Jannik

Jannik ist ein männlicher Vorname.

Den Namen Jannik gibt es in zahlreichen Schreibweisen. Die Aussprache ist aber immer dieselbe. Erst seit 1982 tauchen diese Namen überhaupt in den Vornamensstatistiken in Deutschland in nennenswerter Anzahl auf. Seitdem erfreut sich der Vorname Jannik aber besonderer Beliebtheit.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Jannik

So viele verschiedene Schreibweisen wie Jannik können nur wenige Namen vorweisen. Die Aussprache ist stets gleich, die Bedeutung auch: Jannik und Co., seit den 80er Jahren in den deutschen Namenscharts zu Hause, leiten sich von Johannes ab. Wie soll man sich da bloß entscheiden? Natürlich können Sie intuitiv vorgehen („Sieht schöner/richtiger/exotischer aus …“). Ansonsten hätten wir einige Hinweise für Sie:

1. Die Häufigkeit

Jeder zweite in den letzten Jahren in Deutschland geborene Junge, der „Jannik“ gesprochen wird, wird auch so geschrieben: J-a-n-n-i-k. In Norddeutschland ist der Anteil noch etwas höher. Besonders viele Janniks leben in Mecklenburg rund um Schwerin. Natürlich kann man es langweilig finden, so geschrieben zu werden wie viele andere. Jedoch dürfte bei der häufigsten Schreibweise die Chance am größten sein, dass der Name richtig geschrieben wird. Allerdings muss ein „Jannik“, in welcher Schreibweise auch immer, seinen Namen wohl ohnehin häufiger buchstabieren. Auf den Plätzen zwei bis vier in puncto Häufigkeit folgen Yannick, Yannik – so werden jeweils etwas über zehn Prozent geschrieben – und Jannick mit etwas weniger als zehn Prozent. Unter ferner liefen: Janik, Janick, Yannic, Janic, Jannic, Yanic, Yanik und Yanick.

2. Die Herkunft

Jannik ist ein dänischer Vorname sowie die niederdeutsch-friesische Koseform von Jann und passt somit besonders gut in den Norden. Yannik und Yannick stammen aus Frankreich, bekanntester Namensträger ist der 1960 geborene Yannick Noah. Darüber hinaus liegt das Y in Namen im Trend, sodass auch Eltern, die mit Frankreich oder dem Tennisspieler nichts am Hut haben, dieses vorziehen. Die Schreibweise Janik schließlich ist slowenisch oder eingedeutscht tschechisch und so zum Beispiel passend, wenn entsprechende Wurzeln vorhanden sind oder Geschwister Namen ähnlicher Herkunft tragen.

Varianten

Der Name Jannik wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 16.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Jannik auf Platz 122 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Die Variante Yannick wurde ungefähr 4.300 Mal vergeben und steht auf Platz 369. Yannik: 4.100 Mal (Platz 376), Jannick: 2.600 Mal (Platz 548), Janik: 2.100 Mal (Platz 632), Yannic und Janick: 820 Mal (Platz 1.183 beziehungsweise 1.186), Jannic: 390 Mal (Platz 1.851), Yanik: 320 Mal (Platz 2.065), Yanic: 310 Mal (Platz 2.113), Yanick: 210 Mal (Platz 2.698).

Namensprofil

der Vorname Jannik mit Bedeutung und Onogramm

76 Gedanken zu „Jannik“

  1. In zwei Wochen wird mein zweiter Sohn geboren. Er wird auch Yannick heissen. Wir wohnen in den USA, wo der Name relativ unbekannt ist. Aber das schoene ist, dass er auf deutsch und englisch gleich ausgesprochen wird. Viele Gruesse and alle Yannicks (in allen Schreibweisen)!

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