Der Vorname Mohammed in Deutschland

„Mohammed beliebtester Name in England“ – nicht wenigen dient diese Schlagzeile aus dem Jahr 2010 als Beleg für die Islamisierung Europas. Wenn dann aus zahlreichen westeuropäischen Großstädten (beispielsweise Amsterdam, Oslo, Paris oder Brüssel) Ähnliches berichtet wird, verstärkt das die entsprechenden Vorurteile. In der Tat sagt der Vorrat der vergebenen Vornamen sehr viel über kulturelle Veränderungen aus. Unbestritten ist auch, dass sich Eltern zum Islam bekennen, wenn sie ihren Sohn Mohammed nennen.

Aber warum steht Mohammed nicht auch in Deutschland ganz vorne in der Hitliste der häufigsten Vornamen? Wurde die Statistik etwa manipuliert? Mit solchen Fragen und Unterstellungen werde ich regelmäßig konfrontiert. Im vorliegenden Beitrag weise ich nach, warum der Name Mohammed in Deutschland seltener vorkommt als in anderen europäischen Ländern.

Auf den Punkt gebracht: Wenn jeder fünfte in Deutschland geborene Junge mit muslimischen Eltern Mohammed heißen würde, wäre dieser Name die Nummer 1 der deutschen Jungennamenhitliste. Dieses Ergebnis ist aufgrund verschiedener Einflussfaktoren zustande gekommen:

1. Ben, der häufigste Jungenname des Geburtsjahrgangs 2015, kommt auf einen Anteil an allen Geburten von 1,0%. Bei 715.000 Geburten (geschätzter Wert anhand des Vorjahres) wurden demnach ca. 7200 Jungen Ben genannt.

2. Laut dem statistischen Bundesamt hatten 9,1% der im Jahr 2004 in Deutschland geborenen Kinder muslimische Eltern (aktuellere Zahlen liegen nicht vor).

3. Gehen wir vereinfacht davon aus, dass gleich viele Mädchen wie Jungen geboren wurden, so ergibt die Hochrechnung, dass 2015 ca. 32.000 Jungen mit islamischem Hintergrund in Deutschland zur Welt gekommen sind. Wären mehr als 7.200 bzw. 23% dieser Jungen Mohammed genannt worden, hätte der Name Mohammed Ben vom Spitzenplatz verdrängt. Tatsächlich haben 2015 in Deutschland weniger als 2.000 Jungen den Namen Mohammed oder eine der zahlreichen Varianten wie Muhammad, Mohammat, Momamed usw. bekommen.

Blaue Moschee mit Frau im roten Schleier © herl - Fotolia.com

Bleibt zu erklären, warum der Name in anderen europäischen Ländern so viel häufiger vorkommt. Diese Besonderheit rührt daher, dass die Muslime in Europa aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen. Der weitaus größte Teil der islamischen Bevölkerung in Deutschland stammt aus der Türkei – und die Türken schöpfen gern aus dem reichhaltigen Namensvorrat muslimischer Namen. Der Vorname Mohammed spielt keine so große Rolle. Die Muslime in England dagegen stammen vor allem aus Bangladesh, Indien und Pakistan. Unter der islamischen Bevölkerung in diesen Herkunftsländern ist es weit verbreitet, zumindest den ersten Sohn Mohammed zu nennen. Es ist dort nicht einmal ungewöhnlich, wenn alle Söhne einer Familie Mohammed heißen. Allerdings wird oftmals ein anderer Vorname als Rufname genutzt. Die Auswertung der amtlich beurkundeten Namen berücksichtigt diesen Umstand aber nicht.

Thema: Statistik

39 Kommentare zu "Der Vorname Mohammed in Deutschland"

  1. Karl Maessen sagt:

    „Mohammed beliebtester Name in England” – Nicht wenigen dient diese Schlagzeile aus dem Jahr 2010 als Beleg für die Islamisierung Europas. Wenn dann aus zahlreichen westeuropäischen Großstädten (beispielsweise Amsterdam, Oslo, Paris oder Brüssel) ähnliches berichtet wird, verstärkt das die entsprechenden Vorurteile.“

    Meine Frage: wie kann man vollendete Tatsachen als Vorurteile bezeichnen?
    Für eine plausible Erklärung wäre ich dankbar.

