Barbara

Weiblicher Vorname

Der Mädchenname Barbara wurde von 1940 bis 1970 häufig vergeben.

Barbara Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Barbara

Herkunft und Bedeutung

Der Name Barbara stammt aus dem Lateinischen bzw. Griechischen.

barbarus (lateinisch) beziehungsweise bárbaros (griechisch) bedeutet „fremd“ oder „ausländisch“. Barbara war eigentlich ein Beiname für Nichtgriechen.

Namenstag

4. Dezember. Am Barbara-Tag holt man sich traditionell Zweige von Obstbäumen oder Forsythien ins Haus, die blühen sollen, wenn der Weihnachtsmann beziehungsweise das Christkind kommt.

Varianten

  • Bärbel (deutsche Kurzform)
  • Barbi, Barbe (internationale Kurzformen)
  • Barbra (englisch)
  • Warwara (russisch)
  • Borbála (ungarisch)

Namensprofil

der Vorname Barbara mit Bedeutung und Onogramm

46 Gedanken zu “Barbara

  1. Ich wurde von meinen Eltern und meinen Mitschülern durchwegs immer Barbara genannt. Das änderte sich als ich ins Internat kam und mich plötzlich automatisch alle Babsi nannten. Ich fand das damals nicht schlimm, aber sehr ungewohnt. Mittlerweile hab ich mich sehr daran gewöhnt und ich kann schon am Ruf nach mir erkennen ob es jemand ist den ich schon lange kenne. =D
    Was ich auch gerne mag ist Babs, weil sich dass ein wenig frech anhört.

    Mich hat mein Name nie gestört obwohl er in der Kombi mit Maria doch ein wenig altmodisch klingt (Maria hab ich darum immer weggelassen^^).
    Was mich nur immer immer lustig finde ist, dass meine Eltern mir einen Namen gegeben haben der die Fremde/die Wilde bedeutet und sich immer noch über mich wundern wenn ich wieder etwas verrücktes mache. xD

    Liebe Grüße, Barbara (26)

  2. Ich war von Anfang an eine Barbara und wehe man nannte mich irgendwie anders. Spätestens mit 14 Jahren wurde ich energischer, wenn es darum ging, auf meinen richtigen Rufnamen zu bestehen. Auf Spitznamen hörte ich grundsätzlich nicht. Es gab auch deshalb nur wenige Versuche meinen schönen Namen zu verunstalten. Meine Eltern nannten mich so, weil im Ruhrgebiet die Heilige Barbara auch die Schutzgöttin der Bergleute ist. Wir hatten Bergleute in der Familie. Geben einen die Eltern nicht nur einen Vornamen, sondern auch das seelische Rüstzeug mit auf den Weg, ist der Name gehobenen Hauptes zu tragen. Alle, die das nicht nachempfinden können waren und sind in dieser Welt nicht gut unterwegs und müssen mehr oder weniger unter ihrem Namen leiden. Schade. Zumindest ist das meine Meinung.

  3. Was mich hier wie in vielen Kommentaren immer wieder wundert, dass Namen wie Claudia und Barbara als altmodisch verspottet werden – für mich sind sie natürlich normal und modern, weil ich mit ihnen in meinem Umfeld aufgewachsen bin. Und wenn ich daran denke, wie hyperpeinlich und gruftig Namen wie Margarethe/Grete, Johanna, Anton, Paula, Jakob, Emil, Fritz, Theo, Martha usw. für uns klangen! Da rieselte förmlich der Kalk!
    Also? Vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass alle Namen ihre Hochphasen haben und in Wellen wahrscheinlich alle immer wieder kommen. Die Entscheidung der Eltern ist eher die, ob sie mit dem Strom schwimmen oder antizyklisch Namen vergeben. Vor- und Nachteile hat beides.
    Und was speziell Barbara angeht, so hat er sicher eine sehr lange Tradition, spielt im religiösen Brauchtum eine wichtige Rolle und wird sicher auch mal wieder Modename werden. (Wahrscheinlich werden ihre Eltern Mia und Leo oder Mio und Lea heissen und Drei-Buchstaben-Namen nicht ausstehen können :-))
    Ich war mit dem Namen immer zufrieden, zumindest, wenn ich so gerufen wurde. Denn aus Furcht vor Babs(i) und dergleichen haben meine Eltern mir standesamtlich einen anderen Namen verpasst, eine indiskutable Kurzform! Gerufen wurde ich tatsächlich meist Barbara.
    Bis heute erstaublich finde ich, dass eine andere Barbara in meiner Klasse nur als Barbi bekannt war, ich diese Form aber nie in Verbindung zu Barbie-Puppen brachte – das fehlende “e” hat das Bild dieses Namens für mich vollkommen verändert.
    Angst vor albernen Kurzformen halte ich für übertrieben. Wenn man sich einen Namen verbittet, halten sich die meisten auch dran. Und die, die es nicht tun, finden immer einen Weg zu provozieren.
    Schwierig wird’s nur, wenn die eigenen Eltern (wie oben bei BaWi geschildert) damit anfangen. Das ist schwer loszuwerden…

