Kevin

Männlicher Vorname

Der Name Kevin tauchte in Deutschland ca. 1975 in den Vornamenhitparaden auf. 1991 war Kevin der Spitzenreiter der beliebtesten Vornamen. Dieser Vorname wird immer noch recht häufig vergeben, ist aber eindeutig im Abwärtstrend.

Kevin Häufigkeitsstatistik

Herkunft

Der Name Kevin stammt aus dem Altirischen.

Bedeutung

coemgen = „anmutig; hübsch von Geburt“.

Vorurteile

Namenstag

Je nach Auslegung ist der 3. oder 6. Juni der Namenstag zu Ehren des irischen Heiligen „Kevin von Glendalough“.

Regionale Verteilung

kevin-genevolu

Thema: Namenslexikon

168 Kommentare zu "Kevin"

  1. Kevin sagt:

    so jetzt mal an diese so genannten Wissenschaftler… ihr zerstört damit diesen Namen komplett und auch die Kinder… und zu der Studie das der Name in der JVA oft auftaucht kann ich nur sagen meiner Taucht da auch auf aber ich bin derjenige der die Tür zu macht und dann nach Hause geht weil ich in der Justiz arbeite.
    also lasst euch mit den Namen nicht unterkriegen… und lass die anderen einfach reden…
    diese Studie ist genauso dumm wie das Kindern von alleinerziehenden Müttern kriminell werden…
    ich glaube einfach die Wissenschaftler haben nichts mehr sinnvolles zu tun oder können nichts anderes als irgendwelche Studien zu erstellen die keinen Sinn machen.
    Wie viel Studien wurden denn schon widerlegt?

  2. Anonym sagt:

    Die besagte „wissenschaftliche Arbeit“, welche den Ruf des Namens Kevins ruiniert hat, ist lediglich eine Masterarbeit einer Lehramtsstudentin. In der Wissenschaft würde normalerweise so etwas nur belächelt werden. Doch diese Arbeit hat es geschafft Vorurteile aufzugreifen und zu verstärken und ist dadurch zu ihrer Popularität gelangt. Eigentlich zeigt die Studie nur, wie groß die Vorurteile von Lehrern gegenüber Schülern mit bestimmten Namen sind. Sie sagt nichts über die Fähigkeiten und Eigenschaften der Namensträger aus. In der Wissenschaft nennt man dies Kausalfehler. Die Konsequenz wäre eigentlich die Reflexionsfähifkeit der Lehrer besser zu schulen, um Chancengerechtigkeit sicherzustellen.

    Das Zitat eines sehr vorurteilsbehafteten Lehrers „Kevin ist kein Name sondern …“ hätte nach ethischen Gesichtpunkten, denen Wissenschaftler auch verpflichtet sind niemals veröffentlicht werden dürfen.

    Ich arbeite an einer Universität mit zahlreichen Professoren zusammen. Schade ist auch, wie unreflektiert diese Vorurteile nachgeplappert werden. „Ach, Kevins Masterarbeit kann ja gar nicht so gut sein.“ Es ist gesellschaftsfähig geworden, Personen aufgrund Ihres Vornames zu diskriminieren. Man ersetze im obigen Satz Kevin durch „der ist Jude“ und überlege, was das für Konsequenzen hätte…

    Ein Plädoyer an alle Kevins, deren Freunde, Familie und Kollegen: Widersprecht bei jeder Gelegenheit den Vorurteilen und weißt Personen auf Ihre Vorurteile hin!

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