Wilhelm

Männlicher Vorname

Der altgermanische Vorname Wilhelm war schon im Mittelalter einer der beliebtesten Namen beim europäischen Adel. Als deutscher Kaisername in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Wilhelm als Vorname in Deutschland sehr populär. Seit 1920 ging die Beliebtheit dieses männlichen Vornamens aber zurück. Inzwischen zeichnet sich ein Comeback ab.

Wilhelm Häufigkeitsstatistik

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Wilhelm

Herkunft

Aus dem Althochdeutschen, ursprünglich Willihelm.

Bedeutung

willio = „Wille“ und helm = „Helm; Schutz“; frei interpretiert also „willenstarker Beschützer“.

Namensvorbilder

Namenstag

28. Mai

Varianten

Thema: Namenslexikon

7 Kommentare zu "Wilhelm"

  1. Wilko sagt:

    Ich selber trage den Namen Wilko. Und auf diesen bin ich auch sehr Stolz, denn als Ostfriese einen solch schönen alten Namen tragen zu dürfen ist echt angenehm. Als Kind konnte ich mir nie vorstellen wie das als Erwachsener mal klingen soll Wilko zu heißen. Jedoch wird mir von Tag zu Tag immer wieder bestätigt das es sich um einen klasse Namen handelt.

  2. Nutzer sagt:

    Sehr schöner Vorname.
    Heutzutage heissen ja alle Joe, Justin, Dustin, Ben, Luca …..
    Traurig solche RTL Hartz IV Namen.

    • Kopfschüttler sagt:

      Die Bewertung und Abstufung dieser Namen auf diese Art läd dazu ein von ihnen selbiges zu denken. Ich nehme jedoch in letzter Instanz davon Abstand und wehre mich gegen meinen Schweinehund, der dieses Vorurteil über Sie meinem Verstand auf dem Silbertablett serviert hatte. *fg* Jedoch kann man erahnen, was sie meinen und ich musste etwas schmunzeln bei dem Satz in meinem Kopf „Schakeline, komm von die Regale wech!“ 🙂

  3. Karl sagt:

    Was ist nur in den Siebzigern passiert, dass keiner mehr sein Kind Wilhelm nennen wollte? Die ’68er haben Kinder bekommen?
    Jedenfalls ein sehr schöner Name. Warum Eltern, die auf seltene Namen stehen, nicht einfach die alten Klassiker wieder aufleben lassen anstatt sich absurde Schreibweisen amerikanischer Namen auszudenken…

  4. Till sagt:

    Mein Sohn WILHELM Bolko Wratislaus hat diese Woche seinen fünften Geburtstag gefeiert. Als der Name in den 80er Jahren so gut wie tabu war, war mir damals klar: „Wenn ich einen Sohn habe, dann werde ich ihn Wilhelm nennen“. Fast zwei Jahrzehnte später war es dann soweit. Das ganze als Gegenpol gegen die Unsitte, Traditionen über Bord zu werfen, aus Familientradition, wegen des Wohlklangs des faktischen Rufnamens Willi und auch ein Stück als Wertschätzung Preußens und seiner zu Unrecht in Misskredit gebrachten Tugenden. Wir leben heute in Oberschlesien/Polen und trotz geringerer Tradition dieses Namens hier gibt es bei uns in der Kleinstadt sogar noch einen jungen Wilhelm – und dies wohlgemerkt in einer polnischen Familie und nicht in einer der deutschen Minderheit gibt.

  5. ulli sagt:

    Ich finde Wilhelm und Wilhelmina zauberhafte Namen. Mein Ur-Ur-Großonkel, mein Onkel hießen und mein Mann heißt so. Meine Oma hieß Wilhelmina. Als Kind fragt man sich schon manchmal, wie Eltern einen kleinen, rosigen Baby einen so stattlichen Namen geben können. Als Erwachsener begreift man es dann.

  6. unbekannt sagt:

    ich habe auch den Namen Wilhelm und mir gefällt er zimlich gut. Eigentlich liebe ich meinen Nachnamen.Ich empfele ihn weiter.

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