Jonte

Geschlechtsneutraler Vorname

Jonte Häufigkeitsstatistik

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Jonte als Jungenname in Deutschland

Herkunft

Der Name Jonte ist vor allem in Schweden verbreitet. Selten kommt der Name auch in den USA vor. In Deutschland hält sich dieser Name seit einigen Jahren in den Top 500 der beliebtesten Jungennamen. Grundsätzlich ist Jonte auch als weiblicher Vorname möglich, meistens sind es aber Jungen bzw. Männer, die Jonte heißen.

Vermutlich handelt es sich um eine Abwandlung des Namens Johannes, es gibt auch Hinweise, dass Jonte eine Variante von Dante sei.

Regional

Thema: Namenslexikon

7 Kommentare zu "Jonte"

  1. Nick sagt:

    In Südfrankreich soll ein Fluß so heißen mit der Name Jonte trägt. Knud, Ich hab in Internet recherchiert dass der Name Jonte in der USA noch nie zu 1000 Beliebtesten Vornamen gehörte. Jonte ist eingentlich ein Jungenname für ein Mädchen klingt es irgendwie Komisch an.

  2. Jontes Mama sagt:

    Im Artikel steht, Jonte sei ein geschlechtsneutraler Name. Dem ist nicht so: Jungen, die Jonte heißen, können zumindest in Norddeutschland ohne Zweitnamen bleiben. Jonte ist – wie Malte, Arne, Folke…. – ein Jungenname.

    • Auch in Norddeutschland können sowohl Mädchen als auch Jungen Jonte heißen. Ob ein Zweitname erforderlich ist, entscheidet der zuständige Standesbeamte (bzw. Standesbeamtin). Die Entscheidung kann von Amt zu Amt durchaus unterschiedlich ausfallen.

    • Pilzmama sagt:

      @Knud: Dass es faktisch (wohl wirklich vor allem außerhalb Norddeutschlands) Standesbeamte gibt, die Jonte für einen Mädchennamen halten, heißt nicht, dass der Name tatsächlich als Mädchenname funktioniert. Als willkürliche Neuschöpfung kann er bestimmt trotzdem an ein Mädchen vergeben werden. Ähnlich wahrscheinlich „Benka“, aber bei „Sixtus“ wird´s schwer… 🙂

  3. Louise sagt:

    Kann es sein, dass diejenigen, die Astrid Lindgrens Bücher lieben und ihre Kinder nach Figuren aus ihren Geschichten benennen wollen, vielleicht übersehen, dass die Namen, die verwendet werden, in der Regel die Kurzformen oder Kosenamen sind? So heißt Astrid Lindgrens „Jonte“ tatsächlich „John“, wird aber „Jonte“ gerufen. Ansonsten kann in Schweden „Jonte“ auch der Kosename von „Jonas“ oder „Jonatan“ sein. Das ist genauso, wie Jungen in Norddeutschland oft „Fiete“ gerufen wurden, aber den Namen Friedrich in Ihrer Geburtsurkunde stehen hatten. Das gilt auch für die anderen Namen aus Astrid Lindgrens Geschichten bzw. grundsätzlich für schwedische Namen: Lasse=Lars, Bosse=Bo, Benka=Bengt, Pelle=Per, Peter, Nisse=Nils, Madicken=Margareta…
    Als geschlechtsneutral kenne ich den Namen „Jonte“ nicht, die zugrundeliegenden Namen „Jonas“ oder „John“ sind ja auch nicht geschlechtsneutral, sondern eindeutig männliche Vornamen.

    • Ich weiß nicht, ob diejenigen das übersehen. Tatsächlich ist es ja inzwischen sehr modern geworden, Kurzformen als „richtigen“ Vornamen zu vergeben. Das beschränkt sich nicht auf skandinavische oder Lindgren-Namen, sondern gilt auch zum Beispiel für Namen englischer, deutscher oder russischer Herkunft.

  4. Nina Hu sagt:

    Sehr viele Namen sind doch Kurzformen. Ich heiße Nina Steffi. Genau so. Nicht Stefanie. Und beide Namen sind Kurz- bzw. Koseformen.

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