Kevinismus

Jungen, die Kevin heißen. Cartoon: BURKH
Cartoon: BURKH

Deutschlands Soziologen und Psychologen kennen ein neues Phänomen: Kevinismus. Laut der satirischen Internetseite de.uncyclopedia.org sei darunter

die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs sozialverträgliche Namen zu geben

zu verstehen. Dort wurde dieser Begriff samt Definition am 1. Februar 2007 erstmals veröffentlicht.

Im Magazin Stern (Ausgabe 26/2007) behauptet der Bestsellerautor Jan Weiler im Artikel Volkskrankheit Kevinismus:

Die Soziologie hat für das Unvermögen einer größer werdenden Bevölkerungsgruppe, ihrem Nachwuchs menschliche Namen zu geben, bereits einen Begriff geprägt: Kevinismus (bei Mädchen: Chantalismus).

Einen Hinweis auf die Quelle dieser Definition sucht man im Stern-Artikel vergeblich, die Ähnlichkeit zur Unicyclopedia-Auffassung des Kevinismus ist aber doch frappierend.

Jan Weiler meint übrigens, einen gegenläufigen Trend festgestellt zu haben, den er Emilismus nennt. “Da werden Kinder mit Namen beehrt, die vor rund 90 Jahren schwer in Mode waren: Anton. Paul. Emil. Carl. Friedrich.”

Auch die renommierte Namensforscherin Gabriele Rodriguez hat sich bereits mit dem Kevinismus auseinandergesetzt. In der ZDF-Sendung “Kerner” präsentierte sie ihre eigene Definition: Gerade bildungsferne Schichten würden sich sehr stark an den Medien orientieren und daher häufiger zu Namen wie Kevin oder Justin greifen. In gebildeten Kreisen hörten die Kleinen heute dagegen gerne auf Alexander oder Konstantin.

Die Tageszeitung Welt vom 26.02.2008 führt an:

Eltern aus der so genannten Unterschicht geben ihrem Nachwuchs am liebsten Namen wie Mandy, Peggy, Justin oder Kevin – ein bloßes Vorurteil oder sozialwissenschaftlich begründbare Wirklichkeit? … Eine allseits anerkannte, aussagekräftige Statistik zu diesem Thema gibt es bisher noch nicht. Aber die Alltagswahrnehmung scheint zu bestätigen: In den Plattenbausiedlungen dieses Landes laufen überdurchschnittlich viele Kinder mit amerikanischen Vornamen herum.
(Kevinismus – Wie Namen die Zukunft von Kindern beeinflussen)

Der Soziologe Jürgen Gerhards bestätigt der Zeitung: „Die Namensgebung angloamerikanischer Namen ist ein Unterschichtphänomen.“ Gerhard Müller von der Gesellschaft für deutsche Sprache dagegen hält die These von den bevorzugten Unterschichtnamen für „großen Quatsch“.

Symptome, die auf eine Erkrankung an Kevinismus hindeuten

  • Die favorisierten Namen sind ausnahmslos Doppel- oder Dreifachnamen.
  • Mindestens einer der Namen endet auf -ia, beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch.
  • Ungewöhnliche Verwendung diakritischer Zeichen wie í, ë oder y.
  • Manisches Verlangen, die Namen französisch oder englisch angehaucht aussprechen zu wollen.

(Quelle: de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus)

Kevinometer

84 Gedanken zu “Kevinismus

  1. Also, wenn ich ein Bedürfnis habe, den Vornamen meines Kindes englisch auszusprechen, dann hat das mit Kevinismus oder Chantalismus zu tun?
    Finde ich etwas abgekartet….
    Mein Freund, Halbamerikaner, hat nun mal einen durch und durch amerikanischen Vor- Zweit und Nachnamen und ich finde einfach, es klingt bescheuert, wenn mein Kind dann mal Ralf William heißt, nur weil ich einen deutschen Namen geben soll um nicht Kevinistisch zu sein?
    Schwachsinn, ganz einfach. Mir gefallen die amerikanischen Namen und ich möchte gerne, dass der Vorname zum Zweitnamen passt- und sowohl der Opa, der Vater und auch der jüngere Bruder meines Freundes haben ALLE den Zweitnamen William- das ist Familientradition und die möchte ich nicht brechen. Und wenn ich mein Kind Justin nenne, dann nenne ich es Justin …
    Es gibt genug “Kevins” die Udo oder Olaf oder Günther heißen… Das sind oft die “Alpha Kevins”… und die meisten Männer mit dem Namen “Kevin” sind die, die gebildet sind … Also was soll das?

  2. @Mille

    Du hattest dein Kind doch wohl nicht wirklich Miley genannt oder? ROFL :DDD

    Ich finde die Sache gut. Es erleichtert die Arbeit für Jugendämter. Und meistens ist es ja doch so “Wie der Herr, so das Gescherr”

  3. Blödsinn bleibt Blödsinn. Das einzige, was die ganze Debatte um nichts zeigt ist wie dämlich weite Teile unserer Bevölkerung sind. Der Stern scheint auch immer mehr zu einem Schmierblatt zu werden. Die Behauptung, dass manche Vornamen besonders häufig in der Unterschicht vorkommen, ist bis heute völlig unbewiesen. Trotzdem labbern das viele Deppen einfach nach und machen Witze darüber. Einfach nur dumm!!!!

  4. Dank dem Internet und Google ist es heute doch viel wahrscheinlicher denselben Namen zu wählen, wie 5 andere Eltern im Umkreis des hiesigen Kindergartens/Schule.
    Es ist echt nicht leicht, einen Namen zu finden, der den nächsten Tag übersteht. Und es wird einem übel, genau die Namen bei den Kindern junger Eltern wieder zu finden, die man gerade erst mühsam gesammelt hatte. So zieht sich die Namenssuche über Monate hin. Und am Ende bleibt ein Name, der halt nicht in den top 1000 des Jahres steht.
    Kevinismus?! Na und!

    Ein Kind selbstbewusst zu erziehen, ohne dass es andere diskriminiert. Das ist die Kunst!

  5. Ich glaube die wirklichen Unterschichtsnamen der Zukunft sind eher

    Muhammed
    Kadir
    Dilara
    Ayshe
    Laila
    Askyn
    Farid
    Barish
    Deniz
    Murat
    Erhan
    Serkan
    Serda

    Eren

  6. Achso…ich wohne in Berlin…hier gibt es viele Plattenbauten…es wäre schlimm wenn dort nur assoziale Menschen leben würden.
    Es leben dort auch intelligente,soziale Geringverdiener…

  7. Meine Güte…das ist so schlimm…ich habe meiner Tochter einen Namen gegeben,welcher meinem Partner und mir gefällt…es gibt eine Prominente die so heißt…sonst aber kaum jemand. Es ist ein kurzer,ausdrucksstarker Name mit einer tollen Bedeutung…und er passt zu meiner Tochter.
    Sie ist 7 Monate alt.
    Unter einem Jahr kann man Namen ändern lassen. Und wisst ihr was? Ich mache das.
    Wegen diesen 1000 Vorurteilen und furchtbaren Assoziationen.
    Ich bin müde von den Standartnamen…nicht assozial, dumm oder was weiß ich…ich liebe egal um was es im Leben geht, Individualität.
    Das habe ich nun davon…meine Tochter wird abgestempelt…und hat es vll nicht so leicht wie manch anderer im Leben.
    Somit bekommt sie nun einen weiteren Namen…einen Standartnamen…so wie alle heißen…
    Vielen Dank Deutschland…für deine Intoleranz!…Ist man anders…stimmt etwas nicht…sind alle gleich…ist alles bestens.

