Ulrike

Ulrike ist ein weiblicher Vorname.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Ulrike

Der Name Ulrike war von 1940 bis 1985 in den Top 100 der Vornamenhitliste vertreten. Bei den Olympischen Spielen in München im Jahr 1972 stand die Hochspringerin Ulrike Meyfarth im Rampenlicht. Ihrem Vornamen konnte ihr Erfolg aber keinen Höhenflug bescheren.

Ulrike wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 120 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Ulrike auf Platz 3.687 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Herkunft und Bedeutung

Ulrike ist die weibliche Form des alten deutschen Männernamens Ulrich. Althochdeutsch uodal bedeutet „Heimat, Erbgut, Stammgut“ und rihhi bedeutet „reich; mächtig“.

Namenstage

Am 4. und 14. Juli sind Namenstage des Namens Ulrike beziehungsweise Ulrich.

Namensprofil

der Vorname Ulrike mit Bedeutung und Onogramm

Varianten

  • Ulricke, Ulrieke (alternative Schreibweisen)
  • Uli, Ulli, Ulla (Kurzformen)
  • Rieke
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99 Gedanken zu „Ulrike“

  1. Ich bin 47 Jahre alt. Ich fand meinen Namen schon immer schön. So heißt nicht jeder. In meinem Jahrgang gab es zig Sandra’s und Nicole’s. Ich werde entweder Ulli (meiner Meinung nach sollte eine Abgrenzung zu Ulrich (Uli) schon sein, wir sind ja schließlich Frauen) oder Ricke genannt.

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  2. Hallo liebe Namensvetterinnen,
    meine Eltern hatten für mich vor der Geburt den Namen Ulrich ausgewählt. Ultraschall gab es noch nicht, die Überraschung kam mit der Geburt. Also wählten sie die männliche Variante des Wunschnamens. Ulrich kam drei Jahre später. Was wir beide sehr mögen, denn wir verstehen uns hervorragend.
    Ulrike ist für mich ein früher Fingerzeig Richtung Norden gewesen. Der Name hat nordische Wurzeln. Erst als Erwachsene begann ich, mich für Norwegen zu begeistern, was nicht durch meine Eltern initiiert wurde, sondern ganz aus mir selbst kam.
    Beim Erlernen der norwegischen Sprache entdeckte ich, dass das norwegische Wort für WOLLE ull heißt. Ha, dachte ich, da haben meine Eltern, ohne es zu wissen, schon meine spätere Leidenschaft in meinem Namen manifestiert. ULL-RIKE interpretiere ich seitdem gern als WOLL-REICHE. Von da an mochte ich meinen Namen.
    Meine norwegischen Freunde sprechen ihn anders aus als meine deutschen Freunde. Sie sagen ÜLLRICKE, mit Betonung auf dem Ü. Was meine Wolldeutung nochmals verstärkt. Sie dürfen es gern so aussprechen. Das gibt mir das Gefühl, auch Norwegerin zu sein, was ich sehr mag.

    Hier meine wolligen Leidenschaften:
    http://lukreativ.blogspot.com

    Einen herzlichen Gruß an alle Erbgut- und Wollreichen!
    Macht was aus Eurem Namen!
    ULL-Rike

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  3. Ich heiße leider nicht Ulrike aber ich hatte einen sehr großen Anteil, daß unsere Tochter seit Anfang 1990 diesen wunderschönen Namen trägt. Gegenüber der Mutter habe ich mich durchgesetzt. Dafür gab es mehrere Gründe, zum Einen besaß ich als Kind ein Buch mit dem Titel „ Gute Nacht Ulrikchen“. Zum Zweiten hieß eine Jugendliebe meines jüngeren Bruders „Ulrike“. Außerdem bin ich der Meinung, ein Name sollte sich als Kind, als Eltern sowie als Großeltern immer gut anhören.
    Leider teilt meine Tochter Ulrike meine Meinung nicht und sie findet ihren Vornahmen eher doof. Sie wurde immer von allen nur Uli genannt, außer wenn es ernst wurde, dann wurde sie „Ulrike“ gerufen. Seit sie erwachsen ist und eine eigene kleine Tochter hat, rede ich Sie konsequent und aus Respekt nur noch mit „Ulrike“ an.

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  4. Ich heiße mit Zweitnamen so. Mir hat der Name nie gefallen. Für mich strahlt er alleine vom Klang her so etwas Dunkles, Hartes aus, auch wenn die Bedeutung ganz nett ist. .. zudem war dieser Name damals modern, ich möchte nicht Ulrike 1,2,3 genannt werden…ich bin froh, dass ich einen schönen seltenen Erst-Doppel-Namen habe. Ich lege auch Wert darauf, dass dieser dann nicht abgekürzt wird…

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