Seltene Vornamen

Eine Auswahl von seltenen Vornamen für Mädchen und Jungen
Auch wenn diese Internetpräsenz „beliebte-Vornamen.de” heißt, wurden wir immer wieder nach seltenen Vornamen gefragt – hier die gewünschten Listen:

Mein seltener Name und ich

Menschen erzählen, wie sie mit ihrem seltenen Vornamen zurechtkommen:

  • Auf eine Art war ich schon ein bisschen Außenseiter durch diesen Namen. – Solvie
  • Wie Ikea, nur ohne i. – Kea
  • Kleine Kinder sagen meist Lola. – Yola
  • Ich hab heute nichts versäumt. – Nena
  • Als Koseform auch mal Minchen. – Marle
  • Schön kurz, das ist schnell buchstabiert. – Gode
  • Ich habe meine Mutter dafür gehasst. – Elske
  • Wo ist deine Schwester Kara? – Oke
  • Gut, dass er nicht so alltäglich ist. – Magne
  • Berlin mit d hintendran. – Berlind
  • So heißt auch ein Wikingerort. – Birka
  • Die älteste Tochter von Bekannten hieß so. – Jemima
  • Hab ich ja noch nie gehört. – Marlit
  • Erinnert ein wenig an Torte. – Thordis
  • Manchmal finde ich meinen Namen sehr kurz. – Delf
  • Ach, wie der Markomannenkönig – Marbod
  • Mein Name erscheint vielen Menschen fremd. – Jasna
  • Im Ausland tut man sich schwer mit meinem Namen. – Amrei
  • Nennst du dich nur so? – Merlin
  • Früher wollte sie gern anders heißen. – Wynona
  • Damit bleibe ich Leuten leichter im Gedächtnis. – Gwendolin
  • Wo kommt das denn her? – Erko
  • Es ist halt mein Name, der gehört zu mir. – Reingard
  • Mit Türken spielen wir nicht. – Salloa
  • Öfter werde ich als Sandra oder Sabrina abgetan. – Sandrine
  • Nach seiner Einschulung wurde ihm das erste Mal richtig bewusst, was ihn von anderen unterschied: „Die hießen alle Thomas, Andreas, Peter und so.“ – Juls

Keine Angst vor Modenamen!

Seltener als man denkt – die Zeiten, in denen es in jeder Schulklasse vor Michaels und Anjas wimmelte, sind vorbei:

  • 2,12 % aller Jungen wurden 2017 Ben genannt.
  • 16 % haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 % haben einen Namen aus den Top 60.
  • 84 % haben einen Namen aus den Top 500.
  • 2,08 % aller Mädchen wurden 2017 Emma genannt.
  • 16 % haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 % haben einen Namen aus den Top 60.
  • 86 % haben einen Namen aus den Top 500.

Also: Keine Angst vor Modenamen!

Von Pumuckl bis Pepsi Cola – was alles (nicht) geht

Immer wieder geistern völlig abstruse Namen durch die Medien, mit denen Eltern ihre Kinder benennen wollen. Die Standesbeamten sind mit der Entscheidung befugt, einen Vornamen zu akzeptieren oder ihn zurückzuweisen. Das Internationale Buch der Vornamen, das auf den Standesämtern vorliegt, klärt, welches Kind welchen Geschlechts wie heißen darf. Hierzu gibt es eindeutige Entscheidungen. “Pumuckl” wurde zumindest als zweiter Vorname für einen Jungen gestattet.
(Auszug aus dem Artikel “Wie soll unser Kind heißen?” von Angela M. T. Reinders)

Der Vorname “et omnes sancti”

Einem Familienvater aus Hessen ist es gelungen, einen lebenden Mitbürger mit dem Namen “et omnes sancti” ausfindig zu machen. Diese Referenz reichte aus, um diesen sehr seltenen Vornamen auf der Geburtsurkunde des Babys eintragen zu lassen.

Namensrecht

Trend zu ausgefallenen Vornamen

Thema: Seltene Namen

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