    • Einen “Standartnamen” solltet Ihr der Kleinen nicht geben, denn das wäre wirklich asozial (nicht “assozial”…) – aber versucht es doch mal mit einem Standardnamen… 😉

  8. Es gibt keine aussagekräftigen Statistiken, eigentlich ist Kevinismus eine Erfindung von Komikern und es gibt natürlich immer Ausnahmen, aber die bestätigen bekanntlich ohnehin nur die Regel. “Aber die Alltagswahrnehmung scheint zu bestätigen: In den Plattenbausiedlungen dieses Landes laufen überdurchschnittlich viele Kinder mit amerikanischen Vornamen herum.” Dann ist doch alles klar. Mit ähnlicher Begründung könnte man auch Vorurteile und Witze gegen bzw. über Ausländer, Homosexuelle und so weiter rechtfertigen. Erstaunlich ist auch, wie viele Menschen, die sich ja offenbar alle der Bildungselite und Oberschicht zurechnen, genau zu wissen glauben, wie die sogn. Assis in den Plattenbausiedlungen ihre Kinder nennen. Verbringt Ihr Euren Urlaub dort, oder wie? Tatsache ist, bei mir im Jahrgang waren wir gleich 3 Kevins, auf dem Gymnasium übrigens. Seit diesem Jahr bin ich nun an der Uni, auch da bin ich nicht der einzige Kevin, oh Schreck oh Schreck. Meine Alltagswahrnehmung erzählt somit etwas ganz anderes.

  9. Kevin war doch Anfang der 90er einer der häufigsten Namen und – wie viele englische Namen- gerade auch in der Mittelschicht verbreitet, da muss ich mich bloß in meinem Bekanntenkreis umsehen, und das sind nun wirklich keine “Unterschichtler”. Kevinismus ist übrigens ursprünglich eine Erfindung von Satirikern und Komikern, dass sich da jetzt ernsthaft Soziologen und andere “Wissenschaftler” damit beschäftigen, lässt mich wieder einmal an Deutschland und seine Bildungseinrichtungen zweifel. Die Berichtserstattung in den Medien über diesen Nonsens halte ich auch für völlig übertrieben. Waren das noch Zeiten, als Eltern einfach ihren Kindern die Namen geben konnten, die sie schön fanden. Heute muss man offenbar erst Bücher und Studien wälzen, damit man nicht versehentlich irgendeinen mit Klischees und dummen Witzen belasteten Vornamen vergibt. Mein Gott, haben RTL und Mario Barth einen großen Einfluss auf das Niveau in Deutschland. Hilfe!

  10. Pfui hin, weltoffen her: Wer seinem Kind einen derartigen Namen gibt, macht ihm/ihr das Leben unnötig schwer.

    Das Phänomen heißt übrigens im Englischen ‘ghetto name’ und hat im angelsächsischen Sprachraum dieselben Auswirkungen wie ein Kevinismus im Deutschen.

  11. Diese Diskussionen sind einfach nur peinlich. Ich schäme mich für Euch und diese Studien, wenn mich Freunde oder Kollegen aus anderen Ländern darüber ansprechen. Solche “Luxusprobleme” haben auch nur wir Deutschen aus der mittleren oder oberen Schicht. Über so etwas überhaupt zu diskutieren widert mich an, vor allem die arroganten Kommentare, PFUI!

  12. Es ist ja nicht der Name ansich aber das Verhalten derer die Ihn tragen.

    Zitat eines Kinderpsychologen: KEVIN ist das Symptom

  13. Wenn ich lese das Menschen schon durch ihre lediglich vermuteten sozialen Zugehörigkeit aufgrund eines Vornamens ausgeschlossen werden, wird mir wirklich schlecht. In unserer Gesellschaft wollen wir tolerant und weltoffen sein aber beim Vornamen hört das schon auf ?! Sorry Leute, aber das ist genauso oberflächlich und ausgrenzend wie Blondinenwitze. Das ist einfach nicht lustig ! Kevin ist einfach ein Name, mehr nicht!

  14. Besonders schlimm finde ich es, wenn man einen Namen wie Chantal oder so hat, aber überhaupt nicht den Vorurteilen “entspricht”. Dann ist in allen Medien die Rede von Kevinismus und Chatntalismus…
    Das ist dann nicht so cool!
    Ich kenne solche und solche Fälle, übertreiben sollte man aber wirklich nicht!

  15. ”mindestens einer der Namen endet auf -ia, beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch”

    also man kanns auch übertreiben…

    Christian
    Christoph
    Chris
    Christopher
    Christine
    Christina

    sind doch keine Kevinismus-Namen!!!

    Kommt mal wieder runter…

    • Ich glaube das “Ch” soll eher auf Chantall hinweisen, da hat der Soziologe/Autor wirklich nicht bedacht, dass die “Ch”- Namen eigentlich aus dem griechischen Stammen und nichts mit Kevinismus am Hut haben.

      Christian
      Christoph
      Chris
      Christopher
      Christine
      Christina

      sind für mich alles schöne und normale Namen und keinesfalls asozial.

  16. Kann es sein, dass viele den Text nicht wirklich gelesen haben? In dem Text geht es nämlich gar nicht darum, dass Menschen mit bestimmten Vornamen blöd sind. Um Blödheit geht es nicht im Geringsten. Es geht einfach nur darum, dass manche Leute, dazu komme ich später, gewisse Namen, dazu komme ich auch später, geben.

    Der Kevinismus oder auch Chantalismus tritt in der Gesellschaft quasi U-förmig vor. Er mag überall ein wenig vorkommen, in den obersten und untersten Schichten aber besonders häufig, dass die Kinder so genannt werden.
    Fazit: Die beiden Grenzen (oben und unten) haben den Chantalismus am häufigsten.

    Die Kinder, die solche Namen tragen, sind nicht gleich blöd und sollten auch nicht ausgelacht werden. Zum Teil kann man sie eher bedauern. Und solche Namen wie Kevin oder Chantal, vor Allem wenn es der einzige Vorname ist, sind nur wenig Zeugen von Chantalismus. Da schon eher solche Namensungetüme wie z.B. Cyan Fat Tommy (alles Vornamen von einer einzigen Person). Da ist das Kind schon wirklich zu bedauern, dass sich die Eltern so einen Fehlgriff in der Namenswahl geleistet haben.
    Besonders schlimm ist es, wenn das Kind einen englisch- oder französisch-klingenden Namen hat, die Eltern dies aber nicht aussprechen können. Auch dazu habe ich ein Beispiel:
    Ein Kind im Kindergarten, nach dem Namen gefragt, behauptete steif und fest, es hieße Pirschelbär. Ein Anruf bei den Eltern förderte zu Tage, dass das Kind Pierre Gilbert hieß.
    Fazit: Solche Namen sind kein Etikett für mangelnde Intelligenz, sondern eher für Bedauerungswürdigkeit aufgrund der Fantasielosigkeit (oder zu viel Fantasie) der Eltern.

  17. Natürlich ist es bescheuert, einen Menschen nach seinem Vornamen zu beurteilen, denken die meisten Menschen. Trotzdem ertappen sich viele dabei, selbst darüber herzufallen. Ich habe oft mitbekommen, dass jemand sagte “[…] die schrecklichen Eltern, die ihre Kinder Chantal oder Kevin nennen.”

    Ich kenne einen Kevin, der ist ganz normal und schwul, aber auf keinen Fall dumm oder aus einer sozial schwachen Familie. In meiner Generation (Jahrgang 88) ist es ganz normal, wenn ein Junge Kevin genannt wurde. In meiner Kindheit gab es viele Kevins und das fand niemand blöd.

    Heutzutage allerdings würde ich meine Kinder nicht Kevin, Chantal oder Jaqueline nennen, schon allein wegen der Witze. Wird ein Kind aber mit guter Begründung so genannt, z. B. weil er nach seinem Vater benannt wurde oder dem verstorbenen Onkel etc., ist es doch nicht schlimm! Wenn man dem Kind genug Selbstbewusstsein auf den Weg gibt, wird es irgendwann jeden belächeln, der ihn wegen seinem Vornamen auslacht.

