Wolfgang

Männlicher Vorname

Wolfgang ist seit dem Mittelalter ein gern gewählter und im 18. und 19. Jahrhundert aufgrund der Popularität von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Wolfgang Goethe beliebter Vorname.

Zwischen 1942 und 1957 gehörte Wolfgang in Deutschland zu den häufigsten Vornamen und nahm um 1950 häufig den Spitzenplatz ein.

Wolfgang Häufigkeitsstatistik

Herkunft

Wolfgang ist ein alter deutscher männlicher Vorname.

Bedeutung

Aus dem althochdeutschen wolf = »Wolf« + ganc = »Gang, Waffengang, Streit«.

Namenstag

31. Oktober. Der heilige Wolfgang ist der Patron der Zimmerleute, Schnitzer, Holzarbeiter, Köhler und Hirten.

Namensvorbilder

Varianten

  • Gangolf  (Umkehrung des Namens Wolfgang)
  • Wolfes (rheinische Kurzform)

Namensbuch

Thema: Namenslexikon

59 Kommentare zu "Wolfgang"

  1. Wofgang sagt:

    Also ich heiße ach Wofgang und ich mag meinen Vornamen genausowenig wie auch andere hier.
    Früher ärgerte man mich auch mit Namen wie Wolli oder Wolfi. Ganz übel fand ich immer Wollgang. Fand ich immer ziemlich scheisse meinen Namen so zu verändern.
    Inzwischen habe ich den Namen nach aussen hin abgelegt (für Freunde und Bekannte), alle die mich kennen und mit DU ansprechen, nennen mich WOLLE. Mit meinem Namen muss ich leider leben, auch wenn ich ihn unglücklich gewählt finde.

    • Bella sagt:

      Hallo Wolfgang,
      das kann ich gut nachvollziehen; der Klang des Namen und seine Variabilität, was Kurz- oder Rufformen angeht, ist sehr eingeschränkt. Zudem möchte niemand einen eher negativ besetzen Namen tragen: Streit zu heißen, ist ja nun wirklich kein gutes Omen.
      Warum sich manche Eltern wenige bis keine Gedanken über die Namenswahl für ihre Söhne machen, bleibt mir ein Rätsel, zumal man ja ein ganzes Leben lang damit rumlaufen muss…

    • Em sagt:

      Also ich finde den Namen Wolfgang schön. So heißt mein Patenonkel. Mein Halbbruder wurde hingegen mit dem Namen Wolf-Peter „gesegnet“. Also DAS nenne ich mal eine unglückliche Kombination. Wolfgang hingegen ist doch schön.

    • wolfgang sagt:

      Also ich bin 14 Jahre alt hin und wieder lacht zwar mal jemand aber jetzt endlich bin ich stolz auf den Namen weil den niemand mehr hat :D.

      Trotzdem nennen mich alles wolle wolli wolfi oder Wolke 😀

    • Edith Maria sagt:

      Hallo,also mein Mann heist auch Wolfgang. Ich muß zugeben zu Beginn unserer Beziehung fand ich den Namen auch nicht schön. Heute frage ich mich :WARUM!!!!!!!!!
      Viele unserer Bekannten/Fam. sagen Wolfi oder Wurschtelpeter.
      Mein Name allerdings gefällt/gefiel mir auch nicht.“EDITH“!
      Bin nun 58 und habe mich damit abgefunden das es bis zum Schluss so belieben wird.
      Will dir damit sagen das es viele Leute gibt denen ihr Name nicht passt. Auch meine Tochter die den wunderschönen Namen ISABELL hat meggert.Können wir Deutschen ja sehr gut.

    • Wolfgang sagt:

      Hast Du Dich schon untersuchen lassen? Es gibt bestimmt schlimmeres als Wolfgang. Goethe und Mozart haben diesen Namen auch getragen.

  2. Wolfgang sagt:

    Also ich heiße auch Wolfgang und finde meinen Namen schön und bin stolz darauf.
    Der Name ist positiv besetzt, ist deutsch , seriös und verständlich.

