Alfred

Alfred ist ein männlicher Vorname.

Alfred Häufigkeitsstatistik 1890
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Alfred zwischen 1890 und 1971

Alfred war bis in die 1950er-Jahre in Deutschland ein beliebter Vornamen für Jungen. Zwischen 1972 und 2006 wurde er sehr selten vergeben (zu selten, um für diesen Zeitraum eine aussagekräftige Häufigkeitsstatistik zu erstellen). Seit 2007 werden wieder mehr Baby-Jungen Alfred genannt. Seit 2010 wurde Alfred mindestens 1.700 Mal als erster Vorname vergeben.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Alfred seit 2007
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Alfred seit 2007

Herkunft, Bedeutung und Namenstag von Alfred

Alfred ist ursprünglich ein englischer Vorname, der aus den altgermanischen Worten alf und rad abgeleitet wurde, die „Elf, Naturgeist“ und „Ratgeber“ bedeuten. Ein katholischer  Namenstag ist der 26. Oktober zu Ehren des englischen Königs Alfred der Große, der im 9. Jahrhundert lebte und in England als einer der größten Heiligen gilt.

In Sachsen ist der Name Alfred besonders beliebt.
In Sachsen ist der Name Alfred besonders beliebt.

Varianten und ähnliche Vornamen

  • Alfrid, Alfried (irisch)
  • Alfredo (italienisch und spanisch)
  • Alf
  • Alfons

Namensrat? Horstomat!

39 Gedanken zu „Alfred“

    • Mein Mann heißt auch Alfred, ich nenne ihn Fred, Freddy oder auch Alfredo. Das
      hört sich für uns sehr gut an. Und,- er ist sehr intelligent.

    • Alfred hieß unser Nachbar, als ich noch sehr klein war. Der Nachbar wurde wahrscheinlich in den frühen 30ern des letzten Jahrhunderts geboren und zog dann mit seiner Frau und seinen 2 Jungs weg in die Stadt.

      Mein eigener IQ dürfte nicht ganz so hoch sein, wenn ich gesund wäre und das Leben etwas leichter. Vom erfolgreichen Studium in einem der schwereren Studiengänge hinein in Krankheit und Armut ist der Weg nicht allzu weit. Irgendwann war der IQ nur noch im Normalbereich, bevor der mal getestet wurde.
      In meinem Umfeld gibt es welche mit einem IQ von 135, sogar mehrere. Mit höherem IQ kenne ich wahrscheinlich auch welche, ohne es zu wissen.

  1. Ich trage auch den Namen Alfred – als Rufname schon lange Fredel (typisch Berner, da wird bekanntlich kaum jemand mit der Taufnamen gerufen)
    Alfred als alter englischer Name, Beetschen mein Familienname kommt so viel ich weiss ursprünglich auch aus dem englischen Raum. Angeblich sogar aus Irland.

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    • Beetschen hat eine lange Geschichte, in Frankreich nannte man den Clan de Beauchamp, als sie nach England übersiedelte, erhielt die Familie den Adelstitel Lord of Warwick und das Castle of Warwick. Der letzte de Beauchamp war sogar ein Duke of warwick. Durch ein paar „Missgeschicke“ musste die Familie nach Irland. Von dort wanderten viele Beetschen aus. In Irland wurde der Name Beetschen gälisch als beatghe geschrieben und gleich ausgesprochen. Im Landesarchiv von Irland habe ich die gesamte Geschichte gefunden, auch dass im Buckingham Palast noch heute unser ursprüngliches Familienwappen hängt..

  2. Mein Kegelbruder heißt Alfred wir sind der Kegelclub WM 74 im Emsland .
    Alfred hat sich zum Künstler entwickelt. Beruflich war Alfred erfolgreicher Büroleiter

    Als Hobby baute er die hiesige Pfarrkirche original im Maßstab nach innen u.außen
    nach.
    Noch weitere historische Gebäude wurden gefertigt.
    Er genießt Hochachtung im Modellbau !
    Der Name Alfred ist also prima !!!

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  3. Ich heise Alfred, diesen Namen wollte ich eigentlich nicht,ich wollte immer Michael heißen. (Inzwischen haben wir einen Sohn der Michael heißt und er ist damit zufrieden.) Meine Mutter nannte mich Fredl, meine Schulkameraden „Alle“.

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  4. Ich bin Jahrgang 1947. Mein Vater war nach dem 2. Weltkrieg, 2 Jahre in Amerikanischer Gefangenschaft und brachte die Idee der Namensgebung mit.
    Ich mochte meinen Namen nie besonders gerne. In meiner Heimatstadt in Bayern wurde ich Aale gerufen. Mit langem a. Lieber wäre mir Fred oder wenigstens Fredl gewesen. Erst als ich im Alter den Ursprung meines Namens erfuhr war ich mit ihm etwas versöhnt. Meine Schwiegertochter wollte meinen ersten Enkel auch Alfred nennen. Das hat mir zwar geschmeichelt, hab es ihr aber ausgeredet. (Siehe oben)

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    • Hallo Bernd, unserer auch! Ich mache mir nun irgendwie Sorgen, dass er deswegen gehänselt wird oder immer alle Lehrer/Ärzte mit den Augen rollen und denken, wir wollten ihm einen klassischen Blidungsbürger-Namen geben. Von der Generation meiner Eltern wurde ich außerdem oft auf die Serie mit „Ekel-Alfred“ hingewiesen und bin mir mittlerweile total unsicher. Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören, auch wenn dein Beitrag schon ein bisschen älter ist.
      Hast du/ihr ähnliche Sorgen?