  18. Hach, der Name sagt natürlich alles, ist klar. Das heißt also, wenn ich irgendwann einen Sohn habe und ihn Karl nenne, wird er erfolgreich. Ein Kevin wird jedoch den Rest seines Lebens in einer Gosse verbringen. Habe ich das richtig verstanden?
    Ich möchte ja niemandes Vorstellungen platzen lassen, doch wie wäre es, würde man, ungeachtet des Namens, einfach mal auf die Person selbst (den Charakter, vorzugsweise) schauen? Auf diese Art erkennt man viel besser, welcher sozialen Schicht sie angehört, wie ich finde.

    Ach und trotz dass mein Name ein “Y” beinhaltet, sogar an erster Stelle, bin ich nicht auf einer Förderschule, sondern einem Gymnasium mit einem Durchschnitt von 1,96. (Es soll dieses Halbjahr evtl. besser werden, yay.) Meine Freundin hat es noch schlimmer: Ihr Name beginnt mit Y, es ist ein Doppelname und der zweite Teil endet auf -ia. Dennoch hat sie den gleichen Durchschnitt auf der gleichen Schule und wir beide strengen uns nicht einmal an, so wie andere … Ronjas. Welche keine kevinistischen Symptome aufweisen.
    An unseren Eltern kann es auch nicht liegen, die haben studiert.

    • Du bist (falls deine Angaben stimmen) das beste Beispiel dafür, das gute Noten und Gymnasium nicht unbedingt etwas mit Intelligenz zun tun haben!

  19. oh weh oh weh 😀 mein bester freund heißt kevin und ist hauptschüler.. aber na und, er hat sein herz am rechten platz, weiß, wie man respektvoll mit menschen umgeht und abgesehen davon, dass er ab und an kifft und trinkt ist er .. total gut erzogen.

    :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D

    nein ohne spaß jetzt, ich finde diese vorurteile richtig blöd und ich denke, jeder, egal wie er heißt, kann selbst entscheiden, wie er oder sie sich verhält & wie die zukunft dieser person später einmal aussieht..

  20. Felix, stell Dich bitte nicht dumm. Natuerlich gab es den Namen an sich schon vorher, allerdings wird er heute in der deutschen Unterschicht nicht aufgrund irgendwelcher Caesaren oft vergeben. Er wird ja auch immer Englisch und nicht ‘deutsch’ ausgesprochen.

  21. So ein Mumpitz! Es geht doch hier nicht darum, woher der Name
    stammt, sondern vielmehr darum das er englisch ausgesprochen
    für viele primitive und “bildungsferne” Assi-Leute interessant
    erscheint. Und das genügt, um diesen Vornamen zu stigmatisieren.
    Punkt!
    Um das assihafte Image zu vermeiden müsste man ganz einfach die
    Ursprungsform nehmen: Justinus! Was natürlich wiederum sehr
    gestelzt und antiquiert klingt. Aber: Jedem das Seine !!! 🙂
    So einfach ist das!

  22. Ich fühle mich nicht angegriffen, denn weder ich noch meine Kinder tragen einer dieser Namen.
    Die Seite wird ziemlich oft angeklickt und daher finde ich es unfair, dass da Sachen stehen, die nich stimmen.
    Justin(us) kommt wie Maximilian(us) oder Martin(us) aus dem lateinischen,
    ist fast 2000 Jahre alt und kann deshalb nicht englisch sein.
    Wie Felix schon sagte, Justin der Bekenner ist ca. 200 Jahre bevor Old Englisch entstanden ist gestorben, wie kann er denn dann englisch sein? Ein bisschen nachdenken schadet nicht..

  23. Kann es sein, dass keiner der Kommentatoren (Außer der gute Arne) den parodischen Hintergrund beim “Kevinismus” sieht? Übrigens geprägt und weit ins Land getragen, von der vielseits beliebten Künstlerin “Cindy aus Marzahn”. Sicherlich ist Humor, welcher Art auch immer, stets Geschmackssache. Doch fühlt euch nicht gleich persönlich oder gar eure Kinder angegriffen, das ist unnötig und nicht Zweck einer Parodie.

    In diesem Sinne: Schakkeline, komm wech da bei die Assis!! 😛

    • Na geht doch, also doch nicht nur “Kevins” unterwegs 😀

      Kommt ne Mutter mit ihrem Sohn “Kevin” in nen Supermarkt, der kleine Kevin hält nen Apfel hoch u ruft: “Maaama”……
      schreit die Mutter: “Neee Kevin…wir haben Kaugummi ausgemacht” !

      Ohhh Kevin, schau ma, die kleine Ziege, komm Kevin, mach die Mäh ma ei !

      In diesem Sinne: Nee… geh nisch bei die Assis 😉

    • Ich wüsste gern wie alt ihr seid um beurteilen zu können, ob euch einfach die Empathie fehlt.

      Es ist völlig egal, wer das Thema angefangen hat. Fakt ist, dass damit eine Lawine der öffentlichen Diskriminirung losgetreten worden ist. Zumeist auf den Schultern von Kindern und Jugendlichen. Und das muss man erkennen und dann beenden.

      Humorvoll und Comedy war es auf der Bühne…

      Scheinbar ist das Interesse am Wohlergehen unserer Kinder völlig verloren gegangen,
      an die dann aber alle Erwartungen gestellt werden.

  24. Als ich meine Eltern das erste Mal gefragt habe warum sie mich Chantall nannten, antworteten sie mir, dass sie den Namen einfach nur schön fanden und ich nach einer Skifahrern namens Chantal Bournissen benannt wurde. Und meinen zweiten Namen hätte fast jede Frau in unserer Familie.
    Ich fand das damals toll, denn diesen Namen hatte in meiner Grundschule damals niemand. Nur meinen zweiten Namen konnte ich nicht ausstehen, denn in meiner Klasse gab es gleich drei Maries. Ich wurde auch nie deswegen verspottet oder gar schlechter in der Schule bewertet. Das wurde ich auch bis zum Abitur nicht (das ich nebenbei bemerkt sehr gut bestanden habe).
    Doch musste auch ich in den letzten Jahren feststellen, dass andere meinen Namen nicht so toll finden. Den Vorreiter meiner persönlichen “Chantalismus”-Erfahrungen sehe ich in Mario Barth, der sich so wundervoll über diesen eigentlich schönen Namen lustig gemacht hat. In Frankreich würde man ihn wahrscheinlich einfach nur dämlich ansehen.
    Ich weiß nicht genau, wann und wie die ganzen Vorurteile gegenüber Kindern/Menschen mit solchen Namen anfingen, doch finde ich es wirklich schade, dass diese noch durch die Öffentlichkeit bestärkt werden. Es ist ja nur logisch, dass Kinder mit solchen Namen in der Schule schräg angesehen werden, wenn überall gesagt wird, dass sie dumm sind und ebenso dumme Eltern haben.
    Ich habe vor kurzen meinen Eltern mal erzählt, was die Welt (oder wohl eher Deutschland) so von meinem Namen hält, und ob sie mir rückblickend doch vielleicht lieber einen anderen Namen gegeben hätten. Die Antwort war die selbe wie die oben genannte.
    Ich finde meinen Namen schön und grinse gerne jedem ins Gesicht der lacht, wenn ich mich vorstelle, denn dann kann ich mich schon auf die Reaktionen freuen, die folgen, wenn sie mich näher kennen lernen und ich nicht ihren “Vorstellungen” entspreche.
    Zum Schluss noch: Verzeiht mir den langen Post, aber ich habe meinem Unmut über diese ganzen Diskussionen noch nie Luft gemacht. Und: Hinsichtlich Namen, die aus dem Supermarkt kommen oder einem Fantasiebuch zu entspringen scheinen, sprich die Namen, die nun wirklich keine “Menschennamen” sind, gebe ich Kritikern Recht. Doch sind auch solche Namen kein Grund die Kinder abzustempeln.
    Mit freundlichen Grüßen
    Chantall
    (und nein, ich habe mich nicht verschrieben…es gibt auch die Version mit zwei “l”)

  25. Der Kevinismus konnte sich so extrem ausbreiten, weil es nach meiner Zählung 4 Ansteckungswellen (oder Hypes) gegeben hat.
    1. Der englische Fußballstar Kevin Keegan (60er Jahre)
    2. Der Schauspieler Kevin Costner
    3. Der Film “Kevin allein zu Haus” und Fortsetzung
    4. Der Fußballspieler Kevin Kuranyi
    Kein Wunder also, dass Kevinismus früher aufgetreten ist als der Chantalismus.

