Die beliebtesten Vornamen des Jahres 2019

Schon im neunten Jahr in Folge ist Ben der Spitzenreiter der Hitliste der beliebtesten Vornamen der in Deutschland geborenen Babys. Auch Emma ist wieder die Nummer Eins wie schon 2014, 2017 und 2018. Ben hat aber reichlich Zuspruch verloren: Im Vorjahr wurden 2,04 Prozent der Jungen Ben genannt – 2019 nur noch 1,76 Prozent. Auch Emma wurde 2019 seltener vergeben als 2018. Wenn sich der Abwärtstrend fortsetzen sollte, bekommen wir 2020 endlich mal wieder neue Vornamen an der Spitze der Hitlisten!

Noch tiefer gefallen sind Anna und Lukas, die 2006 gemeinsam die Hitlisten der beliebtesten Vornamen anführten und 2019 von Marie und Henry aus den Top 10 verdrängt wurden. Lukas war seit 1992 ununterbrochen in den Top 10, Anna sogar seit 1981.

Ein paar Daten & Fakten zur Vornamenstatistik 2019:

Kennzahlen

  • 16 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 62.
  • 84 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 500.
  • 15 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 64.
  • 85 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 500.

Top 10 mit Prozentwerten

Mädchen

  1. Emma (1,91%)
  2. Emilia (1,86%)
  3. Hannah / Hanna (1,86%)
  4. Mia (1,85%)
  5. Sophia / Sofia (1,53%)
  6. Lina (1,51%)
  7. Mila (1,32%)
  8. Marie (1,30%)
  9. Ella (1,29%)
  10. Lea (1,29%)

Jungen

  1. Ben (1,76%)
  2. Paul (1,59%)
  3. Finn / Fynn (1,59%)
  4. Leon (1,54%)
  5. Jonas (1,48%)
  6. Noah (1,47%)
  7. Elias (1,43%)
  8. Felix (1,37%)
  9. Luis / Louis (1,37%)
  10. Henri / Henry (1,36%)

Alle Angaben sind jeweils geschlechtsbezogen (das bedeutet, dass 1,91 Prozent aller Mädchen Emma heißen und 1,76 Prozent aller Jungen Ben). Ein Mädchenname auf Platz 100 kommt ungefähr auf 0,21 Prozent, ein Jungenname auf 0,22 Prozent.

Da es keine offizielle deutsche Vornamenstatistik gibt, ermittelt Knud Bielefeld regelmäßig die häufigsten Babynamen. In diesem Jahr erfasste er 177.570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland. Das sind etwa 23 Prozent aller in Deutschland geborenen Babys. Sein Ranking basiert auf 592 Quellen aus 466 verschiedenen Städten – hauptsächlich Geburtskliniken, aber auch Standesämter. Falls für eine Stadt standesamtliche Meldungen vorlagen, wurde aus dieser Stadt keine Geburtsklinik ausgewertet und so Doppelerfassungen verhindert.

Für diese Auswertung wurden ausschließlich die Erstnamen gezählt. Es gibt eine separate Hitliste der Zweitnamen: Dort steht Sophie ganz oben vor Marie und Maria sowie Alexander vor Elias und Maximilian.