Friedrich

Männlicher Vorname

Friedrich war einer der häufigsten Babynamen gegen 1900. Bis 1960 nahm die Beliebtheit dieses Jungennamens stetig ab, aber es werden nach wie vor Babys Friedrich genannt.

Laut dtv – Atlas Namenkunde war Friedrich schon um 1750 mit Ausnahme Bayerns in ganz Deutschland relativ häufig. In der Regierungszeit des alten Fritz (1740 – 1786) wurde dieser Name, vor allem als zweiter Vorname, immer beliebter. In Preußen ist Friedrich zwischen 1790 und 1830 der beliebteste Rufname, der Anteil liegt bei 40-50%.

Friedrich Häufigkeitsstatistik

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Friedrich

Herkunft

Der Name Freidrich stammt aus dem Althochdeutschen, ursprünglich Fridurich, gothisch Frithareiks.

Bedeutung

fridu = „Friede, Schutz vor Waffen“ und rihhi = „Herrschaft; mächtig; reich“.

Namensvorbilder

Varianten

  • Frederich (altgermanische Form)
  • Federico (italienisch)
  • Federigo (spanisch)
  • Frederico (portugiesisch)
  • Frédéric (französisch)
  • Frederick (englisch)
  • Bedrich (tschechisch)
  • Frigyes (ungarisch)
  • Freedes, Friedes (rheinisch)
  • Fritz, Fritzi, Fried, Frieder, Friedet (Kurzformen)
Thema: Namenslexikon

25 Kommentare zu "Friedrich"

  1. Mama von Friedrich sagt:

    Unser kleiner Knopf wird in ein paar Tagen 1 Jahr alt und er heisst Friedrich nach seinem Opa (dieser ist besonders stolz). Ich finde interessant, wie häufig dieser Name tatsächlich wieder vergeben wird, da er ja nicht zu den altdeutschen Namen, die wieder in Mode sind, gehört (wie Karl, Paul oder Oskar). Nach seiner Geburt haben wir uns die ein oder andere gerümpfte Nase gefallen lassen müssen, was uns aber im Vorfeld klar war.
    Ich bin gespannt, wie Friedrich seinen Namen findet :-).

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