Kevin

Männlicher Vorname

Der Name Kevin tauchte in Deutschland ca. 1975 in den Vornamenhitparaden auf. 1991 war Kevin der Spitzenreiter der beliebtesten Vornamen. Dieser Vorname wird immer noch vergeben, ist aber eindeutig im Abwärtstrend.

Kevin Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Kevin

Herkunft und Bedeutung

Der Name Kevin stammt aus dem Altirischen und bedeutet „anmutig; hübsch von Geburt“ (vom irischen coemgen)

Vorurteile

Namenstag

Je nach Auslegung ist der 3. oder 6. Juni der Namenstag zu Ehren des irischen Heiligen „Kevin von Glendalough“.

Kevin Aufstieg

Kevin Fall

188 Gedanken zu “Kevin”

  1. Kevinismus ist eine Tatsache, die negative Beurteilung dieses Namens findet statt, ob man das nun schön findet oder nicht. Die ganzen Kommentare, daß Kevin doch ein schöner Name sei und eine schöne Bedeutung habe, sind insofern irrelevant.
    Ein Name, der im englischen Sprachraum beliebt bzw. “normal” ist, ist das bei uns noch lange nicht.
    Was als Modename zu uns rüberschwappt, wird dann vorzugsweise von ungebildeten Eltern vergeben, die sich an einem Idol orientieren (in den 70ern z. B. Kevin Keegan) oder einfach den Klang “cool” finden und in ihrer Einfalt glauben, damit einen besonders schicken und modernen Namen gefunden zu haben.
    Dasselbe gilt natürlich für zahlreiche andere Namen wie Mike, Dennis, Cheyenne, Marvin, Mandy, Chantal, Jaqueline etc., alles sattsam bekannte Beispiele für Unterschichten-Geruch.
    Aber Kevin ist eben der Klassiker, und wer das heute (oder eigentlich seit mindestens 20 Jahren) noch nicht mitbekommen hat und sein armes Kind noch immer mit diesem Namen schlägt, bestätigt sämtliche Vorurteile bzgl. Dummheit, Ignoranz und Bildungsmangel.
    Nicht besser ist natürlich die Wahl eines extrem ungewöhnlichen, exotischen oder gar ausgedachten Namens, wie man sie erschreckend häufig in der Prominenten-Szene findet, auch hier dominieren Einfalt und Ignoranz über Wissen und Realitätssinn, und das auf Kosten des eigenen Kindes.

    • Gnadenlos, aber richtig!
      Es ist tatsächlich unverständlich, wenn Eltern diesen Namen noch immer vergeben. Diese Leute müssen ihren Nachwuchs wirklich hassen.

  2. Shy Ann: ahhhhh ja

    Dann sind die ja auch alle dumm

    Kevin-Prince Boateng (* 1987), deutsch-ghanaischer Fußballspieler

    Kevin Barry (* 1969), irischer Schriftsteller

    Kevin Großkreutz (* 1988), deutscher Fußballspieler

    Kevin Systrom (* 1983), US-amerikanischer Computerprogrammierer und Gründer des Online-Dienstes Instagram

    Naja die haben dann sicher auch alle Dumme Eltern

    Dir haben sie sicher als Kind ein Stück Wurst um den Hals gelegt mit der Hund wenigstens mit dir spielt

    • Wenn ein Ire oder Amerikaner Kevin heisst, ist das etwas anderes, dort ist das ein Name mit Tradition und ohne negativen Beigeschmack.
      Fußballspieler wiederum sind ein denkbar schlechtes Beispiel für Intelligenz und Niveau …