    • Galbraith,
      wissen Sie eigentlich wie lange es den Namen Kevin gibt ?
      Bitte “Kevin von Glendalough” bei Google eingeben. Dass es Leute wie Sie und ihres gleichen gibt die von irgendetwas reden und solce Kommentare abgeben ist für mich “Ignoranz” vom feinsten.
      MfG
      Patrick

    • @Patrick: Was Galbraith meint und was in diesem Artikel thematisiert wird, ist das Auftreten englischer, amerikanischer und französischer Namen in Deutschland. Im englischsprachigen Raum werden Namen wie Kevin oder Justin, die in Deutschland durchaus dem Phänomen des Kevinismus zuzuschreiben sind, sicherlich mit anderen Eigenschaften und sozialen Hintergründen assoziiert und auch in Deutschland wirken solche Namen bei Menschen mit Wurzeln im jeweiligen Sprachraum vollkommen anders (zumal, wenn sie korrekt ausgesprochen werden).

  26. Kevin ist doch beim Besten Willen kein ungewöhnlicher Name in der ‘Oberschicht’. Hab 3 Studienkollegen namens Kevin, alle aus gutem Hause, ungewöhnlich gute Noten und sehr begabt… war einfach mal in den 90ern Trend.

  27. hallo…

    ich bin erschrocken. mein sohn heißt kevin 🙂

    “Kevinismus”

    wie kann man denn sowas über einen namen so auslegen.. mein sohn ist gut erzogen. er ist freundlich, ordentlich und wurde direkt in die 2. statt in die erste klasse gesetzt, weil er schon so weit in allem ist. also kann man doch nicht sagen das jeder kevin ein A…kind ist !!!

    Lg eine Mutter

    ??? die Stolz auf ihren KEVIN ist ???

  28. hey,

    also am anfang ich bin ein kevin und bin weder auf der förder- hauptschule noch auf der realschule sondern auf dem gymnasium, man beachte die rechtschreibfehler, kommasetzung oder groß- und kleinschreibung, dass sind sachen die in der onlinewelt ziemlich irrelevant sind, falls ihr damit probleme habt, habt ihr eben pech gehabt und ihr braucht nicht auf helden spielen zu müssen weil ihr wisst wie was geschrieben wird.

    zu dieser studie sollte man übrigens einiges beachten, z.B den beliebtheitsgrad, wissen wir alle, ist ziemlich hoch, aber was bisher noch nicht gesagt wurde wo den diese Kevin´s herkommen.
    aus eigener beobachtung gibt es viele kevin´s in dem haushalt die wenig geld (hartz IV) oder sonstiges haben, also für euch schnösel, die asozialen aber grad dort wird der name oft genutzt. jetzt denkt ihr vielleicht “asoziale? die sind faul, keine guten vorbilder…” da mögt ihr vielleicht recht haben. sind aber nicht alle faul etc..
    kleine kinder nehmen sich ein vorbild und lernen aus diesem.
    wenn das vorbild faul, desinteressiert… ist, wird aus dem kind 100% auch nichts. logisch? klar gibt es einige die es schaffen da raus zu kommen aber auch leider nur selten.

    wenn ihr jetzt 1 und 1 zusammen zählen könnt wisst ihr worauf ich hinaus will. ^^

    MfG Kevin

    • Hallo (:
      Wirklich toll was du da geschrieben hast!
      Ich meine ja nur… es ist doch s*h*i*t*egal wie man heißt!Den Namen,den man trägt hat man nicht selbst bestimmt,oder?Ich finde,niemand sollte Menschen wegen ihres Namens usw. verhetscheln!Die Leute,die so etwas machen,können jetzt ruhig in die Ecke gehen und sich Schämen.Viele Kinder mit dem Namen Kevin oder Chantal kriegen von ihrem Sozialem Umfeld überhaupt nicht die Chance,zu zeigen was sie eig. können.Der Name hat überhaupt garnichts mit der Intiliegenz zu tun . Kinder können laut vieler Wissenschaftlicher Studien nichts für ihren IQ,lediglich nur die Leute (sprich Eltern und Geschwister) bei denen sie aufwachsen.Meine Eltern haben Studiert.Ich gehe auf das Gymnasium und mein Bruder hat’s gerade eben abgeschlossen.Ich heiße Vanessa und er Ilja.Und? Mein Bruder hat zwar einen etwas ungewöhnlichen Namen aber….das was er geschafft hat kann sich doch sehen lassen :).Wären unsere Eltern Harz IV Empfänger,wäre dies glaube ich eeetwaas anders abgelaufen.Sie haben uns tagtäglich begleitet,uns bei Hausaufgaben und Problemen in der Schule geholfen.Diese Phase in den ersten 4 Jahren ist besonders entscheident.Viele Harz IV Empfänger haben gar nicht die Möglichkeit dafür.Also bitte Leute,passt auf WAS ihr sagt.Ich würd’ mich wirklich über Verständinis freuen.Bitte achetet nicht auf ein Paar Rechtschreibfehler,ich hab’s wirklich überhaupt nicht so mit der Tastatur.

    • Ich finde es gut, weil ich bestens verstehe, worauf du hinauswillst!

      Denn offensichtlich haben alle diese Frauen , davon muss ich ausgehen nach diesen Bemerkungen, allesamt ihre eigene scheinbar doch nicht so gute Erziehung vergessen,
      und vor allen Dingen außer Acht gelassen, dass es sich hier zumeist um Kinder und Jugendliche handelt.
      Ich würde mich schämen dieses gesellschaftlich völlig akzeptierete Mobbing zu Lasten von Kindern zu unterstützen! Kinder, die, wenn ich euch Glauben schenken kann, sowieso schon Startschwierigkeiten hatten oder haben!
      Ich kann es nicht fassen!

  29. Ich find auch einige Namen sehr fragwürdig.
    Und eteilweise auch unzumutbar für kinder.
    Doch dies mit schichten zu vergleichen find ich das aller letzte.

    Ich gehe doch nicht nach namen und ordne menschen dem nach ein.
    In welchem zeitalter leben wir denn.
    In jedem jahr gibt es die top namen, 2008 war es Lena!!!!
    Da war die sängerin noch nicht bekannt.
    In meiner grundschuleKLASSE gab es 5 sebastian´s also bitte. Wieviele auf der schule selber weis ich nicht, aber 5 in einer klasse ist schon was.

    Und klassike namen wir ludwig oder carl oder uwe, sorry das geht heut mal garnicht.Als ich meiner erste tochter bekam 2008, war ein junge auf der station die hebamme meinte zu ihm, na dann komm Heinz-Peter, muss das wirklich sein?
    Das kind ist schon vorprogramiert das es für den namen in der schule bestraft wird.

    Es ist gut das es in Deutschland eh schon Namen´s regeln gibt.
    Sonst würden einige noch auf korroisoere namen kommen.

    • Ich finde auch einige Namen sehr fragwürdig.
      Und teilweise auch unzumutbar für Kinder.
      Doch dies mit Schichten zu vergleichen, find ich das aller Letzte.

      Ich gehe doch nicht nach Namen und ordne Menschen dem nach ein.
      In welchem Zeitalter leben wir denn.
      In jedem jahr gibt es die Topnamen; 2008 war es Lena!!!!
      Da war die Sängerin noch nicht bekannt.
      In meiner GrundschuleKlasse gab es fünf Sebastians; also bitte. Wie viele auf der Schule, weiss(ß) ich nicht, aber fünf in einer Klasse ist schon was.

      Und Klassikernamen wie Ludwig oder karl oder uwe, Entschuldgung das geht heut´ mal gar nicht. Als ich 2008 meine erste Tochter bekam, war ein Junge auf der Station und die Hebamme meinte zu ihm, na dann komm´ Heinz-Peter, muss das wirklich sein?
      Das Kind ist schon vorprogrammiert, dass/ß es für den Namen in der Schule bestraft wird.

