Nick

Männlicher Vorname

Nick ist seit Mitte der 1980er Jahre in Deutschland kein ungewöhnlicher Jungenname mehr. Besonders häufig war Nick im Jahr 2002, seitdem hat die Popularität etwas abgenommen.

Nick Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Namens Nick

Der Name Nick wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 19.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Nick auf Platz 94 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Nic wurde ungefähr 1.300 Mal vergeben (Platz 897) und Nik ungefähr 1.100 Mal (Platz 965).

Herkunft und Bedeutung

„Nick ist ein Name, der klingt! Nick ist mein Kumpel. Das ist ein Junge, dem du vertraust. Mit so einem kannst du ein Bier trinken gehen. Ein Typ, dem es egal ist, wenn du ihm in seinen Wagen kotzt. Nick!“

Aus dem Film „Der Volltreffer“ („The Sure Thing“), 1985

Dass es an diesem Lobgesang auf den Namen liegt, dass Nick in Deutschland populärer wurde, ist unwahrscheinlich. Doch Fakt ist: Seit Mitte der 80er Jahre kommt Nick, Kurzform des griechischen Namens Nikolaus („Sieg“ und „Volk“), hierzulande zunehmend häufiger vor. Vielleicht hatten auch Manfred Schmidts Detektiv Nick Knatterton sowie René Goscinnys „kleiner Nick“ („Le petit Nicolas“) die Finger im Spiel? Knattertons Abenteuer und Nicks Streiche wurden zwischen 1950 und 1964 zuerst veröffentlicht. Im Internetzeitalter bürgerte sich Nick als Kurzform des „Nickname“ ein. Nicks Beliebtheit tat das keinen Abbruch. Auch grammatikalische Finessen – dass nämlich der Genitiv von Nick, also die Antwort auf „Wessen …?“ so klingt wie das Wörtchen „nix“ – schrecken Nick-Fans nicht. Besonders beliebt ist Nick derzeit im südlichen Sachsen. (Autorin: Annemarie Lüning)

Varianten

  • Nik
  • Nic

Namenstag

Der katholische Namenstag von Nick wird an einem der vielen Gedenktage für Nikolaus gefeiert. Der wichtigste ist der 6. Dezember.

Namensprofil

der Vorname Nick mit Bedeutung und Onogramm

37 Gedanken zu „Nick“

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