Adolf

Männlicher Vorname

Der männliche Vorname Adolf gehörte 1890, also am Anfang der von den Namensstatistiken von beliebte-Vornamen.de berücksichtigten Jahrgänge, zu den häufigsten Babynamen in Deutschland. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ließ die Popularität dieses Namens stetig nach. Im Jahr 1933 gab es aus naheliegenden Gründen eine signifikante Steigerung der Häufigkeit von Adolf als Jungenname. Dieser Aufschwung endete 1942. Seitdem wurden deutlich weniger Neugeborene Adolf genannt. Ab 1951 kommt dieser Vorname in den Namensstatistiken fast gar nicht mehr vor.

Adolf Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Adolf

Herkunft und Bedeutung

Der Name Adolf stammt aus dem Althochdeutschen, von „Adalwolf“ und lässt sich zurückführen auf die althochdeutschen Worte für “edel” und “Wolf”.

Varianten

  • Adolph
  • Adolphe (französisch)

Namenstage

17. Juni und 30. Juni

Adolf als Vorname im 21. Jahrhundert

Heutzutage ist der Name Adolf überhaupt nicht mehr modern. In der Babynamenstatistik 2006 ist in einer Stichprobe von 27.700 Babys ein einziges, dass mit zweitem Vornamen Adolf heißt.

Interviews

Männer namens Adolf erzählen, wie der Name sie geprägt hat, wie sie gerufen werden wollen und an wen sie denken, wenn sie „Adolf“ hören:

Ein Träger dieses Namens klagt sein Leid:

Hilfe, was haben sich meine Eltern nur bei meinem zweiten Vornamen gedacht? Hier kommen immer wieder erhebliche Assoziationen, bei jedem, der ihn liest. Ich kann nichts dafür, aber mein Cousin wurde 1949 nach seinem im Krieg gefallenen Onkel benannt und da er mein Pate wurde, bekam ich den schönen zweiten Vornamen: Adolf.
Ihr könnt Euch vorstellen, wie die Menschen reagieren, wo immer ich damit auftauche? Entweder belustigt oder peinlich berührt, aber jeder, ja jeder bemerkt es sofort und fragt, was sich meine Eltern dabei gedacht haben, mich so zu benennen. Adolf, dieser Name ist irgendwie immer schlimm für mich gewesen, dennoch lies ich den Namen nie verbannen, weil er zu mir gehört, so wie ich halt getauft wurde.
Ich stelle mir immer wieder vor, wie es meinem Cousin so kurz nach dem Krieg ergangen sein muss, mit dieser schweren Last.
(Der Autor möchte nicht genannt werden.)

Namensprofil

der Vorname Adolf mit Bedeutung und Onogramm

93 Gedanken zu “Adolf

  1. Nachdem mein Großvater Adolf (geboren 1899) drei Töchter hatte und ich als erster Enkel in seinem nach dem Weltkrieg von ihm gebauten Haus das Licht der Welt erblickte, wurde ich 1954 Adolf getauft. Mein Spitzname war in der Schule ” Hitler “, was mich nicht sonderlich störte, wurde ich doch von Freunden und Familie ” Adi ” gerufen. Somit war für mich immer eindeutig zu erkennen, wer mir wohl und wer mir weniger gesonnen war.

  2. Wäre nicht der Verbrecher Hitler gewesen, wäre der Name ein ganz normaler, altertümlicher Name, wie Johannes, Konrad oder Karl-Heinz, der vielleicht ja auch dann, wie die von mir genannten Namen, Neugeborenen vergeben würde. An diesem Namen ist per se erstmal nichts auszusetzen. Wäre eben dieser Hitler nicht gewesen….
    Ich persönlich finde den Namen ganz normal (antiqiert) aber nicht abstoßend, bei Köln gibts ein Fuhrunternehmen (Spedition) mit Namen Adolf Blankenheim, in Duisburch (richtige Aussprache) hieß der Oberbürgermeister mal Adolf Sauerland, der kam aber nicht wegen seines Vornamens ins schlechte Licht, sondern wegen seiner falschen poltischen Entscheidung 2010, Bochum hatte 2009 die Party abgesagt, wegen Sicherheitsbedenken, kurzum, Adolf, ganz normaler Name….

  3. Ich finde den Namen wunderschön. Ich bin in der Stadt Kiel aufgewachsen, die von Graf Adolf IV. gegründet wurde und wohnte damals zwei Häuser von der Adolfstr. entfernt. Insofern hat der Name mich mein ganzes Leben begleitet und ist eher positiv als negativ besetzt.
    Die schleswig-holsteinische Landesgeschichte ist eng mit dem sog. Geschlecht der Adolfi verbunden, auch in sofern finde ich den Namen wichtig und positiv.
    Ich kann aber verstehen, dass er heute, wegen Adolf Hitler, kaum noch vergeben wird, weil viele nur Bruchstücke der Geschichte kennen und dann falsche Schlüsse ziehen könnten.

  4. ich würde meinen sohn weder Adolf noch Anton Otto oder Alfred nennen das ich diese namen ganz einfach hässlich finde, völlig egal ob da jetzt irgendetwas dahinter steht oder nicht……mein Arbeitskollege hieß Adolf, keiner dachte bei ihn an hitler, es war der Adolf nicht mehr und nicht weniger, kein wirklich schöner Name…..aber ich kann mit franz und karl auch nicht wirklich was anfangen……es sind alte namen und jeder soll sein Kind so taufen wie er will, ein bissl nachdenken und schon passt das mit den namen,nie vergessen das Kind muss diesen namen meist sein leben lang tragen…..auch kann ich mit der agathe, Philomena oder cäcilie nicht viel anfangen auch die kreszenzia war mal modern.

  5. Ich heiße Josef dieser Name wird bei uns weitergegeben und ich finde es gut! Alte Namen sind um längen besser als dieser neumodische Quatsch.
    Der Name Adolf ist sehr schön und wenn ich noch einen Sohn bekomme wird er auch so getauft.

