Mechthild

Weiblicher Vorname

Der Vorname Mechthild war seit 1890 nie unter den hundert häufigsten weiblichen Vornamen. Im Mittelalter gehörte Mechthild dagegen zu den häufigste Vornamen in Deutschland.

 

Mechthild Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Mechthild

Herkunft

Mechthild ist ein alter deutscher Vorname, der von Mathilde abgeleitet wurde.

Bedeutung

Aus dem Althochdeutschen hergeleitet bedeuten die Namensbestandteile von Mechthild „Macht“ und „Kampf“.

Namenstag

15. August

27 Gedanken zu “Mechthild”

  1. Ich habe persönlich meinen Namen geliebt und tue es immer noch !
    Ich bin aus dem Jahrgang 94 und kenne bis heute, keine einziege andere Mechthild, was ich immer schön fand. Es gab tausende Annas, Hannas, Emmas usw. aber nur eine Mechthild. Geholfen hat der Fakt das ich schon als Kind die Bedeutung des Namens von meinen Eltern erfahren habe genauso wie die Geschichte der Hl. Mechthild von Magdeburg. Seit 15 Jahren wohne ich jetztim Ausland und auch wenn mein Vorname praktisch nie richtig ausgesprochen wird, ist es meiner, und ich bin stolz darauf so einen schönen Namen zu tragen!

  2. Jetzt weiß ich warum ich einen so mächtigen Namen trage – danke Oma ich vermisse dich und du warst immer meine mächtige, die mich beschützt hat.

  3. Fand meinen Namen früher (JG 60) schrecklich, hier im Münsterland ist er bekannt, heute finde ich ihn schön, meine Cousine heißt mit zweiten Namen auch Mechthild weil mein Onkel diesen. Namen so toll fand.

  4. Als Kind und Jegendliche (Jahrgang 1949) gefiel mir mein Vorname nicht besonders. Heute ist das anders, und ich bin sehr stolz darauf, Mechthild zu heissen. Ein sehr “edler” Name, denn im Mittelalter hiessen viele Adlige Mechthild. Die Bedeutung des Namens sowie das Leben der Hl. Mechthild von Helfta sind weitere Gründe dafür,dass mir mein Name jetzt so gut gefällt. Ist doch besser als irgend ein “Allerweltsname”… oder ein “frei erfundener” Name, je nach Trend und TV-Serien aus den USA !

  5. Ich bin Jahrgang 71 und komme aus Süddeutschland. Hier bin ich gefühlt die einzige Mechthild weit und breit. Als Kind wollte ich immer Tanja, Simone oder Sonja heißen. Ausserdem war ich bis zu meinem 17. Lebensjahr der Meinung, nie und nimmer einen Freund zu bekommen. Alle waren schon liiert, nur ich nicht. Ich war überzeugt davon, dass das an meinem Vornamen liegt.
    Meine Spitznamen waren Medi und Meggi. Meine Schwestern nennen mich heute noch Meggi und Freunde von früher auch. Ich mag Meggi und Mechthild inzwischen auch.
    Alles Gute für alle Mechthilds auf dieser Welt.

  6. Als Kind habe ich mich für meinen Namen geschämt. Nicht zuletzt, weil ich ihn mindestens zweimal nennen mußte, wenn ich mich irgendwem vorgestellt habe. Im Kindergarten bekam ich den Spitznamen Mecky (heute üblich, auch als nickname) . Ich dachte damals an den Comic-Igel und war tötlich beleidigt. Erst als Erwachsene habe ich die Bedeutung akzeptiert und die Festlegung als “machtvolle Kämpferin” für mich angenommen, obwohl ein bischen weniger Kampf meinem Leben auch gut stehen würde. Das Image ist meist ne alte Tante, die an einem Tischchen mit Spitzendeckchen sitzt und Karten spielt – puh. Ich bemühe mich, dem Namen ein anderes Image zu verpassen, aber dafür müssen wir Mechthilds zusammen kämpfen *lächel*

  7. Ich mag meinen Namen gar nicht!!! Komme aus dem Münsterland Jahrgang 64….und wurde immer Mecki genannt, passt auch besser zu mir. Mechthild hört sich so heilig an. Aber jetzt wohne ich in der Schweiz und da ist es noch viel schlimmer! Dort kennt niemand den Namen und sie können ihn auch nicht gut aussprechen; das hört sich an wie Määchti. Deswegen nennen sie mich dort Mäckchi HaHa..

  8. Hallo, ich komme auch aus dem Emsland und bin von Jahrgang 55. Da war der Name nicht so selten. Die Schreibweise ohne h nach dem t ist allerdings nicht so verbreitet und führt schon mal zu Komplikationen. Ansonsten fühle ich mich mit meinem Namen wohl. Der Bedeutung habe ich nie zu viel Beachtung geschenkt. Während meiner Schulzeit benutzten FreundInnen häufig die Kurzform Mecki. Das hat mir nie besonders gut gefallen und passiert mir auch schon lange nicht mehr. Ich bin Mechtild und das ist auch gut so.

