Talea

Weiblicher Vorname

Der Name Talea (seltener auch Thalea geschrieben) wird nur selten vergeben.

Talea Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Talea

Herkunft und Bedeutung

Um darauf zu kommen, wovon sich Talea ableitet, muss man sich schon gut auskennen – oder recherchieren. Tatsächlich lässt der Name sich nämlich auf den althochdeutschen Namen Adelheid zurückführen, welcher „von edlem Wesen“ bedeutet und seit den 60er Jahren hoffnungslos out ist. Adelheid – klingelt es bei Ihnen? Genau: das war der richtige Name des Schweizer Naturkinds Heidi, bekannt aus Film und Fernsehen, der in der Form allerdings nur von dem gestrengen Fräulein Rottenmeier gebraucht wurde. Das friesische Pendant dazu heißt Alea – oder eben Talea, wobei das T ein Überbleibsel des sächlichen Artikels „dat“ oder „het“ ist.

Mit den vielen Vokalen inklusive „Vokalzusammenstoß“ am Schluss passt Talea bestens in die aktuelle Namenslandschaft; immerhin steht Lea bundesweit auf Platz 12. Überraschenderweise hat aber Talia/Thalia, aus der griechischen Mythologie stammend, die Nase vorn (deutschlandweit Platz 237, im Norden Platz 166) – trotz der gleichnamigen Buchhandelskette sowie Unklarheiten bei der Aussprache. Thalea gibt es auch noch, allerdings als Rarität: Drei von vier T(h)aleas der Geburtsjahrgänge 2006 bis 2015 werden ohne h geschrieben. (Ranglistenplätze aus der Vornamenstatistik 2015)

(Autorin: Annemarie Lüning)

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