Namen im Mittelalter

Bis zum Mittelalter war im deutschsprachigen Gebiet nur ein Name üblich. Ab dem 12. Jahrhundert wurde der Rufname durch einen unfesten Beinamen ergänzt, woraus durch Vererbung der Familienname entstand.

Süddeutsche Vornamen zwischen 1701 und 1900

Ein Senioren-Arbeitskreis an der Universität Ulm beschäftigt sich mit Kirchenbüchern und hat die Daten von 5 Ortschaften in Süddeutschland, Region Ulm/Oberschwaben und von drei Dörfern im Banater Bergland ausgewertet.

Vornamen im 17. Jahrhundert

Aus dem “Seelenregister” von 1675 der Kirchengemeinde Stollhamm (veröffentlicht von der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde)

Antisemitische Namenspolitik im Dritten Reich

Das heute gültige Namensänderungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland geht in seinen wesentlichen Grundzügen auf die nationalsozialistische Reform des Namensrechtes im Jahre 1938. Neben vielen anderen Regelungen bei der Namenswahl, die noch heute gültig sind, beinhaltete das NS-Namensrecht auch verschiedene Instrumente, die der antisemitischen Schikane dienten.