    • Die Islamisierung Europas ist ein Vorurteil und keine Tatsache.

    • adalbertzilinka sagt:

      Die Islamisierung ist eine Tatsache und nichts anderes entspricht der Wahrheit. Man könnte auch von „Geburtenjihad“ sprechen.

    • Sven Hendle sagt:

      Früher nannte man sowas Propaganda.Heute ist es ein Problem wenn in Deutschland 5-10000 Islamkritiker auf die Strasse gehen,aber 10-15mio Muslime im Land,die oft nix mit uns zu tun haben wollen,die oft selbst nicht tolerant und gegenüber sind,und in Parallelgesellchaften nur unter sich und wie in Mekka Leben wollen und sind kein Problem???

    • Em sagt:

      Ich komme aus einem christlichen Elternhaus und habe u.A. Judaistik und Religionswissenschaften studiert. Ein gegenseitiger Dialog war mir immer sehr wichtig. Den meisten Moslems denen ich begegnete waren sehr offen und gastfreundlich.
      Parallelgesellschaften werden doch oft von beiden Seiten verstärkt. Die einheimische christlich-westliche Kultur die sich von den Einwanderern distanzieren und im Gegenzug passiert das selbe. Oft wird jedoch auch von deutscher Seite kein Schritt auf die muslimischen Nachbarn im selben Haus, der selben Straße etc. zubewegt. Man distanziert sich aus Furcht vor dem Fremden und vor möglicher „Islamisierung“.
      Ich muss sagen, dass ich zwar viel mit Moslems zu tun hatte und habe, mich jedoch noch NIE ein Moslem versucht hat zu bekehren, dafür umso öfter Christen als sie von meiner agnostischen Haltung erfuhren. ;-))

      Ich hörte oft den Satz in verschiedenen Abwandlungen: „du bist der erste Deutsche den wir mögen, weil du offen bist. Die Anderen distanzieren sich immer vor uns.“ Parallelgesellschaften werden nunmal doch von beiden Seiten oftmals auch unbewusst verstärkt und gefördert.

  2. MasterMike sagt:

    Die Statistiken über Deutsche mit „Migrationshintergrund“ sind völlig klar. Es sind etwa 18 Mio. oder >20% der Bevölkerung. Die große Mehrheit dieser Mitbürger und Mitbürgerinnen hat einen muslimischen „Migrationshintergrund“. Dabei liegt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund unter fünf Jahren mehr als doppelt so hoch wie bei Kindern ohne Migrationshintergrund. Also haben etwa 20% der Kinder die gegenwärtig in D. geboren werden einen muslimischen „Migrationshintergrund“. Wie kann es dann sein dass in Ihren Statistiken k e i n einziger muslimischer Name auch nur unter den Top-20 auftritt??? Ein Lug- und Trug ohnegleichen!!!

    • Ihre Angaben sind zu hoch.

    • Sandra sagt:

      Ben – muslimischer Name (ja, nicht nur.)
      Genauso wie David und diverse andere Namen, die man auch aus der Bibel kennt. 🙂 Ansonsten hat mein Vorredner Recht, denn die Zahlen sind definitiv zu hoch gegriffen.

    • liebe sagt:

      Mathematik war nicht ihre Stärke…wie Groß ist die Mehrheit? Das sagen Sie nicht, aber das Wort „also“.

      Übrigens 100% der Bevölkerung hat eine Migrationshintergrund. Wir kommen schließlich alle aus Afrika.