  4. Ich finde meinen Namen angenehm selten, aber ziemlich altmodisch. Zum Glück wohne ich jetzt in der frz. Schweiz, hier wird der Name auf der 3. Silbe betont, das klingt viel schöner 🙂
    Von Freunden werde ich eher Babs genannt, das mag ich. Barbi als Kürzel finde ich einfach nur furchtbar!

  5. Ich konnte meinen Namen nie wirklich leiden. Ich werde fast von allen Babsi genannt, aber das wünsche ich mir auch so weil ich den Namen so um einiges angemessener für mein Alter (14) finde. Auf alle Fälle komme ich mittlerweile besser damit zurecht kann ja jetzt eh nichts mehr ändern:)
    Lg Babsi❣️

  6. Hallo liebe Namens-Vetterinnen!!!

    Wenn Euch Euer wunderschöner und wohlklingender Vorname nicht gefällt, dann nehmt doch einfach den zweiten, falls dieser besser ist.
    In meinem Falle wäre dies Karolina,
    Kurzform: Karo XD
    So !und was man daraus alles machen kann, das wissen alle Kinder der 80’er.

    Bitte liebe Eltern:
    Niemals den Namen Barbara vergeben, wenn der Nachname ebenfalls mit B beginnt!!
    Das ist der B’ s dann doch zuviel…

  7. Ich gehe momentan in die elfte Klasse eines Mädchengymnasiums. Da gibt es zwar auch einige(!) ältere Namen, aber abgesehen von drei Lehrerinnen (alle kurz vor der Rente) bin ich die einzige Barbara. Hat aber auch Vorteile: in meiner Stufe gibt es sieben Johannas 😉
    Spitznamen waren auch immer so ein Thema, am schlimmsten: Barbie…

  8. Also ich liebe meinen Namen. Die Abķürzung Babsi kann ich aber nicht leiden. Bärbel und Bärbelchen als ich klein war..aber nur in Bayern bitte…da hört es sich herzig an
    Klar etwas Ärger in der Schulzeit mit Rhabarbara und barbapapamama…und so weiter…aber da gibts Schlimmerey

  9. Mich hat es am 04.07 1942 mit dem Namen erwischt. Laut Statistik im rechten Eck, nichtich aber die Eltern. Alle Varianten des Namen wurden bei mit ausprobiert, wovon Bärbelchen, gebraucht von einer Lehrerin aus Ostpreussen im Jahre 1949-52 für mich körperliche Schmerzen bedeutete. Ich habe es gehasst,den Namen nicht die Lehrerin.

  10. Ich finde meinen Namen schön, aber fast alle sagen Bärbel ,hatte dann manschmal bei den Behörden schwierigkeiten nicht Bärbel zu sagen, und in der Schule sagen fast alle zu mir ( unmöglich )
    es gibt viel schlimmere unschöne Vornamen.

    Rababer

  11. Ich könnte mit den Namen ja akzeptieren. Leider haben meine Eltern daraus gleich BAWI gemacht. Einfach furchtbar! Als Kind stellt man das nicht in Frage und so haben das meine Freundinnen übernommen. Später ist es an deren Männer weiter gegeben worden. Das werd ich nie wieder los!

    Ich finde, Elter sollten schon auch an ihr Kind denken, wenn sie einen Namen wählen und nicht an sich selbst. Gilt auch für Justin, Janine, Urban, ….

  12. Ich bin Jahrgang 66 und heisse Barbara und liebe meinen Namen. Ich mochte die Abkürzungen nie und hab einfach nicht darauf reagiert.

    Es ist ein klarer Name und ohne Schnörkel. Klar kann man ihn falsch aussprechen, aber das geht bei vielen Namen so.
    Er klingt für mich frisch und luftig.

