Maike

Maike ist ein weiblicher Vorname.


Maike Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Maike

Maike (seltener auch Meike geschrieben) wurden seit Mitte der 1950er Jahre häufiger vergeben. Besonders beliebt waren diese Mädchennamen um 1975, auch wenn es nie zu einem Platz unter den Top 10 der Vornamenshitparade reichte. Inzwischen werden von Jahr zu Jahr weniger Mädchen Maike oder Meike genannt. Der Name Maike wurde in Deutschland seit 2006 mindestens 2.400 Mal als erster Vorname vergeben und Meike mindestens 1.200 Mal.

Herkunft und Bedeutung des Vornamens Maike

Maike ist eine friesische und niederdeutsche Form von Maria. Auch der gleichlautende Name Meike stammt aus diesem Kulturkreis, ist aber eine Kurzform von Namen mit „Mein“, zum Beispiel Meinburga. Maria und somit auch Maike bedeutet je nach Auslegung „Gottesgeschenk“ oder „fruchtbar sein“.

In Schleswig-Holstein und Hamburg ist der Name Maike eher unter Erwachsenen verbreitet. Heute wird der Name im Rest Deutschlands häufiger vergeben.
In Schleswig-Holstein und Hamburg ist der Name Maike eher unter Erwachsenen verbreitet. Heute wird der Name im Rest Deutschlands häufiger vergeben.

Damit nicht 5 angelaufen kommen, wenn ich mein Kind rufe.

99 Gedanken zu „Maike“

  1. Ich heiße Maike und werde auch häufig von meinen Lehrern mit e geschrieben, aber mein Name ist etwas besonderes und seltenes, daher weiß ich meinen Name jetzt auch zu schätzen.
    Ich werde immer wieder:, Meika, wo bleiben denn die Würstchen ?“gerufen, oder MaiMai aber es ist Doch egal wie jemand anderes uns nennt,oder wir, alle die maike oder meike heißen sind was besonderes!
    Das kann jeder sagen was er will, oder ?!

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  2. Hallo zusammen
    Ich bin mittlerweile 35 und es gab Zeiten da hab ich meinen Namen gehasst (wer tut das nicht in einem gewissen Lebensabschnitt)
    Mittlerweile finde ich ihn toll, eigen, leicht zu merken da selten…am Telefon sag ich immer Meike mit e

    In der Türkei wurde ich entweder yagmur oder Melek genannt, beides auch sehr schöne Namen wie ich finde

    Bis dann ihr seltenen Ma/eikes

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  3. Ich bin hier wohl die älteste Kommentatorin mit 58 Jahren.
    Als ich klein war, war der Name HEIKE supermodern, und ich wurde ständig damit konfrontiert.“Wie heißt du? Heike?“ „NEIN! Meike!“ „mit ai?“ „NEIN, mit ei!“
    Es war ein Spießrutenlauf ohne Ende. Darum habe ich meinen Namen gehasst und wollte gerne Monika heißen.
    Inzwischen aber gibt es den Namen ja häufiger, aber damals (Jg.58) eben nicht.
    Ich habe meinen Namen mittlerweile lieben gelernt und möchte nicht mehr anders heißen. Spitznamen gab es wenige. Oft genommen wird Meikelein, was dann die höchste Form des Kosenamens sein soll, früher auch mal Meikäfer. Aber meist heiße ich einfach MEIKE, und das finde ich schön. Das mit dem ai und ei ist zwar geblieben, aber da stehe ich jetzt drüber. Ich sage einfach, ich mich mit „ei“ schreibe, und dass mir das ganz wichtig ist.