  3. Der Name Kevin ist zu dem Zeitpunkt “explodiert”, als der Hollywoodfilm “Kevin allein zuhause” an der Spitze der Kinocharts stand. Ganz, ganz viele junge Eltern fanden Kevin witzig und klasse, daher die Namensgebung für ihre Söhne. Stellt sich die Frage, wer sein Kind tatsächlich nach einem Protagonisten eines Hollywoodfilms benennen, das sind nun mal tendenziell Menschen aus dem prekären Milieu. Enrico und Schantalle bennen ihre Kinder nun mal nicht nach Hauptfiguren von Brecht oder Tucholsky. Und so hat die Entwicklung, dass Kevins tendenziell der Unterschicht entstammen, ihren Lauf genommen. Das Bildungsbürgertum würde niemals ihrem Kind aus einer solchen Intention heraus einen Namen geben, zumal sie letztlich auch wissen, dass sie ihrem Kind schaden. Dass es hier auf “beliebte-vornamen.de” einen Kevinometer gibt, dürfte Bände sprechen.

    • Und Daniel, Alexander, Maximilian, Lukas, Felix usw. sind etwa urdeutsche Name? Nein, das sind sie ganz und gar nicht. Es handelt sich ebenfalls um importierte Modenamen. Nur sind sie eben schon länger in Mode. Daniel (hebräisch und aramäisch דניאל Daniyyel) ist ein biblischer männlicher Vorname westsemitischen Ursprungs. Einst fragte Gudrun ihren Gatten Siegfried: “Wie soll unser Sohn genannt werden?” “Daniel find ich spitze, da wir jetzt ja Christen und keine Heiden mehr sind.” Und voila! Der erste Daniel deutscher Herkunft war geboren. Yeay!

  4. Ich möchte zu dem Kommentar von Shy Ann Stellung beziehen:
    1. Ich habe meinen Sohn Kevin genannt, weil ich den Namen mochte, und wenn ich ehrlich bin, immer noch mag.
    2. Ich stamme weder aus der Unterschicht, noch bin ich arm. Ich gehe seit meiner Ausbildung vor ca. 30 Jahren einer Beschäftigung nach.
    3. Mein Intelligenzquotient liegt weit über dem Durchschnitt, nachgewiesenermaßen auch der meines Sohnes.
    4. Einen Menschen wegen seines Namens, seiner Herkunft, seines Aussehens, seines Bildungsstands, was auch immer, zu mobben, zeugt von sehr wenig, um nicht zu sagen, keinerlei Intelligenz. Da hilft es auch nicht, wenn man Fremdwörter wie Kausalität und Korrelation in den Raum schmeißt.

    • “Mein Intelligenzquotient liegt weit über dem Durchschnitt, nachgewiesenermaßen auch der meines Sohnes.”

      Soll uns jetzt genau was sagen?

      “Einen Menschen wegen seines Namens, seiner Herkunft, seines Aussehens, seines Bildungsstands, was auch immer, zu mobben, zeugt von sehr wenig, um nicht zu sagen, keinerlei Intelligenz. Da hilft es auch nicht, wenn man Fremdwörter wie Kausalität und Korrelation in den Raum schmeißt.”

      Das widerspricht nicht nur der Aussage in Ihrem ersten, von mir zitierten Satz, sondern auch dem Tun aller Personalchefs dieser Welt, die genau so verfahren. Und zwar Generationen bevor der Name Kevin populär wurde.

      Wer außerdem Kausalität und Korrelation nicht auseinanderhalten kann und auch noch als Fremdwörter bezeichnet, wird sich zumindest in meinem Bekanntenkreis nicht mit dem Attribut (https://de.wikipedia.org/wiki/Attribut) “intelligent” bezeichnen.

      Von daher geht der Name Kevin für Ihren Sohn schon voll in Ordnung.

    • Ne ne ne, ich bezweifle den überm Durchschnitt liegenden Intelligenzquotienten von Martina oder den ihres Sohnes nicht und verstehe nicht, wie man es könnte. Die Martina hat geschrieben, der überm Durchschnitt liegende Intelligenzquotient sei nachgewiesen (vielleicht sogar durch Studien??) und sie da zu bezweifeln ist nicht nur unreif, sondern auch unberechtigt.

