Klaus

Männlicher Vorname

Klaus (auch in der Schreibweise Claus) ist einer der häufigsten Männernamen in Deutschland. Zwischen 1930 und 1955 gehörte dieser Vorname zu den Spitzenreitern der Vornamens-Hitparaden. Der Anfangsbuchstabe “K” kommt wesentlich häufiger vor als “C”.

Klaus Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Klaus

Der Name Klaus wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 250 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Klaus auf Platz 2.404 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Die Schreibweise Claus wurde ungefähr 70 Mal vergeben und steht auf Platz 5.329.

Herkunft und Bedeutung

Klaus ist eine deutsche Kurzform des griechischen Namens Nikolaus. Der Name Nikolaus wurde aus den griechischen Wörtern für „Sieg“ und „Volk“ abgeleitet.

Namensprofil

der Vorname Klaus mit Bedeutung und Onogramm

Namenstage

Der katholische Namenstag von Klaus wird an einem der vielen Gedenktage für Nikolaus gefeiert. Der wichtigste ist der 6. Dezember.

Varianten

  • Klos, Klöske (rheinisch)
  • Klaas

Horstomat – die Vornamen-Toolbox

37 Gedanken zu „Klaus“

  1. LoL, ich bin 15 und heiße Klaus, ich hatte bis ich 14 war nie probleme damit und bin ziemlich sehr beliebt. Ich kenne keinen im meinem alter der auch so heißt. In letzter Zeit hatte ich so manche Probleme mit dem Namen aber jetzt ist alles wieder gut. Immer dran denken: Klaus heißt Sieg, und ja ich bin ziemlich erfolgreich. Ich spiele Fußball bei Stuttgart ind der höchsten Liga der B-Jugend, als wir gegen Bremen gespielt hab meinte mal einer: wie kann man nur Klaus heißen?! Darauf hatte ich Zweifel….sind aber alle wieder weg. Haut rein meine Namensvetter <3333333333

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  2. Hihi,

    ich kannte bis vor fünf Jahren nur Herren über 50 mit dem Namen Klaus, dann hab ich ben jungen Klaus kennen gelernt den ich anfangs total gruselig fand und mittlerweile finde ich ihn cool, er ist wohl der sarkastiste und fleißigste der mir je begegnet ist. Sollte ich mal einen Jungen bekommen wird er ganz bestimmt auch Klaus heißen.

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  3. Haben unseren Sohn geb. 2008 Leander Claus Alarich genannt, Vornamen der Großväter – Leander allerdings Rufname. Würde sagen, Alarich ist wesentlich exotischer heutzutage. Haben versucht, keine häufigen, bzw. Modenamen zu nehmen. Bei Alarich bekomme ich öfter Nachfragen, weil so selten…

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  4. Was habt ihr eigentlich alle gegen den Namen Klaus?!
    Ja okay, dieser Name ist vielleicht nicht der modernste so wie Tom, Fabian, Leon oder sonst was.
    Die älteren Namen sind leider nicht mehr so geläufig, deswegen finde ich es total in Ordnung, sie wieder sozusagen zum „Leben zu erwecken“. 😉
    Mein Freund (auch 15 Jahre) heißt Klaus. Nein, ich verteidige nicht deshalb den Namen, sondern stand zu dieser Aussage davor schon. Seine Freunde, ich auch manchmal, nennen ihn Klausi um ihn zu ärgern, aber er hat sich schon dran gewöhnt und findet das nun auch nicht mehr so schlimm. Er ist mit seinem Namen zufrieden, weil der Name eben etwas besonderes ist und das sollte man meiner Meinung nach jeder so sehen! 😉

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  5. Ich heiße nun schon 71 Jahre Klaus und finde den Namen richtig schön. Ich hatte
    ja auch einige Jahrzehnte Zeit, mich daran zu gewöhnen.
    In meiner Schulzeit von 1950 bis 1958 waren wir zwei Jungen mit dem gleichen
    Vornamen in der Klasse. Der andere war einen halben Kopf groesser als ich und war damit Klaus I, mir blieb also nur der Titel Klaus II. Selbst nannten wir uns untereinander aber nur nach einem bekannten Märchen der Grosse Klaus und
    der Kleine Klaus. Wir waren als Kinder unzertrennlich und haben uns dann in den 60er Jahren ganz plötzlich aus den Augen verloren. Alle meine Nachsuchen nach
    dem Grossen Klaus waren vergeblich.

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    • Ich habe eine Zeitlang in einem englischsprachigen Land gelebt. In ein Formular habe ich da handschriftlich meinen Namen eingetragen. Da sie ‚Klaus‘ nicht kannten, haben sie das ‚l‘ wie ein ‚e‘ gelesen und das ‚u‘ wie ein ’n‘. Die Briefe an mich waren dann an Keans E.O. adressiert. – Ich finde ‚Klaus‘ ziemlich neutral. Er sagt nichts besonderes. Manchmal wollen Eltern ja mit besonders exotischen Vornamen ihrer Kinder große Töne spucken. Finde ich nicht gut für die Kinder.

  6. Seit 80 Jahren heisse ich Klaus. Meine Tante gebar nur 4 Töchter und wollte immer einen Klaus. So haben mich meine Eltern Klaus getauft.In den 40iger Jahren hörte ich diesen Namen ständig auf der Strasse. Immer , wenn ich mich umdrehte wurde ein kleiner, frecher Knirps von seiner Mutter gerufen. Gefiel mir auch nicht. Bis in die 50iger Jahre, also in der Schulzeit, nannten mich meine Freunde, Freundinnen, Schulkollegen, Sportfreunde immer „Kläus’chen“. Ich hatte mich daran gewöhnt, schön fand ich das nicht. Als ich in den 60iger Jahren in die Schweiz auswanderte war der Name Klaus also schweizerisch „der Chlaus“
    ein mehr oder weniger grosser liebevoller Tölpel. Als ich nach Griechenland kam, war der Name Klaus ehrenvoll „Nikolaus“ der Schutzpatron der Seeleute und Fischer. Bald hatte ich dort den Übernamen „Nikolas o Sparass“ Nikolaus der Fischer erworben, weil ich sehr guten Erfolg beim Fischen hatte. Meine Frau ruft mich Klaus nur, wenn sie energisch etwas von mir will, sonst nennt sie mich „Schatz“
    Eigentlich war ich doch zufrieden mit meinem Namen, denn ich habe noch 2 andere, die von meinen beiden Grossvätern.

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  7. Mein kleiner Sohn (8) und mein Mann heißen auch Klaus. Beide sind auf ihren Namen sehr stolz und ich bin stolz auf meine lieben Kläuse.

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  8. Chläusli
    Ich hasste meinen namen Klaus abgrundtief. Er war so leicht mit Spitznamen zu versehen. laus,Maus,Saus und Ähnliche Spitznahmen schlugen als Kind mein selbstvertrauen in den wind. auch war er hier (Vorarlberg) so selten, Dass er immer wieder unangenehhm auffiel.
    als ich mit 18 jahren in die Schweiz kam fürchtete ich das schlimmste, denn Da war ein Tolpatsch ein mitleidenwürdiger „Klaus oder sogar ein Sami-Klaus“ (Weihnachtsmann). Aber in den teenie-kreisen taufte man mich bald „Chläusli“. Den liebenswerten Kuschel-Bär nahm ich gern an. ich wurde Sogar eine kantonale Berühmtheit (als fotograf Chläusli). in Deutschland verwarf ich allerdinds der versuch als Kläuschen angesprochen zu werden und bestand auf den ordinären Klaus.

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