Gisela

Weiblicher Vorname

Zwischen 1925 und 1950 gehörte Gisela (seltener: Giesela) in Deutschland zu den häufigsten Vornamen. Inzwischen werden aber fast keine Kinder mehr Gisela genannt.

Gisela Häufigkeitsstatistik

Bedeutung

Geisel, Bürge, Unterpfand.

Herkunft

Der Name Gisela stammt aus dem Althochdeutschen.

Namensbuch

Varianten

  • Giesela
  • Giselle (französisch)
  • Gisella (italienisch)
Thema: Namenslexikon

7 Kommentare zu "Gisela"

  1. Gisela S. sagt:

    Ich mag meinen Namen nicht so besonders, einfach zu lang und altmodisch, bin halt Jahrgang 62. Gerufen werde ich von den meisten Gila oder Gisa. Kenne noch 2 weitere Leidensgenossinen etwas älter und etwas jünger …. 🙂

  2. Gisela sagt:

    Ich bin Jahrgang *1984 und habe inzwischen Frieden mit meinem altmodischen Namen geschlossen. Als Teenager fand ich ihn furchtbar aber mit dem Alter wird man wohl reifer und inzwischen finde ich gerade die Tatsache schön, dass mein Name nicht Mainstream ist und nicht jede 2. so heißt. Viele nennen mich aber seit meiner Kindheit kürz und bündig Gisi.

  3. Gisela sagt:

    Ich mag meinen Namen sehr und habe ihn immer sehr gemocht.

  4. Barbara sagt:

    Ich suchte für meine Tochter (Anfang der 90er) einen Namen, auf den nicht der halbe Kindergarten reagiert, der in (allen mir bekannten Sprachen) problemlos auszusprechen ist und eine gewisse Historie hat. Und bis heute finde ich Gisela (plus Regina nach der Urgrossmutter) hat Klasse und klingt schön, und bei Bedarf lassen sich wunderschöne Koseformen daraus bilden.

  5. Gisela sagt:

    Ich mag meinen vollen Namen auch nicht.
    Deshalb nenne ich mich lieber GISE.

  6. Gisela sagt:

    Ich bin 1952 geboren. Ich mochte meinen Namen schon immer gerne, aber in der Schule nervte es, dass noch zwei weitere Giselas da waren. Jedesmal wenn der Lehrer „Gisela“ rief, zuckten wir drei zusammen (denn jede hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen). Heute heißt kein Kind mehr Gisela und es heißt, er sei altmodisch, aber ich heiße gerne so und finde, er passt zu mir. Vielleicht wird er ja wieder mal modern?

  7. Gisela sagt:

    Ich bin Jahrgang 1959 und habe meinen Namen als Kind nicht sonderlich gemocht, weil kein anderes Kind im Kindergarten oder in der Schule Gisela hieß. Immer war ich die Einzige mit diesem Namen. Karin, Monika, Renate, Susanne, Brigitte oder Claudia waren öfters zu hören. So hatte ich immer das Gefühl nicht dazugehörig zu sein, da niemand so hieß wie ich. Als ich im Erwachsenenalter umzog, gab es plötzlich drei Giselas in der kleinen Straße! Dann lernte ich auf meiner Arbeitsstelle zwei weitere Giselas kennen und durch einen Kurs nochmals eine – das waren mir dann wieder zu viele Giselas 🙂 Nun war ich nicht mehr die Einzige mit diesem Namen und es war mir wieder nicht recht 🙂 Damit war die Einzigartigkeit des Namens weg. Heutzutage bin ich zufrieden mit meinem Vornamen, da ich ja nun mit meinem altdeutschen Namen und meinem Alter gleichauf bin 🙂 Außerdem hieß eine ungarische Königin auch Gisela und die Tochter von Königin Sisi auch. Als Kind wurde ich von meiner Mutter immer Gigi gerufen, von Freundinnen meistens Gise oder Gisel aber auch Gis und in Spanien als Au-Pair wurde ich Gisella gerufen. Übrigens gibt es eine Gisela Straße in München.

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