Ben

Männlicher Vorname

Betrachtet man die Gesamtbevölkerung, ist Ben in Deutschland noch selten. Erst seit der letzten Jahrtausendwende wurde dieser Vorname immer beliebter – seit 2011 ist er der beliebteste Jungenname überhaupt!

Ben Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Ben

Der Vorname Ben wurde von 2006 bis 2018 ungefähr 85.000 Mal vergeben. Damit steht Ben auf Platz 3 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Die Schreibvariante Benn wurde nur ungefähr 100 Mal vergeben und steht auf Platz 4.279.

Regionalverteilung des Vornamens Ben

Herkunft und Bedeutung

Ben ist eine englische Kurzform von Benjamin. Dieser Name stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Sohn der rechten (glücklichen) Hand“ oder „Glückskind“.

International

Auch in Irland ist der Vorname Ben derzeit sehr beliebt.

Namenstag

Der bekannteste katholische Namenstag von Ben beziehungsweise Benjamin ist der 30. November.

Namensrecht

„Ben“ erlaubt, „ben“ verboten

Biblische Vornamen liegen bei vielen werdenden Eltern im Trend. Das deutsche Recht hat dem jedoch Grenzen gesetzt, wie ein Elternpaar nach der Geburt ihres Sohnes erfahren musste: Dieser sollte “Noah ben Abraham” heißen, und zwar mit einem unbetonten “ben”. Auch wenn diese Gepflogenheit auf das alte Testament zurückgeht, zweifelten die Standesbeamten die Eintragungsfähigkeit an. Das Amtsgericht Tübingen bestätigte dieses und verweigerte die Anerkennung des Namens. Auf Grund eines sprachwissenschaftlichen Gutachtens begründeten die Richter ihren Beschluß (2 GR 177/96 vom 6. November 1996) wie folgt:

Eintragungsfähige Vornamen sind im deutschen Namensrecht nur Namen im herkömmlichen Sinne. Der gewünschte Namensbestandteil “ben” ist daher nur dann eintragungsfähig, wenn er als betonter Eigenname verstanden werden kann und soll. Das entsprach aber nicht der Vorstellung der Eltern. Diese legten bei der Aussprache des Namens ihres Sohnes nämlich Wert auf “einen Satzrhythmus von zwei Jamben”, das heißt der Namensbestandteil “ben” sollte die Satzrhythmik und den Redefluss verbessern. Unselbständige Namensbestandteile sind im deutschen Namensrecht aber nur ausnahmsweise vorgesehen, wenn das entsprechende Recht gilt. Ein Beispiel bilden die indischen Zusätze “Kaur” und “Singh” zur Unterscheidung männlicher und weiblicher Vornamen.

Gegen die die Eintragung der Vornamen “Noah Ben Abraham” bestehen dagegen keine Einwände, weil es sich dabei um drei vollwertige Vornamen handelt.

Namensprofil

der Vorname Ben mit Bedeutung und Onogramm

73 Gedanken zu „Ben“

  1. Hi,mein Name ist Justin und ich bin 12 bald 13 Jahre alt.Meine Eltern wollten mich eigentlich Justin-Ben nennen was sie aber leider nicht getan haben. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meinem Vater aber ich habe erfahren das sein neuer Sohn jetzt Ben heißt. Wie findet ihr das das er mich sie mich früher so nennen wollten und jetzt aber seinen neuen Sohn so genannt hat.?

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    • Schon lange her, aber trotzdem. Bestimmt hat er es gemach weil es eine Verbindung zu dir ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das es Eltern gibt, die in Ihrem tiefsten inneren ihre Kinder nicht schrecklich vermissen. Ich Hondas ihr wieder Kontakt habt.
      Alles liebe für dich

    • In China kann man aber viel machen indem man es anders betont. Die Silbe ma, kann zum Beispiel je nach Betonung 5 verschiedene Bedeutungen haben. Trotzdem natürlich nicht schön.

    • Ich meine natürlich die Bedeutung.
      ICh habe gerade nochmal nachgeguckt. Die Aussprache ist ein kurzes “fallendes” bèn, ich glaube das entspicht in etwa der hebräischen Aussprache und ist der deutschen auch recht ähnlich.

  2. Ich finde den Namen wunderschön. Passt super zu unserem Schatz. Er ist ein aufgeweckter, fröhlicher Junge. Ich mag kurze,starke Namen.

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  3. Im arabischem heißt Ben “der Sohn von” also wenn du Ben mustermann heißt , ist es übersetzt “Sohn von mustermann”

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  4. Ich finde meinen Namen sehr gut. Man kennt nämlich in den meisten Fällen nur ein Ben in seinem freundeskreis. Das heißt also wenn man Ben heisst kennt man keinen weiteren. Das finde ich gut

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  5. Kein Namen läßt sich auf eine Persöhnkichkeit zurück zu führen,alles liegt in den Genen. Unser Ben ist der Sohn eines gebildesten Kevin und ist schon mit 12 Monaten ohne fremde Hilfe allein gelaufen. Also ist die Namensgebung nicht relevant. Ein stolzer Opa

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