31 Gedanken zu “Sigrid

  1. Bin Jahrgang 64, auch eine Sigrid, die als Kind mit ihrem Namen unzufrieden war,
    weil er so unmelodisch klingt (nur die schrillen “i” in jeder Silbe). Dann ist / war blöd,
    weil ich miich immer vergewissern muss, dass mein Name von anderen richtig (ohne “e”) geschrieben wird. Seitdem ich die Bedeutung kenne, mag ich ihn lieber 😉

  2. Hallo alle Sigrids,
    auch ich bin eine die diesen Namen 1941 bekommen hat. Leider wurde ich immer Siggi oder Siegfried (falls ich einen Streich ausgeheckt hatte) gerufen.

    Ich bin groß, blond und blauäugig gewesen. Heute natürlich ergraut, aber ich fand meinen Namen immer schön, da er sich wohltuend von allen <Inges, Beates u.s.w. abhob. Nur mit Elisabeth konnte ich mich nie anfreuden.
    Da man mir in diesem Jahr zum 1.Mal zum Namenstag gratulierte, habe ich mir die Bedeutung des Namens angesehen.
    Bin damit erst recht zufrieden. Was gibt es besseres als eine " schöne Siegerin"zu sein? Auch von meinen inzwischen 7 Enkeln, mit angeheirateten sogar 10, haben 6 nordische Namen wie Eike, Malte, Ina, Lars, Nils und Sina.
    Sind also alle etwas nordisch unterkühlt.

  3. Hallo, an alle “Sigrid”s da draußen.

    Ich mag meinen Namen.
    Bin Jahrgang 1958.
    Besonders schön fand ich, das meine erste Lieblingslehrerin den gleichen Namen hatte und denke gern an sie und ihren tollen “Dutt”. (Leider hatte ich keinen mehr.)

    Manchmal wollte ich gern “Sabine” heißen, nach meinem Buch
    “das Märchenkind Sabine” – oder “Beate”, wie meine Puppe.
    Meine Tante rief mich mit “rollendem r”, das finde ich besser als mit langen i-Tönen.

    “Vererbt” habe ich meinen Namen nicht, das fand ich unmodern.

  4. ich bin eine 1961er Sigrid. Ich finde meine Namen toll. Eine Bedeutung ist auch “Die zum Sieg ausreitende”. Schöner geht es doch nicht. Meine langjährige beste Freundin aus der Jugendzeit hiess auch Sigrid. Wir waren immer die beiden Sigrids. Und ein sehr guter Freund heisst Siegfried. Was will man mehr. Wir sind die Sieger.

  5. hallo, ich heiße auch sigrid und bin Jahrgang 1956.
    Meinen Vornamen habe ich immer gehasst, denn er wurde ständig falsch geschrieben. Leider habe ich keinen zweiten auf den ich ausweichen könnte. Wenn meine 91-jährige Mutter mich ruft so ist es Siiigriiid.
    Ein Marthyrium-dieser schrille Name. Ich habe darum gebeten, mich Beate oder etwas sanfter wie zum Beispiel Elisabeth zu nennen.
    Doch sie lässt nicht locker. Die Interpretation ist gut, aber die Wurzeln waren ihr egal. Das war einfach Gedankenlosigkeit. Dafür kenne ich mindestens 31 Renates. So kann ich mich nun doch einigermaßen mit dem “Nicht-Allerweltsnamen” anzufreunden.
    arrangieren.

  6. ich heisse sigrid und bin heute 47 jahre alt. anfangs fand ich den namen eigentlich doof.. hätte liebe sandra oder tanja geheissen. heute muss ich sagen… sigrid heisst auch: die siegesstrahlende, die auf dem sieg ritt.

    mein vater war “friedhofswärter”. seine erste “kindesbeerdigung” war ein mädchen namens sigrid. ihm ging dieses damals sehr nahe. ich bin das vierte kind gewesen. ein sogenannter “geplatzter Gummi”. Als meine Mutter ihm weinend erzählte, dass sie wieder schwanger wäre meinte er nur zur ihr: ” möchtest du lieber ein Kind auf dem Friedhof oder eines auf dem Kissen. Die Antwort war näturlich eindeutig und ich wurde Sigrid genannt.

  7. Ich fand meinen Namen von klein auf wunderschön. Er war etwas Besonderes nicht ein oft gebrauchter Name. Meinem Vater gefiel der Name und ich wurde nach der Schriftstellerin Sigrid Undset genannt. Ich las Bücher von Ihr und mochte diese. Ich war stolz auf meinen nordischen Namen. Die für den Sieg Runen ritzenden, oder schöne Siegerin, klingt doch toll. Ja der Name ist Musik, klar und natürlich. Da ich auch noch blond bin finde ich den Namen sehr passend für mich. Hätte ihn nie gegen einen anderen getauscht. Bin noch aus den 50iger Jahren

  8. Ich habe nie so intensiv ueber meinen Namen nachgedacht. Der gehört einfach zu mir. Ich verdanke ihn Brigitte Bardot. Bin Jahrgang 1960 u sollte erst Sabine (Nachbarstochter Regine, zu ähnlich), dann Birgit heissen. Aber BB ging damals wohl gar nicht. Der Name war schon gewählt, als meine Eltern ein Brief von Freunden erreichte: zu einer kleinen Gudrun passe eine kleine Sigrid. Es war mir wohl bestimmt. Und die dritte Wahl passt mir gut: in stürmischen Zeiten hilft die Siegermentalität, die schon im Name steckt.