    Und die Anspielung mit dem Namen Angela finde ich richtig Klasse

  6. Ich heisse in dritter Generation Adolf und auch mein zweijähriger Sohn trägt diesen Namen. Wofür sollte ich mich schämen ? Da ist Angela viel peinlicher !

  7. So was ähnliches dachte ich mir auch, als ich das Gegreine des nicht Genannten gelesen habe. Sicher ist “Adolf” ungewöhnlich heutzutage, aber “schlimm”, das ist meiner Ansicht nach etwas anderes. So jemanden ginge es aus anderen Gründen schlecht, wenn er Peter heißen würde.

  8. Ich heisse seit 70 Jahren Adolf – 1947 in der Schweiz geboren – und habe mich meines Namens nie geschämt. Ich bin ich, und Hitler war Hitler. Wer da Mühe hat, aufgrund der Vornamen zu vermischen, hat wahrscheinlich anderswo auch noch Mühe.
    Die Namensgebung war früher eher eine familiäre-verwandtschaftliche Angelegenheit und viel weniger eine gesellschaftliche wie heute.

  9. An sich ist der Name ja nicht schlimm- er hat keine peinliche Bedeutung und klingt auch nicht schlecht. Ich frage mich aber aus naheliegenden Gründen trotzdem wer diese Menschen sind, die ihr Kind so nennen, am besten noch mit dem Rufnamen? Sobald das irgendein Freund herausfindet sind die Sticheleien doch vorprogrammiert. Und wer will schon, das man bei dem Namen seines Kindes als Erstes an Hitler denkt?!
    Wenn es unbedingt sein muss, dann würde ich das Kind allerhöchstens mit dem dritten Namen so nennen!

  10. Ich kenne aus der Schulzeit einen Adolf, ca 1985 geboren, der allerdings so hieß, weil sein Vater schon Adolf hieß, sowie sein Großvater und Urgroßvater. Offenbar wurde der Vorname an jede Generation weitergegeben. Ob es nach 1945 allerdings Sinn machte, ist fraglich. Allerdings wurde der Schüler nie Adolf angesprochen, sondern sein zweiter Vorname war der Rufname.

  11. Ich finde Adolf einen schönen Namen. Mein Meerschweinchen hieß Adolf. Leider ist es gestorben. Ich denke aber oft an es zurück und denke dann: “Ich liebe dich, Adolf.” Das kann mir niemand verbieten, denn die Gedanken sind frei.

  12. Ich finde es lächerlich einen namen zu verdammen, weil irgendwann in der Geschichte irgendjemand diesen Namen trug und zufällig mit diesem Namen schlimme Dinge getan hat. Wenn man solches betreibt, darf man wahrscheinlich 90 Prozent aller Namen nicht nutzen. Irgendwo gibt es immer einen Mörder, Vergewältiger, Kinderschänder, Serienmörder, usw. der einen Namen trägt, wie man selber. Namen sind Modeerscheinungen, Namen sind austauschbar, was zählt ist der Mensch, seine Einstellungen und Handlungen. Niemals der Name!

    Ich persönlich würde mein Kind nicht Adolf nenen, weil mr der Name nicht gefällt. Mein Onkel (gestorben vor ein paar Monaten) hat sich seines Namens geschämt. Er war Jahrgang 35.

  13. Hallo:0)
    In meiner Familie wird das Kind traditionell mit vatersname/Brudersname und dann grosselter links grosseltern rechts benannt.
    Jetzt beim dritten Sohn wurde halt auch der zweite Name “Adolf” vergeben.
    Allerdings als einer v von drei Namen.

    Der krieg ist lang her . Tradition ist Tradition. Vielleicht wäre es mal an der Zeit zur Normalität überzugehen auch ein Zeichen von Heilungsprozess .
    LG
    Mm

    • Also das finde ich von dir sehr mies, was du deinem kind angetan hast, es wird dir nicht danken, vieleicht sogar gemobbt werden also du bist richtig gemein zu deinem Kind, das mit der tradition ist rine schäbige Ausrede also ich würde mich schämen, mein Kind könnte ich nie so etwas antun aber na ja da merkt man dass du das kind *nicht liebst*

  14. 1953 gab mir mein Vater den Namen Adolf.
    Ein schöner Name und bin meinen alten Herrn dankbar.
    Negatives habe ich deswegen nie erlebt.
    Gruß:Adolf

  15. Mein Vater hieß Adolf und mir gefiel der Name immer schon. Ist mir sowas von egal, wer so geheißen hat. Es ist einfach ein schöner Name.