      Es ist gut, dass/ß es in Deutschland eh´ schon Namenregeln gibt.
      Sonst würden einige noch auf korroisoere ? (VIELLEICHT HAST DU JA FOLGENDES WORT GEMEINT: kuriosere) Namen kommen.

      ANSONSTEN NICHT SCHLECHT, WIE MAN IN EINEM SOLCH KURZEN TEXT SO VIELE RECHTSCHREIBFEHLER EINBAUEN KANN. MAL GANZ ABGESEHEN VON DER ZEICHENSETZUNG DEM “AUSDRUCK” UND DER GRAMMATIK.

  30. Es gibt Lügen, gottverdammte Lügen und Statistiken *fg*
    Mag sein, dass durchschnittlich mehr Kevins im Förderunterricht landen (vielleicht liegt das auch teilweise an vorurteilsbehafteten Lehrkräften, die von einem “Kevin” gleich mal erwarten, dass er ein Trottel ist, und ihm keinerlei Chancen geben, das Gegenteil zu beweisen?). Trotzdem finde ich die Arroganz in diesem Thread haarsträubend.
    “Karl Theodor” ist eine besonders gute Idee, wenn man einen Jungen heranzüchten möchte, der bereits im Kindergarten von den Kevins, Marcels und Jacquelines für den Namen gehänselt wird. Am besten auch noch in Filmdeutsch statt des entsprechenden Dialekts erziehen, und fertig ist das Muttersöhnchen (wenn man mit Vorurteilen an die Sache herangeht – so wie die Leute das hier mit den Kevins und Jacquelines tun). Politiker werden dann eher die Stefans, Martins und Jonasse, bzw. Lisas, Andreas und Julias.

    Ich würde meinem Kind wohl auch eher einen ganz normalen Namen geben, um ihm die Schwierigkeiten, die ihm arrogante Akademiker und spießige Mittelständler aufgrund ihrer unlogischen, häufig ungerechtfertigten Ressentiments in den Weg legen, zu ersparen (abgesehen davon gefallen mir gerade die englischen und französischen meistens nicht besonders, ich bevorzuge die römischen und jüdischen^^), aber die Einstellung einiger, die hier ihre Meinung von sich gegeben haben, erschreckt mich fast … Wie kann man eine Person aufgrund ihres Namens verurteilen, und das auch noch so offen zugeben, ohne sich zu schämen?

  31. Ich finde den Namen Kevinismus vielleicht etwas unglücklich gewählt. Ich denke für diese Namensgebung ist auch ein gewisser Kinderstar verantwortlich, der am Anfang seiner Karriere mal ganz lustig war (und plötzlich hießen alle Kinder Kevin) und der in seinem späteren Leben einfach ein Ar……kind wurde (was jetzt allen Kevins anhängt).

    Aber mal ehrlich. Auch wenn viele jetzt unter dem Deckmantel der Toleranz und Gleichberechtigung die Studie zum Kevinismus in Frage stellen. Diese Studie hat definitiv ihre Berechtigung.
    Zu Namen wie Kevin Prince, Keanu Neo der Marvin Justin gehört einfach ein gewisses geistiges Level der Eltern. Wie auch zu einem Namen wie Karl Theodor ein gewisses geistiges Level der Eltern gehört.
    Und ich denke ein Karl Theodor wird auch in Zukunft viel eher die Geschichte unseres Landes ENTSCHEIDEND beeinflussen als ein Kevin Prince.
    Weil die Eltern vom kleinen Karl Theodor ihrem Kind ganz andere Werte, Fähgikeiten und Umgangsformen mit auf den Weg gegeben haben als die Eltern ihrem kleinen Kevin Prince.
    Letztendlich muss man sagen, auf ihre Weise bekannt sind beide.

    Und schwarze Schafe gibt es auch immer, z.B. den kleinen Ernst August 🙂
    Und… vielleicht gibt es auch irgendwann mal positive Beispiele wenn die ganzen Opfer des Kevinismus mal erwachen geworden sind.

    • Ich sehe in meiner Erfahrung viele Kevins, die mit ehrlicher Leistung und gegen mehr oder weniger starke Vorurteile ihren Weg gehen und ein Ingenieurstudium absolvieren.

      Der geistige Level eines Karl-Theodor hat sich ja inzwischen erwiesen, Geschichte hat er unzweifelhaft geschrieben, und auf seine Weise wird er immer bekannt bleiben. Sic transit gloria mundi.

  32. Also, diese Berichte über diese Namen gehen mir ziemlich auf den Geist. Das viele Förderschüler Kevin heißen liegt vielleicht auch daran das dieser Namen oft bei uns vorkommt. Menschen auf deren Namen zu reduzieren find ich mehr als arm!!
    Mein ältester Sohn heißt auch Kevin—-aber schau mal einer guck—-er war und ist kein Förderschüler, hatte niemals Probleme in der der Schule, hat seinen Realschulabschluß gemacht (2,1) war nie auffällig. Hat seine Lehre absolviert und besitz ein kleines Haus, ein Auto, 2 Motorräder und das im Alter von 21 Jahren, ihm wurde nichts geschenkt, alles aus Arbeit und fleiß—-und trotz des Namens KEVIN. Komisch oder??!!
    Mensche die Menschen auf den Namen reduzieren sollten mal über ihren eigenen Horizont nachdenken.

    Andrea mit einem Sohn Namen Kevin

  33. Liebe Chantal,

    es ist wirklich allerliebst, wie Du versuchst, Dich und deine Namensvetterinnen zu verteidigen. Aber wenn man den Menschen glaubhaft versichern will, dass der eigene Vorname nichts mit der Intelligenz, der Bildung oder der “sozialen Schichtzugehörigkeit” zu tun hat, sollte man vielleicht versuchen, auf Rechtschreib- und Grammatikfehler zu verzichten.
    Und ich denke auch nicht, dass man es “sogar” auf die Realschule geschafft haben kann. 🙂

    Liebste Grüße

    • Solche Sticheleien, à la “ich weiß mich vornehm auszudrücken, also ist meine Aussage ernst zu nehmen” zeugen nur von der Arroganz mancher Leute. Wirklich, wir befinden uns im Netz und in keiner offiziellen Tagung oder Diskussion, da kann man vor lauter Aufregung zu diesem Thema schon mal die Zeichensetzung vergessen. Für mich zeugen solche überheblichen Aussagen, die meinen, hier irgendwen belächeln zu müssen, von keiner geringeren Ignoranz als die, die von ihnen bemängelt wird. SO 😛

      Liebe Chantal,
      leider muss ich aber zugeben, dass ich deinen Namen auch nicht mag. Wäre ich aber am anderen Ende der Welt aufgewachsen, wo niemand diesen Namen kennt, hegte ich diese Abneigung wahrscheinlich nicht. Dort wäre der Name mit keinen unangenehmen (durch die Gesellschaft geprägten) Assoziationen behaftet und sein melodischer Klang könnte mich unter Umständen von seiner Schönheit überzeugen ;D
      Wenn das kleine Wörtchen wenn nicht wäre…

  34. Jaaa ihr lest richtig ich heiße Chantal auch so ein Name der hier so gern genannt wird und soll ich euch mal was verraten ich war weder auf ner Förderschule noch sonst was nein ich war sogar auf der realschule und dasa trotz meinem namen =O
    Ich finde diese ganze diskutierei und diese studien einfach nur nervig…es kann doch nicht sein,das Kinder sofort nach dem Namen beurteilt werden…in was für eine gesellschaft ziehen wir bloß unsere kinder groß???
    es ist jedem selbst überlassen wie er sein kind nennt und wenn ich dann diese vorurteile höre da läuft es mir eiskalt den rücken runter…
    und menschen die andere menschen nach ihrem namen beurteilen finde ich ignorant.

