Kerstin

Weiblicher Vorname

Der Vorname Kerstin ist seit Anfang der 1950er Jahre in Deutschland weit verbreitet. Seit 1960 gehörte Kerstin zu den häufigsten Mädchennamen. Inzwischen kommt dieser Name aber nicht mehr so oft vor. Kerstin wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 350 Mal als erster Vorname vergeben und steht damit auf Platz 1.946 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Kerstin

Kerstin ist der Name einer der Hauptfiguren des schwedischen Films Hon dansade en sommar (Sie tanzte nur einen Sommer). Der preisgekrönte Film aus dem Jahr 1951 war einer der erfolgreichsten schwedischen Filme überhaupt. Der Film stand auch in Deutschland im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, nicht zuletzt wegen einiger für die damalige Zeit ungewöhnlicher Nacktszenen. Möglicherweise ist der Vorname Kerstin durch diesen Film in Mode gekommen.

Herkunft und Bedeutung

Der nordische Name Kerstin ist eine niederdeutsche und schwedische Form von Christine. Christine ist eine weibliche Form von Christian. Dieser Vorname hat einen griechischen Ursprung. Weil Kerstin eine weibliche Form des Namens Christian ist, bedeutet dieser Name dasselbe wie der Name Christian. Die Bedeutung von Christian ist „Anhänger Christi“. Der griechische Ursprung des Namens bedeutet „der Gesalbte“.

Namensprofil

der Vorname Kerstin mit Onogramm

123 Gedanken zu „Kerstin“

  1. Bin eine Kerstin Jahrgang 1970 und kenne die ganzen Story’s, die so viele andere Kerstin’s erlebt haben! Sollte eigentlich Nicole heißen gab es aber schon genug, also haben meine Eltern sich kurz auf Kerstin geeinigt. Meiner Mutter kam der Namen schnell ins Gedächtnis wegen Astrid Lindgren, ja da bin ich auch ganz froh denn Nicole gab es immer mindestens 2-3 in der Klasse. Aber mit Kerstin konnten viele auch nichts anfangen, viele Mitschüler fanden den Namen wohl merkwürdig. … War bei uns nicht so geläufig, halt nicht Nicole Sandra Tanja, ich finde den Namen schön und die Bedeutung erst.

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    • Kerstin, Baujahr 71. Meine Mutter suchte einen Namen den man nicht verniedlichen kann, weil sie das doof fand. Deshalb wählte sie Kerstin. Genau damit hat sie ihr Willen bekommen und ich war die gelackmeierte. Finde meinen Namen langweilig.

  2. ich bin Jahrgang 1966 und ich habe meinen namen wirklich aus den film SIE TANZTE NUR EINEN SOMMER. den film habe ich mir früher oft angeguckt. im internet habe ich sogar noch das buch erstanden. und unseren namen ,Kerstin, finde ich nicht unbedingt langweilig!

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  3. Hallo an alle Namenschwestern, hier ist eine Kerstin aus dem geburtenstaerksten Jahrgang 1964. Ich bekam meinen Namen auch durch meinen älteren Bruder, der besagten schwedischen Film gesehen hatte und total begeistert war. Ich hatte in der Schulzeit in der Parallelklasse noch eine Kerstin, die sich Ketti nennen ließ. So einen Spitznamen hatte ich nicht, auch beim Studium gab es noch die eine oder andere Namensvetterin. Ich genieße es, das der Name selten ist. Die Schreibweise und Betonung ist eindeutig und die Bedeutung des Namens, eher eine Verpflichtung. Da ich durch Heirat mir auch noch den passenden Nachnamen mit K angeheiratet habe, bin ich mit meinem Namen sehr zufrieden. Er passt zu mir!

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