    • Wolfgang Capellen sagt:

      Das sehe ich genauso. Ich bin mit meinem Namen auch ganz zufrieden. Wolle oder Wolfi sagt schon lange keiner mehr. Einige Freunde sagen Wolf und das ist in Ordnung.

  3. Wolfgang sagt:

    Wolfgang ist „cool“. Keine Möglichkeit der blöden Verballhornung (außer vielleicht bei Spaniern, die hin und wieder „Volcán“ verstehen 😉 ), sondern klar, deutlich und im positiven Sinne identitätsstiftend 🙂

  4. Lina sagt:

    Also, ich mag den Namen sehr. Noch bevor ich wußte, was er bedeutet, hat er für mich immer etwas mystisches gehabt, „der Wolf geht“ oder der „Gang des Wolfes“, das fand ich immer klasse. Ich finde, es gibt viele Namen, die sich irgendwie ähnlich sind, so wie Werner und Rainer, Stefan und Christoph oder Jens und Sven. Einen vergleichbaren Namen für Wolfgang habe ich noch nicht finden können. Süß finde ich, dass viele Menschen aus anderen Ländern Wolfang daraus machen. Wolli finde ich ne nette Abkürzung. @bella: Wo ist denn der Klang des Namen(s) und seine Variabilität, was Kurz- oder Rufformen angeht, bei dem Namen Bella?
    Belli, Bello, Bellum? Und: „Streit“ und „Krieg“ und „Heer“ und „Hart“ usw. ist ein sehr häufiges Thema in den althochdeutschen Namen. Also Wolfgang 1, Kopf hoch! Wolfgang ist sehr wohlklingend. Ein Name für aufrechte Menschen, der Gang des Wolfes halt.

  5. Wolfgang Christoph sagt:

    Meine Mutter nannte mich Wolfgang (nach Mozart) und Christoph (nach Gluck). Ich kann gerade mal Radio spielen und damit endet meine Musikalität.
    Als Kind habe ich meinen Namen wirklich gehasst, mittlerweile finde ich ihn aber schön und passend. Ich trage ihn sogar gerne.
    Einer Geschichte nach, die ich mal hörte war der Wolfgang bei den Germanen der Leibwächter des Stammeshäuptlings, der traditionell eine zweihändig geführte Waffe im Kampf trug und daher keinen Schild führen konnte. Der „Wolfgang“ hat den Häuptling dafür mit seinem Schild und Leben beschützt.
    Ob die Geschichte stimmt oder nicht- ich mag sie.
    Im Ausland hat es sich eingebürgert mir den landesüblichen Namen für „Wolf“ zu geben, also wolf, loup, lobo, susi, farkas, lin, al thieb, vuce, usw.
    Die Identifikation mit Mozart funktioniert nicht immer, denn vor allem in den USA und im UK gibt es viele jüngere Leute, die keine Ahnung haben, wer Mozart war.

  6. Wolfgang sagt:

    Ich trage diesen Namen nun seit fast 54 Jahren und ich trage ihn gern.
    Die mir bekannte Bedeutung „der, der angreift wie ein Wolf“ („Wolf“ und „Waffengang““Angriff“), zeigt meines Erachtens nach eine sorgfältige Überlegung meiner Eltern, denn der Wolf jagt im Rudel oder wie man heute neudeutsch sagen würde, ist teamfähig.
    In diesem Sinne … (warten wir auf den nächsten Vollmond 😉 )

  7. Wolfgang sagt:

    Hallo,
    ja auch ich trage díesen Namen. Als Kind und Jugendlicher habe ich mich nie nach seiner Bedeutung gefragt, das kam erst „im Alter“. Inzwischen trage ich diesen Namen schon 61 Jahre …und er gefällt mir. Auch die Deutung des Namens finde ich passt zu mir und zu meinem Leben. Enge Freunde nennen mich aber auch häufig Wolle oder Wölli.