    • “Ja, Ihr lest richtig, ich heiße Chantal, auch so ein Name, der hier so gern genannt wird. Und soll ich Euch mal etwas verraten? Ich war weder auf einer Förderschule, noch sonst etwas. Nein, ich war sogar auf der Realschule und das trotz meine*s* Namen*s*.
      Ich finde diese ganzen Diskussionen und Studien einfach nur nervig. Es kann doch nicht sein, da*s* Kinder sofort nach ihrem Namen beurteilt werden. In was für eine*r* Gesellschaft ziehen wir bloß unsere Kinder groß?
      Es ist jedem selbst überlassen*,* wie er sein Kind nennt und wenn ich dann diese Vorurteile höre*,* läuft es mir eiskalt den Rücken herunter.
      Menschen*,* die andere Menschen nach ihrem Namen beurteilen*,* finde ich ignorant.”
      Gerngeschehen.
      Fehlerquotient: 6,8 (autsch)
      Es tut mir leid, sollte das irgendwie ignorant oder einfach nur gemein kommen, aber das musste einfach sein.

    • Jaja,Chantal
      Auf der Realschule.Großartig:)
      1000 Rechtschreibfehler!!!
      Hol bitte nochmal die 10. nach:)
      Klüger wirst du nicht.Aber die Rechtschreibfehler kriegst du mit viel Glück weg.

  35. 10…nein, sogar hunderte solche Artikel kenne ich. Genau dieses Thema. Und um mal ehrlich zu sein: vielleicht führe ich mich somit als dumme Nuss auf, aber bevor ich den ersten solchen Artikel gelesen habe, fand ich überhaupt nichts schlimmes am Namen Kevin. Im Ernst. Und nun das, was mich als taube Nuss erscheinen lassen könnte: Ich wusste nicht einmal, dass er englisch bzw. amerikanisch ist!!!

    Ich stöbere mich gerne durch die Seiten von BeliebteVornamen und stoße ständig auf Menschen, die von ihrem amerikanischen Namen total angenervt sind. Aber der Großteil von ihnen regt sich schlichtweg darüber auf, dass man wie am laufenden Band die Schreibweisen erklären muss.
    Sofern ich nicht taub bin, wird Kevin so gesprochen, wie er sich schreibt. Ehrlich, ich frage mich, wer es in die Welt gesetzt hat, dass der Name Kevin so diskriminiert wird!

    Zu Chantal sage ich besser nichts…ehrlich, nichts gegen die, welchen dieser Name gefällt.
    @Tabi: du sprichst mir aus der Seele. Die lassen sich ehrlich immer wieder Neues einfallen. Was bringt das bitteschön, wenn der Name umso ausgefallener ist? Mag sein, dass er jemandem gefällt, aber ich denke es gibt genug Leute, die ihre Kinder einfach “auffallen” lassen wollen. In meiner Klasse gibt es einen Maik. Genau, eigentlich Mike. Das geht ja noch. Aber auf einen “Tschastin” brauchen wir sicherlich nicht lange zu warten.

    Und dann kenne ich noch (aus meinem früheren Chor) eine Gebke. GEBKE!!! Das ist zwar kein amerikanischer Name, aber…GEBKE! Ich kann mich nicht in klaren Worten fassen. Ich war damals noch kleiner und habe mich gefragte, wie man mit so einem Namen überhaupt “überleben” kann. Vielleicht wird er zwar das ein oder andere Stirnrunzeln bei den Lehrern geben, aber vielleicht keine direkte Diskriminierung. Dafür aber sicherlich umso mehr auf dem Schulhof!
    Ich finde diese Namensvorurteiel ein klein wenig absurd, lasse mich aber trotzdem davon erobern 🙁 Denn nach dem ersten solchen gelesenen Artikel habe ich schlagartig meinen Entschluss, dass, wenn ich erwachsen bin, eine Tochter Helen Rose (<- und hier ist der Haken) nenne, blitzartig geändert.

    Ich hätte eigentlich noch viel mehr zu schreiben, lasse es aber.
    Entschuldigung wegen möglicher Rechtschreibfehler…
    LG
    Sophie

  36. Ich finde es ist durchaus auffällig, dass es vor allem in der “Unterschicht” besonders häufig Namen wie Kevin oder Chantal gibt. Aber ich finde auch man sollte einen Menschen und seinen Charakter nicht voreilig nach seinem Namen bewerten.
    Und so wie in jedem Land andere Namen modern und beliebt sind, so ist es eben auch in den verschiedenen Schichten der Gesellschaft.

  37. @Ulrike:
    Ja, meine liebe Ulrike! So hat jeder seine Vorurteile. Ich lege auf die Meinung von Lehrern keinen Wert. Ich habe 1999 mein Abitur gemacht. Das Studium Richtung “Lehramt” haben sich die schlechtesten und dümmsten Schüler aus meiner Stufe ausgesucht bzw. die Personen, die nach einigen Jahren “Jura” oder “BWL” abgebrochen haben. Nun, nach 11 Jahren erreichen auch die Dümmsten aus meiner Stufe das Referendariat. Ich habe jetzt schon große Sorge, wenn die Deppen auf meine Kinder losgelassen werden …! Dann lieber einen Kevin oder einen Justin als Schulfreund. Der Name Jaqueline ist wirklich auch ein sehr hübscher Name!

  38. Also ich finde es komisch, dass der Name Kevin in der Förderschule viel häufiger auftaucht als beispielsweise auf dem Gymnasium. Ebenso wie die Namen Jessica, Chatalle, Jaqueline und so weiter. Ich bin Förderschullehrerin und finde die Namen meiner Schüler meist “typisch” für die untere Bildungsschicht, so leid mir das tut. Natürlich versuche ich, alle SchülerInnen gerecht zu behandeln und mich nie vom Vornamen irgendwie beeinflussen zu lassen (ich glaube auch, dass mir das gelingt). Aber wenn in der Mittelstufe (Klasse 6-9) der Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Erziehung 5 Jungen Kevin und 3 Mädchen Jaqueline heißen, kann man diese Namen meiner Meinung nach schon als schichtspezifisch bezeichnen. In der selben Altersgruppe auf dem Gymnasium wird man wohl eher 3-mal den Namen Anna oder Max finden. Ich denke also schon, dass an den Studien was dran ist. Ob die Häufigkeit der Namen in einer bestimmten Bildungsschicht dann auch dazu führt, dass diese Kinder in der Schule schlechter bewertet werden, ist eine andere Frage. Ich hoffe nicht, dass es so ist.

    • Vielleicht können die Leute aus den unteren Bildungsschichten ja die Namen “Chantalle” und “Jacqueline” wenigstens richtig schreiben? Und wissen vielleicht sogar auch, dass im Deutschen niemals in der Mitte eines Wortes ein Großbuchstabe auftaucht?

    • Ich wollte nur einmal mitteilen, dass ich selbst eine Jessica bin, dieses Jahr mein Abitur absolviert habe, und nicht zur Förderschule gegangen bin! LG

  39. @ Maike: es geht nicht um die ursprüngliche Herrkunft des Namen Kevins, Fräulein. Gebräuchlich ist er eben in den USA. Und nicht erst seit vorgestern.