  16. Ich heiße Adolf mit Vornamen. Seit 1955. Also fast 60 Jahre lang.Ich bin der 6. und entsprechend meinen Nachkommen, der letzte Adolf in unserer Familie. Alle meine 5 männlichen Vorfahren väterlicherseits hiessen Adolf. Auch mein Großvater mütterlicherseits hieß Adolf. Er war ein berühmter Gärtner bei einem ungarischen Grafen im Budapester Randgebiet und kam primär- wie die Oma- oh weh- aus Österreich. Einen Sohn habe ich auch aus erster Ehe. Er heißt Thomas. Da waren wir uns damalig einig.- Ich selbst habe mit meinem Namen kein Problem. Es ist ein schöner Name und ich bin stolz ihn zu tragen.- Aber! Einfach ist es nicht gewesen die letzten 59 Jahre. Vielleicht hätten die Eltern besser daran getan, diese Tradition zu meiden. Weil die Menschen heutzutage weltweit den Namen Adolf mit Adolf Hitler und nicht mit dem Gärtner oder einem anderen Adolf in Zusammenhang bringen. Es ist eine Katastrophe. Hieße ich Otto würde mich keiner mit Otto von Bismarck in Verbindung bringen. Hiesse ich Josef denke ich z.B. an Josef von Nazareth. Die Menschen jedoch bringen eine Beziehung zu Stalin auf. Es ist sehr !!! schade, das es so ist. Es ist nicht der Vorname, der schlecht ist, sondern es war doch der Diktator Hitler, welcher zufällig den Vornamen Adolf trug. Dadurch, das man den Vornamen nun meidet, wird die Welt auch nicht besser. Schaut in die Ukraine oder in den Rest der Welt. Wenn man den Vornamen Hitlers verdrängt oder gar meidet, löst sich das Problem des Faschismus sicher nicht. Es ist nämlich nicht der Name, sondern der Mensch mit seinem Wirtschafts- und Kultursystem. Aber trotzdem meidet man einen schönen alten deutschen Vornamen. Besser wär’ gewesen, der Herr Hitler hätte keinen Vornamen gehabt.
    Und dann aber der Herr Stalin auch nicht. Mein Resume: Schade, das es so ist. Den Rest meines Lebens werde ich diesen Namen nicht ablegen. Auch wenn mein Vater mich aus der Familie gestossen hat. Dies ist seiner Demenz geschuldet und ein anderes Problem. Nach 59 Jahren lache ich über die Probleme die andere mit diesem Vornamen haben.- Nehmt es mir nicht übel, aber es ist so. Und vielleicht wird er ja wieder “modern”. Hauptsache nicht wieder im Zusammenhang mit einem Verbrecher.. Man weiß es nicht. Vielleicht wird man in der zukunft solche Vornahmen wie Barack oder Wladimir meiden. Wer weiß….. Morgen sind wir klüger. Zum Schluß eine Episode aus einem schönen Italien Urlaub: ich bestelle zum Mittag eine Pizza bei einem sagen wir Catering am Strand. Der ” Chef” sagt:” Für wen? Wie ist dein Name?” Ich sage: ” Adolf.” Er sagt:” Gut! Herrmann!” und ruft mich mit Herrmann auf als die Pizza fertig war.- Fazit: Herrmann Göring war kein Deut besser.— So ist der Mensch. So sind wir selbst.

  17. Ich würde meinen Sohn niemals Adolf nennen, aber ich kenne einen der Adolf Heil heißt das ist bestimmt schlimm

    • Wenn es den unseligen Ösi -Adolf Hitler nicht gegeben hätte, hätte man ihn heute garantiert erfunden.
      Soviel wie man mit dem Typ konfrontiert wird – nein wir werden ihn nicht vergessen.
      Es läßt sich soviel Geld mit der Erinnerung an die NS Zeit in Deutschland verdienen, dass wir damit die Welt gut retten können.
      Bestimmt!
      Griechen, ihr bekommt die Kohle… 😉

  18. Ich finde es ziemlich ordinär, wenn man jemanden verspottet der Adolf heißt. Adolf Hitler war ein ziemlich schlimmer Massenmörder, schon klar. Jeder, der Adolf heißt, kann nichts dafür, dass seine Eltern ihm diesen Namen gegeben habt. Eine kleine Aufgabe für Euch: Macht es besser, als der Diktator von 1932-1945.

    • 1933 bis 1945 bitte! Adolf Hitler erlangte am 30.01.1933 durch eine de facto MachtÜbertragung (nicht Machtergreifung)durch seine Ernennung zum Reichskanzler durch Hindenburg die Macht. Dort stand er einem Kabinett der nationalen Erhebung vor, in dem sonst nur Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich und Wilhelm Frick als Minister des Inneren.

  19. Ich nehme an, dass in der ehemaligen DDR der Name Adolf heute seltener vorkommt, da es dort aufgrund des geringeren Lebensstandards in der DDR eine ca. 10 Jahre kürzere Lebenserwartung gab als in der BRD und die Adolfe zum größeren Teil schon ausgestorben sind. Bis sich das angleicht ist nur eine Frage der Zeit.

    • Du bist anscheinend nicht wirklich die hellste Kerze auf der Torte. Warum sollte die Lebenserwartung in der ehemaligen DDR ca. 10 Jahre geringer gewesen sein?
      Aber stimmt schon, wir hatten kein Essen und keine Ärzte… omg -.-
      Schau dir lieber mal ein paar seriöse Statistiken an bevor du so ein Müll schreibst.

  20. Name ist Lebensaifgabe der Seele. Alle Adolfe der heutigen Zeit sollten es besser machen als besagter Herr, die Last unserer Nation. Wendet dies zum Positiven 😉

  21. Also ich persönlich würde meinen Sohn nicht Adolf nennen, allerdings finde ich es lächerlich, diesen Namen zu verspotten, da er eine schöne Bedeutung trägt. Und Namen wie Josef (Stalin)und Hermann(Göring) sind ja auch nicht verspottet, obwohl diese Männer auch nicht besser waren als Adolf Hitler.

    • Also erstens heißt das “auf meinEN NameN”.
      Zweitens lässt das auf eine fragwürdige Geisteshaltung schließen, wenn Eltern kein besserer Name einfällt als ausgerechnet der, der untrennbar mit einem der größten Massenmörder der Geschichte assoziiert ist. Da muss man schon entweder total fantasielos oder stramm rechts sein.
      Es nennt ja auch niemand sein Kind “Ebola” oder “Malaria”…

    • Mein Name oder Meinen Namen ist doch egal. So und nun zu dir Adolf wenn du am 7 August 2014 16 warst bist du entweder 1998 gebohren oder Ende 1997 und wenn ich es nicht besser wüsste warst du garantiert zu 99,9 % der einzige welcher in jener Zeit diesen Namen erhielt aber du persöhnlich kanst ja nichts dafür und nur weil deine Eltern dich so nanten/nennen muss man daraus noch lange nicht schliesen das du bzw deine Eltern fantasielos sind und/oder gar Nazis sind, das Hakenkreutz exestiert ja auch nicht erst seit 1933 sondern wird bereits seit etwa 10.000 vor Christus Im Hinduismus Jainismus und Buddhismus bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Hierzulande ist es aber dennoch wie auch der Hitlergruß sowie die 1te und 2te Strofe der Nationalhymne Illegal

    • Adolf als Name: ” der untrennbar mit einem der größten Massenmörder der Geschichte assoziiert ist.”
      Wie kommen Sie denn jetzt darauf? Denken Sie mal darueber nach.