    • Ohne h nach dem t ist verbreiteter als immer behauptet wird. Gibt man beide Schreibweisen in die Suchmaschine ein, kann man dies schon anhand der Bilder von Personsn sehen.
      Allerdings führt die automatische Rechtschreibung häuftig zu Komplikationen, Dabei ist mechthild mechtild … nicht der einzige Name der Unterschiede kennt.

  9. Ich fand meinen Namen immer gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt geht es. Wurde aber immer Tille oder später Hildi genannt. Da ich viel Kampfsport mache, ist der Name “mächtige Kämpferin” passebd. Viel Glück allen Mechthilds!

  10. Hallo, ich wohne im südlichem Emsland und dort ist der Name geläufig.Ich bin Anfang der 60ger Jahre geboren und in meiner Klasse waren gleich 5 Mädchen mit dem Vornamen Mechthild….deswegen…hier in unserer Gegend ist der Name nichts besonderes. LG

    • Ich komme aus dem nördl.NRW, am Emsland angrenzend, bin ca gleicher Jahrgang. In der Grundschulklasse waren wir 4 oder 5 Mechthilds. Kennen wir uns?

  11. Meinem Schatz seine Mama hiess so . Ich finde den Namen spez.
    Würd glaub meine Tochter so nennen oder den 2 Namen den

  12. Mein Name hat mir als Kind missfallen. Die Frage: “Wie heißt du???”, war unangenehm. Meine lieben Freundinnen haben mich während meiner Schulzeit in – wie wohl? – Meggie umbenannt.
    Wann immer mir (mal) eine Mechthild begegnet ist, war das eine überraschende und “beglückende” Begegnung. Heute bin ich mit meinem Namen versöhnt und heiße sehr gerne so.

  13. Ich fand meinen Namen immer passend. Er ist nicht alltäglich, paßt zu einer Frau, die weiß was sie will und die Namensdeutung unterstreicht das noch. Es gibt 2 Deutungen, die vielleicht auf die unterschiedliche Schreibweise zurückzuführen sind. Mechtild — die im Kampfe mächtige und Mechthild — die mächtige Heldin. So wurde es mir als Kind immer erzählt.

  14. Hallo…ich heiße auch Mechtild …ohne h…meine Mutter hatte eine Arbeitskollegin mit diesem Namen…und fand sie einfach wundervoll…als Kind..bin Jahrgang 1966 hatte ich mit diesem Namen wenig Probleme…aber wenn in der Schule mein Name fiel wußten alle wer gemeint war mich habs nur einmal …mehr Probleme hatte ich mit meinen roten Haaren…jetzt finden sie die Farbe alle toll und wundern sich über meinen alten Namen…höre aber auch gerne auf Meggie…

  15. Ich war als Kind nicht ganz so glücklich mit meinem Namen und habe mich Meggie rufen lassen, bis meine Freundin, die ich mit 17 Jahren kennenlernte, meinte, dass dies doch ein ganz besonderer Name sei und ich stolz darauf sein sollte, dass nur sehr wenige so heißen.

    Außerdem war es in Kombination mit meinem Nachnamen, der ebenfalls nicht sehr geläufig war, bei meiner Hochzeit von Vorteil. Ich bekam sogar Post von einer Freundin, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte, nur aufgrund meines Namens.

    • Ich empfinde das genauso, aber ich bin noch ein Kind. Manche ägern mich wegen meinen Namen, aber ein paar finden meinen Namen schön vorallem Erwachsene. Übrigens ist mein Spitzname auch Meggy.

    • Ist schon kurios, wie häufig Meggie oder ähnliches zum Spitznamen für Mechthild wird! Bei mir war’s der Englischlehrer, der mir in der 2. Unterrichtsstunde diesen Namen gegeben hat, da er allen Schülern einen englischen Namen gab. Meine Familie ist aber immer bei Mechthild geblieben.
      Es hat Vor- und Nachteile, einen so seltenen Namen zu haben, aber man fällt damit definitiv auf.
      Ich habe mich so langsam mit dem Namen arrangiert, finde aber, dass er nicht so sehr zu mir passt von der Bedeutung her. Aber es gibt Schlimmeres… 😉

  16. Ich bin sehr stolz darauf, dass Mechthilde der zweite Teil meines Vornamens ist. Meine Oma, die ich leider nie kennenlernen konnte, weil sie vor meiner Geburt starb, hieß so. Außerdem macht es meinen 1. Namen Julia zu etwas besonderem, denn Julia heißen ja nun wirklich viele. Mut zum Individualismus! Der Name Mechthilde wird wieder Trend 😉

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