      Ich, zum Beispiel, heiße nicht Kevin und weine mindestens 2 mal täglich über diese Ungerechtigkeit. Wenn ich dann auch noch solche Kommentare, wie den von Martina, lese, in denen sie über ihren überdurchschnittlich intelligenten Sohn schreibt, erhöht sich die Anzahl des Weines auf 5 mal täglich.

  5. Die Kevins beschweren sich, dass sie gemobbt würden, weil sie Kevin heißen.
    Das stimmt aber nicht: Kevins werden gemobbt, weil sie dumm sind!
    Das wiederum ist genetisch bedingt, denn ihre Eltern sind dumm! Andernfalls hätten sie ihr Kind ja nicht Kevin genannt, sowas passiert nämlich nur in der Unterschicht, und dort ist die Intelligenz nunmal unterdurchschnittlich.
    Nicht der Name selbst, sondern die Dummheit der Eltern ist ursächlich sowohl für den Namen als auch für das Mobbing.
    Zwischen dem Name und dem Mobbing besteht also eine Korrelation, aber keine Kausalität!
    Leider werden die Kevins das jetzt nicht verstehen, zu dumm! 🙂

    • Deiner Theorie liegen gleich zwei zweifelhafte Behauptungen zugrunde:
      1. Alle Eltern von Kevins sind dumm.
      2. Alle Kinder dummer Eltern sind dumm.
      Alles Blödsinn!

    • Wer groben Unfug schreibt und das auch noch als wissenschaftlich ausgibt, der ist megadumm. Und benutzt in dem Fall noch ähnliche Argumente wie die Nazis.

    • Lass mich raten! Du warst tierisch in nen Kevin verknallt und er hat die abblitzen lassen.

    • Wobei “Antihetzer” mit Vornamen immer Malte oder Torben oder sonstwie aus dem IKEA-Katalog heißen, sich selbst für intelligent und tolerant halten, aber schwarz vermummt auf Demokraten Jagd machen, wenn sie glauben, das ungestraft und in vermeintlicher Mehrheit tun zu können.
      So schließt sich der Kreis zum Kevin.
      Zwei Namen….ein intellektueller Kulturkreis.

      🙂

    • Guten Tag!
      Meinerseits lassen sich die durch Shy Ann hervorgebrachten Erkenntnisse nur bestätigen. Auch ich habe im Bereich Kevinismus leider schon einige Erfahrungen hinter mir. Zugrunde liegen meinen Studien bezüglich der Stigmata, mit denen sich Opfer tagtäglich konfrontiert sehen, eine Vielzahl von Quellen (vgl. https://www.rtl2.de/).
      Liebe Grüße

  6. Kevinismus ist nicht heilbar!
    Lange Zeit galt er als das Schreckgespenst der Standesämter, Schulen und inzwischen auch der Justizvollzugsanstalten: Der Kevinismus!
    In diesen Institutionen war lange bekannt, was wissenschaftliche Studien erst nach vielen Jahren belegten, nämlich die signifikante Korrelation zwischen bestimmten Vornamen und der Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Randgruppe, dem Prekariat.
    Die überdurchschnittliche soziale Auffälligkeit der Namensträger prägte einen eigenständigen Begriff für jede Art von Unterdurchschnittlichkeit, der heute insbesondere aus der Jugendsprache nicht mehr wegzudenken ist, wo politische Korrektheit noch nicht die Oberhand gewonnen hat.
    Kevin als männlicher Vorname mag im Abstieg begriffen sein, er hat jedoch viele Nachfolger, und für jeden “Dennis” oder jede “Mandy”, die aus der Mode kommen, wachsen ein “Finn” oder eine “Cheyennes” nach.
    Man mag das bedauern, aber es liegt auch ein gewisser Vorteil darin: Man kann diese Erkenntnis nutzen und die Filterungmethoden für sein soziales Umfeld um ein weiteres, sehr zuverlässiges Kriterium erweitern.

    • Scharf beobachtet und gut begründet, Ann.
      Meiner Erfahrung nach ist es aber eher der Leon, der den Kevin aus der Nachkommenschaft der DSDS oder “Frauentausch”-Konsumenten ersetzt hat.

