Heinrich

Männlicher Vorname

Heinrich war Anfang des 20. Jahrhunderts einer der häufigsten Jungennamen. Inzwischen ist dieser Name sehr aus der Mode gekommen.

Heinrich Häufigkeitsstatistik 1981

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Heinrich bis 1981

Heinrich Häufigkeitsstatistik 2004

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Heinrich seit 2004

Herkunft

Der Name Heinrich stammt ursprünglich aus dem Sächsischen von „Hainreich“ beziehungsweise „Heimerich“ oder vom althochdeutschen „Haganrich“.

Bedeutung

hag bedeutet „Einhegung; Hag; Hecke“ und rihhi bedeutet „mächtig; reich“.

Namenstage

19. Januar und 13. Juli

Varianten

  • Henryk (polnisch)
  • Hendrik (niederländisch)
  • Henrik (skandinavisch)
  • Enrique (spanisch)
  • Enrico (italienisch)
  • Henri (französisch)
  • Henry (englisch)
  • Heinz (deutsche Kurzform)
  • Jendrik (tschechisch)
  • Drickes, Drikkes (rheinisch)
Thema: Namenslexikon

5 Kommentare zu "Heinrich"

  1. Anett sagt:

    Mein Sohn ist jetzt 10 Jahre alt und hat den wunderschönen Namen Heinrich von mir bekommen. Wir sind sehr stolz darauf, ein Kind zu haben, was so einen seltenen Namen hat.

  2. Henri sagt:

    auch ich wurde auf den Namen Heinrich getauft und mein Vorname hat mir ebenfalls meine jetzt leider verstorbene Mutter gegeben. Sie war sehr stolz auf mich, ihr Vater hieß auch Heinrich. Mir persönlich gefiel der Name nicht wirklich und da ich aber lange Jahre in Genf arbeitete konnte ich ihn mühelos übersetzen sprich Henri, den Namen trage ich heute immer noch lieber als die deutsche Version. Eine Kurzform die ich hasse ist Heiri!

  3. Heinrich sagt:

    Ich wurde und werde in meiner Familie Heiner gerufen, obwohl ich Heinrich heiße.
    Hintergrund ist, dass min Urgroßvater, mein Großvater und mein Vater Heinrich hießen bzw. heißen.
    Ich habe meinem Sohn auch den Namen Heinrich gegeben.
    1. weil es eine schöne Familientradition ist (man mag denken, was man will)
    2. weil ich meinem Sohn einen traditionellen, schönen Namen geben wollte, der ihn ein Leben lang begleitet
    3. ich meinem Sohn keine Belastung mitgeben wollte (s. Kevin etc.)

    Ich bin froh um diesen Namen habe es geschafft, in meinem Umfeld statt Heiner Heinrich zu etablieren. Lediglich in der Familie und bei ganz alten Freunden bin und bleibe ich der Heiner. Aber auch das ist gut so, zeugt es doch von besonderer Nähe.

    Es ist ein gutes Gefühl, mit dem Namen in einer gewissen Tradition zu stehen …

  4. Heinrich sagt:

    So richtig glücklich war ich mit meinem Namen nicht lange.
    Im Süddeutschen Raum wird ein Heinrich normalerweise Heini gerufen.
    Bis zur Grundschule gab es damit keine Probleme.
    In der ersten Klasse erhielten wir ein Buch namens Kinderfibel in der
    ein Bub namens Heini alle Kriterien eines verträumten Lausbubs erfüllte.
    Ab diesem Zeitpunkt war es eine Strafe mit diesem Namen geschlagen zu sein.
    Auch die lyrischen Ambitionen meiner Mitschüler waren auf Dauer sehr belastend,
    was reimt sich schon auf Heini? Dazu kam, dass jeder Mann, der geistig nicht
    auf der Höhe war, jeder der unbeliebt oder unerwünscht war,
    mit einem zusätzlichen „Heini“ als Adjektiv beschrieben wurde.
    Z.B.
    So ein Heini – Der hat was falsch gemacht
    Der Versicherungsheini – der lästige Versicherungsvertreter
    Der Zeitungsheini – Reporter / Journalist / Zeitungsverkäufer …
    Der Sportheini – Betreiber eines Sportartikelgeschäfts / Offizieller eines Sportvereins
    Der Heini vom Gemüseladen, von der Bahn, von der Gemeindeverwaltung
    Der hat sich da völlig danebenbenommen, der Heini
    Meistens wurde „Heini“ in einem abwertend- verächtlichen Zusammenhang verwendet.
    Derzeit freue ich mich das dieser Namens“missbrauch“ deutlich zurückgegangen ist
    und durch „Honk“ ersetzt wurde

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