Irmgard

Weiblicher Vorname

Irmgard war einer der häufigsten Babynamen zwischen 1920 und 1930. Seit den 1960er Jahren werden fast keine Neugeborenen mehr Irmgard genannt.

Der Name Irmgard war übrigens schon im Mittelalter in Deutschland verbreitet.

Irmgard Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Irmgard

Herkunft

Nach dem germanischen Stamm bzw. Gott der Herminonen (Irminonen) oder aus dem Althochdeutschen.

Bedeutung

irmin = „Erde; Welt; allumfassend“ und gard = „Hort; Schutz“.

Namenstag

20. März, 16. Juli und 4. September

Varianten

  • Irma
  • Irmengard
  • Irmingard
  • Ermgard
  • Ermingard
  • Ermengard

Namensprofil

der Vorname Irmgard mit Bedeutung und Onogramm

28 Gedanken zu “Irmgard

  1. In meinem Geburtsjahr 1947 war Irmgard schon lange ein “Auslaufmodell” und es fehlt diesem Namen an melodiöser Weichheit, ich kann mich bis heute nicht mit ihm identifizieren. Während meiner Lebensjahre in Frankreich war er nahezu unaussprechlich und u.a. deshalb habe ich ihn umgewandelt in “Irmi”, seitdem fühle ich mich wohl.

  2. Ich bin 1961 geboren und habe lange mit diesem Namen gehadert. Als Kind nannten mich alle “Irmi”, meine Herkunftsfamilie tut es immer noch. Nunmehr lege ich viel Wert darauf, dass der Name vollständig ausgesprochen wird. Mittlerweile gefällt er mir sehr gut, vor allem seit ich dessen Bedeutung kenne und ich kann mich aus ganzem Herzen damit identifizieren. Ich bin heute noch anders als die meisten Menschen und gehe meinen eigenen Weg und folge meinem Herzen und meinem Gewissen, auch wenn ich dadurch oft Nachteile erfahre, auch von meiner Familie. Mittlerweile bin sehr froh, dass ich nicht Karin, Claudia, Maria (hier in Bayern sehr häufig), Helga heiße.

  3. Ich habe als Kind meinen Namen Irmgard gehasst, war in der Schule das einzige Kind mit diesem Vornamen. Jetzt mit fast 66 Jahren finde ich den Namen sehr gut für mich, ich habe mich per Internet über die Bedeutung unterrichtet und bin nun recht stolz auf diesen Namen. Im Forum sehe ich, daß doch recht viele aus meinem Jahrgang diesen alten Namen tragen. Wenn ich in der Nachbarschaft oder sonst im Bekanntenkreis den Namen Irmgard bei Anderen wahrnehme merke ich allein durch den gleichen Namen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und das ist schön. Ich glaube bei Allerweltsnamen gibt es das nicht. Der Name Irmgard ist selten und damit auch besonders. Ich bin jetzt stolz auf die Wahl meiner Eltern.

  4. Ich finde meinen Namen nicht schön und kann mich nach 65 Jahren noch nicht dran gewöhnen. Bei meinen Freunden und Familie bin ich aber die “Irmi”.

  5. Wie viele Namensvetterinnen, fand auch ich den Namen als Kind und Jugendliche nicht sehr schön, da er aus der Zeit der Großmütter und Großtanten stammte. Allerdings hatte er einen Vorteil: Wenn jemand “Irmgard” rief, wusste ich immer, dass ich gemeint war, während sich auf dem Pausenhof 20 Martina auf Zuruf umdrehten 🙂
    Die Bedeutung hat mich dann endgültig mit meinem Namen ausgesöhnt.
    Mein Aufenthalt in Italien hat ihn zumeist zu “Irma” werden lassen, was ebenfalls schön ist. Und wenn man bedenkt, dass ich als Junge zu einem Allerwelts-Christoph geworden wäre….da hat es das Schicksal doch gut mit mir gemeint 🙂
    Übrigens fiel die Wahl meiner Eltern auf Irmgard, weil beide die Sängerin Irmgard Seefried sehr verehrten. Wir sind in bester Gesellschaft, liebe Namensgenossinen 🙂

  6. Ich bin 1980 geboren und fand in meiner Jugend meinen Namen (vor allem auch durch blöde Kommentare von Mitschülern) echt furchtbar. Außer mir kenne ich noch eine fast gleichaltrige Irmgard, sonst nur wesentlich ältere Damen mit diesem Namen. Genannt werde ich hauptsächlich “Irmi”, was frecher & spritziger klingt und besser zu mir und meiner Persönlichkeit passt. Die Kurzform “Irmi” oder auch “Irma” ist deutlich hipper. Die Namensbedeutung finde ich aber großartig und darauf kann man doch auch stolz sein;)

  7. Asoooo. …..

    Ich bin jetzt 32 und heiße Irmgard

    Es war echt schrecklich in meiner Jugend jetzt immer noch…. Mittlerweile nennen mich gute Freunde nicht mehr so……

  8. Ich bin eigentlich auf den Namen Irmengard getauft werde aber Irmgard oder Irmi genannt. Ich fand meinen Namen in der Pubertät ziemlich hässlich, inzwischen (fast 24 Jahre alt) finde ich den Namen eigentlich ganz schön. Ich wurde nach meiner Mama und Oma benannt. Bei uns gibt es demnach einige Irmgard 🙂 Wir sind gläubig und leben im Chiemgau, dort auf der Fraueninsel war ja auch die selige Irmengard. Das ist ein schöner Gedanke.

