Sprachliche Herkunft als Hilfe bei der Namensfindung

Namen als Schall und Rauch? Eine Weisheit, die gerade heute keine große Berechtigung mehr hat. Das bedingt, dass man sich rechtzeitig Gedanken darüber macht, wie der neue Erdenbürger sein Leben lang heißen soll.

Ob Mädchen– oder Jungenname – jeder Namensfindung gehen lange Überlegungen im Vorfeld voraus. Einfach wahllos bei der Geburt des Kindes einen Namen zu geben, kommt wohl nur sehr selten vor. Gotisch, deutsch, hebräisch, italienisch oder doch lieber aus dem angelsächsischen? Mit einem christlichen Hintergrund? Oder einen Namen von Hawaii, weil das Baby im Urlaub gezeugt wurde? Gründe für eine intensive Namensfindung gibt es so viele wie Babys geboren werden. Schön ist es dann zu wissen, aus welchem Land der Name stammt und ob er auch in anderen Ländern die gleiche Schreibweise oder Bedeutung hat.

Auch für das Kind ist es eine spannende Angelegenheit, wenn man ihm später erklären kann, weshalb man ihm diesen einen und besonderen Namen ausgesucht hat. Eine Tatsache, die sich übrigens schon von der Geburt an intensiv und kreativ festhalten lässt, indem man im Babyalbum die Herkunft des Namens mit zahlreichen Details verewigt. Eine bezaubernde Erinnerung für das Kind, die Eltern und auch Großeltern. Letztere haben dem Kind zwar oft ihren Vornamen als Zweitnamen weitergegeben, haben aber manchmal selbst kein genaues Hintergrundwissen über die sprachliche Herkunft ihres Namens.

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