  3. Piet sagt:

    @Mike

    66 Mio Urdeutsche leben in Deutschland + 15 Mio an Migranten

    4 ca. Muslime gibt es in Deutschland
    Also, sind 11 Mio andere Einwander: Christen, Hindus, Buddisten etc.
    Und bei unserer Geburtenrate 1,6 sind alle Geburten gezählt. Das mit der Geburtenüberfremdung in Deutschland ist Quatsch.
    Die größten Einwanderungsgruppe, dürfte Polen und Russland trotzdem sein. Viele Türken verlassen Deutschland und kehren in Ihre Heimat zurück.
    Ich kenne keine Türkische Familie in Deutschland die 6 Kinder hat, und ich habe Türkische Freunde. Die haben meist nur 1 max. 2-3 Kinder. Meinstens zwei.

    Aussehrdem, hat sich die Einwanderungspolitik in den Niederlande, Dänemark, Ungarn z.B. geändert.

    • Stefan Stulle sagt:

      Das ist nicht ganz richtig, bzw. exakt. Exakt wäre Einwanderer aus vorwiegend moslemischen Staaten. Aber: Jeder verfolgte Christ, Atheist usw. wird bei Einwanderung nach Deutschland unter Moslem statistisch erfasst. Er kommt aus diesem Land, also Moslem. So arbeiten Behörden.
      Dieses dient auch der Durchsetzung der Interessen von Lobbygruppen, für oder gegen Moslems.

  4. banu sagt:

    der name muhammet wird von türken, wenn überhaupt, nur als zweitname vergeben.die verehrung des propheten ist so groß, dass eltern ihre kinder ungern muhammet nennen.
    klingt zwar paradox, ist aber so. deshalb ist auch mehmet, eine abwandlung von muhammet, an erster stelle der namensstatistik in der türkei.

    • Alex sagt:

      Also ich kenne mindestens einen kleinen Jungen mit Muhammed als Rufnamen….
      Gibt es eigentlich eine Statistik über die beliebtesten muslimischen Vornamen in Deutschland?

    • Eine Statistik über die beliebtesten muslimischen Vornamen in Deutschland gibt es nicht. Jemand, der sich mit muslimischen Vornamen auskennt, müsste dafür mal die Top 500 der beliebtesten Vornamen in Deutschland durchsieben.

    • Rafinius sagt:

      Nicht so komisch. In vielen hochchristlichen Ländern heisst niemand Jesus. In anderen ist es eins der häufigsten Namen im Land.

  5. favitofworld sagt:

    Warum macht ihr euch so grosse sorgen? durch muslimische namen wird kein „geburtenjihad“ erreicht. ich kenn sehr viele alis, muhammeds, abdullahs usw. die in europa geboren sind und sich an ihren namensherkunft garnicht anpassen.
    es stimmt schon, dass die statistiken die reale werte der muslimischen bevölkerung in deutschland nicht nennt oder verheimlicht. aber die tatsache ist, dass wir in deutschland eine multikulturelle gesellschaft haben und das es sich ausweitet und ausweiten wird, und dass die muslimische bevölkerung in wenigen jahren sich mehr als verdoppeln wird. z.b. die die türkischen muslimie haben im durchschnitt in deutschland vier kinder und die deutschen familien 1-2. wenn die deutschen paare keine kinder haben wollen, dürfen sie auch nicht hierüber aufregen.
    kurz gesagt: Daher sollten „ALLE“ es lernen „MITEINANDER“ statt „GEGENEINANDER“ zu leben, sich gegenseitig zu respektieren und und zu akzeptieren ! denn wir alle sind MENSCHEN, egal mit welchen vornamen !!!

    • Lola sagt:

      kurz gesagt: Daher sollten “ALLE” es lernen “MITEINANDER” „statt “GEGENEINANDER” zu leben, sich gegenseitig zu respektieren und und zu akzeptieren ! denn wir alle sind MENSCHEN, egal mit welchen vornamen !!!“

      Sie sollten sich erst einmal mit dem Islam befassen und sich Länder anschauen, in denen Muslime die Mehrheit bilden, und dann Ihr Urteil bilden. „Miteinander statt gegeneinander“ kommt ohne Hintergrundwissen ziemlich kindisch rüber.