    • @ Stefan… Das ist nicht “egal”, sondern deutsche Rechtschreibung. Und wenn ich dich schon einmal berichtige:

      nicht “gebohren” sondern “geboren”
      nicht “der einzige” sondern “der Einzige”
      nicht “persöhnlich” sondern “persönlich”
      nicht “kanst” sondern “kannst”
      nicht “nanten” sondern “nannten”
      nicht “schliesen” sondern “schließen”
      nicht “Hakenkreutz” sondern “Hakenkreuz”
      nicht “exestiert” sondern “existiert”
      nicht “Strofe” sondern “Strophe”

      Aber nun zu deinem Text. Du nimmst den Namen “Adolf” in Schutz und nennst im gleichen Satz (der übrigens sehr lang ist) das Hakenkreuz? Was hat der Name mit dem Hakenkreuz zutun? Und warum nimmst du das Hakenkreuz in Schutz, weil es dieses in anderen Kulturen auch gibt/gab? Dass das so ist, ist klar hat aber absolut nichts damit zutun, dass die Eltern ihrem Kind nichts Gutes mit diesem Namen tun.

      PS: Hast du schonmal jemanden gehört der Folgendes sagt: “Der Name Adolf ist nicht schlimm, weil das Hakenkreuz ist im Buddhismus ein Glückssymbol.”
      –> denk mal drüber nach…

    • o adelfós (ο αδελφός) heißt der Bruder auf Griechisch,
      i̱ adelfí̱ (η αδελφή) heißt die Schwester. LG 🙂

  22. Wie ist es denn auf dem Gebiet der früheren DDR? Gibt es da eine überdurchschnittliche Häufung der Vornamen “Walter” (nach Walter Ulbricht) oder “Erich” (nach Erich Honecker und Erich Mielke)?

    Gibt es da offizielle Statistiken oder wird das bei den linken Gutmenschen unter den Tisch gekehrt?

  23. Männer, die adolf heißen können ja nix dafür, aber ich würde heute nciht mehr auf die idee kommen mein kind adolf zu nennen.

    PS: Ich finde es übrigens interresant, dass der name im ehemaligen westdeutschland westentlich stärker verbreitet ist als im osten.

    • Richtig, sehe ich auch so!
      Dass ein Name immer mit Trägern desselben in Verbindung gebracht wird, besonder wenn es negativ ausgelegt wird und er damit oft zum Aussterben verurteilt ist, finde ich absoluten Schwachsinn. Ein alter Name hat seinen Ursprung in viel früheren Zeiten und sollte ein Recht auf ein Weiterleben haben. Besonders in den letzten (globalisierten) Jahren bedeutet unsere traditionelle Kultur, wozu auch die Sprache und Namensgebung gehört, leider vielen Deutschen und anderen Europäern immer weniger. Ich kenne z.B. keine(n) Türken(m/w) hier bei uns der/die einen nicht-türkisch klingenden Namen hat. Woran das wohl liegt?!

    • Das könnte daran liegen, dass es in der DDR verhältnismäßig unkompliziert war, den Vornamen zu ändern. Vielleicht haben davon viele Adölfe Gebrauch gemacht.

    • Das hab ich mich auch schon gefragt. Es könnte daran liegen, dass die DDR kommunistisch war und somit ein grösserer Feind des Faschismus, als der Westen, der mit Demokratie keine der radikalen Richtungen einging. Da haben sich wohl alle Adolfs ihre Namen ändern lassen, um eben nicht mit Hitler in Verbindung gebracht zu werden. Das eben noch heftiger als im Westen. Aber genau kann ich mir das nicht erklären, vermutlich auch weil das so leicht war, den Namen zu ändern, da reagiert man bei sowas schneller.

  24. Also ich finde das Adolf ein schöner Vorname ist und es ist m.E. ein kompletter Unfug auf Grund eines historischen Aussreissers einen Namen zu verpönen oder gar zu verbieten. Dann könnte man ja auch gleich Braun als Farbe verbieten, da die SA Braune Uniformen trug;
    Ausserdem tut man jenen Unrecht die diesen Namen trugen und Grosses geleistet haben. Sei es Adolf von Harnack, ein grosser preussischer Historiker und Theologe oder Adolf Damaschke der grosse Pädagoge und Schulreformer;

    • Kann auch sein, das in der BRD viel mehr Ex-Nazis unterwegs und im Staatsdienst (somit angesehener) als in der DDR.

  25. Ich bin stolz auf meinen Vornamen, denn er gehört zu mir und ich zu ihm. Warum soll er verpönt sein, weil ein Anderer gleichen Namens Schlechtes tat. Es gab doch so und so viele andere Adolfs, die Gutes oder gar Grossartiges geleistet haben. Jede/r ist eine eigene Persönlichkeit und für sich selbst verantwortlich. Die Sinngebung in unseren Vornamen kann man ja auch positiv in unserem Leben um zu setzen versuchen.

  26. Man sollte niemanden veruteilen nur weil er Adolf als Vornamen hat. Jeder Mensch ist anders und man kann vom Namen her ja wohl kaum auf den Charakter einer Person schließend.

  27. Was soll eigentlich diese überflüssige Diskussion? Es bestreitet wohl kaum niemand, dass Adolf “ein normaler altdeutscher Name” ist und dass seine heutigen Träger für ihren Vornamen genauso wenig können wie für die Verbrechen Hitlers. Ob man das nun gut findet oder nicht, so ist der Name aber nun einmal trotzdem mit der Person Hitler so eng assoziiert, dass ich es nur geschmacklos finden kann, ein Kind so zu nennen. Aber bitte: Meinetwegen soll jeder sein Kind Adolf nennen dürfen, wie es ihm beliebt. Er braucht sich dann aber nicht darüber beschweren, wenn man ihn schief anguckt. Er hätte es besser wissen können. Dem Kind selbst kann man daraus natürlich keinen Vorwurf machen.