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  4. Hallo, ich bin auch eine alte Meike, mittlerweile 54 Jahre. Als ich ein Kind war, war der Name selten, Sabine, Andrea, Annette, Birgit waren die gängigen Vornamen. Ich hätte so gern dazu gehört, Meike war einfach uncool. Mit 12 lernte ich meinen Mann Martin kennen, der fand den Namen schön und sagte, er würde zu mir passen, ich wäre halt etwas besonderes. Da konnte ich mich schon ein wenig damit aussöhnen, in den 80-igern beim Einkaufen schimpfte auf einmal eine Frau hinter mir:“Meike, lass die Finger davon“, ich hab mich so erschrocken-umgedreht- und sah eine Mutter mit einer ca. 3-Jährigen. Der Name Meike war so selten, dass ich das Geschimpfe sofort auf mich bezog und laut lachend meinen Irrtum aufklären musste.
    Wenn jetzt meine Enkelin“Oma Meike“ sagt, bin ich stolz keinen Allerweltsnamen zu haben. Mein Mann mag ihn und mich auch immer noch. Liebe Grüße von Meike
    P.S. Für alle Unzufriedenen: Es hätte schlimmer kommen können, Chantal, Jacqueline, Nicole o.ä.;-)

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    • Hi, ich bin auch eine Meike, allerdings aus einer jüngeren Generation(2004), früher mochte ich meinen Namen nicht, ich hatte das Gefühl, dass es so außergewöhnlich ist und es hat mich genervt, dass immer wieder Leute mehrmals fragen mussten bis sie sich meinen Namen gemerkt hatten.
      Meine Eltern haben mich nach einer alten Freundin von meiner Mutter benannt, das ist bis jetzt auch die einzige meike mit ei außer mir natürlich, die ich persönlich kenne.
      Mittlerweile habe ich nichts mehr gegen den Namen einzuwenden und könnte ihn mir nicht mehr weg denken. Dieser Name macht mich aus und wer ich bin.
      Im Kindergarten habe ich nie verstanden, was das bedeuten sollte wenn mich die Leute gefragt haben ob ich mit ei oder Ai geschrieben werde, meine Eltern hatten mir nur immer eingetrichtert, dass ich einfach „mit ei“ sagen solle. Ich glaube es hat fast bis zur zweiten Klasse gedauert, bis ich endlich verstanden habe was das bedeuten soll und das, obwohl ich schon vorher eine Maike kennengelernt habe
      Jetzt ist eine andere Maike in meiner klasse, damit hätte ich nie gerechnet, denn das ist nun wirklich kein so häufiger Name in dieser Generation
      Es nervt manchmal ein bisschen, dass die Lehrer uns mit „meike mit ei“ und „Maike mit ai“ ansprechen aber ich habe mich dran gewöhnt.
      Das einzige was ich blöd finde das mir nicht viele Spitznamen zu dem Namen einfallen, es gibt ein paar Leute die mich meiki nennen und das finde ich ganz gut aber sonst..?
      Trotzdem, egal wie ihr heißt, stellt euch vor ihr hättet einen anderen Namen, würde der wirklich besser zu euch passen? Ich glaube der Name bestimmt auch einen Teil des Charakters, aber damit meine ich nicht, dass manche mit einem bestimmten Namen bestimmte Eigenschaften haben ich glaube nur dass man sich irgendwann auch mit dem Namen identifiziert.

  5. Ich heiße auch Meike 🙂 Ich bin stolz auf meinen Namen und finde ihn echt toll und schön 🙂 Ich finde, es ist ein Name, der nicht so nach Zicke klingt 😀 Ich kenne noch zwei Maikes und eine Meike.

