Mohammed

Männlicher Vorname

Der Name Mohammed ist Deutschland seit Jahrzehnten verbreitet.
Bei diesem Vornamen ist besonders zu beachten, dass es sich bei den Jahrgängen vor 2000 um eine Auswertung der Einwohner Deutschlands handelt. Höchstwahrscheinlich wurden vor 1970 nur sehr selten in Deutschland geborene Kinder Mohammed genannt.

Die Schreibvarianten Mohammad, Muhammd und Muhammed wurden in dieser Statistik gemeinsam mit Mohammed gezählt.

Mohammed Häufigkeitsstatistik

Häufigkeitsstatistik des Namens Mohammed in Deutschland

Herkunft

Der Name Mohammed stammt aus dem Arabischen.

Bedeutung

„der Gepriesene“.

Thema: Namenslexikon

18 Kommentare zu "Mohammed"

  1. Elink sagt:

    Moin!

    Auf Platz 254 gibt es noch „Mohamed“. Wäre doch sicher konsequent das zusammenzufassen.

    • Ich bin so beraten worden, dass bei aus der arabischen Schrift übertragenen Namen „m“ und „mm“ nicht dasselbe sind. Darum habe ich diese Varianten getrennt gezählt.

  2. Horst sagt:

    Wieso ist der Name laut obigem Graph bereits ab den 30er Jahren durchweg in Deutschland vertreten? Kommt durchgängig fast an Platz 40 ran, da stimmt doch etwas nicht.

    • Wie auch oben angemerkt handelt es sich nicht um die damals in Deutschland vergebenen Vornamen, sondern um die Vornamen der aktuellen Einwohner Deutschlands, die zu der Zeit geboren sind. Es leben tatsächlich einige Männer namens Mohammed in Deutschland, die in den 1930er Jahren geboren sind.

  3. Mogamed sagt:

    ich heiße Mogamed und nicht Mohammed obwohl es ist eine das selbe ist und was sagt ihr dazu???

    • Dennis sagt:

      Mogamed klingt ein wenig wie ein Medikament, vielleicht solltest du ihn dir schützen lassen!;) Ansonsten ist doch oke, gibts nicht allzu häufig und dein Name wird nicht negativ assoziiert, was bei Mohammed zt. der Fall ist.

  4. Alina sagt:

    Einer aus meiner Klasse heißt so, wann ist der Namestag?

  5. Wim sagt:

    @Knud: In der Tat gibt es im Arabischen Unterschied zwischen m und mm. Aber die Träger des Namens Mohamed verdanken diese Schreibung wahrscheinlich Beamten in Nordafrika, die dafür kein Gespür hatten und auf Französisch schrieben wie es ihnen passte. Ähnlich dürfte es bei Mogamed gelaufen sein: Das H in Mohammed entspricht in der Aussprache nicht ganz dem H in europäischen Sprachen; irgendjemand wird versucht haben das, was er hörte in lateinische Buchstaben zu fassen und Mogamed war das Ergebnis.
    Mohammad, Muhammad, Mohammed, Mohamed, Mogamed und vielleicht noch andere: Es sind alles Wiedergaben desselben Namens in unserer Schrift.

    Wim Raven (Arabist)

  6. Harald sagt:

    2002 macht der Name in der Beliebtheit einen unangenehmen Schlenker nach oben..

    • Kai sagt:

      Warum „unangenehm“? Beurteilst du Menschen jetzt schon nach ihren Namen? Es ist doch völlig egal, wo jemand herkomment, wie er heißt oder welcher Religion er angehört!

    • noch ein Kai sagt:

      @Kai: Damit meinte Harald sicherlich die plötzlich ansteigende Häufigkeit aufgrund eines „berühmten“ Vorbilds aus der New Yorker Turmeinsturzberichterstattung.

  7. Ilias sagt:

    Der Name Mohammed ist der weltweit häufigster Vorname, 150 Mio heißen Mohammed.

    • csiemering sagt:

      Ich stelle es mir bildlich vor wenn in einer Schulklasse „Mohammed“ gerufen wird, so wie vor ein paar Jahren „Kevin“.

  8. Bruno sagt:

    Wie ist der Anstieg Mitte der 40er Jahre zu erklären? Da gab es doch keine Zuwanderung von Moslems. Und für Menschen ohne Bezug zum Islam ist der Name Mohammed eher nicht naheliegend.

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