    Noch zur Vorrednerin: Der Name Judas ist in Deutschland keineswegs “laut Gesetz” untersagt. Es gibt nämlich kein Gesetz, das die Vornamengebung reguliert, sondern nur eine Verwaltungsvorschrift, in der es heißt, dass der gewählte Vorname dem Kindeswohl nicht widersprechen dürfe. Dass der Name Judas anders als der Name Adolf nicht vergeben werden darf, ist daher eine rein gewohnheitsrechtliche Gegebenheit, die natürlich aus der christlichen Tradition kommt.
    Ich persönlich empfinde des Namen Judas eher noch als geschmackloser als den Namen Adolf, weil es hier ganz klar an positiven Gegenbeispielen mangelt. Allerdings gibt es natürlich den Doppelnamen Judas Thaddäus, der zwar nicht besonders modern klingt, aber in der christlichen Tradition eindeutig positiv besetzt ist und sicherlich nicht verboten wäre. Auch wäre die hebräische Grundform Juda möglich.

  28. Hallo,
    ich finde, Adolf ist ein normaler altdeutscher Name. Wer solche alten Namen mag, kann sie benutzen.

    Ich finde es interessant, dass hier noch kein Thema zum Namen Judas eröffnet wurde. Von der Bedeutung her ist es ein guter Name – nur durch ein Buch und dessen Anhänger wurde dieser Name verpönt und darf laut Gesetz nicht vergeben werden.

  29. stimme jedem zu der etwas klar in der birne ist und den namen adolf wie jeden anderen behandelt.
    wer den namen adolf verurteilt, nur weil ein namensträger leben auf dem gewissen hat muss auch die namen sämtlicher mörder in der weltweiten geschichte verurteilen, denn mord ist mord. folglich sollten wir wohl zukunftsorientiert denken und uns allen nur noch nummern-codes geben.
    hitlers zeiten sind 3 generationen und mehr her. von vergessen ist keine rede, aber irgend wann sollte man es auch mal gut sein lassen. man wirft der kirche schließlich auch nicht mehr vor dass sie unschuldige frauen verbrandt hat. und nein, das ist nichts anderes!

  30. Die tollen Beiträge von Julia und Chris sind ja wohl eher kleinkariert, deshalb werde ich diese auch nicht weiter kommentieren; natürlich gibt es auch andere Gründe, seinen Sohn ‘Adolf’ zu nennen, als ‘Nazi-Sympatisant’ zu sein, z.B. ein Traditionsbewußtsein oder weil man den Namen eben doch schön findet … Ich bin jetzt knapp 60 und meinem Leben erst einmal konkret darauf angesprochen worden, wie man seinen Sohn nach ’45 noch Adolf nennen kann … dennoch war ich bisher nicht gerade glücklich mit meinem Vornamen und habe mir vorgenommen, mich mit diesem konkreter zu beschäftigen … deshalb bin ich auf dieser Seite gelandet … ist interessant wer da was so hinschreibt … ich hoffe, zu einem positiven Ergebnis zu kommen … einige Kommentare waren durchaus hilfreich – vielen Dank! Mir ist die Tragweite unserer deutschen Vergangenheit bewußt, auch wenn ich diese sicher nicht vollständig überblicken kann, dennoch ist eins auch klar: wer nie Vegebung erlebt hat und nicht vergeben kann, wird einsam!

  31. ….mein Brieffreund aus Kamerun, 26 Jahre alt, heißt Adolf…und er ist dunkelhäutig…seine Eltern gaben ihm den Namen ,weil er so “europäisch” klingt, der arme Adolf war dann auch etwas schockiert, als ich ihm mailte, dass der Name hier mitlerweile out ist…:)

  32. Lass man die negativen Seiten der Geschichte endlich weg!”Adolf” ist auch ein Name wie andere….Er hat eine ritterliche Herkunft! Man sollte sich mit der historischen Vergangenheit versoehnen!Warum Namen wie “Hermann”,”Walter”,”Josef”,”Erich” und andere sind nicht belastet?

  33. Hallo
    ich heiße zufällig Adolf- – – mir fällt auf daß mein Vorname auch heutzutage noch sehr durch den Müll gezogen wird

    einige Leute verstehen es nicht , daß ich (für meine Person ) überhaupt nichts dafür kann was damals passiert ist
    früher in der Schule hatte ich sehr viele Probleme mit diesem Namen

    heute hat dieser Name mir schon manches Freibier gebracht

    wünsche euch noch einen schönen Tag

  34. Ich finde, dass der Name Adolf nicht vergessen werden darf, da er sehr wichtig für die Geschichte ist.
    Jedoch sollte man nicht vergessen, dass Geschicht Geschichte ist und deshalb den Namen nicht verunglimpfen nur weil ein Namensvetter ihn praktisch missbraucht.

    Ich bin stolz den Namen zu tragen wie mein Großvater vor mir, denn ich finde mit diesem Namen entwickelt man eine Charakterstärke, die sehr wichtig ist für das Leben, um sich behaupten zu können.

    Ich weiß, dass man viel ertragen muss mit dem Namen (94er Jahrgang),es lohnt sich aber, da man wirklich leicht erkannt wird, man hat immer Gesprächsstoff bei einer beginnenden Freundschaft und wie schon gesagt das besste ist die Charakterstärke, die man gewinnt. – Man muss halt alles nur mit Humor sehen^^

    Mit freundlichen Grüßen an alle Namensinteressenten und -kritiker
    Adolf

  35. Ich finde es ist nicht schlimm Adolf zu heißen! Ich mein nur weil mal so jemand gab, der adolf hieß und naja… nicht gut war, heißt das ja noch lange nicht das wenn man sein eigenes kind so net gleich an den hitler denkt…!

  36. Liebe Julia,

    was für eine Unverschämtheit, sich anzumaßen, meine Familie als Nazis zu deklarieren.

    Ich heiße Adolf, so wie mein Vater, mein Urgroßvater und mein Ururgroßvater und viele andere Deutsche seit Jahrhunderten auch.