  9. Ich finde meinen Namen schön- ist eher selten, doch die Bedeutung: die vom Sieg Zauberrunen ritzt oder die zum Sieg reitende gibt dem Namen etwas Besonderes. Was mich immer wieder erstaunt,dass oft gefragt wird, ob es ein Männer oder Frauenname ist.

    Meine Mutter nannte mich nach einer netten Bedienung auf einem Fest- als sie schwanger mit mir war. Sie dachte: wenn´s ein Mädchen wird- dann wäre das eine Name der nicht so häufig ist und auch noch gut zu einer erwachsenen Frau passt.
    Danke an meine Mama

  10. Hallo, auch ich heisse Sigrid, wurde im März 1945 geboren. Nach Berichten von meiner Mutter wählte sie den Namen aus, um wiederum ihrer Mutter einen großen Gefallen zu tun. Meine Oma hatte während der 30iger Jahre ein kleines Pflegekind, welches Sigrid Unger hieß. Sie musste aus Altersgründen das Kind gegen 1940 zurückgeben an ein Kinderheim. Der Verlust dieses kleines Mädchens, wo wir noch Fotos besitzen, hatte sie schwer getroffen. In Erinnerung an Sigrid Unger, die Mitte der 30iger Jahre geboren wurde, erhielt ich diesen nordischen Vornamen. Während meiner Schulzeit und auch später blieb ich die einzige von den vielen Bekannten mit diesem Vornamen. Erst 1976 lernte ich eine Arbeitskollegin kennen, die im Sept.1939 geboren wurde und ebenfalls meinen Vornamen trägt. Wir beide sind bis heute gut befreundet.

  11. Hi, an alle Sigrid Mädels…
    also ich bin Jahrgang 1962 und war sehr lange Zeit nicht so zufrieden mit meinem Namen, weil ich ihn im Klang eher hart fand, als Kind hätte ich gerne Sabine geheißen, weil der weicher klang… und wie es bei Kindern so ist, ich hätte gerne einen Spitznamen gehabt, meine Eltern wollten aber einen Namen für mich, den man nicht verhunzen kann :-)aber es gibt einefach keinen Spitznamen für Sigrid außer Sigi und da mein Vater Siegfried heißt und Siegi genannt wurde kam der für mich nicht in Frage. Also war ich verzweifelt auf der Suche nach einem Spitznamen mit der Endung ‘y’ alle hießen sie Conny, Lissy, Sabsy und was weiß ich also nannte ich mich Sissy… ähhh… lange Zeit hieß ich so, bis ich meinen Mann kennnen lernte der mich deswegen auslachte und meinte also Sigrid ist doch ein toller Name, bei mir heißt du nur Sigrid.. seither finde ich meinen Namen auch toll und als ich dann noch die Bedeutung heraus fand, ‘die zum Sieg reitende’, oder ‘schöne Siegerin’ fand ich ihn noch toller… denn Nomen est Omen… so habe ich es auch bei den Namen meiner Kinder gemacht, nach der Bedeutung geforscht und ihnen die Bedeutung ihrer Namen auch weiter gegeben… David Benjamin (mein kleiner Liebling) Sarah Miriam (die von gott geliebte fürstin)
    Der Vorname gewinnt an Bedeutung wenn man weiß, was er bedeutet…
    und nun kuck ich mal nach Namen für mein zukünftiges Enkelkind…:-)) auch wenn ich keinen Einfluß darauf habe…

    • Hier auch eine Sigrid – Jahrgang 1960.
      ich habe beim Durchlesen der Kommentare schon an einigen Stellen gelacht. Wie sich so manches gleicht!
      Mit dieser Sigrid hier habe ich gemeinsam, dass ich als Kind auch nicht so sehr glücklich war über meinen Namen. Ebenfalls war mein Lieblings-Wunschname: Sabine! Was hätte ich drum gegeben. Oder auch Andrea – ja, Andrea hätte es auch getan :-).

      Meine älteren Brüder nannten mich als kleines Kind auch immer Sissy, aber das hat sich mit den Jahren verloren.
      Als ich als Jugendliche in die Nähe von Berlin zog und mich in meiner neuen Schulklasse vorstellte war sofort sonnenklar: Ich bin die Siggi! Anders wurde ich nicht mehr genannt und damit konnte ich mich arrangieren und habe das sehr lange beibehalten, mich mit diesem Namen zu identifizieren.
      Vor einigen Jahren dann bin ich endlich bei der Sigrid angekommen und – ja – ich bin Sigrid und zwar gern.

