Namen im Mittelalter

Bis zum Mittelalter war im deutschsprachigen Gebiet nur ein Name üblich. Ab dem 12. Jahrhundert wurde der Rufname durch einen unfesten Beinamen ergänzt, woraus durch Vererbung der Familienname entstand.


Wenn Geschwister den gleichen Vornamen haben

In Familienstammbäumen tritt manchmal das Phänomen auf, dass Geschwister den gleichen Vornamen hatten.


Namengebung zwischen Spätantike und Mittelalter

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In Süd- und Westeuropa haben sich die römischen und christlichen Traditionen durchgesetzt. In der Namensgebung hat sich das System der germanischen Gesellschaften etabliert.


Namenforschung in der Geschichtklitterung von Johann Fischart

Die sogenannte „Geschichtklitterung” von Johann Fischart ist eines der bedeutendsten Werke der Literaturgeschichte im deutschen Sprachraum des 16. Jahrhunderts. Er macht sich über die damaligen Vornamenmoden lustig.


Süddeutsche Vornamen zwischen 1701 und 1900

Ein Senioren-Arbeitskreis an der Universität Ulm beschäftigt sich mit Kirchenbüchern und hat die Daten von 5 Ortschaften in Süddeutschland, Region Ulm/Oberschwaben und von drei Dörfern im Banater Bergland ausgewertet.


Vornamen im 17. Jahrhundert

Aus dem “Seelenregister” von 1675 der Kirchengemeinde Stollhamm (veröffentlicht von der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde)


Antisemitische Namenspolitik im Dritten Reich

Das heute gültige Namensänderungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland geht in seinen wesentlichen Grundzügen auf die nationalsozialistische Reform des Namensrechtes im Jahre 1938. Neben vielen anderen Regelungen bei der Namenswahl, die noch heute gültig sind, beinhaltete das NS-Namensrecht auch verschiedene Instrumente, die der antisemitischen Schikane dienten.


Die römischen Eigennamen der republikanischen und augusteischen Zeit

Römische Forschungen von Theodor Mommsen

Für sein Werk „Römische Geschichte“ hat der Schleswig-Holsteinische Wissenschaftler Theodor Mommsen 1902 den Literaturnobelpreis bekommen. Das Thema der Namensgebung im alten Rom hat er dort nicht betrachtet, wohl aber in einer separaten Ausarbeitung, die 1860 im „Neuen Rheinischen Museum für Philologie“ und 1864 im Band „Römische Forschungen“ veröffentlicht wurde.

Hier finden Sie die von Knud Bielefeld im Jahr 2009 überarbeitete Version von Mommsens Beitrag „Die römischen Eigennamen der republikanischen und augusteischen Zeit“:

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