    Mein Großvater war Kommunist in den Zeiten deines kleinen Horizontes umfassenden Geschichtsverständnisses von 12 Jahren deutscher Geschichte.

    Wir lassen uns von niemandem vorschreiben, wann und welchen deutschen Vornamen wir mit Würde und Stolz tragen werden.

    Dies wäre auch im Sinne von Adolf Kolping und Adolf Grimme.

    Und zu dir lieber Chris: es ist schön, dass du nicht vergessen möchtest. Das ist sehr gut. Nur bitte vergiss kein Land und keine Gräueltat in deinem Bewußtsein und dies seit Menschen Gedenken. Damit würdest du uns allen einen Gefallen tun.
    Und ich wette darauf. Du hast noch an keiner Gedenkfeier für die Opfer des millionenfachen stalinistischen Terrors teilgenommen? Wenn doch, meine Hochachtung.

    In diesem Sinne

    Adolf

  37. Stimme Julia völlig zu. Aufgrund der Geschichte ist “Adolf” einfach “Adolf Hitler”. Das muss eigentlich jedem klar sein. Ich würde jedoch nicht soweit gehen, dass ich alle “Adolf-Eltern” als Nazis einstufen würde (jedenfalls nicht die älteren Generationen). Nebenbei: Wenn ich heute von Leuten höre, dass doch mal die Geschichte ruhen soll und irgendwann auch mal alles gut sei, dann gehen bei mir die Alarmglocken an. Denn dahinter steckt entweder Unwissenheit (die ist immer und überall unvorteilhaft..) oder aber: Berechnung.

  38. @Julia:

    Zu Zeiten Hitlers war der Name “Adolf” ein weit verbreiteter Jungenname. Deshalb muß nicht jeder, der nach 1933 sein Kind “Adolf” nannte, genau an DEN Adolf gedacht haben. Für diese Wahl kann es ganz unterschiedliche Gründe gegeben haben.

  39. wie gesagt, kirche im dorf lassen. Habe meinen Rottweilerwelpen Hermann Goering genannt, unter anderem weil er so bissfest und voluminoes ist,

  40. Ich hoffe ja, dass die Gesellschaft irgendwann wieder bereit ist, den Namen “Adolf” als “normal” zu akzeptieren. Ich kann verstehen, warum er eher ungern für Kinder genommen wird – eben wegen der Assoziationen. Man möchte sein Kind eben nicht dem Spott der Menschen aussetzen (ich stelle es mir schon recht nervig vor, wenn ein Freund in der Stadt meinen Namen riefe und alle Leute sich zu mir umdrehten). Es ist schade, dass durch solche “Vorfälle” Namen so unbeliebt werden… Aber das heißt nicht, dass alle Menschen bescheuert sind.

    Ich selber würde meinen Sohn, wenn ich einen hätte, auch nicht “Adolf” nennen, aber das liegt auch daran, dass ich den Namen nicht unbedingt mag, da gibt es Bessere, finde ich. Aber selbst, wenn ich ihn mögen würde, hätte ich doch Skrupel, meinen Sohn so zu nennen. Aber ich bewundere Eltern, die es schaffen, mit so einem Namen komplett normal umzugehen!

    • Codric, dein Beitrag irritiert, ja schockiert mich.
      “Ich hoffe ja, dass die Gesellschaft irgendwann wieder bereit ist, den Namen “Adolf” als “normal” zu akzeptieren.”
      Ich hoffe hingegen, dass das von dir beschriebene Szenario, nämlich dass der Name “Adolf” wieder als “normal” akzeptiert wird, niemals eintreten wird. Denn das würde bedeuten, dass die Person “Adolf Hitler” und die von ihr begangenen Gräueltaten in Vergessenheit geraten sind.
      Der Name “Adolf” IST kein Name wie jeder andere und er sollte es auch nie wieder sein. Er ist vielmehr zu einem Symbol geworden.
      Ein Vorname sagt nichts über seinen Namensträger aus, da pflichte ich den anderen Kommentatoren zu. Aber er sagt dafür umso mehr über diejenigen aus, die den Namen für das Kind ausgewählt haben: die Eltern. Wer sein Kind nach 1933 “Adolf” nennt, bekennt sich damit automatisch auch zum Nationalsozialismus oder zumindest zu einer gewissen Akzeptanz -vielleicht auch Ignoranz- gegenüber der NS-Ideologie – auch ohne dass der Namensgeber dies offen zugibt. Ich empfinde beide Haltungen als abstoßend.
      Daher frage ich mich auch, was dich (Codric) zu der Aussage “Aber ich bewundere Eltern, die es schaffen, mit so einem Namen komplett normal umzugehen!” bewogen hat. Willst du damit zum Ausdruck bringen, dass du Menschen bewunderst, die ihre nationalsozialistische Gesinnung offen leben und zum Ausdruck bringen und dabei selbst vor ihren Kindern keine Rücksicht nehmen?

    • Ich verstehe deinen Kommentar sehr wohl, und wollte eigentlich nur etwas zu diesem lächerlichen Kommentar von Julia sagen.

      Wie bitte schön kann man einem so die Worte im Mund verdrehen? Denkst du echt, er ist für die Nazi-Ideologie, nur weil er möchte, dass man diesen uralten Vornamen wieder benutzen kann? Das ist mit Verlaub, sowas von lächerlich und übertrieben, dass man eig. gar nichts weiter dazu sagen sollte…

      Wieso ist denn dann nicht der Name Josef auch ein “verbotener” behafteter Name, Stalin hat weitaus mehr Menschen auf den Gewissen…nur weile eine Diktatur eine andere besiegt, ist sie doch nicht besser?

      Und wer bestimmt, dass ein Name zu einem Tabu wird, du sicher nicht! Und es wird echt Zeit, dass die Deutschen endlich über ihren blöden Schuldkult hinwegkommen!

      Also bitte keine weiteren linken Gutmenschenkommentare schreiben, die Zeiten der 68-er sind vorbei 😉

  41. also ich denke in erster linie an meinen uropa der adolf hieß. und der mann war einfach nur spitze! ein super opa!
    man sollte dinge irgendwann mal ruhen lassen und sie nicht dem negativismus überlassen. selbst das wort “Führer” lässt jeden aufhorchen.