  9. Hallo, ich bin 1971 geboren. Außer mir gab es niemand in meinem Alter, die Irmgard hieß. Aber jeder hatte eine Oma, Tante, Großtante, Erzieherin o.ä. mit dem Namen. Was mich jetzt nicht mehr überrascht, nachdem ich gelesen habe, dass der Name ganz früher recht beliebt war.
    Als Kind habe ich mit meinem Namen immer gehadert, weil es für mich keine Sticker oder lustige Tassen, Sparschweine o.ä. mit Namen gab. Das Einzige, was es zu kaufen gab, war eine Tasse mit Rosenmuster mit dem Namen Irmgard, aber die Tasse war auch was für Omas.
    Als ich eine Zeitlang in England gearbeitet habe, konnte niemand meinen Namen aussprechen. Schon deshalb war es notwendig, dass ich zu Irmi wurde.
    Mir gefällt mein Name Irmgard immer noch nicht. Ich bin für alle die Irmi.

    Ich habe mir vorgenommen, wenn ich mal Kinder habe, bekommen sie bekannte, schöne Namen. Namen, für die es “Schnickschnack” zu kaufen gibt und welche, die in der westlichen Welt ohne Nachfrage verständlich sind.
    Unsere Kinder heißen Julia und Jakob.

  10. Ich bin 1966 geboren. Meine Mutter fand den Namen immer schön und hat mich deswegen so genannt. Als kleines Kind wollte ich eher einen Allerwelts-Namen haben und fand Irmgard doof. Aber je älter ich wurde, desto schöner fand ich den Namen. Seit ich erwachsen bin finde ich ihn richtig schön. So heißt eben nicht jeder!
    Und die Bedeutung ist schließlich auch was positives.

    Ich habe bereits als Kind darauf bestanden, daß er nicht verhunzt wird (Irmi, Irmchen etc.). Ich habe immer darauf bestanden, daß der Name richtig ausgesprochen wird – wo ich heute auch noch großen Wert lege.
    Den Namenstag begehe ich immer am 04.09.
    Und wenn ich in Köln bin, dann ist es für mich selbstverständlich, daß ich die Heilige Irmgard im Kölner Dom besuche. Gehört für mich dazu.

    • Willkommen im Club Geboren Anfang der 1970er ziert mich ebenso dieser Name und auch ich habe immer Wert darauf gelegt, nicht Irmchen oder dergleichen genannt zu werden.

      Wer kann schon wie wir seine Namensheilige in einer der schönsten aller Städte besuchen. Wobei zudem ihre letzte Ruhestätte als eine solche nur wenigen Männern vorbehalten ist. Das trõstet mich über alle
      Altbackenheit des Namens hinweg und stärkt mich vielmehr in meiner Persönlichkeit. Im zusätzlichen Bewusstsein seiner Bedeutung, finde ich den Namen inzwischen sogar richtig gut.

      Es hätte mehr sehr solcher Frauen, wie die unserer Namensgeberin geben sollen!!!

      Ich fahre traditionell am 04.09. nach Kölle um meinen Namenstag zu feiern.

  11. Genau! ich wurde 1955 so getauft. Lange haderte ich mit dem Namen, doch jertzt mag ich ihn. Als Beschützerin gesehen zu werden, ist trefflich und für mich in Ordnung. Leider werde ich oft Irmi gerufen, dabei hasse ich abkürzungen. Man sollte den vollen Namen susprechen.

  12. “Seit den 1960er Jahren werden fast keine Neugeborenen mehr Irmgard genannt”.
    Nicht wirklich. Ich habe zwei Nichten die die Name Irmgard tragen. Ihre Väter (meine Brüder)haben die Namen ausgewählt und die Mädchen sind nach ihrer Oma (unserer Mutter) bennant.

  13. Guten Tag, ich werde am 18.4. 76 Jahre alt und finde meinen Namen zu mir passend und er gefällt mir auch.
    Ich habe erst vor ein paar Jahren erfahren was mein Name für eine Bedeutung hat und wann ich Namenstag habe. Mir bedeutet dieser Tag
    nichts, ich bin gläubig und wenn man von mir denkt dass ich eine Beschützerin sein kann, dann ist das doch schön.

