Gudrun

Gudrun ist ein weiblicher Vorname.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Gudrun

Der Name Gudrun war 1951 mit Platz 24 auf der Rangliste der beliebtesten Mädchennamen in Deutschland auf dem Höhepunkt seiner Popularität. Von 2006 bis 2018 wurde Gudrun nur ungefähr 10 Mal als erster Vorname vergeben.

Herkunft und Bedeutung

Gudrun ist eine nordische Variante der althochdeutschen Namen Gunderun und Guntrun. Althochdeutsch gund bedeutet „Kampf“ und runa bedeutet „Geheimnis“ oder „Zauber“.

Varianten

  • Guro (norwegisch)
  • Guntrun
  • Gutrune

20 Gedanken zu „Gudrun“

  1. Ey, das gibt es doch nicht, dass hier keiner einen Kommentar zu diesem Namen schreibt! Bekennt sich denn keine Frau mehr zu diesem Namen?
    Zugegeben,ich war nicht immer froh um diesen Namen(60er Jahrgang, kenne mindestens noch 6 Gudruns)und wünschte mir lange Zeit einen Namen mit „A“, da klangvoller, weiblicher und in allen südlicheren Ländern leichter aussprechbarer als das etwas sperrige „Gudrun“ (eine „Claudia“ schien viel attraktiver).
    Mittlerweile aber trage ich meinen Namen gerne. Er kommt erst im Erwachsenenalter zum Tragen, klingt reif und würdevoll und ist vor allem kein „Allerweltsname“.
    Die Übersetzung „Gunt“ (Kampf) und „Run“ (Geheimnis/Zauber)teile ich nicht ganz. Ich habe in einem Vornamenbuch gelesen, dass es auch mit „Gottesgeheimnis/-zauber“ übersetzt werden kann von „Gud“ (Gott). Gefällt mir viel besser.
    Und noch ´was: ich hatte schon x-verschiedene Rufvarianten meines Namens im Familien- und Freundeskreis (Gudi, Judi, Gugi, Gugu, Guderune, Gundela und Tante Gu). Was will man mehr.

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  2. hallo, naja ich fand den namen auch immer irgendwie altmodisch und doof. doch heute verstehe ich warum ich diesen namen habe. denn ich bin eine kämpferin. ich habe mich schon als kleines mädchem mit jungs geprüglt die älter waren als ich und habe immer gewonnen. in bruce lee`s zeiten wollte ich immer kung fu lernen, das gab es aber nicht.
    erst mit 38 jahren konnte ich kung fu lernen, was echt geil war. Ich habe dann eine qi gong und tai chi ausbildung gemacht, weshalb ich heute auf meinen namen stolz bin. denn die kämpferin in mir kann heute gud-ru(he)n. heute zeige ich im oberen management mit meinen kursen wie man den kampf vermeiden kann.

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  3. Ich habe das zufällig hier entdeckt, weil ich nach der Bedeutung meines Namens suchte, den ich schon kenne, aber eine Kollegin fragte mich. Ich wußte immer, daß Gudrun – Kampfzauberin bedeutet – die alles Bezwingende – das trifft auch auf mich in einer Weise zu, da ich schon sehr viel zu bewältigen hatte und vielleicht noch habe und immer alles irgendwie, wenn auch mit Hürden, überstanden habe 🙂 ich bin Geburtsjahr 1958 und hatte noch eine Mitschülerin mit dem gleichen Namen. Im Eigentlichen habe ich meinen Namen nie gemocht, weil ich ihn schrecklich altbacken fand. Heute habe ich ihn akzeptiert, er passt zu mir, ich bin blond und meine Mutter wollte immer für ihre Kinder altdeutsche Namen z. B. aus der Nibelungensage, lach. vor kurzem hab ich mal gelesen, daß Gudrun in Island ein sehr beliebter Mädchenname ist. Na, das ist doch was 🙂

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  4. Ich bin jetzt Mitte 60 und muss sagen, dass ich meinen Vornamen noch nie mochte. Ich finde, dass er durch die beiden Vokale u so dumpf und düster klingt. Es hätte damals einige Namen gegeben, die mir besser gefallen hätten.
    Auch ich mochte die Bedeutung der für den Kampf zaubernde nicht denn ich bin ein friedliebender Mensch.
    Die andere Bedeutung, die den Willen der Götter kennt , hat mich seitdem ich das weiß, mit der Wahl meiner Eltern Frieden schließen lassen.

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  5. Ich habe mich immer gefreut, dass ich keinen „Allerweltsname“ habe. Eigentlich sollte ich Silvia heißen, aber eine Woche bevor ich auf die Welt kam, wurde eine Silvia geboren und noch eine Silvia in so kurzer Zeit, in einem kleinen Dorf, das geht nicht. Am 40sten Geburtstag einer Freundin von mir, hat sie alle Gudruns an einen Tisch gebeten und mit ihnen angestoßen. Sie hat vier Freundinnen, die Gudrun heißen. Das gibt es selten. Nur eins stört mich an meinem Namen. Kinder können ihn nicht aussprechen. Entweder bin ich Gugun, Dudun, Dudrun….. .