    • Nur engste Familienmitglieder – haben mich nicht so genannt – sondern vorgenannte Kurzformen gewählt.

      Warum weiß ich bis heute nicht – vielleicht – weil Barbara nicht zu einem “Purzelchen” passt.

      Menschen, die ich als Erwachsene kennengelernt habe, kamen niemals auf die Idee, mich anders anzureden.

      Mir gefällt Barbara – weil ich denke, dass Namen auch Omen sind.
      Und wenn ich so zurückblicke, bin ich ganz schön wild und unkonventionell gewesen.
      Gut so.

      Wie schon ein Vorredner sagte: Schackeline, Nadiene und Käwinn Schmitt sind eine wahrhafte Strafe, die auch etwas mit mangelnder Intelligenz zu tun hat.

  13. Ich finde meinen Namen zwar schön und alles, aber ich würde mein Kind niemals Barbara nennen, vor allem da ich selbst erfahren musste das man allein wegen seinem Namen gemobbt werden kann. In Verbindung zu meinem Nachnamen, der ebenfalls sehr alt und “unnormal” ist machen sich meine Mitschüler oft Witze daraus. Und vorallem da ich auf einem Baunerhof wohne, scheint ja alles zu passen! Mitlerweile habe ich mich damit abgefunden, doch die Anfangszeit war ziemlich schwierig.

  14. Ich finde den Namen wohlklingend und schön.

    Es ist jedenfalls was anderes wie diverse Dschastins (Justin) oder Schakkelines (Jaquline) oder Schantalls (Chantal) ^^

  15. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar für meine Vornamen.Weil sie alle eine Bedeutung haben und bis jetzt und hoffentlich auch weiterhin meinen Leben eine Inspiration gegeben haben

    • ich fine meinen Namen nur schrecklich.In der lehre sage man nur Babsi. es klingt nur blöd; aber an den Nammen kann man nichts machen. mein Name wird immer Barbera gesagt. Leute gibt euren kinder keinen solchen Namen.

    • ja das sehe ich auch so. Mich nennt jeder Babsi ausser Familie und Babsi find ich voll ok was ich nicht abhaben kann ist “Bärbel” diese Form hat den Stempel Dummchen für mich 🙂

    • In der Schule war ich BABSI, meine Grossmutter nannte mich BUTZEL, eine Patentante Bärbel und die 2. Patentante BÄRBELCHEN (DAS war dann definitiv die Krönung)……das habe ich gehasst!

  16. ich fuehle mich in mir selber fremd ob das vom namen kommt? ich finde meinen namen voll passend bin krankenschwester

  17. hm.. ich weiß nicht was an diesen Namen auszusetzen ist…denkt doch einfach mal nach welche Namen derzeit in Mode sind…man weiß manchmal nicht ob Junge oder Mädchen gemeint ist…
    im übrigen bedeutet Barbara ebenfalls…Schutzpatronin der Bergleute..

    ich mag mein Namen und ist besser als Emmalotte…

  18. Um die Häufigkeit zu erklären, muß man doch sagen warum: Die Hl. Barbara ist Schutzpatronin der Artillerie. Die kritiklose Haltung gegenüber der Deutschen Wehrmacht (völlig unschuldig, für das Vaterland etc.) prägte die alte Bundesrepublik. Auch während des Ersten Weltkriegs wurden Töchter Barbara genannt. Das muß man wissen, auch wenn man sich als Barbara da nicht wohl fühlt – insofern finde ich den Artikel vollständig ungenügend. Ich schäme mich dagegen nicht, nach den Fremden, die unverständlich sprechen benannt zu sein, im Gegenteil.

    • Interessante These, ich bin aber noch nicht überzeugt davon, dass der militärische Aspekt eine so große Rolle spielt. Das wäre mal eine Untersuchung wert.

    • ja aber in erster Linie die der Bergleute und die gab es zu der zeit ja auch noch reichlich nicht immer alles nur negativ sehen

  19. Ich heiße seit 46 Jahren so und mag meinen Namen.
    Er ist nicht zu häufig und international.
    Die meisten nennen mich Barbara, mein Mann Babs.

    Liebe Grüsse an alle Barbaras!!!

  20. also,meiner meinug nach ist barbara ein schöner name ,mann solte zufrieden sein mit sein namen den wir werden nicht mit den namen frende angechprochen sonder barbara.und naja ,ich sag nur eins ich liebe mein name ,tschüss und gottes segen an alle barbaras auf der welt, 😉

  21. Hallo,ich glaube es ist bei der Namensgebung schon vorgeprägt, dass diese Person später mal eine Krankenschwester wird.
    Ich kenne so viele Krankenschwestern mit diesem Namen einschließlich mir.Alleine auf meiner Arbeit sind fünf davon.

