Jürgen

Männlicher Vorname

Jürgen ist einer der häufigsten Männernamen in Deutschland. Zwischen 1935 und 1960 gehörte dieser Vorname zu den Spitzenreitern der Vornamenhitparaden.

Jürgen Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Jürgen

Herkunft und Bedeutung

Jürgen ist ein niederdeutscher Name. Der Name Jürgen ist eine Variante von Georg. Dieser basiert auf dem griechischen Wort für Bauer.

Namenstag

  • 23. April (Georg)

47 Gedanken zu “Jürgen

  1. Moin. Ich bin Jahrgang 51 und habe meinen Namen immer als “ganz ok” hingenommen. Ich fand ihn nicht besonders toll, aber auch nicht blöd. Da gibt es ja in meiner Generation ganz andere. Und im Ausland? Da mich hier viele “Jörn” nennen, habe ich mich in englisch-Sprachigen Ländern immer mit Jörn vorgestellt, und man hat immer “John” verstanden. Also kein Problem.

  2. Ich gehöre zu den schon etwas angerauten Jürgen von 1943.
    In meiner Klasse hatten wir damals fünf Jürgen und einen Hans-Jürgen. Probleme gab es damit keine. Es war einfach nur normal.
    Ich bekomme aber Probleme wenn mich ein junges Mädchen beim Namen schreiben Korrigiert und verlangt, dass ich Schakeline oder Schantal schreiben muss weil ihr Name eben so und nicht so doof ausländisch geschrieben wird. Ja so ist sie die deutsche Leitkultur und die vielen Kevins und Marzells und wie sie sie alle so leben. Ich möchte jedenfalls kein Standesbeamter sein derf diese ganzen Selbstdarstellungsversuche der außergewöhnlichen Eltern zu ertragen hat.

  3. Mein Mann heißt Jürgen und ist damit sehr zufrieden, auch, wenn er mit Anfang 20 ein sehr junger Vertreter dieses schönen Namen ist. Mir persönlich gefallen solch Klassische Namen sehr viel besser als diese modernen Grausamkeiten.

  4. Ich bin Jahrgang ´61 und kenne viele in ähnlichem Alter, die auch Jürgen heißen. Als Kind und später als jugendlicher war mir der Name egal, irgendwie muss man ja gerufen werden. Meiner Frau gefällt dieser Name und sie wollte unbedingt unseren ältesten Sohn auch so nennen. Das wollte ich nicht, weil ich Familen kenne, in denen drei oder sogar vier Generationen den selben Vornamen haben. Also haben wir uns auf Jörg geeinigt, eine neuere Form, so wie Jürgen ja eine Neuform von Georg ist. Und als ich irgendwann mal die Bedeutung des Namens hörte, fand ich ihn richtig gut, denn er passt gut zu mir. Ich bin gerne in der Natur und mein Traumberuf wäre allen Ernstes Landwirt, wenn ich die nötigen finanziellen Voraussetzungen dazu hätte. Im Freien und mit Tieren arbeiten hat mir schon als Kind viel Freude gemacht und würde mir auch heute noch viel besser gefallen als das, womit ich mein Geld verdiene.
    Aber: Das Leben ist kein Ponyhof, auch nicht für einen Jürgen 🙂

  5. Bin Jahrgang 1979 uns stolz auf den Namen aus folgenden Gründen:

    1. Es gibt verhältnismäßig wenig männliche Vornamen, die die eher selten vergebenen Buchstaben “J” und “ü” enthalten.

    2. In meinem Jahrgang heißen nur wenige “Jürgen” und macht ihn somit für mich außergewöhnlich.

    3. Es gibt einige bekannte Persönlichkeiten mit dem Namen “Jürgen” (Drews, Fliege, Klinsmann, Klopp, Kohler, von der Lippe, Vogel uvm.), was für seine damalige Beliebtheit spricht.

    4. Der Name Jürgen ist kurz, prägnant und meine Freunde identifizieren mich mit dem Namen. Sie benötigen keine Abkürzung für den Namen. Ich bin einfach der “Jürgen”.

    Ich bin stolz auf meinen Namen und das solltet Ihr anderen Jürgens auch alle sein!

  6. Bin Jahrgang ´61, da war der Name häufig. Die supermodernen Namen damals waren “Andreas, Thomas und Stefan”. Jürgen fand ich immer etwas altmodisch, aber besser als Fritz, Willi oder so etwas in der Richtung. In meinem Bekanntenkreis habe ich 3 Jürgens. Es hätte schlimmer kommen können. Geärgert wurde ich nie damit. Freunde und meine Tochter nehmen mich manchmal mit “Jürgie” auf die Schippe oder machen “Jojo” daraus. Finde ich nicht schlimm. Heute mit 55 empfinde ich den Namen als normalen, männlich und erwachsen klingenden Vornamen und kann gut damit leben.