      Aber zum Glück sind auch hier einige, die sich nicht ganz so unkritisch von Multikultipropaganda einlullen lassen.

  6. Walter Stein sagt:

    Muslimische Namen sind in vielen europäischen Städten inzwischen an der Spitze der Geburtentabelle und gleichzeitig werden die Top-Ten schon seit Jahren von arabisch-türkischen Namen dominiert. Ich denke, wer hier nicht ein klares Anzeichen dafür sieht, dass der Islam in Europa immer stärker um sich greift, verhält sich wie die drei Affen, die nichts sehen, hören und sagen wollen, bis es zu spät ist. Wobei: Es ist schon zu spät. Der Ausdruck Geburtendschihad ist zwar etwas heftig, er triffts aber in der Sache. Ich mache mir Sorgen, denn der Islam und unsere, die zivilisierte Welt, sind inkompatibel.

    • Chris sagt:

      Harter Tobak!
      Und das so sehr mit Fakten belegt!

      Wenn ich an meine Grundschule schaue, bin ich verleitet, dem zu glauben, da gibt es viele Türken. Aber dann… die gab es damals auch, also gar keine Änderung.
      Schauen wir also etwas auf Zahlen (web-Suche nach den erstbesten Bildern):

      Migranten in DE (2007):
      2.5 Mio Türken, 761k Italiener, 638k Polen, 561k Russen, Rest (ca 11Mio.)

      ABER:
      In den letzten Jaqhren hat sich einiges geändert:
      Zuwanderer 2012: 184k Polen, 117k Rumänien, 59k Bulgarien, 55k Ungarn, 45k Italien…. Türkei? 28641 (Platz 9, als erstes „muslimisches“ Land), hinter USA, also eher infiltriert hier die NSA oder so…

      DANN:
      Netto sieht das noch anders aus (s. Beitrag Piet 7/2012): (von 2009)
      Polen: 122795 rein — 122629 raus
      Rumänien: 56427 rein — 44150 raus
      Türkei: 29544 rein — 39615 raus !!
      Das widerspricht ihrem Gedanken, es kommt zur „Infiltrierung“ durch Muslime gewaltig (wie auch Berichte, dass die Geburtenrate unter Türken in DE eher bei 1,9-2.1 liegt). Eher wird bei Ihnen um die Ecke eine russ.-orthodoxe Kirche gebaut!

      Also, erst informieren, dann denken, dann posten.

    • Chris sagt:

      NACHTRAG:
      Thema „zivilisierte Welt“ ist schon sehr s/w gemalt, ich möchte sagen, arrogant.

      1. Was unsere „Zivilisation“ so alles erreicht, ist teilweise ungeheuerlich, schauen Sie sich einmal die Nachrichten an…
      Und doch: Dominieren doch die Schlagzeilen extreme Einzelpersonen hier wie anderswo auf der Welt.

      2. Waren Sie schon mal in einem „Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung“, daß Sie diese als quasi „nicht-zivilisiert“ bezeichnen? (oder haben irgendeine nähere Beziehung zu Türken in DE aufgebaut, um das zu entscheiden?)

      3. Haben Sie irgendeine Kenntnis über den Islam oder sitzen Ihrer Ansicht nach auch in deutschen Kirchen noch eine Herde von Kreuzrittern (= Christen)?

      Mir scheint, das Internet dient immer noch zu oft zur Verbreitung von engstirnigen Meinungen statt zur Erweiterung von Bildung und Wissen, wozu es doch so gut geeignet ist (s. anderer Beitrag).

    • Magnus sagt:

      In der 2. und 3. Generation merkt man in der Haltung zu unseren Werten bei den wenigsten Muslimen noch einen Unterschied zu den Nicht-Muslimen. Unsere „zivilisierte“ Gesellschaft (Wie kommen Sie eigentlich darauf, die Türkei sei unzivilisiert?) mit ihren Freiheitswerten ist für die meisten Menschen so über zeugend, dass es auf den persönlichen Glauben oder gar die Herkunft der Großeltern nun wirklich nicht ankommt. Ich kenne Muslime aus Arbeit, Freizeit und alltäglichem Umgang, und unsere freiheitlichen Werte teilen die alle. Ausnahme sind – wie auch bei den Ur-Deutschen, insofern auch kein Unterschied – Unterschichtsgruppen und einzelne Familienclans, die aber wirklich nicht repräsentativ sind.