  42. Anhang: Es gab auch gute Adölfe: Adolph Kolping(Gründer des Kolpingwerks), Adolf Reichwein (Widerstandskämpfer), Adolph Bermpohl (Initiator des organisierten Seenotrettungswesens in Deutschland), Adolf Grimme(Kulturpolitiker, Widerstandskämpfer),
    will damit zeigen das die meisten wenn sie Adolf hören sofort an “ihn” denken nicht an die guten Adölfe oder an den anderen bösen Adolf (Eichmann).

    Hitler hätte auch Kevin heißen können (was leider nicht der Fall war, denn dann wär uns dieser schreckliche Name erspart geblieben).

  43. In meiner ehemaligen Klasse gab es 7(!) Fabians, einer davon ich. Der Lehrer nummerierte uns der einfachheit halber. Von zahlreichen
    Personen bei den verschiedensten Anlässen (Vorstellungsgespräch, Arzttermin…) wurde ich schon Florian, Felix, Ferdinand, Franz genannt (Zitat eines Personalchefs: Ah, guten Tag… äh… irgendwas mit F… ah genau Felix). Das alles wäre mir als Adolf nicht passiert da man sich diesen Namen sofort merkt. Zudem ein sehr schöner Name. Wegen einer Person einen so schönen Namen (fast ganz) auszurotten. Und man ist nicht automatisch Nazi nur weil man so heißt (wie einige linke Idioten glauben). Das Problem ist das man nur den Namen Adolf mit solch schlechten Dingen in Verbindung bringt. Jemand der mit Nachname Eicke heißt wird auch nicht als Nazi abgetan, was damit zu tun hat das ein nicht kleiner Teil der Leute noch nie von Theodor Eicke gehört hat. Wäre Theodor Eicke der Führer gewesen und Hitler der Inspekteur der Konzentrationslager, Waffen-SS General, Kommandeur der Division “Totenkopf” gewesen wäre jetzt der Name Theodor der Inbegriff des Bösen.

    • danke, fabi55, für deine klugen und richtigen aussagen. man kann ja auch nicht den namen josef verteufeln, nur weil stalin und göbbels so geheißen haben, oder karl, weil das der name von marx war, oder hermann, weil göhring so geheißen hat. die einzige sache, in der ich dir nicht zustimme ist, daß der name kevin schrecklich sein soll. da kenn ich schlimmere, ist aber geschmackssache.

  44. Wir erwarten unseren Sohn und er wird Adolf heißen. Benannt nach meinem tollen Großvater. Quasi ihm zu ehren. Das Problem mit dem Namen liegt meiner Ansicht nach nicht wie vermutet an dem Namen oder daran, weil ein Politiker in der Vergangenheit mal so hieß. Vielmehr liegt dieses ungebildete Verhalten vieler daran, dass allgemein erwartet wird sich irrational zu verhalten, wenn der Name Adolf fällt. Oder anders gesagt, die mangelnde Intelligenz der breiten Masse führt zur Verdammung dieses schönen, sehr alten, deutschen Namens. Ebenso übrigens auch die Verteufelung der ersten Strophe unserer Nationalhymne, welche es lange vor 1933 gab und deren Bedeutung von diversen Subjekten verklärt, verissen und verdammt wird. Dummheit ist eben fein in unserer heutigen “Gesellschaft”!

  45. Ich bin ja Amerikanerin, wo es Gustavus Adolphus College, usw. gibt in Regionen mit starker Immigration aus Schweden waehrend des 19. Jahrhunderts. “Adolph” ist, wie August, immer nicht so ungewoehnlich, besonders als Zweitname aus der Familiengeschichte genommen.

  46. Ohh man wenn ich hier schon einige kommentare sehe kommt mir das reiern Adolf ist nur ein name wie jeder andere auch nur weil mal son spinner auch so hieß der mächtig viel mist gemacht hat sollte man den namen doch nicht gleich verfluchen der name kann da doch gar nix für -.-

  47. Ich heiße Adolf und hatte nie ein Problem mit diesem Namen. Mein Urgroßvater hieß bereits Adolf und dieser Name wurde von Vater zu Sohn weitergegeben.

    Ich war der einzige mit diesem Namen in meiner Schule, meiner Firma usw. und das ist einfach toll. Da gibt es dann keine Verwechslungen. Man ist einzigartig.
    Ein weiterer Vorteil ist der, dass sich diesen Namen sofort jeder merkt, so bleibt man im Gedächinis der Leute!

    Außerdem würde ich mich politisch eher dem Rechten Lager zuordnen und da stört mein Name sowieso keinen!

  48. Ich glaube, dass es einzig das Recht der Eltern ist, ihrem Kind einen Namen zu geben. Wenn dabei ein teilweise negativ besetzter Name wie Adolf herauskommt, mag das nicht jedem gefallen. Aber so eine Entscheidung ist von jedem wenigstens zu respektieren.

    Geht man davon aus, dass es sich bei den jeweiligen Eltern nicht um Adolf-Hitler-Verehrer handelt, zeugt es immerhin von einer nicht-komplexbehafteten, umkomplizierten Einstellung der Eltern. Ich halte das nicht für unverantwortlich, sondern für souverän.

    Ich glaube, dass Selbstzensur und irrationale Ängste größeren Schaden anrichten als die Vergabe eines unpopulären Namens an ein Kind.

  49. ja, der name ist ZU deutsch. ich finde es unverantwortlich, den namen zu vergeben und auch der vergleich zu anderen diktatoren ist nicht angemessen, finde ich, weil hitler ja doch noch bekannter ist, soweit ich weiß. leider. wenn ich falsch liege sorry, aber ich finde adolf trotz allem unvergebbar.