  5. Eine IQ-Wert alleine sagt weder etwas aus – noch ist seine Angabe zur Reputation doch auch gar nicht nötig:

    Ein IQ-Wert ist eine statistische Aussage am Ende eines langen Prozesses:
    Von Psyhologen wird ein Test entwickelt (was für einer, welce Fragen),, damit wird dann eine Gruppe näher bettrachtet (jeder Bildungsgrad ist denkbar). Dieser Test kommmt dann zunächst zu einem individuellen Ergebnis (z.B. 150 von 200 möglichen Punkten). Erst das auf 100 Punkte umgestellte Ergebnis lässt einen IQ erkennen.
    Ein singuläres Ergebnis, was aus dem Zusammenhang gerissen präsentiert wird, sagt also gar nichts aus.
    Viel schlimmer noch erzeugt es suggestive Wertungenvon Menschen, dem mit höherem IQ wird eine höhere Erkenntniskompetenz zugestanden, er verunsichert sein Umfeld und wird plötzlich auch bei kontroversen viel seltener kritisierend angesprochen – und hat schon ein größeres Risiko , Falsches als vermeintlich Richtiges in der Erfahrung zu festigen.
    Obendrein wird er plötzlich wegen der Verunsicherung auch noch intensiver beobachtet.
    Und wer doppelt so häufig beobachtet wird, wird auch doppelt so häufig bei Fehlern erwischt. Und schon steht das Vorurteil im Raum, eib Alfred mit hohem IQ würde xF ehler pro Tagen machen, der mit weniger IQ aber nur halb so viele. Dass er auch doppelt so häufig beobachtet wird, geht unter.
    Stastistik ist eine sehr mächtige Sache!
    Ein seriöser Kritiker muss also eine statistische Zahl (wie IQ = 136) zwingend immer zusammeh mit dem gesamten Datensatz betrachten, z.B. mit der Kontroll-Häufigkeit.
    Nur im Verhältnis lässt sich dann eine Aussage erkennen:
    Z.B. vielleicht, dass der mit höherem IQ 8 Prozent Fehler macht, der mit geringem aber 11 Prozent. Genauso schnell, wie sich eine falsche Verwendung von Statistiken also gegen den Autor richten kann, genauso einfach lässt sich sich auch gegen Dritte missbrauchen!
    Die Macht der Statistik ist also eine sehr gefährliche Sache!
    Dabei hat ein Mensch, der Alfred heißt, nach meiner Ansicht die Angabe eines IQ als Reputation doch gar nicht nötig:
    Denn ein Mensch der Alfred heißt, könnte im statistischen Mittel sicher – rein statistisch jetzt – 20 oder mehr Jahre älter sein, als eben ein Detlef wie ich, bzw. Gleichaltrige – und damit auch 20 Jahre mehr Lebenserfahrung besitzen und das ist enorm!
    Ein jeder ist also wohl immer gut beraten, sehr genau hinzuhören, wenn ein Alfred seine Gedanken philosophiert:
    Denn er kann dabei nur an Erfahrung gewinnen!
    In diesem Sinne: Ich schaue auf zu Alfreds, aber nicht wegen eines IQs…! 🙂

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  6. Ich, JG 52, habe so ab dem 18. Lebensjahr angefangen mit meinem Namen zu hadern bzw. ihn nicht mehr zu mögen. Was dann durch „Ekel Alfred“ und eine schräge Werbung „Sei kein Alfred“ (die Initiatoren kann ich nicht mehr finden) noch verstärkt wurde. Als Kind war ich der „Fredie“ – bei Freunden dann später der „Alli“ oder auch „Ali“. Nur bitte nicht „Alfred“ (wobei ich nach meinen Großvätern auch noch Josef und Gustav „an der Backe“ hatte). Somit war ich viele Jahre der „Fred“ oder eben der „Ali“.. Als ich aber 2000 meine erste (von zwei) UNMIK-Mission im Koso angetreten hab, habe ich mich (wir haben uns nur mit Vornamen angeredet) konsquent als „Alfred“ vorgestellt. Ich bin jetzt nicht „stolz“ auf meinen Namen (denn daran hatte ich ja keinen Anteil), freu mich aber, über einen Namen mit Tradition und historischen Wurzeln. Ebenso wie ich grad den „Gustav“ (Opa väterlicherseits) zu lieben beginne.. Ein Name, der ja in meiner Jugend ein absoltues „NoGo“ war..

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