache) in allen Sprachbereichen – Lautebene (Phonologie), Wortbeugung (Morphologie), Wortschatz (Lexik), Satzbau (Syntax) und Idiomatik – unterscheiden.

      In ihrer arroganten und ignoranten unwissenheit verwechselten sie es wahrschienlich mit dem Akzent

      (Grüße aus Österreich)

    • Keiahnig sagt:

      Sorry aber miär schwiizer söttet mit dier perfekt hochdütsch rede! Wieso retsch denn du nid schwiizerdütsch wenn scho ide schwiiz bisch… Und ich wot mal dich ghörä wenn schwiizerdütsch retsch wies de tönt…

      LG us de schwiiz

  12. M'iimi sagt:

    Da kannst du noch lange warten, dass wir unser Schweizerdeutsch aufgeben… XD
    Muttersprachen schliesst man ins Herz. Mir egal, wenn wir halt Bauern sind(Wirt auch eine minderheit). Echt pracktisch, das Schweizerdeutsch. Die Deutschen verstehen uns kaum und wir problemlos.

    Ä liäbä Gruäss us Bärn
    Häbet ä schönä Abä

    • Claudio sagt:

      @Schweiß – Also ich weiss gar nicht, wie man sich als Deutscher erdreisten kann, über die Schweiz herzuziehen. Ich habe vor etwa zehn Jahren ungefähr ein Jahr lang in der Schweiz gewohnt – und kannte die Eidgenossen auch schon vorher durch Reisen.

      Die Schweiz ist ein modernes, effizientes und reiches aber dennoch menschlich gebliebenes Land. Vielfältige kulturelle Einflüsse (I;D;F) prägen das Leben dort – und man hat es dennoch verstanden eine eigene Identät zu wahren. Man kann in der Schweiz super leben, ich habe viele aufgeschlossene, freundliche und interessierte Menschen getroffen. Natürlich gilt soetwas nicht immer und überall. Es gibt Vororte von Zuerich, Genf oder Basel – die sind nicht so super, dafür aber mit Sicherheit der ganze Rest der Nation.

      Die Sprache ist ebenfalls toll, nachweislich eine alte deutsche Sprache mit einer Jahrhundertelangen Tradition. da kannst du jeden Sprachwissenshaftler fragen. Ganz nebenbei finde ich bayrisch wesentlich schwerer zu verstehen.

      Ach, wärs doch in Deutschland nur annähernd so schön wie in der Schweiz !

  13. Catiuscia sagt:

    Also das Luca so witt vore isch, isch ja fasch klar gsi haha bi üs ar Schuh heisst öppä jede 5 Luca… ok isch iz chli übertribe aber I denke dir wüsst wasi meine:) Aber i ha ernsthaft kp vo wo das mi Name chunnt! Weiss ds vilich eper oder oh was es sött bedüte wes überhoupt eini het.

    Lg us Bärn

    • Yuliya sagt:

      Hey Catiuscia
      Ich weiss, min Bitrag chunnt seeehr spat, aber falls es dich immernoh wundernimmt: Ich vermuete, du wirsch öppe als „Katjuschka“ gsproche? Falls ja, chans guet sie, dass din Name vom Name Katharina chunnt 🙂
      Im Russische gits e Verniedlichungsform, bi dere mer es -schka ahängt. Katharina -> Katja und denn d zuesätzlichi Verniedlichung vo Katja -> Katjuschka. Und denn eifach sehr speziell gschriebe?
      Ich hoffe, ich han dir en Hiewies geh chönne 🙂

  14. Rolf sagt:

    Mängisch frägä ni mi. Wärum d Lüt so verbittärät si.
    As chönt überau uf der Wäut so schön si. Wenn d Mönschä nid so würdä verbittärät si.
    Wenn d Bitterkeit scho i dr Muätärbruscht hockät nüzt d schönsti Chindliname nüd. Chindlifrässermöuch rünnt id Chindlibüch. Und ä Generaton später suächä di verbitterätä junge Oeutärä a coola Namä für ds no nid Geboräna. Und Muättermöuch isch scho widär übärägheit und verdorbä. Bitterkeit, Enttüschig, Fruscht und vöu andäri Problem chöitr nid mit ämänä COOLAE Namä wegputzä. D Merhheit vo aunä Chind wettä nomä Sicherheit und Liäbi. Der Namä sich nid so wichtig, d wärdä si nach ihräm Guschto de scho verändärä oder ou lasi. Dr Namä sött ehrlich und fadägrad si. Aer sott d Liäbi füds Chind symbolisiere. Ohni Eitukeit, ohni Spinneritis, eifach grädi usä Päng.
    Rüedu zum Bispöu für nä chlinä Schöum. Odin für na neugirigä, Wächtär. Fränz für nä gmüätlächä Fründ. Lori für nä umtribigä Luszapfä. Luzia für nä bländändi Frou. Mia für näs Chind vo mia(r).
    Bref: Ae schönä Namä macht as wüschts Näscht nid subär.

  15. Noah sagt:

    Hoi alli zämmä ich vinde es voll cool das miin Name uf platz eis isch

  16. Vroni sagt:

    Sali us Tokio
    Bestseller Listen- merci vielmal!
    Gits nuet sonst? Wilhelm oder Heidi…
    Rumantsch oder Latinisches…

Kommentieren