    Barbara

  22. hallo, ich bin auch eine Barbara, und finde die Interpretation”die Fremde”, nichts von sich preis zugeben, sehr interessant. Das trifft absolut auf mich zu. Sich selbst zu vertrauen und deshalb stark zu sein.

    Barbara

  23. Hallo,ich heiße auch so,allerdings nennt mich fast jeder nur noch “Babsy”,was ich viel schöner finde!!!! Die Bedeutungen der Namen stimmen jedoch nur teilweise,und zutreffen tun sie auch nicht unbedingt–wir “Babsens” sind alles andere als FREMD,aber dafür alle WILD!!!!! Viele Grüße an alle mit dem Namen!!!!

  24. Die Fremde bedeutet, dass Barbara von einem anderen Stern inkarniert ist und so Zugang zu allem Wissen des Universums hat.

  25. Hallo,

    ich finde es sehr interessant, dass bei 1989 die Kurve ganz unten ist. Ich bin in diesem Jahr geboren und kenne noch 2 Barbaras im gleichen Alter.
    Wahrscheinlich sind wir einfach zu wenige im Vergleich zu den anderen Namen. Finde ich eigentlich schade … ich mag meinen Namen =)
    Viele Grüße

    • Barbara ist einfach nur die “nicht- griechisch- sprechende”. So wurden alle genannt, die nicht aus Griechenland kamen.
      Wie du dich fühlst, hängt nicht mit deinem Namen zusammen. Das machst du alles selber!

  26. Ich find Barbara super weil es internatiol ist!
    Und ich mag die Italienische Liebkosung “Barbarina”
    warum ist die hier nicht aufgeführt?

  27. Leider wird der Name immer nur mit der Übersetzung “die Fremde” angegeben…Das ist nur die Griechische Übersetzung. Im Lateinischen bedeutet der Name zudem u.a. “Die Wilde”.

  28. Barbara bedeutet ganz einfach auf Griechisch “Die Fremde”, das Wort hat den gleichen Wortstamm wie das Wort Barbar. Das ist einfach so und hat nichts mit irgendwelchem esotherischen Bedeutungsgeplänkel zu tun.

  29. Ich denke das man die Bedeutung “die Fremde” nicht unbedingt auf die Persönlichkeit im Speziellen beziehen sollte. Ich kann auch von mir behaupten das nicht alles von mir preisgebe und das auch ich vielen Leuten fremd bleibe. Aber ich denke auch das viele Menschen einen einfach nur nicht durchschauen können, gerade wenn man Barbara heisst und dann auch noch Wassermann ist, und deshalb von den Menschen um einen herum irgendwie als “fremd” gesehen wird. Dazu muss man auch sagen das die Geschichte des Namens daher rührt das die Römer die Sprache der Barbaren nicht verstanden hatten und es für sie einfach nur “wild”, also fremd, klang. Das sind weitere Bedeutungen des Namens Barbara: wild, abenteuerlich, auslandisch, fremd
    Mal davon abgesehen das die Heilige Barbara als Merthyerin von Ihrem eigenen Vater umgebracht wurde, weil sie sich entschieden hatte den christlichen Glauben andzunehmen und sich um arme und kranke zu kümmern……
    Schaut doch einfach unter wikipedia-barbara bedeutung

    Ich bin stolz auf meinen Namen und Danke dass ich auch noch Wassermann geboren bin. Denn alles was man über den Wassermann sagt passt zu mir wie die Faust aufs Auge. In kombination mit dem Namen …. eine ganz gelungene Mischung.

  30. ich bin da anderer Meinung als meine Vorgängerin.
    Ich stimme voll und ganz zu, ich bin nirgendwo so richtig zu hause und eigentlich bleibe ich vielen Fremd, weil ich nicht alles von mir “Preis” gebe. Ich bin sehr vorsichtig!
    Ich glaube das ist mit dem Namen gemeint, ich bin zufrieden mit meinen Namen.
    Barbara

  31. Ich finde das Namensprofil echt doof und es entpricht überhaupt garnicht meiner Persönlichkeit. Ich finde, dies ist eine sehr große Beleidigung.
    Gruß, Barbara (13)

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