Ferdinand

Männlicher Vorname

Ferdinand Häufigkeitsstatistik 1947
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Ferdinand bis 1947

Der Name Ferdinand war in den 1960er Jahren ziemlich aus der Mode gekommen. Seit den 1980er Jahren werden aber wieder regelmäßig Kinder Ferdinand genannt.

Ferdinand Häufigkeitsstatistik 1993
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Ferdinand seit 1993

Herkunft und Bedeutung

Ferdinand ist germanischen Ursprungs, gelangte mit den Westgoten nach Spanien und kam mit den Habsburgern wieder in den deutschen Sprachraum zurück. Die ursprüngliche althochdeutsche Form ist Fridenand und die westgotische Form Fridunanth.

Gothisch frith bedeutet „Schutz vor Waffen, Friede“ und nanth bedeutet „Kühnheit“.

Varianten

  • Ferd, Ferdi, Ferdl (Kurzformen)
  • Nandes (rheinisch)
  • Ferdinando, Ferrante (italienisch)
  • Fernand, Ferrand, Fernandel (französisch)
  • Fernando, Hernando (spanisch)
  • Friedenand (ältere Form)
  • Nándor (ungarisch)

Namensprofil

der Vorname Ferdinand mit Bedeutung und Onogramm

12 Gedanken zu “Ferdinand

  1. Ich finde meinen Namen voll toll
    Und viele nennen mich Ferdi (auch ein paar meiner Lehrer) was mich ja nicht stört, aber da gibt es immer die die einen “Pferd“,“fetti“ oder so nennen
    Das nervt mich aber ich bin stoltz auf meinen Namen…..Achso und ich wurde nach meinem Ur-Ur Großvater benannt und nach seinen Sohn also wäre ich „Ferdinand Jung der dritte“

  2. Den Namen Ferdinand haben wir gewählt, weil wir schon mehrere Vorfahren mit diesem Namen haben. Er ist nicht gewöhnlich, in diversen Formen international ohne viel Probleme in vielen Sprachräumen bekannt und aussprechbar und hat ein gewisses Etwas, wird nicht so schnell vergessen und meist reicht es, einmal zu sagen wie mein Sohn heißt und das merken sich die Leute. Einziger Nachteil: In der Schule wird er mit “Pferdinand” gehänselt, aber dann sage ich immer, bist halt ein toller Hengst ;-), und das sagt er jetzt jedesmal als Antwort und die anderen finden’s cool. Daheim heißt er kurz und knapp Ferdi.

  3. Ich freue mich über die positiven Worte über meinen Vornamen.
    Meine beiden Großväter, mein Vater, mein Onkel und mein Firmpate tragen auch diesen wunderschönen Vornamen.

  4. Ferdinand heißt mein 2, Enkel, wunderbar! Mit diesem Namen verbinde ich nur Positives! Ich hoffe, dass noch mehr Fetdinands dazukommen.

  5. Ferdinand wird nicht so selten bleiben => das sieht man schon an den Babynamen der Woche hier in diesem Portal. Sehr schade, denn so sind wir mal wieder in den Anfang eines Booms geraten. Unser Sohn wurde 2007 geboren und trägt diesen Namen, weil er eine österreichische und eine deutsche Staatsbürgerschaft hat und weil der Name keinen religiösen Bezug hat (nicht so einfach!).

    Nehmt doch einen anderen Namen für euer Kind. Der Name hat es nicht verdient, zum neuen Lukas zu werden.

    • Wird bestimmt nicht zum neuen “Lukas” werden 😉 – hoffe ich :-)!

      Ich kenn nur einen Ferdinand, meinen einen Zwillingsbub 😉

  6. wir werden unser kind – vorausgesetzt es wird ein bub – ferdinand taufen, das stand schon vor der schwangerschaft fest… ein ausgesprochen schöner name, der gottseidank nicht allzu oft vorkommt….

    • Hi,
      im Großen und Ganzen stimmt das mit der Häufigkeit schon.
      Bis auf meiner Familie, da hatten wir einen Großonkel, haben meinen Cousin und schließlich mich… 🙂

  7. Ich trage seit 75 Jahren den französischen Vornamen Fernand, den man in der deutschsprachigen Schweiz sehr selten hört.
    Dies kommt daher, weil mein Vater im grenznahen Elsass aufgewachsen ist.
    Ich bin sehr stolz auf meinen Vornamen, weil, wenn man ihn richtig aussprich, klingt er so schön melodisch.

  8. Nach jahrelanger Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Ferdinand ein ganz besonders exklusiver und wunderschöner Name ist!! Ganz liebe Grüße an jeden Ferdinand – er kann stolz auf seinen schönen, erdigen Namen sein – Konkurrenzlos.

    • Das finde ich auch. Hab ihn meinem Sohn gegeben, und seinen “großen” Zwillingsbruder Konstantin genannt. Ich liebe diese beiden Namen :-))))

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