  7. Der Rufname Jürgen war in unserer Gegend (Braunschweig), zumindest wo ich aufwuchs eher selten. Da hießen die Nachbarkinder Matthias, Martin, Sascha, Rüdiger etc.
    Bis zu zwei Straßen weiter gab es diese Vornamen auch.. und die kamen auch zu uns. Jürgen war da schon einzigartiger. Schlimm wurde es, wenn altgewordene Nachbarn “Jürgi” sagten… (ätzend)

    Zu der Zeit zwischen meinem 13-16. Lebensjahr fand ich den Vornamen “Jürgen” mmmhhh… nicht soo toll. Da gab es im Freundes und Bekanntenkreis eher “Micky”, Christian “Chrissi”, Matze, Mike (Frauennamen lass ich mal alle weg)… doch aus Jürgen… tja. Jürgen war Jürgen.

    Jürgen steht (befragt von anderen) für Wissen, Neugierde und Wissensdrang. Ein Jürgen ist ein Forscher und Erfinder. Ein Jürgen ist kein Handwerker, aber er könnte dennoch Handwerken.
    Ich bin froh ein Jürgen zu sein.
    Ich kann mich voll und ganz mit dem Namen identifizieren.
    Ich könnte auch kein “Martin” o.ä. sein ;-))

    Wichtig ist doch, falls man mit seinem nicht selbst ausgesuchten Vornamen leben muss. Heute ist es zwar möglich sich “umzubenennen”, besser ist es jedoch sich im Namen wiederzufinden.

    Liebe grüße
    Euer

    Jürgen, 47

  8. Lange mochte ich den Vornamen Jürgen nicht. Irgendwann – so ab 30 – habe ich mich an ihn gewohnt und in Kombination mit dem Nachnahmen ist die Länge auch passend. Lustig ist, dass ein ehem. Profifußballer die selbe seltene Namenskombination trägt. Claus wäre mir lieber gewesen. Nur jedem immer das “Claus mit C” zu erklären ist auch nicht lustig.

  9. Ich heiße Benjamin Jürgen mit Vornamen. Und ich persönlich kann mich mit Jürgen besser anfreunden, als mit Benjamin. Aber Nein, meine Familie musste auf jedem Dokument nur Benjamin stehen haben.

    Ich überlege mir ernsthaft, ob ich nicht meinen zweiten Vorname Jürgen als meinen Rufnamen mache.

    Aber irgendwie müsste ich mir dann auch Fragen anhören lassen, wieso ich das gemacht habe und und und.

    Es ist doch meine Sache und ich finde den Namen Jürgen schon schön. Schöner als Benjamin.

    Und dann immer das: Benni. Ich kann es echt nicht mehr hören. Benjamnin, Benni oder Ben sind eifach keine schönen Namen.

    Aber Jürgen. Das ist doch mal Name.

    Achso: Ich bin Jahrgang ´88.

    • Mach es! Wie geil ist das denn, Du bist Bj. 88. Die Namensverfehlungen in den späten 80ern sind viel schlimmer. Unser Boxer heisst auch Jürgen☺

    • Der Name ist nicht bescheuert, sondern du ! Ich habe noch nie solch einen schwachsinnigen Kommentar gelesen. Du tus`t mir echt leid.

    • @Jürgen Köhler, ich bin voll und ganz deiner Meinung.
      Vielleicht aber möchte dieser Mensch lieber “Diego-Maria” genannt werden oder irgendwie noch exotischer.

  10. Ich schließe mich an, da auch im Großrahmen der 50./60. er geboren. Es wundert mich sehr, welche Vornamen die Eltern aus dem www. , oder Standesamt als Vorschläge erhalten. Manchmal sollte man nicht nur den Nachnamen , sondern auch den Vornamen wechseln dürfen, wenn diese jetzt noch junge Generation einmal Oma/Opa werden und dann wie z.B Töchter der Geissens ( Schaneia ) gerufen werden. Mit Gruß

  11. Nun, auch ich heiße so, bin Jahrgang 1961. Der Name war zu meiner Schulzeit in der Tat weit verbreitet. Ich finde ihn gut und bin zufrieden. Hoffentlich können das alle,die heute Justin, Kevin, Malte, Mika, usw. genannt werden in mehr als 50 Jahren auch von ihrem Namen behaupten. Bei vielen Auslandsaufenthalten sind mir einige merkwürdige Schreibweisen und Aussprachen meines Namens untergekommen, aber am lustigsten fand ich bei einem Engländer die Aussprache “Juhegen”, was wie “You again” klang und bei Begrüßungen immer für Belustigung sorgte (im Sinne von “Ach, Du schon wieder!).

  12. Mein Mann (46) heißt auch Jürgen und trägt den Namen mit Würde. Nebenbei, sein Bruder heißt Günther – da ist Jürgen doch definitv nicht schlecht!