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  6. Hallo, ich bin 83er Jahrgang und heiße Gudrun 🙂 Ich mag meinen Namen total – weil selten und wunderschön von der Bedeutung. In den nordischen Ländern viel stärker verbreitet und akzeptiert als hier bei uns. Ja als Teenie gab es auch Zeiten, da wollte ich anders heißen … und ja Kinder haben Probleme mit diesem Namen – ich werde von meinem Neffen gerne mal Vufu genannt 😉 – aber da gibt es auch andere Namen, denen es so ergeht.
    Auf der andren Seite macht das den Namen aber auch so besonders. Ich find ihn super, und finde es schade, dass es so wenige Jüngere mit diesem Namen gibt. Er passt total zu mir, in jeder Hinsicht. Schade, dass die Statistik weit vor meinem Geburtsjahr aufhört. Und ja 2004 war er der beliebteste Mädchenname auf Island!
    Das männliche Pardon Gunnar finde ich auch toll. Schade das seit geraumer Zeit die altdeutschen Namen so aus der Mode gekommen sind und manche sich langsam wieder zurück in die Beliebtheitsliste kommen.

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    • Hallo, ich war und bin mit meinem Vornamen immer unglücklich gewesen. Ich verstehe bis heute nicht, wie meine Eltern mir 1969 diesen Namen gegeben haben. Jetzt im reiferen Alter ist es leichter, aber als junges Mädchen fand ich die Nennung meines Namens schlimm. Wobei ich auch nicht Mandy heißen möchte…

      Gudrun

    • Liebe Gudrun! Ich bin 1963 geboren. Es war damals ungewöhnlich, dass man nur einen Vornamen bekam. Bei mir war es so. Ich habe lange mit meinem Namen gehadert. Bis ich die Bedeutung kennen gelernt habe: Kampf und Geheimnis. Im Nordischen: die das Geheimnis der Götter nennende … Mein innerer Kampf in den ersten 35 Jahren meines Lebens … Das Geheimnis des Seins immer mehr herauszufinden … Der Name Gudrun ist genau der Richtige für mich. Alles Liebe und Gute für Deinen weiteren Weg!!!!

  7. Ich heiße Gudrun und finde diesen Namen eigentlich doof! Es gibt zwar die Gudrun-Sage, trotzdem finde ich den Namen mit zwei „U-s“ sehr dunkel und düster. Meine Eltern haben mich immer „Gutruni“ oder „Godron“ genannt, um mich zu ärgern. Sie waren sowieso als Eltern völlige Versager und wußten garnicht, was sie mir damit angetan haben! Lieber ist mir die Koseform „Gudi“, das höre ich viel lieber!

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  8. Hallo, Ich bin auch eine Gudrun… und ich mag meinen Namen auch nicht. Auch jetzt nicht, mit fast 60 Jahren.
    Meine Mama wollte mich Sonja nennen. Deswegen hiess auch eine meiner Puppen so, sie wurde mir zum Geburtstag geschenkt und gleich als Sonja vorgestellt. Mein Papa wollte keine Sonja…er wollte keinen „Polaken“-Namen.
    Ich könnte ihm heute noch den Hals umdrehen dafür….
    Sonja klingt so wunderbar hell und positiv. Gudrun ist dunkel und düster.
    Ob es deswegen möglich ist, dass ich mich mein ganzes Leben lang schon eher negativ fühle?

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    • Ich bin die Gudi und bin auch fast 60 Jahre alt! Ich habe diesen Namen auch leider immer mit negativen Dingen verbunden (siehe meinen Beitrag vom 2. April 2020). Das aller schlimmste ist, daß mein Zweitname auch noch „Ursula“ ist. Wie kann man sein Kind bloß so nennen…..? Sehr froh bin ich darüber, daß ich von meinen Kollegen und Freunden „Gudi“ genannt werde, das klingt positiv und freundlich!!

  9. Hallo,
    ich schreibe aus Österreich und muss sagen, dass es bei uns relativ! viele Gudruns am Land gibt.
    Ich bin aus Wien und habe nur eine Gudrun dort kennengelernt. Aber am Land ist mir so manche Gudrun über den Weg gelaufen.
    Ich mag meinen Namen sehr, mochte ihn immer und habe mir Abkürzungen verboten.
    Ich glaube, dass es sehrwohl viel an den Eltern liegt, wie diese einem einen Namen nahebringen.
    Meine Mutter hat mir folgende Bedeutung mitgegeben: die Runenkundige. Also die, welche die Geheimnisse kennt/ lesen kann.
    Wie auch immer… ich bin der Meinung, dass der Name immer wirkt und egal wie man heißt sollte man sich mit seinem Namen verbinden. Dann ist er nicht nur Name, sondern auch Bedeutung. Im Sinne von „Nomen est Omen“.

    Ich wünsche daher allen Gudruns, dass sie das besondere ihres Namens ergreifen und leben können. 🙂

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  10. Hallo…ich bin auch eine Gudrun die ihren Namen früher nie leiden konnte.
    Mit Zweitnamen heiße ich Susanne und dieser Name gefiel mir viel besser.
    Als Erwachsene hätte ich ja die Möglichkeit gehabt auf Susanne auszuweichen.
    Das wollte ich irgendwie aber auch nicht…und inzwischen habe ich mich längst mit Gudrun ausgesöhnt.
    In meinem Leben musste ich, vor allem gesundheitlich, schon so manchen Kampf ausfechten…und so haben mir meine Eltern letztendlich wohl tatsächlich den genau zu mir passenden Namen gegeben.

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  11. Ich heiße auch Gudrun und habe diesen Namen nicht gemocht, weil er so dunkel klingt.
    In Norwegen kam ich auf die Bedeutung: god rune = Gotteszeichen.
    Das hat mich etwas versöhnt.
    Mein Chorleiter sagte, dass 2 mal „u“ gute Laute beim Singen wären.
    Es geht tief. Na ja, so hangle ich mich eben von positiven Aspekten zu positiven Aspekten.

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