Sigrid

Sigrid ist ein weiblicher Vorname und war vor allem in den 1940er und 1950er Jahren sehr populär.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Sigrid

Herkunft und Bedeutung

Der Name Sigrid stammt aus dem Altisländischen. Die Namensbestandteile sind sigr (bedeutet „Sieg“) und fridhr (bedeutet „schön“).

Variante

  • Siegrid

37 Gedanken zu „Sigrid“

  1. Hallo, auch ich heisse Sigrid, wurde im März 1945 geboren. Nach Berichten von meiner Mutter wählte sie den Namen aus, um wiederum ihrer Mutter einen großen Gefallen zu tun. Meine Oma hatte während der 30iger Jahre ein kleines Pflegekind, welches Sigrid Unger hieß. Sie musste aus Altersgründen das Kind gegen 1940 zurückgeben an ein Kinderheim. Der Verlust dieses kleines Mädchens, wo wir noch Fotos besitzen, hatte sie schwer getroffen. In Erinnerung an Sigrid Unger, die Mitte der 30iger Jahre geboren wurde, erhielt ich diesen nordischen Vornamen. Während meiner Schulzeit und auch später blieb ich die einzige von den vielen Bekannten mit diesem Vornamen. Erst 1976 lernte ich eine Arbeitskollegin kennen, die im Sept.1939 geboren wurde und ebenfalls meinen Vornamen trägt. Wir beide sind bis heute gut befreundet.

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  2. Ich finde meinen Namen schön- ist eher selten, doch die Bedeutung: die vom Sieg Zauberrunen ritzt oder die zum Sieg reitende gibt dem Namen etwas Besonderes. Was mich immer wieder erstaunt,dass oft gefragt wird, ob es ein Männer oder Frauenname ist.

    Meine Mutter nannte mich nach einer netten Bedienung auf einem Fest- als sie schwanger mit mir war. Sie dachte: wenn´s ein Mädchen wird- dann wäre das eine Name der nicht so häufig ist und auch noch gut zu einer erwachsenen Frau passt.
    Danke an meine Mama

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  3. Ich habe nie so intensiv ueber meinen Namen nachgedacht. Der gehört einfach zu mir. Ich verdanke ihn Brigitte Bardot. Bin Jahrgang 1960 u sollte erst Sabine (Nachbarstochter Regine, zu ähnlich), dann Birgit heissen. Aber BB ging damals wohl gar nicht. Der Name war schon gewählt, als meine Eltern ein Brief von Freunden erreichte: zu einer kleinen Gudrun passe eine kleine Sigrid. Es war mir wohl bestimmt. Und die dritte Wahl passt mir gut: in stürmischen Zeiten hilft die Siegermentalität, die schon im Name steckt.

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  4. Ich fand meinen Namen von klein auf wunderschön. Er war etwas Besonderes nicht ein oft gebrauchter Name. Meinem Vater gefiel der Name und ich wurde nach der Schriftstellerin Sigrid Undset genannt. Ich las Bücher von Ihr und mochte diese. Ich war stolz auf meinen nordischen Namen. Die für den Sieg Runen ritzenden, oder schöne Siegerin, klingt doch toll. Ja der Name ist Musik, klar und natürlich. Da ich auch noch blond bin finde ich den Namen sehr passend für mich. Hätte ihn nie gegen einen anderen getauscht. Bin noch aus den 50iger Jahren

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  5. ich heisse sigrid und bin heute 47 jahre alt. anfangs fand ich den namen eigentlich doof.. hätte liebe sandra oder tanja geheissen. heute muss ich sagen… sigrid heisst auch: die siegesstrahlende, die auf dem sieg ritt.

    mein vater war “friedhofswärter”. seine erste “kindesbeerdigung” war ein mädchen namens sigrid. ihm ging dieses damals sehr nahe. ich bin das vierte kind gewesen. ein sogenannter “geplatzter Gummi”. Als meine Mutter ihm weinend erzählte, dass sie wieder schwanger wäre meinte er nur zur ihr: ” möchtest du lieber ein Kind auf dem Friedhof oder eines auf dem Kissen. Die Antwort war näturlich eindeutig und ich wurde Sigrid genannt.

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  6. hallo, ich heiße auch sigrid und bin Jahrgang 1956.
    Meinen Vornamen habe ich immer gehasst, denn er wurde ständig falsch geschrieben. Leider habe ich keinen zweiten auf den ich ausweichen könnte. Wenn meine 91-jährige Mutter mich ruft so ist es Siiigriiid.
    Ein Marthyrium-dieser schrille Name. Ich habe darum gebeten, mich Beate oder etwas sanfter wie zum Beispiel Elisabeth zu nennen.
    Doch sie lässt nicht locker. Die Interpretation ist gut, aber die Wurzeln waren ihr egal. Das war einfach Gedankenlosigkeit. Dafür kenne ich mindestens 31 Renates. So kann ich mich nun doch einigermaßen mit dem “Nicht-Allerweltsnamen” anzufreunden.
    arrangieren.

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  7. ich bin eine 1961er Sigrid. Ich finde meine Namen toll. Eine Bedeutung ist auch “Die zum Sieg ausreitende”. Schöner geht es doch nicht. Meine langjährige beste Freundin aus der Jugendzeit hiess auch Sigrid. Wir waren immer die beiden Sigrids. Und ein sehr guter Freund heisst Siegfried. Was will man mehr. Wir sind die Sieger.

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  8. Hallo, an alle “Sigrid”s da draußen.

    Ich mag meinen Namen.
    Bin Jahrgang 1958.
    Besonders schön fand ich, das meine erste Lieblingslehrerin den gleichen Namen hatte und denke gern an sie und ihren tollen “Dutt”. (Leider hatte ich keinen mehr.)

    Manchmal wollte ich gern “Sabine” heißen, nach meinem Buch
    “das Märchenkind Sabine” – oder “Beate”, wie meine Puppe.
    Meine Tante rief mich mit “rollendem r”, das finde ich besser als mit langen i-Tönen.

    “Vererbt” habe ich meinen Namen nicht, das fand ich unmodern.

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  9. Hallo alle Sigrids,
    auch ich bin eine die diesen Namen 1941 bekommen hat. Leider wurde ich immer Siggi oder Siegfried (falls ich einen Streich ausgeheckt hatte) gerufen.

    Ich bin groß, blond und blauäugig gewesen. Heute natürlich ergraut, aber ich fand meinen Namen immer schön, da er sich wohltuend von allen <Inges, Beates u.s.w. abhob. Nur mit Elisabeth konnte ich mich nie anfreuden.
    Da man mir in diesem Jahr zum 1.Mal zum Namenstag gratulierte, habe ich mir die Bedeutung des Namens angesehen.
    Bin damit erst recht zufrieden. Was gibt es besseres als eine " schöne Siegerin"zu sein? Auch von meinen inzwischen 7 Enkeln, mit angeheirateten sogar 10, haben 6 nordische Namen wie Eike, Malte, Ina, Lars, Nils und Sina.
    Sind also alle etwas nordisch unterkühlt.

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  10. Bin Jahrgang 64, auch eine Sigrid, die als Kind mit ihrem Namen unzufrieden war,
    weil er so unmelodisch klingt (nur die schrillen “i” in jeder Silbe). Dann ist / war blöd,
    weil ich miich immer vergewissern muss, dass mein Name von anderen richtig (ohne “e”) geschrieben wird. Seitdem ich die Bedeutung kenne, mag ich ihn lieber 😉

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