Lasse

Männlicher Vorname

Im Jahr 2003 erreichte der Jungenname Lasse Platz 22 der Rangliste der häufigsten Vornamen in Deutschland – bisher die höchste Platzierung.

Lasse Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Lasse

Der Name Lasse wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 13.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Lasse auf Platz 156 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Herkunft

Lasse müsste eigentlich Bosse heißen. Jedenfalls, wenn es nach den Büchern von Astrid Lindgren und dem „Boss“-Anklang von Bosse ginge. Der unangefochtene Anführer der Bullerbü-Kinder ist nämlich der älteste Junge, eben Lasse. Die meisten Jungen namens Lasse gibt es in Schleswig-Holstein. In seiner Heimat Schweden und Norwegen ist Lasse eher die Koseform von Lars als ein eigenständiger Name. Daran – und an Bullerbü – dürfte es liegen, dass dem Namen etwas Kindliches anhaftet. Einige junge Männer namens Lasse berichten zudem genervt von Wortspielen und meinen, man solle lieber „niemanden nach einem Verb benennen“. In den 90ern waren die „Lasse Reinböng“-Spots für Hustenbonbons ein ständiges Ärgernis. Längst bevölkern heute weitere Lasses die Kinderbuchwelt, zum Beispiel in der „LasseMaja“-Reihe von Martin Widmark (seit 2010). Darin betreiben zwei Kinder in einer schwedischen Kleinstadt ein Detektivbüro.

Bedeutung

Lars wurde vom lateinischen Laurentius abgeleitet und bedeutet “aus der Stadt Laurentum stammend”.

33 Gedanken zu „Lasse“

  1. Ich heiße Lasse, ich mochte meinen Namen lange zeit nicht besonders. Vor allem wegen den ganzen reimen ging mir der Name auf die Nerven. Selbst die damals für mich Erwachsenen haben mich so sehr genervt das ich manchmal vor Wut ausgerastet bin. Aber mittlerweile ist der Name alltäglicher als vor 30 Jahren und ich mag ihn. Mein Bruder heißt übrigens Leif die namen passen ganz gut zusammen finde ich 😀

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