  13. Georgio Jorge Jürgi Georg Jürgen alles das Gleiche ist doch ein Geiler Name oder ??? Grüße aus Portugal die können das auch nicht aussprechen

  14. Vorher wear es mir egal wie ich heisse aber
    wenn man mit Nachnamen so heisst wie ein Konservierungsmittel für Autos und in Frankreich lebt, wo kein Mensch den Vornamen aussprechen kann, ist es besser sich George nennen zu lassen. Nach ungefâhr 10 Jahren gewöhnen sich dann auch enge Freunde an die richtige Ausspache;
    seit ich weiss wer Jürgen Klinsmann ist, würde ich allerdings lieber “5” heissen…..

    • Ich lebe auch in Frankreich un heisse Jurgen Heck. Ich habe mir das Umlaut hier schon abgewöhnt, um es den Franzosen etwas einfacher zu machen. Kann bestätigen, dass sie den Vornamen nicht aussprechen können. Auch das H am Nachnamen entfällt bei der lokalen Aussprache.

      Bin seit kurzem in einem neuen Unternehmen und einige junge Französinnen hier nennen mich jetzt auch Jürgi (vorher nie gehört). Ich nehme es mal als Kosenamen 😉

      Ansonsten habe ich keine Probleme mit dem Vornamen.

  15. Ich heiße Johannes-Jürgen, das mit Bindestrich. Ein Name, ich kann ihn mit Bindestrich schreiben oder zusammen. Wenn ich den Bindestrich weg lasse und den Namen nicht zusammen schreibe, ist ein Dokument nicht gültig. Wenn ich den Bindestrich raus nehmen will ist das eine Namesänderung und ich muss zum Standesamt. Verrückt oder?

  16. Ich bin 84 und habe mein Leben lang diesen Namen als den schönsten empfunden und sogar meinen Sohn so genannt. Als ich einige Monate in Amerika lebte, zu Bush’s Zeiten, und die Amerikaner “Jürgen” wie “Dschöng” aussprechen, wenn sie’s überhaupt versuchen, nannte ich mich George Busch, was stets eine Mordsgaudi war, wenn ich anschließend sagte: “But I’m not the President of the United States”.

  17. Also ich werde tatsächlich “Jürgi” genannt! Macht mir aber nichts aus. Schlimmer war die Tatsache, dass ich in Kanada geboren bin (Eltern deutsche Einwanderer), und bis zu meinem 7 Lebensjahr dort gelebt habe. Am nächsten heran kam so was wie “Djörgn”. Wenn ich damals schon gewusst hätte, dass “Georg” verwandt ist…
    Allerdings war “Georg” damals in Kanada noch viel gewöhnlicher als “Jürgen” hier.

  18. Jürgen ist doch ein gänzlich unspektakulärer Vorname. Weder besonders originell, noch besonders schlimm. Er hat zumindest den Vorteil, dass man ihn nicht gut verniedlichen kann, denn wer würde schon “Jürgi” oder so sagen? Also wird man auch Jürgen genannt oder bekommt einen Spitznamen, der keinen Bezug zum Vornamen Jürgen hat.

    • Ich wurde auch “Jürgi” genannt, was ich nicht aussprechen konnte und mich deshalb “Kuki” nannte, was mir so lange anhaften blieb, bis alle Altvorderen gestorben waren.

    • Hallo, ich heiße Jürgen, als Kind wurde zu mir häufig Jürgi ge-
      sagt. Klingt etwas zu niedlich, damals habe ich das noch nicht
      durchschaut.

      Jürgen Eberts

  19. zu mir sagte mal jemand Jürgen ist nicht nur ein Name,Jürgen ist ein

    Programm.Ich sehe es auch so und finde es gut.

  20. Ich wohne seit einiger Zeit im englischsprachigen Ausland. Hier ist unser Name eine echte Last. “How do you pronounce your name?” fragt fast jeder. Nervt! Aaaaber, macht mich auch ein klein wenig “special”:-)

    • Hallo,

      Im englischsprachigen Ausland sagt man auch Georg(siehe Jürgens Namenstag 23.April). In Italien wird man Georgio gerufen und in Spanien Jorge.

  21. Ich weiß nicht warum ihr euch aufregt. Jürgen ist doch ein toller Name und anstatt ihn mit würde zu tragen lestert ihr darüber, obwohl ihr das selber seid (theoretisch habt ihr euch selbst verarscht weil ihr so heißt :-DDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD)
    Ich mag meinen Namen und hätte mir keinen besseren wünschen können!

  22. Ich denke wenn jemand alois,fritz,christoph,daniel,benjamin,werner,david,franz,max,hermann usw heißt ist eh jürgen noch ein königsname, gg

  23. Für seinen Namen kann ja keiner was, außer stolz sein und Ihn mit Würde tragen. Bei mir ist noch ein von Darl hinten dran. Ich bin sehr stolz auf meinen Namen.

  24. Also ich heisse so, bin jetzt 44 und kann immer noch nicht verstehen, dass meine Eltern mir das angetan haben. Aber wenn ich daran denken, dass mein Bruder Karl-Heinz heisst, dann bin ich eigentlich eh nicht so schlecht weg gekommen ….

    • Mein Bruder heißt auch Karl-Heinz und der andere Friedrich-Ludwig xD und ich bin 27! Naja so ist das Leben!

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