    Meine Mutter hat den Namen das erste Mal bei einer Geschäftskollegin gehört, deren Nichte „Meike“ hieß, dann war ür sie klar, dass ich Meike heißen sollte. Mein Vater wollte mich „Laura“ nennen. Diesen Namen mag ich gar nicht 😀

    Ich bin sehr glücklich mit meinem Namen und kann mir keinen besseren vorstellen 🙂

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  6. Ich bin auch schon 47 und fand meinen Namen früher doof…. mich schreiben die meisten mit“e“ das ist nervig aber ich hab mich daran gewöhnt…. Tatsächlich hört man unseren Namen kaum noch und ich werde häufig nach der Bedeutung gefragt… die ich dann gerne stolzerfüllt nenne…Inzwischen finde ich ihn auch richtig toll… Er war nie hipp ist aber inzwischen fast exotisch ….
    LG Maike ( blöd ist nur, dass WhatApp immer “ Michael“ daraus macht….. 😉

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  7. Ich sollte bis zur Geburt Marie heißen. Meine Mutter mochte den Namen Maike damals nie, weil ihre Babysitten damals so hieß Und wohl eine ziemliche Hexe war. Als ich dann geboren wurde, hatte ich wohl den selben Gesichtsausdruck wie diese „Hexe“ früher so hat meine Mutter wohl die eigenartige Idee gehabt mir einen Namen zu geben den sie nicht mag. Ich selber habe meinen Namen damals schrecklich gefunden, weil ich entweder mikel und maika macht das Würstchen genannt wurde. Leider gibt es für Maike nicht so schöne Ableitungen wie ich finde. Im Ausland ist der Name auch ein ziemliches Problem. Ich sage einfach dann, dass ich Mailie heiße. Klingt einfach besser als Maike. Es hätte uns aber schlimmer treffen können, und unsere Mütter hätten uns Zb. Jacqueline genannt.. Also Fazit seid glücklich. 🙂

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  8. Bin auch eine Meike (1972). Spitznamen : Mei (mein Vater), Mika, Maika, Meiki, aber meistens nur Meike. Als Kind fand ich meinen Namen toll. In Süddeutschland war er etwas besonderes und klang irgendwie frech, wie ich fand. Nicht so brav.
    Heute mag ich meinen Namen nicht mehr so gerne. Immer wieder wird er in Behörden nicht gekannt (wohne jetzt in Berlin). Oder er wird für einen Männer Namen gehalten (vor allem im Ausland). Hier gibt es auch den Männer Namen Maik sehr oft, den ich häßlich finde. Ich selbst habe hier in Berlin auch mal kurz in einer Behörde gearbeitet, wo dann unser Chef erzählte, dass er 2 männliche Meines in der Schulklasse hatte. Ich könnte es nicht glauben! Doch er bewies es uns, indem er Namensregister aufrief, dass das hier tatsächlich auch ein Männer Name ist! Im Moment würde ich gerne Jana, Elena (Lena) oder Franziska (Iska oder Ziska), Melissa… heissen. Gerne mit der Endung „a“.

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  9. Ich wollte damals immer anders heißen,aber hab mich damit abgefunden, weil man es eh nicht ändern kann wie man heißt.Ich hätte meinen Zweiten Vornamen Jule besser gefunden aber es ist wie es ist.

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  10. Hallo all ihr Maike`s und Meike´s 🙂

    Ein Name ist immer so schön,liebreizend und bedeutend,
    wie der Charakter des Menschen, der ihn präsentiert!

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  11. Maike ist ein wunderschöner Name. Er klingt nach einem sonnigen Morgen im Mai. Ich wusste schon als Kind, dass mein Kind mal Maike heißen wird und meine Tochter mag ihren Namen sehr gerne. Weil er selten und klangvoll ist.

    Dafür könnte ich jetzt einen genervten Kommentar über BRIGITTE schreiben – so heiße ich nämlich. Aber meine Eltern haben sich tatsächlich was Schönes dabei gedacht, als sie mich so nannten – und das hat mich irgendwann mit dem Namen versöhnt. Aber er ist auf keinen Fall so schön wie Maike!

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    • Bin eine Meike von 1969 und mag meinen Namen sehr.
      Meike heißt für mich zwar Ackergaul und nicht nervöses Vollblut,
      aber eben auch zuverlässig, ehrlich, vertrauenswürdig und umgänglich,
      im Ernstfall dann auch wehrhaft und kämpferisch (dabei aber absolut pazifistisch 😉

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