  8. wolfgang sagt:

    ich heiße auch Wolfgang und bin mit meinem Namen total glücklich. könnte mir keinen schöneren Namen denken. und so dachte ich schon als Kind. Altmodisch ? finde ich gar nicht.
    für mich nicht verständlich, warum der Name heute nicht mehr vergeben wird.
    ganz toll finde ich, dass es einer der wenigen rein deutschen Namen ist, für die es auch keine Übersetzung gibt. In Österreich nennen mich Freunde Wolferl, das ist fast schon eine Liebeserklärung !

  9. Wolfgang sagt:

    Ich mag meinen Namen sehr. So viele Assoziationsmöglichkeiten. So wie heute:pünktlich zu meinem Namenstag heute ist der letzte Tag 50 Jahre Berufsleben. Weiter lese ich heute:der heilige Wolfgang ist der Schutzpatron der Zimmermänner, mein erster erlernter Beruf. Mein Name wurde nie verkitscht oder gegen mich polemisiert. Ich habe vier Brüder, da ist schon etwas Durchsetzungsvermögen wichtig, begleitete mich dann auch während meiner SCHUL- und Freizeit. Da kämpferisch, im Sinne sich nichts gefallen zu lassen, gab’s dann auch mal einen „Gong“ (Schlag) das war dann mein „Pseudonym während meiner Schulzeit. Ab meiner Lehrzeit wurde ich ständig Wolfgang ‚ genannt. Es ist dann auch an einem selbst gelegen, selbstbewusst seinen Namen zu pflegen. Versuche vor allem von Frauen, mich Wolfi, Wolle, Wolfe o.ä. zu nennen, war nie schwierig abzulehnen.
    Mein Mittelname ist Friedrich, die Kombi gefällt mir gut. Machte daraus das Pseudonym Wolf Fried assoziiert nach Erich … * wolf.fried@…. Meine Email
    Zuletzt:in meiner Generation gibts so viele Wolfgang, da in den Nachkriegsjahren, Namen wie Adolf, Joseph, Heinrich u.ä nun wirklich nicht mehr möglich waren.
    Uvm soviel Text hatte ich gar nicht vor

  10. Wolfgang sagt:

    Ich mag meinen Vornamen sehr und würde nicht tauschen. So macher Grenzbeamte eines anglophonen Landes schmunzelte respektvoll, wohl weil er den Namen für urgermanisch, jedenfalls uralt (wohl wegen des Wolfs) fand. Ich gabe keinerlei negative Erfahrungen mit ihm gemacht.

  11. Wolfgang S sagt:

    Also ich bin glücklich diesen Namen zu haben, allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Mein Vater hieß Wolfgang Arthur und das Arthur fehlt bei mir. Leider ist der Name heute sehr, sehr selten geworden. 1950 war es der häufigste gegebene Name in Deutschland und er wurde auch bis ca. 1970 sehr häufig vergeben. Ich bin stolz darauf diesen Namen zu haben.

    • Renate G sagt:

      Wir haben unserem Erstgeborenen (1974) den wohlklingenden Namen Wolfgang gegeben. Ich finde den Namen edel. Unser Sohn hat sich noch nie beschwert, im Gegenteil, er liebt Extravagantes. In seiner Klasse waren damals 3 Florians, 4 Michaels usw. Er war immer einmalig. Aber ich beobachte, dass bewußt wieder alte, bodenständige Namen für die Kinder ausgewählt werden und das finde ich schön.

  12. Wolfgang sagt:

    toller Name wurde mal Krischan genannt ,weil ich gut Russisch konnte.

  13. wolfgang sagt:

    ist doch ein top Name,echte Helden heißen wolfgang

  14. Renate Gasser sagt:

    Wir haben unserem Erstgeborenen (1974) den wohlklingenden Namen Wolfgang gegeben. Ich finde den Namen edel. Unser Sohn hat sich noch nie beschwert, im Gegenteil, er liebt Extravagantes. In seiner Klasse waren damals 3 Florians, 4 Michaels usw. Er war immer einmalig. Aber ich beobachte, dass bewußt wieder alte, bodenständige Namen für die Kinder ausgewählt werden und das finde ich schön.