      Ein bisschen mehr Selbstvertrauen statt ängstlicher Einigelung würde Ihnen gut tun. Unsere Werte sind überzeugend.

    • Lola sagt:

      an Chris: Lesen Sie eigentlich ab und zu mal Zeitung? Sie fragen:

      Waren Sie schon mal in einem “Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung”, daß Sie diese als quasi “nicht-zivilisiert” bezeichnen?

      Als was würden Sie es denn bezeichnen, was z. B. im Iran abgeht? Erhängung von Schwulen am Baukran, Hand abhacken für Diebstahl? Informieren Sie sich mal etwas! Nennen Sie doch umgekehrt mal ein islamisches Land, in dem es demokratisch und humanistisch zugeht. Ich bin ganz Ohr.

      Und zu Ihrer anderen Frage: Ich habe Kenntnis über den Islam. Die sollten Sie sich auch mal dringends aneignen, anstatt falsche Dinge zu behaupten. Die falschen Angaben machen Sie!

  7. Dieter Schell sagt:

    @Chris&Magnus
    Jeglicher Islam ob türkisch, syrisch, marokkanisch, sunnitisch, schiitisch, alevitisch … ist mit unseren Werten definitiv inkompatibel und unvereinbar mit dem Grundgesetz. Lustige Urlaubsbesuche in Alanya,Abu Dhabi,Mararkesch oder Sharm El Sheik geben niemals Einblicke in die dortige lokale „Kultur“. Mal versucht in Anatolien oder Teheran eine Dorfschönheit kennenzulernen? Versuchen Sie das mal.
    Und ja, ich arbeitete viele Jahre in diesen Ländern und kenne sehr wohl auch den Koran. Würden Sie den auch nur etwas kennen würden Sie nicht solchen Dünnpfiff hier verbreiten. Der Name Mohammed gehört genausowenig zu Deutschland wie der Islam überhaupt und wird es auch nie.

    • julia sagt:

      Und Sie wundern sich wohl allen Ernstes, daß sie mit so einer Geisteshaltung Widerspruch für Ihre Äußerungen erhalten?

      Antworten wie die von Chris und Magnus sind also „Dünnpfiff“, aus dem Unwissenheit spricht, nur weil sie Ihrer Ansicht über „den“ Islam widersprechen?

      Was von Ihren persönlichen vergeblichen Versuchen „eine Dorfschönheit kennenzulernen“ abweicht, ist also rundheraus eine oberflächliche „lustige Urlaubsreise“?

      Was das Grundgesetz angeht, so ist bestimmt auch so manches, was unter „christlich“ läuft, bzw. in der Bibel steht, damit unvereinbar, wenn man nur lange genug analysiert.

      Ihre Erfahrungen in den betreffenden Ländern und Ihre Korankenntnisse in Ehren und so bedauerlich negative Erfahrungen auch sind: andere, in diesem Fall mehrere Millionen Menschen, pauschal als „Das Böse“ darzustellen, macht einen nicht zu etwas Besserem.

    • Lola sagt:

      Es werden keine Millionen Menschen als Böse hingestellt, sondern der Koran. Punkt. Wenn Sie das verstanden haben, können Sie weiterreden. Dann schauen Sie mal in den Koran und bilden Sie sich Ihr Urteil.

      Und hören Sie auf mit Ihren Christentumsvergleichen. Die christlichen Werte sind mit dem GG kompatibel und nehmen keinen Einfluss auf den Staat. Wäre es anders, und es gäbe eine einflussreiche Gruppe mittelalterlicher Christenprediger wäre das genauso zu verhindern.

