Robin

Robin ist in Deutschland meistens ein männlicher Vorname. Als weiblicher Vorname wird er seltener vergeben.

Der Vorname Robin erfreut sich seit den 1970er Jahren an steigender Beliebtheit in Deutschland. 1990 erreichte Robin in der Hitliste erstmals die Top 50. Von 2006 bis 2018 wurde dieser Name in Deutschland ungefähr 16.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Robin auf Platz 121 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Die Variante Robyn wurde ungefähr 250 Mal vergeben und steht auf Platz 2.401.

Robin Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik von Robin als männlicher Vorname

Herkunft und Bedeutung

Robin ist ein englischer Name. Der männliche Vorname Robin ist eine Kurzform des germanischen Namens Robert und bedeutet „glänzend“. Der bekannteste Namensträger dürfte der Sagenheld Robin Hood sein. Weit bekannt ist auch Robin, der Begleiter von Batman.

Die weibliche Verwendung ist vom englischen Wort für das Rotkehlchen entlehnt.

58 Gedanken zu „Robin“

  1. Hallo! Also, ich bin, mittlerweile richtig froh über meinen Namen, und sehr stolz, dass ich ihn trage. In meiner Schulzeit war das nicht so witzig, weil ich wegen meinem Namen oft gehänselt wurde. Obwohl das völliger Quatsch ist, denn das ist mein Name, und weswegen sollte ich mich selber verleugnen? Meine Eltern nannten mich, mit vollem Namen Robin Christopher, nach Christopher Robin, dem Jungen, der mit Winnie Puh tolle Abenteuer erlebt. Robin Hood und Robinson Crusoe sind mutige, ehrenvolle Figuren, und, hey, Christopher Lee als Dracula ist sowieso Kult!
    Ach, und eh ich es vergesse: Rotkehlchen sind sehr hübsche Vögel!

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  2. Ich bin in der zweiten Hälfte der 60er geboren, meine Mutter war mit der Namensgebung ihrer Zeit voraus. In meiner Kindheit gab es die Spitznamen “Robin Hood”, “Robinson Crusoe” und “Robbie, Tobbie und das Fliewatüüt” (wer’s noch kennt). Das war aber nie böse gemeint und ich habe es auch nie so aufgefasst. Als Kind bekommt man irgendwann mit, dass man einen besonderen Namen hat und dass manche Menschen, Lehrer beispielsweise oder Mitschüler, auch positiv darauf reagieren. Im Idealfall entwickelt sich ein Gefühl, dass nicht nur der Name, sondern auch man selbst etwas Besonderes ist.
    Als Erwachsener finde ich meinen Namen noch immer außerordentlich hübsch und gelungen und kann mich völlig mit ihm identifizieren; meiner Mutter bin ich dafür jedenfalls sehr dankbar. Auch heute kommt der Name noch gut an. Durch die häufigere Namensvergabe in den letzten Jahren kommt es auch schon mal vor, dass man mich durch Schreiben oder Mails für ´wesentlich jünger hält, was ich dann eher ungern sehe und bei Bedarf richtigstelle. Aber ansonsten kann ich werdende Eltern nur zu diesem Namen ermutigen und jedem Namensinhaber gratulieren!

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  3. Ich mochte meinen Namen eine lange Zeit nicht, da mein größerer Bruder mich immer damit aufgezogen hat, dass es eigentlich ein weiblicher Vorname sei. Heute bin ich sehr glücklich, dass ich einen englischen Namen habe. Meine Eltern werden sich schon was dabei gedacht haben, sie haben mich ja auch Englisch/Deutsch aufgezogen 😀

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  4. Hallo!
    Ich habe meine Tochter auch Robin genannt. Brauchten zwar einen zweitnamen aber das ist OK. Sie heißt nun Robin Nanett. Gerufen wird sie auch nur Robin.

    Ihr gefällt ihr Name

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    • Und super! Ich will eben meine Tochter auch Robin nennen (Robin Hannah).
      Sie kommt schon bald 🙂

      Liebe Grüße!

    • Ich bin ein Mädchen und heiße selber mit zweitnamen Robin. Ich verstehe deine Einstellung echt nicht vorallem im englischsprachigen raum aber auch in Schweden (und vielen weiteren Ländern) gilt Robin als Mädchen und Jungenname.Außerdem ist es jedem Elternteil selber überlassen wie sie ihr Kind nennen. Einfach nur lächerlich und kindisch von dir

  5. Wir haben unsere Tochter (geb. 01.06.2016) auch Robin genannt.
    In Deutschland wird tatsächlich ein Zweitname verlangt und da wir sie mit zweitnamen unbedingt Maria nennen wollten, musste der Name mit Bindestrich geschrieben werden, da Maria als Zweitname ja auch bei Jungen bliebt ist.
    Ich finde die Kombination Robin-Maria aber sehr schön. Genannt wird sie bisher aber hauptsächlich Robin 🙂 und der Name passt einfach perfekt zu unserem Wirbelwind!

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  6. Hallo, mein bester Freund heißt auch Robin. Ich finde es ist ein sehr schöner Name und verstehen nicht wie man seine Tochter Robin nennen kann.

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  7. hallo, ich habe meine Tochter (10) auch Robin genannt. Wir mussten zu Robin Maria einen dritten, eindeutig weiblichen Namen dazu nehmen, da beide zweigeschlechtlich sind. Sie heißt jetzt Robin Maria Marleen. Sie wurde oft Robin Hood genannt, das hat sie am Anfang genervt. Aber jetzt findet sie ihren Namen sehr schön, und findet ihn besonders

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  8. Robin als Vornamen für einen Jungen finde ich schön- in Gedanken die Werte, die Robin Hood vertritt und das steht doch für menschliche Größe-

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