  40. Einmal davon abgesehen was ich selbst geschmacklich von den hier diskuttierten Namen halte, finde ich solche publizierten “Studien” für ethisch nicht vertretbar. Hier wird nicht über Namen diverser Krankheiten diskutiert, sondern über Namen, hinter denen immer echte Menschen stehen. Und ich finde es schon seltsam, dass alles, was sich Studie schimpft, von so vielen geschluckt wird, nur weil man dem Ganzen durch den Begriff einen wissenschaftlichen Anstrich verpasst hat.
    Für mich war Justin immer ein ganz hübscher klassischer, lateinischer Name, der mich an den Kasier Justinian oder Justin den Märtyrer erinnerte, und ich fand die Bedeutung (“der Gerechte”) so schön, dass ich sie einem Sohn eventuell gern in Form eines Zweitnamens als Tugendwunsch mitgegeben hätte. Dass er nun in der englischen Aussprache zur Modeerscheinung geworden ist, ist einfach ein Trend, der in der Sprachwandlung gerade generell zu beobachten ist, und ob man diesen mitmacht oder nicht, sollte selbst entschieden werden können (noch dazu ändert sich ja im Falle von Justin nichtmal die Schreibweise).
    ´Zudem hielt ich auch vor dieser “Studie” den Namen Kevin für einen international beliebten Jungennamen, den ich keiner spezifischen Schicht hätte zuordnen können.
    Ich studiere übrigens selbst Lehramt, und hoffe, dass ich trotzdem bei dieser Einstellung bleiben kann und mich von diesen Veröffentlichungen nicht beeinflussen lassen werde. Man sieht immer nur das, was man sehen will, um die eigene Weltansicht zu bestätigen, und soetwas komplexes wie Wahrnehmungen eines Menschen werden durch solche Publikationen scheinbar erleichtert, da sie schnell kategorisiert werden können und dann häufig zu zu rasch gefällten Urteilen oder eben Vorurteilen führen. Und da man als Lehrkraft eben doch an der Zukunft eines Kindes – egal wie es heißt – in gewisser Weise mitwirkt, halte ich diese “Studien”, wie gesagt, aus ethischen Gründen für äußerst fraglich.

    • Ich vertrete die gleiche Ansicht wie Sie.
      Ein gutes Beispiel hatte ich in meiner früheren Klasse.
      Dort hatte ich einen Namensvetter, der das genaue Gegenteil von mir war.
      Nun mache ich Abitur und der ist mit dem Hauptschulabschluss von der Schule in gewisser Weise geflogen, da er sich nicht benehmen konnte

    • ich danke ihnen sehr für ihren beitrag.wir haben 2001 unseren sonnenschein geboren und geben ihm den namen justin-noel. laut statistik müssten wir demnach nicht nur kevinismus haben, sondern auch vom teufel geritten worden sein, als wir unserem sohn voller stolz diesen namen gaben…
      in den jahren danach wurde der name ,,justin,, mit allem negativem verbunden, was auf dem markt zu bekommen war. eine lehrerin in der ersten klasse benachteiligte unseren jungen vorsätzlich. mittlerweile möchte unser sohn nicht mal mehr bei seinem namen gerufen werden. wir haben tatsächlich überlegt, den namen entfernen zu lassen…

  41. Also ersteinmal: Kevinismus ist lediglich ein Begriff bzw. Synonym für ein beobachtetes Phänomen. Es geht auch garnicht darum,ob ein Name tatsächlich amerikanisch ist oder nicht (das sind nämlich nur die, der amerikanischen Ur-Einwohner). Vielmehr soll eher das Phänomen herauskristallisiert werden, dass in der sogenannten Unterschicht eben ausländisch klingende Namen, wie auch immer geartet, häufiger zu finden sind.
    Jedes Elternpaar möchte seinem Kind einen Namen geben, der es individualisiert und somit zu einer eigenständigen Person macht (deshalb haben wir Namen; sonst wären wir alle “Ey,du”). Die Unterschicht bedient sich dabei allerdings häufig ihrer Idole (Popstars, Models etc.), vielleicht in der Hoffnung, dass das eigene Kind mal berühmt wird und für den Fall einen “coolen” Namen hat.
    Die Motivation anderer sozialer Schichten ihren Kindern solche Namen zu geben, sind häufig andere (ein Bezug zu dem Ursprungsland oder der Bedeutung etc.). Zudem muss man auch beachten, dass die Namensgebung einem gewissen Zyklus unterliegt (ist hier auf der Website auch irgendwo beschrieben). Und somit Namen meistens erst in der Oberschicht und später dann in der Unterschicht auftauchen. Beim Kevinismus ist allerdings das bemwerkenswerte, dass diese Zyklus-Phase ausartet und die Namen immer “bizarrer” werden.
    Also hängt euch hier bitte nicht so an dem Namen Kevin auf. Es handelt sich nur um ein Synonym. 🙂

  42. Also! Ich denke die, welche mit den sog. “Unterschicht- Kevins” z.B. beruflich mehrfach in den letzten Jahren konfrontiert wurden, wissen Bescheid. Sie wissen Bescheid über die Entsteheung der Vorurteile gegenüber “Kevins”.

    Nicht ohne Grund gibt es den Begriff “Kevinismus”!

    Vorurteile enstehen, wo viele Menschen ähnliche Feststellungen in ähnlichen Situationen mehrfach machen.

    Dass viele Jungs mit dem Namen Kevin aus Familien stammen, welche zur Unterschicht gehören, ist Tatsache!
    (Unterschicht in Bezug auf Bildung/ Erziehung und somit natürlich auch finanziell,)

    Es ist ja auch in Unterschicht- Familien üblicher, viel Fernsehn zu schauen und dort auch Infos zu beziehen. Der Name Kevin ist in den letzten 5- 10 Jahren mit Sicherheit sehr häufig im tv genannt worden- und plötzlich war er “in”.

    Ich hoffe, der Kevinismus lebt mit dem Ergebnis, nicht mehr gar zu viele Neugeborene durch die Namensgebung zu “veramerikanisieren”.

    Alle Eltern sollten sich bei der Namenswahl im Klaren darüber sein, dass sie ihrem Kind auch schaden können und ein Vorname äußerst prägend sein kann.

    Gruß

    • “veramerikanisieren”??????? Kevin ist ein irischer Name.

      Ihr solltet Euch alle was schaemen. Es hat doch jeder das Recht sein Kind so zu nennen wie sie moechten. Und es geht gar niemanden etwas an. Wen interessiert es schon was Ihr darueber denkt, haltet Ihr Euch alle tatsaechlich fuer so wichtig?
      Ich bin nicht Mutter eines Kevins, aber finde es trotzdem unglaublich diskriminierend.

  43. Unterschicht hat nichts damit zu tun, dass man arbeitslos ist, sondern wie oben erwähnt auch damit, welchen Trends man folgt. Wie gesagt, kann man die Diskussion auch auf andere Bereiche verlegen, zum Beispiel gibt es Menschen, die Kartoffeln geschält im Glas kaufen (vorgekochte), weil diese angeblich weniger Zeit bräuchten, diese jedoch allerdings teurer sind als normale und auch wesentlich weniger Vitamine enthalten. Genauso Klischee der Eicherustikal und so weiter.
    Zu Menschen, die Kevin heißen und jetzt darunter leiden müssen: Tragt euren Namen mit Stolz: Irgendwann wird er so aus der Mode gelangen, dass es wirklich cool wird ihn zu tragen! Irgendwann kommt auch Eicherustikal wieder in Mode!
    Und über Geschmäcker soll man sich nicht streiten, nur diskutieren.

  44. Es handelt sich schlichtweg um schichtspezifische Geschmacksunterschiede. Man könnte diese Diskussion auf jeden anderen Bereich wie Literatur, Musik, Kunst oder sogar Lebensmittel ausweiten. Soziologische Untersuchungen beweisen diese Theorie (z.B. Pierre Bourdieu- Die feinen Unterschiede).
    Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel und einem Menschen aufgrund seines Namens einen Stempel auf die Stirn zu drücken, ist engstirnig und dumm.

  45. Ja, sollche Namen wie Justin,Chantal etc. verbindet man
    doch schnell mit Unterschicht und Teenie-Eltern….natürlich nicht immer okay!! Eine Person ist auch mehr als ein Name, das sollte keiner vergessen….jeder ist dass was er aus sich macht!!!!!!!!!!! Aber oft wollen sich Eltern mit dem Namen des Kindes schon auch darstellen…naja, wer das so braucht soll es tun!!!!!!!!Aber mit Leistung kommt man bei mir besser an, als mit wichtigen oder ausgefallenen Vornamen!!!!!!!!!

    • Ich verbinde Menschen die 30 Ausrufezeichen in nur 6 Zeilen unterbringen mit Unterschichten oder Teenie-Eltern, denn artikulieren fällt in diesen Gruppen gewöhnlich schwerer.