    Ich danke meinen Eltern für diesen schönen Namen und habe nie unter dieser Namensgebung gelitten.
    Also nur Mut ……. Irmgard ist ein schöner Name.

  14. Ich finde meinen Namen auch überhaupt nicht schön .Kein Ausländer ,nicht mal ein Schweizer kann den Namen einigermaßen aussprechen. Nun habe ich ihn 63 Jahre und werde auch weiterhin gut damit leben.
    Mein 2.Name ist übrigens Felizitas .

  15. Ja, es dauert halt eine Weile, bis einem der eigene Name gefällt. Mein Vater hat das seinerzeit bestimmt. Ich sage immer, es ist ein alter Name. Ich hätte mal früher nach seiner Bedeutung suchen sollen dann hätte ich mich besser identifizieren können. Irmi wurde ich als Kind auch genannt, hat mir aber nicht gefallen. Ich habe meine Eltern und Familie gebeten, mich Irmgard zu nennen. Es war intuitiv, Irmi fand ich irgendwie puppenmäßig.

  16. Ich wohne sit über 40 Jahre in Frankreich und mein Vorname ist hierzuland unaussprechlich. Ich buchstabiere immer und inzwischen sehr schnell und natürlich auf Französisch meinen Vornahmen. Ein richtiges Handicap.

    • C’est vrai, le prénom est original et suscite la curiosité : c’est celui de mon épouse pour toutes les administrations où il faut toujours l’épeler. En famille cela devient Irma. c’était le prénom choisi en Moselle pendant la 2e guerre. Mais le secrétaire de mairie, un allemand importé et imposé, l’avait transformé en Irmgard.
      Je lui trouve un certain charme

  17. Ich hoffe, dass der Name hält, was er verspricht (die Behütete). In der jetzigen digitalen Welt habe ich zunehmend Schwierigkeiten mit dem Namen “Irmgard”.
    Google suchte meinen Namen bei der Kunst AG heraus und setzte mein Bild gleich neben fünf Todesanzeigen aus verschiedenen Zeitungen. Ich weiß ja, dass ich noch lebe, aber die anderen…
    Seitdem “firmiere” ich nur noch unter meinem Bild vom Roten Mohn.
    Aber es geht noch weiter.
    Praktizierende des “Enkeltricks in Abwandlung” suchen gezielt noch meinem Namen, weil er ja sehr gern zwischen 1920 und 1930 vergeben wurde, um mir dann schöne bunte Zeitschriften zuzuschicken, vorgeben, dass ich ein Abo habe und mir die verschiedensten “Geldeintreiber” auf den Hals schicken (von Rechtsanwälten aus Heidelberg bis Geldeintreiber aus Osnabrück).
    Nun denke ich darüber nach, ob ich mich selbst behüte und mir nach 66 Jahren einen neuen Vornamen suche und zwar so einen, der in den 1990ziger Jahren am meisten für Neugeborene vergeben wurde.
    …es sei denn, der Name “Irmgard” entfaltet all seine Energien.
    Darauf vertraut Irmgard

  18. Einer der Namen mit einer tollen Bedeutung: der allumfassende Schutz, auch “die Behütete und die Behütende”.
    War immer stolz darauf, bin heute 40.
    Irmgard

  19. Ein Vorname mit großer Bedeutung. Bereits im Mittelalter gab es den Vornamen Irmgard. Darauf sollten alle Namensträgerinnnen stolz sein und ihn nicht schlechtreden. Ausserdem heißen in unserer Zeit nur recht wenige Irmgard. Ein Modename, der längstensfalls ein Jahrzehnt lang gefällt, ist da eher die schlechtere Wahl. Ausserdem vergessen viele junge Eltern, dass der Vorname nicht nur für das Kleinkind sondern vor allem für die erwachsende Person passen soll.

  20. Ein ganz schrecklicher Name…
    ..
    Diese beiden “r” darin machen ihn so hart und unmelodisch…
    Mit Namen wird ja immer etwas verbunden..
    In diesem Fall eher Negatives..

    Leider haben mich meine Eltern vor 60 Jahren nicht gefragt, wie ich heißen möchte…
    ..

    • Mein Vater hat den Namen ausgesucht. Er schwärmte als Jugendlicher für eine Rothaarige die so hieß. (Ich bin übrigens auch rothaarig.) Es kommt ganz darauf an, wie man den Namen ausspricht, ob es sich hart anhört oder nicht.
      Meine ältere Schwester fand jedenfalls, dass Irmgard nicht zu mir passt und nannte mich Irmy (mit “y”, weil, weil so ihre Ansicht, “Irmi” zu verzopft wäre.)So nennen mich heute Freunde nur noch “Irmy”. Aber ich verwende als Autorin bewusst den vollen Namen.

Schreibe einen Kommentar