Imke

Imke ist ein weiblicher Vorname.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Imke

In den 1970er Jahren gehörte Imke zu den gesamtdeutschen Top 100-Mädchennamen, allerdings ist dieser Name außerhalb Norddeutschlands kaum verbreitet. Heutzutage wird er viel seltener vergeben. Von 2010 bis 2021 wurde Imke wurde in Deutschland ungefähr 400 Mal als erster Vorname vergeben.

Herkunft und Bedeutung

Aus der plattdeutschen Wikipedia:

„Anners, as een denken kann, hett de Naam Imke toeerst mal rein gar nix mit de Immen to kriegen. Ofschoonst dat jüst so utsehn deit, dat düsse Naam dorvun herkamen deit, stimmt dat nich.”

Falls Sie des Plattdeutschen nicht mächtig sein sollten: Gemeint ist, dass die Namen Imke und Imme nichts mit den Bienen (Plattdeutsch „Immen“) zu tun haben. Es handelt sich um einen sprachlichen Gleichlaut, der aber sehr wohl diese Namen in Norddeutschland beliebt macht. Ähnlich geartet ist der in den 1950er und 1960er Jahren sehr populäre Mädchenname Sabine, der auch nicht von den Bienen stammt (Sabine ist eine Region in Mittelitalien).

Imke ist vielmehr eine niederdeutsche und friesische Kurz- und Verkleinerungsform von verschiedenen Namen, die mit Irm- beginnen, zum Beispiel Irmgard. Sprachgeschichtlich hat sich wahrscheinlich zunächst die Kurzform Irma herausgebildet. Mit der Endung -ke wurde daraus eine Verniedlichung oder Verkleinerung abgeleitet. Aus Imke ist dann durch Vereinfachung Imme entstanden.

Namensbedeutung

Irmgard aus dem althochdeutschen irmin (bedeutet „Erde“, „Welt“ oder „allumfassend“) und gard (bedeutet „Hort“ oder „Schutz“).

In Niedersachsen ist der Name Imke besonders beliebt.
In Niedersachsen ist der Name Imke besonders beliebt.

Varianten

31 Gedanken zu „Imke“

  1. Als Imke im Südoldenburgischen Münsterland bin ich eine fast solitär, obwohl doch ziemlich weit im Norden Deutschlands gelegen. Ich habe bis vor kurzem immer gedacht, mein Name wäre mit der „Verpflichtung“ verbunden, besonders fleißig zu sein, denn das passt durchaus zu meinem Wesen.
    Vor ein paar Monaten hat mir eine gute Freundin ein ausführlich Namensanalyse bei Karin Schmitt (Buchautorin und Coach) geschenkt, das war der Wendepunkt. Kann ich nur jedem empfehlen, denn mein Vorname in Verbindung mit meinem Geburtsnamen (auch der spielt eine große Rolle), hat ein ganz neues Licht auf das geworfen, was ich heute mache. Seelenplan sozusagen!
    Herzliche Grüße und ein gutes neues Jahr!
    Imke Rosiejka (Googeln lohnt sich 😉

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