Ute

Weiblicher Vorname

Ute war von 1940 bis 1960 ein Modename in Deutschland. Seit 1980 ist dieser Name nicht mehr so beliebt.

Ute Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Ute

Herkunft und Bedeutung

Der Name Ute stammt dem Althochdeutschen. Ursprünglich: Uota. Als Variante von Oda ist Ute somit eine Kurzform von Namen, die mit Od- beginnen. Althochdeutsch ot bedeutet „Besitz“.

Namensprofil

der Vorname Ute mit Bedeutung und Onogramm

94 Gedanken zu „Ute“

  1. Früher hieß ich auch Ute, habe aber dann auf meinen zweiten Vornamen Birgit gewechselt. Verrückt, aber schon als Kind wollte ich unbedingt einen Mann mit B-Nachnamen finden, um dann als BB durchzugehen. Hat geklappt – jetzt habe ich sogar drei B im Namen 🙂 Und bin die „Ute“ los – sorry, aber das lag bestimmt daran, dass die Hälfte meiner Verwandtschaft mich als „Ouuudä“ angesprochen hat. Passiert mir jetzt glücklicherweise nicht mehr.

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  2. Ist das witzig ! Utes aller Länder vereinigt Euch. Wie heisst der zweite Satz? ..jajaja so heissen wir !
    Ich hab die ersten 50 Jahre meines (Lebens keine zweite Ute kennengelernt aber jetzt mit über 60 treffe ich immer mehr. Und wenn man sich zu erkennen gibt folgt immer eine innerlich spürbare Verbundenheit. Mir gefällt mein Name heute sehr gut !

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  3. Liebe Utes,

    richtig toll, fand ich meinen Vornamen auch nie, aber hab ihn als zu mir gehörig akzeptiert. Als ich dann einige Jahre im französischsprachigen Ausland gelebt habe, und niemand meinen Namen verstanden hat oder aussprechen konnte, habe ich mich Aude genannt, die frz. Form für Oda/Ute. Wie schon gesagt wurde, Ute ist so hart, Aude dagegen ist weich und französisch elegant. Manchmal nannte ich mich auch Udine, weil mir die Assoziation zu Meerjungfrauen gefiel. Die Überlegung einer anderen Ute, s.o., ob mein Leben anders verlaufen oder ich ein anderer Mensch mit einem anderen Vornamen geworden wäre, hatte ich auch schon. Dennoch, was mir uneingeschränkt gefällt, ist die Beziehung zu Uta von Naumburg, weil diese Frau einfach wunderschön ist.

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  4. habe meinen Namen in der Schulzeit mit der Nibelungensage verbunden und war schon stolz darauf so einen berühmten Namen selbst zu haben.
    Manchmal werde ich „Ute die Gute“ genannt oder von Menschen, welche mich gern haben einfach „Utchen“.
    Finde das sehr angenehm und herzlich.

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  5. Hallo Ute’s,

    ich bin auch so eine Ute, da ich auf diesen Namen nun mal ausgezeichnet reagiere, habe ich auch nie daran gedacht, ihn zu ändern, obwohl berauschend fand ich ihn nie.

    Meine Mutter sagt manchmal Üteken zu mir, und meine Cousine Üti.
    Früher fand ich es schrecklich, inzwischen mag ich’s.

    Aber, Kindern einen Namen zu geben, den sie mit Stolz tragen ist
    wie ein sechser im Lotto. Dies weiß ich seit knapp 30 Jahren, als ich meinen Kindern Namen geben musste.

    Unsere Eltern gaben uns den Namen, den sie schön fanden, denn was anderes konnten sie nicht tun.

    LG allen Utes und den anderen auch!

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    • Hallo Ute,

      da hast Du recht – es ist nicht leicht, es seinen Kindern Recht zu machen…

      Als Kind hatte ich keine Probleme mit meinem Namen, und ich fand es schön, dass man ihn nicht abkürzen oder sonst irgendwie verhunzen kann.

      Meine Bruder heißt ARIBERT, abgekürzt ARI; er wurde häufig ADALBERT oder ALBERT genannt, aber auch öfter mit einem ähnlich lautenden Badezimmerschrank (Alibert) verwechselt.

