Dagmar

Dagmar ist ein weiblicher Vorname und war in den 1950er und 1960er Jahren sehr populär. Heutzutage werden fast gar keine Kinder mehr Dagmar genannt.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Dagmar

Herkunft und Bedeutung

Dagmar ist ein dänischer Vorname und ist mit der im 13. Jahrhundert amtierenden dänischen Königin Dagmar von Böhmen (Dronning Dagmar) verbunden.  Vor ihrer Heirat mit dem dänischen König Waldemar II. hieß die böhmische Prinzessin Markéta, was die tschechische Form von Margarete ist. Die Namensbedeutung ist nicht eindeutig geklärt. In Dänemark ist die Herleitung vom dänischen dag (bedeutet „Tag“) verbreitet, während andere Sprachforscher das keltische dago (bedeutet „schön“ oder „gut“) bevorzugen. Der Namensbestandteil mar ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs und bedeutet „berühmt“.

Namensprofil

der Vorname Dagmar mit Bedeutung und Onogramm

21 Gedanken zu „Dagmar“

  1. Natürlich sollten sich Eltern überlegen, dass ihr Kind diesen Namen sein ganzes Leben lang tragen wird – viele überlegen nicht….
    Dennoch Dagmar ist weder ein häufiger noch moderner Name – für mich ist er zeitlos. Die Bedeutung die wertvolle, die friedliebende ist wunderbar.
    Ich mag meinen Namen außerordentlich, obwohl meine Eltern Anfang der 70er nicht lang gesucht haben. In meinem Umfeld gab es nur eine Dagmar außer mir.
    Wer seinen Namen hasst, sollte einen wählen der zur Persönlichkeit passt – und das ist bei uns möglich. – Dagi mit einem “g” ist für Vertraute gedacht.

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  2. Er ist nicht so häufig, aber auch nicht so selten, genau der richtige Mix.
    In meiner Kindheit und Jugendzeit habe ich i-Laute vermisst, der Name
    war mir zu hart.
    Unsere Verwandten in USA meinten zudem immer ich sei ein Junge, das habe ich auf die fehlenden i-Laute geschoben.
    Daggi konnte ich nicht nie ausstehen, trotz des i-Lautes, der in Dagmar fehlt. Nach meiner Schulzeit habe ich mir die Abkürzung Daggi verbeten.
    Dagmar ist okay, die Wahl meiner Eltern war nicht schlecht, zumal die Alternative Waltraud gewesen wäre.
    Heute bin ich gerne eine Dagmar

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  3. Da ich glücklicherweise in Baden-Württemberg wohne wird mein Name eher Daagmar ausgesprochen. Das finde ich viel schöner als das norddeutsch ausgesprochene Dackmar. Die Abkürzung Daggi hasse ich und höre auch nicht darauf. In meiner Jugend wurde ich Dax (wie das gleichnamige, damals populäre Honda-Motorrad)genannt. Das fand ich damals toll. Heute bin ich froh über einen nicht so häufigen Namen. Bei Sabine und Bettina weiß man gleich wie alt die Frau etwa ist 🙂

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  4. ich mag meinen Namen und finde ihn schön.
    Ich werde Dagmar genannt,wer mich näher kennt nennt mich Daggi und ich stelle mich auch mit Daggi vor.

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  5. Ich finde meinen Namen sehr schön, zumal er in den vierziger Jahren seltener in Deutschland war. Alternativ hätte ich sonst Mechthild geheißen, das hätte mir überhaupt nicht gefallen. Ich hasse es aber, wenn Westfalen den Namen Dagmar mit Dachmar aussprechen.

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  6. Dagmar ist ein sehr schöner Name – beim aussprechen klingt er weich und der Name findet die richtige Frau – Dagmar heißt auch Freiheit und Selbstständigkeit -zuhören und achtsam sein -vertrauen nur mit klarheit – allen die Dagmar heißen mille Fortuna im treu bleiben !!!

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  7. Dagmar G. im Mai 2020

    Die Erfahrungen der vor mir hier eingetragenen teile ich zu 100 %. Ich heiße schon lange und gerne Dagmar und lebe in NRW. Wie die Westfalen meinen Namen aussprechen, kann ich auch nicht verstehen und leiden! In der ersten Hälfte meines Lebens hieß ich immer nur Dagi. Inzwischen ziehe ich es vor, Dagmar genannt zu werden. Die andere Variante nach meiner Geburt war ‘ Tatjana’. In der braunen Zeit durfte man aber sein Kind nicht so nennen. es mußte arisch sein. Also DAGMAR

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