      Das ein Name allein einen Menschen nicht beschreiben kann, dürfte wohl allen klar sein.
      Ebenso klar, wie die Herkunft des Namensträgers aus einem bestimmten sozialen Millieu.
      Wir hätten uns eher die Hände abgehackt und die Zunge herausgerissen, als unseren, heute dreijährigen Zwerg “Kevin” zu rufen.

      Aber solche Zuweisungen treffen immer nur auf einen bestimmten Zeitraum zu und können sich nach einigen Jahrzehnten (Helmut) oder Generationen (Adolf) wieder in ihr Gegenteil verkehren, wenn das trendmäßig zuverlässig hinterherhängende Prekariat gerade solche Namen wegen ihres vermeintlichen Stigmas meidet.

      “Kevin” finde ich aber, wenn man mal die soziale Komponente außen vor läßt, übrigens einen hübschen Namen.

  7. Die besagte “wissenschaftliche Arbeit”, welche den Ruf des Namens Kevins ruiniert hat, ist lediglich eine Masterarbeit einer Lehramtsstudentin. In der Wissenschaft würde normalerweise so etwas nur belächelt werden. Doch diese Arbeit hat es geschafft Vorurteile aufzugreifen und zu verstärken und ist dadurch zu ihrer Popularität gelangt. Eigentlich zeigt die Studie nur, wie groß die Vorurteile von Lehrern gegenüber Schülern mit bestimmten Namen sind. Sie sagt nichts über die Fähigkeiten und Eigenschaften der Namensträger aus. In der Wissenschaft nennt man dies Kausalfehler. Die Konsequenz wäre eigentlich die Reflexionsfähifkeit der Lehrer besser zu schulen, um Chancengerechtigkeit sicherzustellen.

    Das Zitat eines sehr vorurteilsbehafteten Lehrers “Kevin ist kein Name sondern …” hätte nach ethischen Gesichtpunkten, denen Wissenschaftler auch verpflichtet sind niemals veröffentlicht werden dürfen.

    Ich arbeite an einer Universität mit zahlreichen Professoren zusammen. Schade ist auch, wie unreflektiert diese Vorurteile nachgeplappert werden. “Ach, Kevins Masterarbeit kann ja gar nicht so gut sein.” Es ist gesellschaftsfähig geworden, Personen aufgrund Ihres Vornames zu diskriminieren. Man ersetze im obigen Satz Kevin durch “der ist Jude” und überlege, was das für Konsequenzen hätte…

    Ein Plädoyer an alle Kevins, deren Freunde, Familie und Kollegen: Widersprecht bei jeder Gelegenheit den Vorurteilen und weißt Personen auf Ihre Vorurteile hin!

  8. so jetzt mal an diese so genannten Wissenschaftler… ihr zerstört damit diesen Namen komplett und auch die Kinder… und zu der Studie das der Name in der JVA oft auftaucht kann ich nur sagen meiner Taucht da auch auf aber ich bin derjenige der die Tür zu macht und dann nach Hause geht weil ich in der Justiz arbeite.
    also lasst euch mit den Namen nicht unterkriegen… und lass die anderen einfach reden…
    diese Studie ist genauso dumm wie das Kindern von alleinerziehenden Müttern kriminell werden…
    ich glaube einfach die Wissenschaftler haben nichts mehr sinnvolles zu tun oder können nichts anderes als irgendwelche Studien zu erstellen die keinen Sinn machen.
    Wie viel Studien wurden denn schon widerlegt?

    • Es stellt sich die Frage, wer als Schließer in der JVA arbeitet – Karrieristen bestimmt nicht. Es sind tendenziell Menschen, die a) gerne Macht über Weisungsbefohlene ausüben, b) einen krisensicheren Job bei sicherer Bezahlung suchen, b) Uniformen ganz schick finden. Das mag vielleicht provokant formuliert sein, ist aber in der Sache nicht falsch

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