Gudrun

Weiblicher Vorname

Gudrun Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Namens Gudrun

Der Name Gudrun war 1951 mit Platz 24 der deutschen Vornamenrangliste auf dem Höhepunkt seiner Popularität.

Herkunft und Bedeutung

Gudrun ist eine nordische Variante der althochdeutschen Namen Gunderun und Guntrun. Althochdeutsch gund bedeutet „Kampf“ und runa beddeutet „Geheimnis“ oder „Zauber“.

Varianten

  • Guntrun
  • Gutrune

5 Gedanken zu “Gudrun”

  1. Ich bin jetzt Mitte 60 und muss sagen, dass ich meinen Vornamen noch nie mochte. Ich finde, dass er durch die beiden Vokale u so dumpf und düster klingt. Es hätte damals einige Namen gegeben, die mir besser gefallen hätten.
    Auch ich mochte die Bedeutung der für den Kampf zaubernde nicht denn ich bin ein friedliebender Mensch.
    Die andere Bedeutung, die den Willen der Götter kennt , hat mich seitdem ich das weiß, mit der Wahl meiner Eltern Frieden schließen lassen.

  2. Ich habe das zufällig hier entdeckt, weil ich nach der Bedeutung meines Namens suchte, den ich schon kenne, aber eine Kollegin fragte mich. Ich wußte immer, daß Gudrun – Kampfzauberin bedeutet – die alles Bezwingende – das trifft auch auf mich in einer Weise zu, da ich schon sehr viel zu bewältigen hatte und vielleicht noch habe und immer alles irgendwie, wenn auch mit Hürden, überstanden habe 🙂 ich bin Geburtsjahr 1958 und hatte noch eine Mitschülerin mit dem gleichen Namen. Im Eigentlichen habe ich meinen Namen nie gemocht, weil ich ihn schrecklich altbacken fand. Heute habe ich ihn akzeptiert, er passt zu mir, ich bin blond und meine Mutter wollte immer für ihre Kinder altdeutsche Namen z. B. aus der Nibelungensage, lach. vor kurzem hab ich mal gelesen, daß Gudrun in Island ein sehr beliebter Mädchenname ist. Na, das ist doch was 🙂

  3. hallo, naja ich fand den namen auch immer irgendwie altmodisch und doof. doch heute verstehe ich warum ich diesen namen habe. denn ich bin eine kämpferin. ich habe mich schon als kleines mädchem mit jungs geprüglt die älter waren als ich und habe immer gewonnen. in bruce lee`s zeiten wollte ich immer kung fu lernen, das gab es aber nicht.
    erst mit 38 jahren konnte ich kung fu lernen, was echt geil war. Ich habe dann eine qi gong und tai chi ausbildung gemacht, weshalb ich heute auf meinen namen stolz bin. denn die kämpferin in mir kann heute gud-ru(he)n. heute zeige ich im oberen management mit meinen kursen wie man den kampf vermeiden kann.

  4. Ey, das gibt es doch nicht, dass hier keiner einen Kommentar zu diesem Namen schreibt! Bekennt sich denn keine Frau mehr zu diesem Namen?
    Zugegeben,ich war nicht immer froh um diesen Namen(60er Jahrgang, kenne mindestens noch 6 Gudruns)und wünschte mir lange Zeit einen Namen mit “A”, da klangvoller, weiblicher und in allen südlicheren Ländern leichter aussprechbarer als das etwas sperrige “Gudrun” (eine “Claudia” schien viel attraktiver).
    Mittlerweile aber trage ich meinen Namen gerne. Er kommt erst im Erwachsenenalter zum Tragen, klingt reif und würdevoll und ist vor allem kein “Allerweltsname”.
    Die Übersetzung “Gunt” (Kampf) und “Run” (Geheimnis/Zauber)teile ich nicht ganz. Ich habe in einem Vornamenbuch gelesen, dass es auch mit “Gottesgeheimnis/-zauber” übersetzt werden kann von “Gud” (Gott). Gefällt mir viel besser.
    Und noch ´was: ich hatte schon x-verschiedene Rufvarianten meines Namens im Familien- und Freundeskreis (Gudi, Judi, Gugi, Gugu, Guderune, Gundela und Tante Gu). Was will man mehr.

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