Gerhard

Männlicher Vorname

Gerhard war zwischen 1917 und 1950 ein sehr häufig vergebener Jungenname.

Gerhard Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Gerhard

Herkunft und Bedeutung

Der Name Gerhard stammt aus dem Althochdeutschen. Die Namensbestandteile ger und hard bedeuten „Speer“ und „fest“.

Namensprofil

der Vorname Gerhard mit Bedeutung und Onogramm

Varianten

  • Gerhardt, Gerhart (andere Schreibweisen)
  • Gerd, Gert, Gerdt (deutsche Kurzformen)
  • Gérard (französisch)
  • Gerard (englisch und niederländisch)
  • Gaard (niederländisch)
  • Garrit, Gerit, Gerrit (niederdeutsche / friesische Kurzformen)
  • Garret, Gary (amerikanisch)
  • Jerad, Jerret, Jert, Jrades (rheinisch)

19 Gedanken zu “Gerhard”

  1. …hallo, in meinem Personalausweis steht “Gerhard Philipp”. Aber niemand nennt mich so. Sollte ich mal mit Gerhard angesprochen werden, habe ich immer das Gefühl, dass ich gar nicht gemeint bin…und reagiere gar nicht.
    Alle nennen mich “Gerd”. Es gibt schlimmeres als Gerd genannt zu werden…-)
    Mein zweiter Name würde mir trotzdem besser gefallen…!

  2. Bin Jahrgang 46 und sehr stolz auf meinen Vornamen. Schade, daß nicht einmal unsere Beamten begreifen, daß dieses ein fries./norman. Name ist und auch in zwei Versionen (männl.weibl.) existiert. Die weibl. Form ist mit einem “R”.
    Im Altgermanisch ist: Ger – Speer und It – das Feuer.
    Charaktermäßig kommt es genau hin: bin sehr Wehrhaft, kämpferisch und ausdauernd in Allem.
    Man sagt ja nicht umsonst: Nomen est Omen………
    LG
    Frau Gerit Grahn (Autorin)

  3. Hallo,

    also ich heiße auch Gerhard und bin 1980 geboren. In der Schule fühlte ich mich immer etwas komisch, weil ich an der ganzen Schule der einzige mit diesem Vornamen war.
    Je älter ich aber wurde, desto mehr lernte ich die Individualität schätzen die der Name in meinem Alter mit sich bringt.
    Ich finde auch schön, dass ich einen altgermanischen Vornamen trage, dessen Bedeutung je nach Lebenslage interpretiert werden kann und auch von meiner Frau sehr geschätzt wird!

  4. Hey hey. Ich bin Baujahr 1991 und heiße mit stolz Gerhard, Spitzname Geggge. Würde mich auch nie umbenennen bzw habe auch nie ein Gedanke daran verschwendet. Peinlich finde ich daran garnichts. Auch beim flirten bzw neu kennenlernen hat das noch nie was gemacht. Vllt wurde es mir nicht geglaubt und habe dann kurzerhand den Ausweis gezückt und schob war ich im Gespräch drinne und War durch mein selbstbewusstes auftreten auch gleich interessant für meine Mitmenschen. Also niemals würde ich ihn ändern. 🙂

  5. ich bin Jahrgang 51 und heisse Gerhard. Ich hatte noch nie Probleme mit meinem Namen gehabt. Ich finde den Namen schön und wollte/möchte auch garnicht anders heissen. Mein Enkelsohn heisst mit Zusatznamen wie ich, also Gerhard, und darauf bin ich sehr stolz. Immerhin steht für Gerhard “fester Speer”. Darüber sollte man sich mal gedanken machen.

  6. also ich bin Jahrgang 85 und ich muss gestehen, dass ich im Laufe meiner Jugend doch Probleme mit meinem Namen hatte. Wenn ich jemand in der Diskothek oder ähnliches kennenlernte, wollte man mir partout meinen Vornamen nciht glauben. also beschloß ich mich nach meinem Bruder” Andreas” zu nennen, bei der Kontaktaufnahme zu dem anderen Geschlecht. In der Kindheit hingegen hatte ich keine größeren Probleme. Heutzutage mit 30, finde ich immer noch, dass der name nicht zu mir passt. Arbeitskollegen etc. finden es komisch- so kommt es mir jedenfalls vor- mich mit vornammen anzusprechen, da der name wirklich altmodisch ist.
    achja zu meinem ethnischen hintergrund: Mein Vater ist Deutsch-rumäne (siebenbürgen)-Vielleicht hat er auch deshalb die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

    Gruß
    Gerhard

    • Hallo

      Ich heiße auch so. Und mein Vater kommt auch aus Siebenbürgen. Ich muss sagen, dass ich als Kind und Jugendlicher Probleme mit meinem Vornamen hatte. Aber inzwischen ist das überhaupt nicht mehr so. Im Gegenteil: Heute finde den Namen und das was er bei mir selbst an Gefühlen und Assoziationen auslöst gut. So ändern sich die Zeiten…

  7. Ich bin Jahrgang 1962 und heiße Gerhard. Ich fand den Namen eigentlich immer ziemlich altmodisch, habe mich inzwischen aber daran gewöhnt. LOL

    Die meisten Leute nennen mich ohnehin Gerd, da ich in Norddeutschland wohne. 🙂

  8. Mein Vater heißt Gerhard Ernst. Das sind die Vornamen meiner Urgroßväter. Er mag es aber lieber wenn ich ihn Teddy oder Papa nenne.

  9. Ich heisse Gerhard Walter und war meine ganze Jugend traurig darüber, dass ich nicht Walter Gerhard heisse. Walter war so schön schweizerisch, während der Gerhard direkt aus Oesterreich kam (mein Vater war Oesterreicher).
    Heute bin ich froh über meinen Namen, der gekürzt (zu Glück nicht Gerd) in der Schweiz mit Geri oder Gere wesentlich origineller klingt als Wale oder Walti (für Walter).

  10. Mein Vater heißt auch so, er wurde ’58 geboren…meine Oma wollte ihn ursprünglich Bernhard oder Peter nennen, doch mein Opa hat sich letztendlich durchgesetzt und er wurde Gerhard getauft.

    Für seinen Jahrgang finde ich den Namen eigentlich ziemlich in Ordnung. =)

  11. Mein Vater hat diesen guten altdeutschen Namen getragen, und wen ich es heute umändern könnte wurde ich heute meine Söhne (habe 2) jeweils ein Vornamen ihrer Großväter. Also ein Daniel Gerhard (nach mein Vater) und ein Sebastian Josef (nach dem Vater meines Mannes) (Josef mag ich Überhaupt nicht grrrr) Vieleicht doch ganz gut das meine Söhne nur ein Namen haben 🙂

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