Christian

Christian ist ein männlicher Vorname.

Christian (seltener auch Kristian geschrieben) ist ein traditioneller Vorname, der schon seit hundert Jahren in Deutschland in den Vornamenhitparaden verzeichnet ist. Zwischen 1970 und 1990 konnte sich dieser Jungenname in der Spitzengruppe der beliebtesten Vornamen sehr gut behaupten. Jetzt ist aber eine deutlicher Rückgang an „kleinen Christians“ zu beobachten.

Christian Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Christian

Der Name Christian wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 9.400 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Christian auf Platz 202 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Kristian wurde ungefähr 860 Mal vergeben (Platz 1.147) und Krystian 80 Mal (Platz 4.879).

Herkunft und Bedeutung

Der lateinische Vorname Christianus hat einen griechischen Ursprung. Christian ist der Bekennername der frühen Christen (christianus sum bedeutet „ich bin ein Christ“). Eine Bedeutung von Christian ist „Anhänger Christi“. Der griechische Ursprung des Namens bedeutet „der Gesalbte“.

Namensvorbilder: Berühmte Männer namens Christian

Christian als Babyname der Woche

Namensprofil

der Vorname Christian mit Bedeutung und Onogramm

Varianten

  • Cristiano (italienisch)
  • Cristian
  • Crístían (altirisch / gälisch)
  • Kristian (skandinavisch)
  • Krystian (polnisch)
  • Krisch, Krischan, Chress, Chrestian (rheinisch)

Namenstag

Der katholische Namenstag für Christian ist der 12. November.

International

Zur Zeit ist Kristian in Norwegen als Babyname sehr beliebt.

83 Gedanken zu „Christian“

  1. Ich komme aus der Schweiz und wir haben sehr viele Christians bei uns. Grundsätzlich gefällt mir der Name schon aber wir Schweizer haben für Christian ganz fürchterliche Spitznamen/Abkürzungen. Eine dieser Abkürzungen ist “Chrigi” und wenn ich das höre, muss ich immer an Gaggi denken. Daher nennt eure “Christians” lieber “Kristian” oder “Cristian”.

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  2. @ Christian 04. Feb 2011 – ich find Vornamen überhaupt langweilig, jeder hat einen (oder mehrere)

    @ Leon – nein, Florian ist der tollste Name und mein Sohn heißt Christian

    😉

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  3. Ich heiße auch Christian, ich finde meinen Namen cool da es bei uns in der Gegend nicht so viele Christian’s gibt. Meine Freunde nennen mich auch “Chrissi”. Ich finde das schön.:-)

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  4. Das ist doch ganz einfach: Ich hatte nie einen gefühlten Bezug zu diesen Namen und nun habe ich mich in einen Christian verliebt und der Name klingt und klingt und klingt. So ist es mit *allen* Vornamen.

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  5. Hi :o)
    ich habe meinen Sohn (geboren 2005) KRISTIAN genannt, weil ich den Namen sehr schön finde, einen ‘alten’ Namen wollte und einen, den nicht jedes Kind hat… Und ich kenne keinen anderen Jungen in seinem Alter mit dem Namen Kristian – aber jeder (den ich kenne) findet den Namen schön!

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    • Kristian ist ein schöner Name. Ich finde Chris aber besser. aber jeder kann sein Kind so nennen wie er will. 🙂

    • Na herzlichen Glückwunsch!
      Dein Kind wird sich sicher freuen, Jedem aber auch wirklich Jedem erklären zu müssen, wie man den nun Kristian richtig schreibt. Abgesehen davon wird es sich sicherlich auch freuen im Schriftverkehr häufiger mal mit Frau … angeschrieben zu werden, weil Kristian mit Kristina o.ä. verwchselt wurde.

      Ich mag meinen Namen, aber das mit dem K am Anfang brauche ich nicht wirklich.

  6. Ich heisse Christian und finde den Namen sau blöd. Nichts liegt mir ferner als der ganze christliche Müll und ich muss so rumlaufen. Danke liebe Eltern.
    Im Internet nenn ich mich darum oft Antichristian.

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    • Ich fand Christian auch immer bloed, das hatte immer was elitaeres. Vor allem wenn meine Mutter bruellte, wurde es zu “KROESTAEAAAAN”und das hoerte die ganze Nachbarschaft. Jetzt wohne ich in Frankreich und hier ist der Name okay und eher selten.

    • Wenn der Name Christian abgelehnt wird, da er mit Christus, unserem Herren, abgeleitet ist, welcher Vorname wird denn stattdessen geünscht. Derjenige mit dem Vornamen Christian sollte positiv denken können. Das würde ihm weiterhelfen.

    • Ja, in Osteuropa gibt es das. Meistens kommt das durch die Transkription des kyrillischen Lautes “K” der aussieht wie bei uns und durch den lautschriftlichen Buchstaben “Ja” der sich wie ein gespiegeltes “R” schreibt.

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