7 Gedanken zu “Eike”

  1. Ich bin eine weibliche Eike (Jahrgang 1971). Damals war der Name für beide Geschlechter zulässig. Meine Post geht fast immer an Herrn Eike….
    Mein Hund hieß Eiko und mein Ehemann heisst Aiko, purer Zufall!

  2. Soweit ich weiß stammt der Name Eike von der altfriesichen Legende Krut Eckhard, ein Seefahrer Norwegens, der als Symbol ein großes Schwert gehabt haben soll.

    Ich heiße selbst Eike und werde meistens beim Lesens meknes Namens für weiblich gehalten und da die Namen meiner Geschwister ebenfalls nordländisch sind und ähnlich klingen werde ich des öfteren auch verwechselt und meine Schwester erhält Briefe die für mich gedacht sind. Des öfteren erlebe ich es auch als Frau Eike angeschrieben zu werden. :/

    Jedenfalls bin ich zufrieden mit meinem Namen da dieser in meiner Alterklasse (Jugend) doch relativ selten ist, vorallem in Hessen.

  3. Ja, es haben einige der Kommentatoren schon erwähnt, dass Eike eher ein männlicher Vorname ist.
    So auch im Duden, wo es da unter “Eike” heisst: Eike –> männlicher Vorname, friesischer Herkunft, wird heute “auch” für Frauen verwendet.
    Der phonetische Trugschluss (Heike, Meike, Mareike etc.) und die Unwissenheit über oder Unkenntnis des Namens Eike haben wohl dazu geführt, dass er heute auch für Mädchen verwendet wird …
    Die friesische Herkunft des Namens ist vermutlich auch ausschlaggebend dafür, dass der Name Eike vornehmlich ab Köln eher nördlich angesiedelt ist, was jedoch nicht bedeutet, dass es ihn im Süden (siehe mich) auch gibt.
    Mein Vater hat den Namen wohlwissend für mich ausgesucht, jedoch noch mit einem 2ten Vornamen ergänzt (Bertram), dennoch geschieht es des Öfteren, dass (wohl unaufmerksame) Leser mir mit “Frau” als Anrede antworten oder mich direkt mit “Frau” anschreiben … 😛
    Wie reagiere ich darauf? meist mit Humor! 🙂 habe aber meinen Namen in einigen Fällen etwas modifiziert, um ihn etwas “maskuliner” erscheinen zu lassen … Eikke (als “Finnische” Variante), Ekke oder Eik …

    Bekannte Namensvertreter:
    – Eike von Repgow –> Verfasser des “Sachsenspiegels”
    – Eike Immel –> bekannter Deutscher Torwart …

  4. Ich bin 1961 in Dresden geboren und sollte eigentlichen “Eycke” geschrieben werden.Aber das Standesamt in der DDR hat es nicht erlaubt. Meine erkunden sind- eike stammt von Ebert und ist Männlich
    Eike stammt aus dem Nordlichen Ländern.
    Später haben die Standesämter festgelegt das Eike mit einem Bindestrich und einem deutlichen männlichem Vorname sei soll.
    Ich habe später einen Wolf-Eike kennengelernt. Männlich

  5. Ich heiße Eike und bin männlich. Eike ist ursprünglich ein rein männlicher Vorname. Erst seit 1988 ist der Name auch für das weibliche Geschlecht in Verbindung mit einem eindeutigen zweit Namen gebräuchlich. ich bin Jahrgang 76. Man findet daher auch Eike häufiger als männlich in den älteren und als weiblichen Vornamen in den etwas jüngeren Jahrgängen.

    Ich selbst kenne persönlich keinen Eike. Der Name wird im Allgemeinen auch eher weiblich assoziiert. Ich werde meist mit Frau Eike sowieso angeschrieben. Was nicht unbedingt stört, so kommt man mit den Menschen gleich mal ins Gespräch.

    Eike ist eine verselbständigte Kurzform von Namen mit dem Element ‘Ecke-‘ wie z.B. Eckhard. irgend wo habe ich mal gelesen das die Bedeutung in richtung Schwertträger geht.

    • Erst seit 1988 ist der Name auch für das weibliche Geschlecht in Verbindung mit einem eindeutigen zweit Namen gebräuchlich.

      Das stimmt nicht, auch früher gab es schon Frauen namens Eike.

    • In der Tat ist der Vorname Eike seit langem für beide Geschlechter üblich. Ich bin 1966 geboren und trug den Namen laut Geburtsurkunde als Zweitnamen, nach einer Änderung der Regeln im Amt der Stadt wurde er in Dokumenten ungefragt zu meinem Erstnamen, was ich lästig finde. Aber wie auch Maria ist dieser Name als Zusatz interessant, denn jeder Mensch trägt Anteile beider Geschlechter in sich.

Schreibe einen Kommentar