Alte deutsche Jungennamen

Alte deutsche Jungennamen

  1. Paul
  2. Felix
  3. Emil
  4. Anton
  5. Max
  6. Theo
  7. Oskar
  8. Moritz
  9. Leo
  10. Jakob
  11. Alexander
  12. Philipp
  13. Simon
  14. Karl
  15. Julius
  16. Johannes
  17. Johann
  18. Florian
  19. Benedikt
  20. Theodor
  21. Sebastian
  22. Fritz
  23. Michael
  24. Bruno
  25. Leopold
  26. Franz
  27. Richard
  28. Ludwig
  29. Christian
  30. Matthias
  31. Ferdinand
  32. Friedrich
  33. Josef
  34. Lorenz
  35. Hugo
  36. Benno
  37. Konrad
  38. Leonhard
  39. Gustav
  40. Martin
  41. Andreas
  42. Kurt
  43. Thomas
  44. Willi
  45. Georg
  46. Robert
  47. Edgar
  48. Gregor
  49. Stefan
  50. Wilhelm
  51. Artur
  52. Hans
  53. Erwin
  54. Otto
  55. Albert
  56. Henning
  57. Peter
  58. Christoph
  59. Alfred
  60. Armin
  61. Viktor
  62. Alwin
  63. Lutz
  64. Eduard
  65. Veit
  66. Egon
  67. Edwin
  68. August
  69. Heinrich
  70. Edward
  71. Vinzenz
  72. Alois
  73. Erich
  74. Falk
  75. Kuno
  76. Gero
  77. Hagen
  78. Frank
  79. Arnold
  80. Olaf
  81. Rupert
  82. Hermann
  83. Hubert
  84. Klemens
  85. Wolfgang
  86. Rudolf
  87. Timm
  88. Knut
  89. Ernst
  90. Harro
  91. Immanuel
  92. Kaspar
  93. Roland
  94. Sepp
  95. Baldur
  96. Bernhard
  97. Herbert
  98. Joachim
  99. Manfred
  100. Ralf
  101. Albrecht
  102. Bernd
  103. Bodo
  104. Friedolin
  105. Rainer
  106. Achim
  107. Alfons
  108. Anselm
  109. Ewald
  110. Gerald
  111. Gerd
  112. Guido
  113. Heinz
  114. Jörg
  115. Klaus
  116. Luitpold
  117. Merten
  118. Norbert
  119. Roger
  120. Sigurd
  121. Udo
  122. Volker
  123. Walter
  124. Willibald
  125. Wolf
  126. Edmund
  127. Falko
  128. Gerhard
  129. Gottlieb
  130. Harald
  131. Hartwig
  132. Ingo
  133. Jochen
  134. Karsten
  135. Kunibert
  136. Oswin
  137. Reiner
  138. Reinhold
  139. Rolf
  140. Siegfried
  141. Waldemar
  142. Werner
  143. Wilfried
  144. Wolfram

Auf der Suche nach alten deutschen Jungennamen musste ich zunächst zwei Fragen klären: „Was ist alt?“ und „Was ist deutsch?“. Was so selbstverständlich klingt, ist gar nicht so einfach dingfest zu machen.

Deutsche Vornamen, das können diejenigen sein, die im deutschen Staatsgebiet vorkommen, das allerdings im Laufe der Geschichte häufigen Änderungen unterworfen war. Bei der Erstellung der Jahrgang-Hitlisten der häufigsten Vornamen habe ich die Grenzen des jeweiligen Jahrgangs als Auswertungsgrundlage definiert – diese Entscheidung war aber keineswegs selbstverständlich. Deutsche Vornamen können auch diejenigen sein, die im Einflussbereich der deutschen Sprache gebräuchlich sind. Dieser Bereich reicht von der Schweiz bis ins Baltikum, von Dänemark bis Italien und ist somit viel größer als Deutschland.

Und was sind „alte“ Vornamen? „Die Namen der alten Germanen, denn mit denen begann die Namensvergabe“ antwortet die Namenkundlerin. „Die Vornamen von 1960, denn da ist mein Opa geboren“ antwortet der Schüler.

Es gibt also keine einzig gültige Definition der alten deutschen Vornamen. Auf meiner Suche nach den wahren alten deutschen Vornamen bin ich – durch Unsicherheit und Zweifel getrieben – in die Fänge der (selbsternannten) größten Experten der deutschen Identität geraten; ich habe mir ungeheuerlicherweise von den Nationalsozialisten helfen lassen. In einem Vornamenbuch aus dem Jahr 1937 fand ich ein Verzeichnis von Vornamen, die den Machthabern damals genehm waren und dem deutschen Volk zur Benennung ihrer Kinder empfohlen wurden. Dieses Verzeichnis habe ich mit der Vornamen-Statistik des Jahrgangs 2017 verglichen und so die obige Liste von „alten deutschen Jungennamen“ ermittelt.

Autor: Knud Bielefeld