Maike

Maike ist ein weiblicher Vorname.

Maike Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Maike

Maike (seltener auch Meike geschrieben) wurden seit Mitte der 1950er Jahre häufiger vergeben. Besonders beliebt waren diese Mädchennamen um 1975, auch wenn es nie zu einem Platz unter den Top 10 der Vornamenshitparade reichte. Inzwischen werden von Jahr zu Jahr weniger Mädchen Maike oder Meike genannt. Der Name Maike wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 2.400 Mal als erster Vorname vergeben und Meike ungefähr 1.200 Mal.

Herkunft und Bedeutung

Maike ist eine friesische und niederdeutsche Form von Maria. Auch der gleichlautende Name Meike stammt aus diesem Kulturkreis, ist aber eine Kurzform von Namen mit „Mein“, zum Beispiel Meinburga. Maria und somit auch Maike bedeutet je nach Auslegung „Gottesgeschenk“ oder „fruchtbar sein“.

In Schleswig-Holstein und Hamburg ist der Name Maike eher unter Erwachsenen verbreitet. Heute wird der Name im Rest Deutschlands häufiger vergeben.
In Schleswig-Holstein und Hamburg ist der Name Maike eher unter Erwachsenen verbreitet. Heute wird der Name im Rest Deutschlands häufiger vergeben.

96 Gedanken zu „Maike“

  1. Hallöchen,
    ich bin auch eine Meike aus dem guten alten Jahr 1986. Ich mochte meinen Namen nie besonders, weil er langweilig klingt und meistes mit ai statt ei geschrieben wird.
    Ich kenne auch sonst niemanden in meinem Bekanntenkreis, der freiwillig so heiß.^^
    Als dann mein Mann auch noch herausfand, dass aus meinem Namen ein anderes lustiges Wort wird, wenn man die Buchstaben M und K tauscht, war meine Liebe für den Namen endgültig gestorben.
    Ich hätte gerne einen nordischen Namen oder etwas russisches bevorzugt.
    Svenja oder Kerstin klingt ganz gut. Oder Linnea, Saksia, Sonja…
    Kommt halt auch immer auf den Nachnamen an. 😉

    Alles in allem hätte es aber auch schlimmer kommen können.

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    • Das IST ein nordischer Name 🙂

      Ist doch schön, dass es mehrere Bedeutungen und Herleitungen gibt

      LG

  2. Hallo , ich heiße auch Meike & bestehe natürlich auf diese Schreibweise.
    Meine Eltern hatten den Namen Kordula ausgesucht und ließen sich zum Glück von meiner Oma umstimmen, mich doch Meike zu nennen, ihre Begründung, eine Kordula würde man henseln & daraus „Kudel“ machen. Ich bin sehr sehr froh, das ich Meike heiße.

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  3. Ich bin auch eine Maike und war immer genervt, dass mich alle mit Ei schreiben. Als waschechte Ostfriesin fand ich den Namen nie schlimm… mit einer Uda und einer Okka in der Familie war der fast schon langweilig. Ich mag meinen Namen, werde von vielen aber Miki, Miks oder Mikesch genannt… liebe Grüße an alle mit ai ;)!!

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    • Ich heiße auch Meike werde aber mit ei geschrieben. Die meisten schreiben mich alle mit ai was ich nicht gut finde ich habe mich an meinen Namen gewöhnt obwohl er anders ist als andere.;)

  4. Ich bin auch die Meike und in der Schule (in Süddeutschland) hieß niemand so wie ich. Noch heute reagiere ich automatisch wenn ich meinen Namen höre, selbst wenn ich weiß dass eine andere Meike gemeint ist. In der Schule wurde ich immer gefragt warum ich Meike heiße und nicht Heike. Ich sagte meistens das was mir meine Eltern sagten: Meike ist ein norddeutscher Mädchenname. Darauf kam meistens: Ah, dann kommen Deine Eltern aus Norddeutschland? – Nein, taten sie nicht. Mich hat es damals immer genervt dauernd meinen Namen erklären zu müssen und hätte viel lieber einen Allerweltsnamen gehabt.
    Aber heute könnte ich mir keinen anderen Namen vorstellen. Auch wenn ich manchmal mit „Herr“ angeschrieben werde. Und heute meinen ausländischen Kollegen mit denen ich englisch spreche, erklären muss dass ich nicht Michael heiße.

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  5. Hallöchen
    Ich heiße auch Maike und bin 2000 geboren. Ich finde meinen Namen tatsächlich gar nicht schlecht, da ihn in meiner Umgebung niemand hat. Ich höre den Namen auch nicht oft und wenn doch, freut es mich aber. 🙂

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  6. Hallo an alle Maikes,
    also ich finde meinen Namen super. Nicht nur weil er selten ist, sondern weil er perfekt zu mir passt (die Widerspenstige). Ich war noch nie ein zartes Mädchen. Mit dem Namen verbinde ich Stärke und Mut und dazu kommt, dass er so schön nordisch klingt.

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  7. Ich habe meinen Namen Maike in 1958 bekommen. Ich habe immer verstanden daß es ein Ostfriesischer Name ist. Habe als Kind viel Zeit an der Nordsee verbracht, bin aber in der Lüneburger Heide in Celle geboren. Als ich 7 war, bin ich mit meiner Mutter zu den Vereinigten Staaten gezogen (es war die letzte Reise von der Berlin, Abfahrt Bremerhaven, Ankunft New York; danach war sie auf den Schrottplatz gebracht). Der Atlantische Ozean im Januar war kein Spielchen für ein Passagierschiff!
    Ich wurde einfach in eine Schule gebracht ohne kaum ein Wort Englisch zu sprechen, und die Kinder konnten “Maike” nicht richtig aussprechen. Ich hätte fast meinen Namen für Claudia, mein französischer Mittelname, ausgetauscht. Aber dann doch nicht, denn ich identifiziere mich mit Maike und liebe meinen gegebenen Name.
    Es war natürlich sehr interessant auf dieser Seite mehr über die Herkunft von Maike zu lernen. Überhaupt in Amerika hat man mich beruflich oft Mr. Mike genannt, an Telefonaten u. Schriftlich. Ich muß staunen daß dieses auch in Deutschland passiert.

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