  12. ich heisse sigrid Jahrgang 1937 und habe meinen Namen immer schön gefunden, auch wenn er in frankreich, wo ich seit 50 jahren lebe manchmal zu Schwierigkeiten führt.
    Seine bedeutuntg ist für mich : Sieg und Ritt = die zum sieg reitet ziemlich ein programm, das mir nicht ganz entspricht;

  13. Hallo,

    ich bin auch Jahrgang 1964. Meine Mutter las damals gerne Sigrid Undset und empfand auch die Bedeutung des Namens als eine schöne Hoffnung für das Leben ihres Wunschkindes.

    • Ich bin Jahrgang 1959 und bin auch nach der Schriftstellerin Sigrid Undset benannt worden,weil meine Mutter ein Buch von ihr gelesen hat.

  14. Ich bin 1964 geboren, und habe meinen Vornamen der Friseurin meiner Schwester zu verdanken. Deren Name war eben auch Sigrid und meine Schwester fand sie so toll. Ich mochte den Namen immer schon und bin nach wie vor froh, das ich nicht die dritte Gabi oder vierte Heike in unserer Klasse war. Nur Schreibvarianten wie Siegrid, Sigrit und auch schon vorgekommen, Siegriet nerven ein wenig.

    • Lustig, ich habe meinen Namen auch der Friseurin meiner Schwester zu verdanken, bin allerdings Jahrgang
      1960 und komme vom Niederrhein.

  15. Hi,
    ja, ich heiße auch Sigrid und ich finde der Name ist schon irgendwie besonders.
    Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber es klingt
    etwas Schönes in diesem Namen. Fast so wie Musik.
    Jedenfall finde ich das so.
    Der Name ist altisländischen Ursprungs und bedeutet : die schöne Siegerin. Ist doch toll, oder? 🙂

    • Hallo Sigrid! Ich bin auch eine Sigrid,und ja ich finde die Bedeutung und Herkunft,auch total schön.
      Sie passt zu uns, findet ihr das auch..?
      Der Name hat wirklich eine schöne Bedeutung und einen schönen Klang.

      Hat von euch jemand das Gefühl,selbst,eine schöne Siegerin zu sein? 🙂

    • Auch bin eine Sigrid – aus Österreich. Geboren 1972. Früher fand ich den Namen gar nicht toll. Ein harter Klang. Noch dazu, in meiner Gegend war ich so ziemlich die Einzige.

      Jetzt – in meinem Alter und wenn ich so nachdenke, habe ich im Laufe meines Lebens vielleicht fünf oder sechs Sigrid kennengelernt, persönlich.

      Heute bin ich froh, keinen allerwelts Namen zu haben. Bin auch stolz auf ihn, weil er so ungewöhnlich ist.

      Eine schöne Siegerin zu sein. Das Gefühl hatte ich nie. Aber wie gesagt, je älter ich werde, desto stolzer ich auf meinem Namen habe, mich mit Freude damit vorstelle (das war lange Zeit gar nicht so), desto mehr habe ich das Gefühl, meinem Namen gerecht zu werden.

      Liebe Grüße aus Österr.

  16. Hi,
    mein Zweitname ist Sigrid, ich bin Jahrgang 1994. Ich fand meinen Namen immer irgendwie blöd aber trotzdem schön weil es der Name meiner Großmutter war und die habe ich nie kennen gelernt.
    Der Name ist nicht mehr so verbreitet und das macht ihn irgendwie besonders 😀
    Und jetzt kann ich allen sagen meine Namen sind altrömisch und altisländisch und das is ziemlich cool 😉

    • Bingo..ich auch.. unser Name klingt fast wie Musik..Elisabeth als Zweitname fand ich früher nicht so gut..doch heute gefällt er mir sehr gut

  17. Ich wurde 1948 in Sachsen geboren und meine Eltern tauften mich auf den für unsere Gegend recht ungewöhnlichen Namen. Ich war nicht sehr glücklich darüben, denn überall fiel ich auf. Später lebte ich in Norddeutschland und da war mein Name nicht mehr so ungewöhnlich. Heute lebe ich in Schweden und keiner schaut mehr auf, wenn mein Name genannt wird, lach, und seit ich den Namen Sigrid auf einem Runenstein aus der Wikingerzeit( 793 – 1066)fand, trage ich meinen Namen mit Stolz.

  18. Hallo,
    ich bin 1960 geboren und meine Eltern haben mich Sigrid getauft. Als Kind fand ich den Namen schrecklich. Heute bin ich zufrieden mit meinem Namen und freue mich, daß meinen Eltern nichts schlimmeres eingefallen ist. wie z. B. Brunhilde, Hannelore, Elfriede oder so…

    • Meine Tante heißt auch Sigrid und ihre Schwester, meine Mutter, heißt Hannelore und ich finde beide Namen sehr schön.
      Es gibt wesentlich schlimmere Namen.

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