      Meine Probleme begannen mit ersten Kontakten ins Ausland – Schüleraustausch, später Sprachenstudium… UTE ist nun mal ein rein germanischer Name, im Ausland kann man damit nichts anfangen, geschweige denn, den Namen richtig aussprechen! In Frankreich heiße ich „Ütt“ oder „Utee“, in England „Jutie“. Auch wurde ich öfter JUTTA genannt, das geht anscheinend leichter auszusprechen. Für Japaner klingt mein Name wohl eher männlich – die Briefe waren grundsätzlich an „Mr. Ute Bach“ adressiert.

      Da brachte ich dann meinen zweiten Vornamen ins Spiel – CORNELIA. Das ist eindeutig weiblich und leichter auszusprechen!

      Mein Sohn heißt übrigens PHILIPP, wegen der Bedeutung des Namens, „Freund der Pferde“. Und er ist damit auch nicht zufrieden – er hasst Pferde, weil sie sabbern… Was kann man dazu noch sagen?

      Am besten den Nachwuchs nur „Kind 1“, „Kind 2“ usw. nennen und sie ihren Namen später selbst wählen lassen…!

      Liebe Grüße
      Ute Cornelia Bach

  6. Ute ist doch ein schöner Name
    Was wäre die Welt ohne UTE
    Der Tag würde schon bescheiden anfangen, denn wie klingt denn „G…n Morgen?“ Noch nicht einmal das beliebte N…lla käme aufs Brot!
    Man würde den ganzen Tag über nur Le… treffen, der Tag wäre die reinste Fla…, und das jede einzelne Min…!
    Wir müssten noch auf der g…n alten Schreibmaschine tippen, denn es gäbe keinen Comp…r. Aber wer weiß, ob es sowas wie eine Schreibmaschine gäbe. Hatte nicht ein gewisser Herr G…nberg den Buchdruck erfunden? Hätte er dies nicht getan, hätte es vielleicht ja auch keiner für bede…nd empfunden, die Schreibmaschine zu erfinden. Dann hätten wir he… aber einen ak…n Notstand!
    Wo käme die Kuhmilch her, wenn nicht aus dem E…r?
    Selbst die Raumfahrt hätte ohne die Astrona…n kaum stattgefunden.
    Und die Kampagne „J… statt Plastik“ wäre jetzt nicht bereits 30 Jahre alt.
    Der Fleck auf der Deutschlandkarte, wo man he… Kaisersla…rn findet, wäre sicherlich auch völlig unbede…nd.
    Und ohne bl…nde Wunden wäre ein ganzer Industriezweig erst gar nicht entstanden, ein weiterer existierte nicht ohne Al…ile.
    Wir könnten noch nicht mal fordern, Holland zu fl…n (sorry an unsere Niederländischen Nachbarn ;-)).
    Pferde wären mangels St…n auch schon längst ausgestorben (bereits nach der ersten Generation schwuler Hengste), tja, und zu Weihnachten gäbe es eben nur P…
    Ein ganzes Volk von amerikanischer Ureinwohner hätte es nie gegeben, Utah hieße dann jetzt vielleicht Kunigunde.
    Der Unternehmerinnen-Treff Erftstadt hieße einfach Unternehmerinnen-Treff Erftstadt, und nicht kurz und bündig …
    Michaela, Martina, Katharina, Angela… so kann jeder heißen, wenn es sie (also die NAMEN) nicht gäbe, würde man sie vermissen??? Aber ohne … sieht die Welt schon ziemlich eigenartig aus.
    In diesem Sinne: Ich bin froh, dass ich so einen tollen Namen habe! Kurz und schmerzlos.
    Und seid ehrlich, schreibt ihr nicht auch am liebsten unter Glückwunschkarten: Alles Liebe und G… wünscht Dir Deine …
    LG

    Die Ro… 66, ohne UNS undenkbar! Es gäbe keinen Bl…rsatz, im Geldbe…l wäre sicher auch die große Fla…

    Herzliche Grüße
    Ute Fafana

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    • Sehr schön 🙂 Ohne meinen Vornamen gäbe es meinen Nachnamen nicht 😀

      Liebe Grüße
      Ute Re…r

    • Hallo,
      Ich bin auch eine Ute!
      Ich bin froh, daß meine Eltern schon 1945 einen schönen Namen für mich ausgesucht haben.
      Ich trage UTE in meinem Ohr als einzelne Stecker und der Name UT findet sich auf meinem Nummernschild wieder.
      Bei der Tagesschau HEUTE dachte ich immer meine große Liebe würde immer an mich denken, denn was ist HEUTE nur mit HE…?

