Mohammed

Männlicher Vorname

Der Name Mohammed ist in Deutschland seit Jahrzehnten verbreitet.

Bei diesem Vornamen ist besonders zu beachten, dass es sich bei den Jahrgängen vor 2000 um eine Auswertung der Einwohner Deutschlands handelt. Höchstwahrscheinlich wurden vor 1970 nur sehr selten in Deutschland geborene Kinder Mohammed genannt.

Die Schreibvarianten Mohammad, Muhammad und Muhammed wurden in dieser Statistik gemeinsam mit Mohammed gezählt.

Mohammed Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Mohammed in Deutschland

Herkunft und Bedeutung

Der Name Mohammed stammt aus dem Arabischen und bedeutet „der Gepriesene“.

19 Gedanken zu “Mohammed

  1. Wie ist der Anstieg Mitte der 40er Jahre zu erklären? Da gab es doch keine Zuwanderung von Moslems. Und für Menschen ohne Bezug zum Islam ist der Name Mohammed eher nicht naheliegend.

    • Ich stelle es mir bildlich vor wenn in einer Schulklasse “Mohammed” gerufen wird, so wie vor ein paar Jahren “Kevin”.

    • Warum “unangenehm”? Beurteilst du Menschen jetzt schon nach ihren Namen? Es ist doch völlig egal, wo jemand herkomment, wie er heißt oder welcher Religion er angehört!

    • @Kai: Damit meinte Harald sicherlich die plötzlich ansteigende Häufigkeit aufgrund eines “berühmten” Vorbilds aus der New Yorker Turmeinsturzberichterstattung.

  2. @Knud: In der Tat gibt es im Arabischen Unterschied zwischen m und mm. Aber die Träger des Namens Mohamed verdanken diese Schreibung wahrscheinlich Beamten in Nordafrika, die dafür kein Gespür hatten und auf Französisch schrieben wie es ihnen passte. Ähnlich dürfte es bei Mogamed gelaufen sein: Das H in Mohammed entspricht in der Aussprache nicht ganz dem H in europäischen Sprachen; irgendjemand wird versucht haben das, was er hörte in lateinische Buchstaben zu fassen und Mogamed war das Ergebnis.
    Mohammad, Muhammad, Mohammed, Mohamed, Mogamed und vielleicht noch andere: Es sind alles Wiedergaben desselben Namens in unserer Schrift.

    Wim Raven (Arabist)

    • Mogamed klingt ein wenig wie ein Medikament, vielleicht solltest du ihn dir schützen lassen!;) Ansonsten ist doch oke, gibts nicht allzu häufig und dein Name wird nicht negativ assoziiert, was bei Mohammed zt. der Fall ist.

  3. Wieso ist der Name laut obigem Graph bereits ab den 30er Jahren durchweg in Deutschland vertreten? Kommt durchgängig fast an Platz 40 ran, da stimmt doch etwas nicht.

    • Wie auch oben angemerkt handelt es sich nicht um die damals in Deutschland vergebenen Vornamen, sondern um die Vornamen der aktuellen Einwohner Deutschlands, die zu der Zeit geboren sind. Es leben tatsächlich einige Männer namens Mohammed in Deutschland, die in den 1930er Jahren geboren sind.

    • Ich bin so beraten worden, dass bei aus der arabischen Schrift übertragenen Namen “m” und “mm” nicht dasselbe sind. Darum habe ich diese Varianten getrennt gezählt.

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