  15. robert sagt:

    Hallo, also ich heisse nicht Wolfgang… Habe aber meinen Sohn 2014 so genannt… . Habe ihm zwar noch einen zweitnamen gegeben den er benutzen kann falls es ihm gar nicht passt. Ich finde den Namen aber einfach Stark.

  16. Wolfgang sagt:

    Also – ich (64er) liebe meinen Namen und habe auch während meiner Kindheit nie Hänseleien erlebt.
    Meistens war ich der Wolle – und einzigartig im Gegensatz zu den vielen Dirks und Michaels und Franks und Stefans.
    Auch heute rufen mich viele noch Wolle – und ich finde es klasse

  17. Wolfgang R. Müller sagt:

    Früher in der Grundschule war ich mit Wolfgang etwas unglücklich, kam mir zu „abgehoben“ vor. Alle meine Klassenkameraden (Jg. 1938-1939) hießen: Willi, Peter, Heinzi, Fritz auch ADOLF! usw.
    Heute mit 76 erlebten Jahren is t alle OK (PS Mutter nannte mich Wolfi!

  18. Wolfgang Schilling sagt:

    Hi, komme aus der Zeit wo Wolfgang sehr populär war.
    War nie ein Problem. Interessanterweise habe ich zuletzt in der USA mehrfach sehr positive Reaktionen mit meinem Namen ausgelöst. Von „Cooler Name“ bis „Ah wie der Komponist“ usw. Zeitgleich habe ich gehört das in England der Name aktuell sehr populär ist. English ausgesprochen klingt der Name auch nochmals anders.

  19. Wolfgang sagt:

    ich heisse Wolfgang und bin stolz auf meinen Namen! Er ist nicht importiert und modisch wie Cheyenne oder Chantalle oder Kevin und Jesse ( wann wird man ein Mädchen „Online“ nennen oder einen Jungen“Bachelor“?) Ich bin halt nun mal in Deutschland geboren und schäme mich meines „germanischen“ Namens ebenso wenig wie ein Spanier der Pedro oder Manuel heisst seines spanischen Namens , oder wie ein Franzose der Francois oder Jaques heisst, ein Japaner der Yoshi heisst oder ein Cinese der Hang, Li,oder Mao heisst. Im Gegenteil! Namen können eine klare ethnische, geographische, historische Zuordnung herstellen- warum heissen denn die Menschen „Schotte“, „Bayer“, „Hesse“, „Franke“, oder „Ritter“, „Vogt“, „Müller“ oder „Bauer“- von den „Nachnamen“ her? Da weiss man sofort wo sie herkommen, wo sie „verortet“ waren oder sind. Die Namen weisen auf das BESONDERE hin! Ich wäre enttäuscht, wenn ich auf eine Indianer treffen würde, der statt „Sitting Bull“ „Wolfgang“ heissen würde! Also ich erkläre meinen ausländischen Freunden stolz, dass Wolfgang ein germanischer Name ist und etwa bedeuted, dass der „Wolf kämpft“( oder sinngemässe Interpretationen in dieser Richtung)! Sie finden das toll und haben mich in meiner „germanischen“ Identität“ begriffen, obwohl sie diesen Namen normalerweise nicht aussprechen können! (Ja, es gibt auch eine arabische, slavische oder sonstwie Identität -das ist nix deutschnationales. Im übrigen bin ich ein glühender Verfechter der europäischen Einigung- nur um den nationalistisch gesinnten Geistern den Wind aus den Segeln zu nehmen!) Also nennt eure Kinder nicht nach den „Charts“ sondern nach dem, womit diese Kinder sich weltweit als besonders allen Anderen gegenüber definieren können- am Besten mit Bezug auf ihrer Herkunft, Geschichte und ethnischer Zugehörigkeit und bitte nicht nach einem Kinohit der 90iger Jahre oder einem Modemagazin…

    P.S. man hatte das deutsche Mädchen „Florence-Joyce“ genannt, obwohl sie nicht singen konnte und weiss war- sie hat nur gelitten…

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