  50. Hallo an alle!
    Ich heiße Adolf bin mittlerweile 20 Jahre und naja ich muss sagen die komischen Blicke kriege ich wirklich immer wenn man erstmal hört wie ich heiße!
    Aber naja ich kann dazu nur sagen ist mir egal! 😀
    Mein Vater wollte einfach das ich diesen Namen trage weil der einfach Deutsch und männlich ist!
    Hatte damals in der Grundschule Stress wegen dem Namen doch heute hab ich komischerweise alle Freiheiten naja gut in Sachen Freunden!
    Kann mich auf der und auch auf der anderen Seite bewegen!
    Ich muss echt sagen ich bin zufrieden mit dem Namen!

  51. Das ist nicht böse gemeint. Aber die Deutschen haben bzgl. des Namens Adolf ziemliche Komplexe.
    In anderen Ländern werden die Vornamen von Diktatoren nicht so stark ausgeklammert.
    Josef (Stalin), Francisco (Franco), Benito (Mussolini) etc.

    Hey es ist nur ein Name.

  52. Mir persönlich gefällt der Name sehr gut. Vor dem Krieg war Adolf genau so ein Massenname wie Josef, Franz, Anton, Georg, Gerhardt etc.

    Mir gefallen die “alten” Namen viel besser, denn sie haben einen tieferen Sinn als die heutigen, zum Beispiel Chantal, Saskia, Bill oder sonst so Namen die ich eigentlich nicht als Namen ansehe.

    Irgendwann wird jeder einsehen, dass dieser Name einfach zu uns gehört wie halt eben auch neumodische.
    Es wird zeit zu unserer Herkunft zurückzukehren und unsere alten Namen wieder anzunehmen… Das soll jetzt nicht so klingen als wär ich rechts aber es sind alte Namen, die es schon weit länger als nur 70 Jahre gibt. Ich spreche hier von 7 Jahrhunderten!!!

  53. Es mag einigen hier nicht gefallen, aber mir gefällt der Name auch sehr gut. Ich werde aber auch aufgrund der Vorurteile der Leute, nicht nur gegenüber dem Kind sondern auch gegenüber den Eltern, es unterlassen ihn so zu nennen. Vlt. sind wir ja in 50 Jahren so weit, dass wir dieses kindische Gehabe dann hinter uns lassen. Denn es ist einer der wenigen alten Namen, die sehr melodisch sind.

  54. Ob man den Namen Adolf schön findet oder nicht, ist sicherlich Geschmackssache. Trotzdem würde ich meinem Kind nicht unnötig blöde Sprüche, Vorurteile und merkwürdige Fragen zumuten. Sicherlich hat niemand ein “schweres Leben” nur aufgrund eines Vornamens, aber man kann es auch angenehmer haben.

  55. Seit drei Jahrzehnten trage ich diesen Namen als Rufnamen und muss sagen sooo schwer wie es einige Vorposter hier darstellen hatte/habe ich es bei weitem nicht. Brillentragende Kinder in meiner Jugend (80er) hatten es um einiges schwerer was Hänseleien und ähnliches betrifft. Mir hat er zu einem für meinen Jahrgang eher untypischen hohen Wissen über die dunklen Jahrer unserer Geschichte verholfen (Durch die sich mir sehr früh stellende Frage: Wer war eigendlich dieser Hitler) was wiederum mit dazu beigetragen hat mich zu einem toleranten und weltoffenen Menschen zu machen. Gerade diese Toleranz bzw Offenheit vermisse ich bei Aussagen wie von Petra oder Phillip. Deshalb habe ich eher aus Rücksicht auf meine Umwelt als aus Scham meinem Sohn nicht diesen Namen als Rufnamen gegeben. Mir ist ferner aufgefallen das weniger ich als einige (gottlob wenige) Menschen mit “normalen” Namen ein riesen Problem mit meinem Vornamen haben (z.B.: Die wehemente Weigerung mich Adolf zu nennen und das viel bescheuerter klingende Adi vorziehen) und das alles nur wegen einem Inzuchtskrüppel aus Österreich. Tja aber Vorurteile sind nunmal zum Ausleben da, gelle.

  56. “Adolf” ist etwas anderes als “Josef”, aus dem einfachen Grund, weil bei Adolf jeder an Hitler denkt und bei Josef kaum jemand zuerst an Stalin. Da fällt einem eher der Zimmermann aus Nazareth ein. Es kommt nicht darauf an, was man sich selbst rational zurechtlegt, sondern darauf, was die Menschen mit einem Namen assoziieren. Deshalb würde ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind so einen Namen wünschen, schon gar nicht meinem Kind.

  57. dann müsste man allerdings auch Josef bannen, wegen Josef Stalin. Oder George, von George W. Bush. Vielleicht ergeht es dem Namen George auch einmal so wie dem Adolf, und er verschwindet aus den Listen der aktuellen Namen.

  58. Warum sollten Sie Ihrem Kind es in dieser Zeit noch schwerer machen, als Sie es ohnehin schon haben. Ihre Vorlieben in Ehren, aber man sollte doch ein wenig Aufpassen. Die Gesellschaft ist grausam, Kinder sind grausam und ich glaube nicht, dass Sie ihrem Kind soetwas wirklich antun wollen.
    Es gibt soviele andere schöne Namen.

  59. Ich mag den Namen Adolf. Nur weil “Adolf Hitler” so hieß, heißt das lange nicht, das jeder der den Namen hat ein Nazi ist. Es ist “nur” ein Name.
    Wenn ich ein Kind hätte, würde ich es [wenn es ein Junge ist] Adolf nennen 🙂

  60. Mein Vater heißt auch Adolf, “obwohl” er 1952 geboren wurde. Auch er erlebt(e) immer wieder komische Blicke des Namens wegen. Aber die Erklärung warum er so heißt, war dann doch plausibel. Seine beiden Großväter hießen Adolf… Deshalb der Name. Er nimmts aber Gott sei Dank gelassen und das nahe Umfeld macht sich da sowieso keine Gedanken drüber 🙂 Den Namen an sich, vom Klang, find ich selbst gar nicht mal schlecht.. Klingt männlich… 🙂

Schreibe einen Kommentar