      Zum Thema: Ich bin Vater eines Kevin, und mich interessiert der ganze Unsinn was andere von meiner Namenswahl halten nicht. Wir haben als Eltern unserem Kind ein Selbstwertgefühl aufgebaut. Andere Kinder müssen mit Hörgeräten leben, oder mit Krücken, DIE haben einen Grund zu jammern, aber gewiss kein Kevin wegen seines Namens, ehrlich mal.

      G.N8

  46. Ich finde es unglaublich, dass es inzwischen soweit hin ist, dass man bei der Namensgebung aufpassen muss dass man keine Namen aus dem englischen eindeutscht.
    Ich wollte meinen Sohn Jason nennen. Und nicht weil ich HartzVI-Empfängerin bin und in Berlin-Neuköln lebe. Ich fand ihn einfach schön. Aber ich habe es mir dann anders überlegt, da ich nicht wollte, dass er irgendwann Probleme in der Gesellschaft dadurch bekommt, dass seine Mutter einen ausgefallenen Namensgeschmack hat.
    Allerdings ist es schon auffällig, dass so viele Kinder aus der Unterschicht heute Justin oder Chantal heißen, dass muss ich ja zugeben, aber man kann ja nun nicht alle die mit diesen Namen gesegnet sind gleich als Assis abstempeln.

  47. Wahrscheinlich sollte man es wirklich eher als “Justinismus” o.ä. bezeichnen, denn die Kevins sind mittlerweile vermutlich in der Minderheit.
    Außerdem sind bei den “Idolen”, die sonst als Namensvorbilder herhalten, auch relativ wenige Kevins dabei. Die sind eher in der Generation davor, man erinnere sich nur an den Fußballer Kevin Keegan (durch den laut meiner Mutter der Name in Deutschland überhaupt erst richtig bekannt wurde). Von den heutigen jungen Eltern kennt den doch keiner mehr. Und die sonstigen berühmten Kevins (z.b. die Herren Costner, Spacey und Kline) sind mehrheitlich auch keine Boyband-Sänger. (Das war nur Herr Richardson von den Backstreet Boys, der dort aber aufgehört hat.)
    Woher kommt also der Begriff? Man weiß es nicht, und ich bedaure alle Kevins, die jetzt darunter leiden müssen.

  48. Vorab – Ich kann Ihnen garnicht sagen was ich für einen Zorn habe !
    Wir sind mittlerweile soweit und ziehen eine Namensänderung in Erwägung …. Warum? Weil wir nicht wollen das unser Kind benachteiligt ist nur weil uns der Name so gut gefallen hat und andere ihn aber somit gleich als Assi abstempeln …. toll – soweit sind wir hier schon! Ich find´s diskriminierend!

    • Ich bin auch Mama von einem Kevin und mir tut mein Sohn oft ziemlich leid.Aufgrund seines Namens hat er oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Wenn wir mit seinen Freunden und deren Eltern zusammen sind, können alle Jungs quatsch machen ,aber von Fremden hört man dann immer nur “Typisch schon wieder ein Kevin”Das seine Freunde Lucas ,Paul usw aber alle mitmachen stört niemanden. Und als assig lassen wir uns schonmal nicht abstempeln.Mein Mann war auf dem Gymnasium und ich auf der Realschule.Wir haben beide eine abgeschlossene Berufsausbildung und gehen arbeiten. Vor 3 Monaten haben wir eine Tochter bekommen und wir haben uns wirklich verdammt schwer mit der Namensgebung getan.Wir wollten ihr es leichter machen,als ihrem großen Bruder.Wir hoffen es ist uns gelungen.
      Kevin wir lieben Dich so wie Du bist.
      Mama und Papa

    • Ich heiße auch Kevin, und hatte bisher noch nie Probleme mit meinem Namen.
      Ich kenne noch 5 andere Kevins, die auch noch nie irgendein Problem damit hatten.
      PS: Ich komme nicht aus der Unterschicht, was viele von euch zuvor bestimmt gedacht haben >> Vorurteil.

  49. Die einzig vernünftigen Worte kommen von Gerhard Müller: großer Quatsch! Man kann sich über jeden Namen lustig machen! Warum aber gerade ein Name jetzt bis zum Exzess für so einen Quatsch benützt wird ist verwunderlich. Man hätte diese “Diagnose” auch z. B. Erwinismus nennen können…… Falls dies wirklich der “Erfinder” war, dann sollte er auch dazu stehen. Abartig ist, dass die Meinung von 500 feigen Lehrern, die sich anonym mal “auskotzen” von einer Professorin und ihrer “Betreuten” veröffentlicht werden darf auf Kosten der Steuerzahler.

  50. total amüsant… was will man dazu sagen… ich denke wirklich die eltern (die zumeist jung sind und mit dem fernseher groß geworden sind) lassen sich viel zu stark durch die medien beeinflussen… jeder star hat heutzutage einen exotisch (für uns) klingenden namen…

    miley, kim, jeanette, jennifer, …

    sie hören einen namen und denken sich: wow, so heißt kein kind, so kann ich meins nennen…

    aber wie das hier geschildert wird… als manie… das ist echt übertrieben

    • Wer ist für Medieninhalte und ihre Vermarktung verantwortlich?
      Doch nicht etwa die Unterschicht?

  51. Niemand ist ja gezwungen sein kind Kevin-Justin-Jason zu nennen… Ich finds auch immer sehr belustigend wenn dann auf einen so coolen namen ein Nachname wie Schmidt,Müller oder Bauer folgt.”Chantalle-Charleene-Clairice Müller sucht ihre Mama und kann im Spieleparadies abgeholt werden” xD
    Auch würde ich mein Kind nie “Jakkeline” oder einen anderen namen dieser “Schicht” nennen,denn ich würde nur das Beste für mein Kind wollen…

  52. Ich arbeite mit Jugendlichen, genauer gesagt mit straffälligen Jugendlichen. Es ist nicht nur ein Phänomen, dass diese Kinder, die zumeist mehr als einmal straffällig werden, eher aus der sogenannten Unterschicht kommen, sondern vermehrt auch die eher “typischen” Namen haben. Ein Beispiel meiner letzten Kanditaten: Maik, Kevin, Mark Andre, Nadja, Curly Sue, Sebastian, Christian
    ( übrigens alles deutsche Kinder ).

    Hinzu kommt der soziale Verfall in diesen Familien. Erschreckend, was ich da so in mancher Familie gesehen habe. Noch erschreckender jedoch die Tatsache wie hier teilweise die Jugendämter arbeiten.

    Trotzdem finde ich es schade, dass tatsächlich solch ein Trend festzustellen ist, denn erwarte nun auch ein Mädchen und tu mich mit der Namensfindung echt schwer und wenn ich zugeben muss, auch wegen der o.g. These.

    • @ kubsim80

      Namen wie Nadja, Christian oder Sebastian haben aber rein gar nichts mit Kevinismus zu tun.

  53. der Artikel spricht mir aus der Seele …

    Ich warte ehrlichgesagt nur noch auf den ersten standesamtlichen Eintrag eines “Tschastin”, der mir meinen Verdacht bestätigt, dass nur noch die individuelle Schreibweise diese “coolen” Namen noch toppt – oder ist es nur der “geistige Kevinismus” besagter Bevölkerungsschicht, der die schriftlichen Stilblüten austreibt?

  54. Ich finde nicht dass man dieses “Phänomen” als “Kevinismus” bezeichnen sollte, da die Namesgebung Kevin nicht nur bei der, wie so schön gesagt wird, “Unterschicht” benutzt wird. Ich muss sagen es kommt häufig vor, dass “Leute aus dem Plattenbau” ihren Kindern Namen wie Justin, Kevin, Mandy, Sandy, Peggy…was weiß ich noch alles, geben. Ich finde es aber wirklich scheisse dass vor allem der Name Kevin so runtergemacht wird.Kevin ist normalerweiße ein seriöser Name, aber hier in Deutschland wird er nur fertiggemacht. Der Name ist übrigens irisch und Namen wie Mandy usw. kommen NICHT aus dem Amerikanischen….

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