    • Hallo Ute 2,
      so habe ich das noch nie gesehen von dieser Warte.
      Können wir uns glücklich schätzen das unsere Eltern und den Namen gaben.
      Liebe Grüße
      Ute

  7. Da meine Frau auch Ute heißt und zeitweise nicht glücklich mit diesem Namen war (und ist)bin ich auf diese Seite gestossen. Den Beitrag von Dir, liebe Ute (Fafana) finde ich echt genial. Deine Erlaubnis voraussetzend werde ich ihn meiner lieben Ute vorlegen. VIELEN DANK !

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  8. hey meine schwester heißt ute und ich finde den namen ok ..aber ich würde mein kind nicht so nennen . aber wer es schön findet ist auch geil hdgdl euer söntje sören hannes lutsa

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  9. Als Schülerin fand ich meinen Namen schrecklich, so hart. Mittlerweile gefällt er mir richtig gut, sogar in meinem Firmennamen ist er zu lesen. Und „Die mit Reichtum gesegnete“ ist doch eine tolle Metapher! Ein Name, der jetzt selten ist und irgendwann wieder richtig aktuell. Übrigens, wir vier Geschwister haben alle germanische Namen. Hat was.

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  10. Das ist mal eine komplett neue Sicht auf meinen Namen *-*
    Ja ich bin auch eine Ute und gefühlt allein in meinem Jahrgang (1993) 😀
    Ich konnte meinen Namen jahrelang nicht ausstehen und mag ihn mittlerweile aber sehr. Das kommt wohl dadurch das sich jeder mist auf Ute reimt und mich das mittlerweile kalt lässt. Als Beispiel: Ute die geile Stute mit der Tute in der Schnute…
    Auch gibts für den Namen kaum Spitznamen. Mein Mann hat aber das Utchen gefunden und daraus wird auch mal das KleinUtchen 😀 das ist irgendwie voll niedlich und seit dem mag ich meinen Namen irgendwie ^.^

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    • Ute, Schnute, Kasimir, Utchen, Ütchen .
      Da bekomme ich jedesmal das ………….
      Genau dass, mehrere Sprachen das U nicht aussprechen. Vor allem französisch. und gerade bei mir liegt Frankreich und Luxemburg um die Ecke. Deswegen tragen meine Töchter Namen, die in anderen Sprachen ausgesprochen werden können ohne „verhunst“ zu werden. Auch passen die Namen zu den Kindern.
      Aber der Hammer war in der Schule:
      3 Ute’s in ein und der gleichen Klasse, der Lehrer rief nur Ute und alle 3 „hier!“. Das gleiche war auch bei Claudia (nur da gab’s 4!).

    • Ja, das kenne ich, aber heute bin ich dankbar und sehe den Wert des namens. Hey, wir sind das ERBE unserer Vorfahren. Und wir sind SELTEN. Außerdem, ihr lacht, aber mein Nachname ist nur ein Buchstabe von „Abend“ entfernt. Wenn ich ans Telephon gehe verstehen immer alle „Guten Abend“, völlig unabhängig von der Tageszeit.
      Und trotzdem, ich bin das Erbe, Ophala, das hat Wert.

  11. Hallo ihr lieben Leidensgenossinnen,( soweit ihr leidet!)

    Wenn ich das so lese, dann muss ich feststellen, dass einige ihren Frieden mit diesem Namen geschlossen haben oder noch besser, den Zweitnamen “ aktiv“ gesetzt haben – super – kann ich leider nicht.
    Ich muss sagen, ich könnte meinen Vater dafür heute noch naja……,dass er sich diesen Namen für mich ausgesucht hat.
    Ich habe noch 3 Geschwister mit überaus klangvollen Namen und vielen Buchstaben. Ich dachte immer, wenn schon nur 3 Buchstaben, warum dann nicht einen, der etwas weiblicher klingt wie Pia oder einfach nur ein “ a“ statt dem “ e“ am Ende – Uta, das wäre ein akzeptabler Kompromiss gewesen lieber Papa!
    Ich fand und finde meinen Namen nach wie vor einfach nur schrecklich, das wird sich wohl auch nie ändern. Das einzig Mildernde daran ist, dass ich im sogenannten Nibelungenland wohne und dass auch noch in der Nibelungen Straße; Ute = auch die Mutter der Nibelungen. Sie hat sich am Ende der Sage blutig an ihren Feinden gerächt, das liegt mir fern, obwohl mir der Gedanke schon mal in den Sinn kam…lacht….naja und geerbt habe ich ja schon….also scheint er doch irgendwie zu passen?

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