    • Rafinius sagt:

      Mit der Bibel steht es auch nicht sooo viel besser.

      Und das land mit den meisten Muslimen ist Indonesien. Die scheinen keine so großen Probleme zu haben wie so manch ein Staat in Kleinasien.

  8. Emma sagt:

    Ausnahmsweise mal wieder ein Kommentar zum Thema Vornamen:
    Vollkommen logisch, dass sich türkische Namen nicht weit vorne finden in der Statistik. Denn diese Bevölkerungsgruppe benutzt natürlich auch viele verschiedene Namen, die dann jeder für sich einen sehr geringen Anteil der Gesamtzahl aller Namen ausmachen. Ich wohne z.B. in einem Stadtteil mit hohem Anteil an Migranten (natürlich längst nicht alle davon Türken) und viele Namen kommen vor: Ceyda, Mert, Can, Emine, Mihrican, Fatma, Ibrahim, Taylan, Talha, Elif… es ist einfach eine große Vielfalt.

  9. kolat sagt:

    Ich persönlich glaube, daß es in 20 Jahren überhaupt keine Muhammads mehr geben wird in Deutschland.

  10. Lagos sagt:

    Hier wird ja wieder und wieder aus einem naiven Bericht diesmal über Nachnahmen, wieder ein Politikum gemacht.
    Es gab doch genug Nahmen wie Christian, Christiane etc.
    Alles wunderschöne Namen.
    Weitaus nachdenklicher sind die Möchtegern Blaublutnamen.
    Die die ersten Plätze ausmachen.
    In meiner Zeit wurde über Maximilian nur gelacht.
    Der Zeit der Michaels und Andreas

  11. Abu Alfred sagt:

    vielen Dank, Herr Bielefeld, für ihre Mühe, unser aller Wunsch nach Statistik bestmöglich zu befriedigen. Ich halte ihre ausführungen für nachvollziehbar und finde die Seite in allem sehr transparent.
    was Euch Kommentatoren fehlt (es stehe jedem frei sich angesprochen zu fühlen): Achtung vor der Leistung/Haltung anderer, wie immer sie heißen mögen, aus welchem Land sie kommen und in welchem Glauben sie aufgewachsen sind!
    Herr Bielefelds Leistung wird angezweifelt, das ist bequem und sicherlich nicht verfassungswidrig. ich finde es bedauerlich. früher hätte ich geschrieben, dass mit solchen Hirbeln wie Euch kein Staat zu machen ist; heute weiß ich, dass Euer Demokratieverständnis dafür Sorge tragen wird, diese schöne Idee (Demokratie) Geschichte werden zu lassen. Schade eigentlich, denn ich kann der Schari´a nicht viel abgewinnen. aber niemand kann die hiesigen Muslime dafür verantwortlich machen, wenn es so kommt.
    Q.e.d.

    • DreiFragezeichen sagt:

      Na klar, Abu Alfred, natürlich ist das Demokratieverständnis der anderen Schuld. Auf keinen Fall das der hiesigen Muslime und vor allem nicht Ihres. Und natürlich haben „wir“ alle keine Achtung vor der Leistung anderer. Kehren Sie doch mal vor der eigenen Türe.

      Wenn die Demokratie Geschichte wird, dann wegen Leuten, die sich weigern, die Wahrheit auszusprechen und zu diskutieren. Aber selbst dann, wenn es eintritt, werden diese denjenigen, die davor warnten, noch die Schuld geben. Leute wie Sie sind unbelehrbar. Dabei geht es nicht nur um den Islam, das gilt für sämtliche Themen. Immer wenn Realitätsverweigerer (wie Sie?) von der Realität eingeholt werden, geben sie anderen dafür die Schuld.

  12. Lieber Herr Bielefeld,

    ich finde es ganz großartig, wie besonnen und gelassen Sie auf die teilweise recht kreativen Polit-Statements – ‘Geburten-Dschihad’ etc – antworten und bedanke mich bei ‘den’ Wortspendern für ihre anregenden großartigen Gedanken, die ja fast allesamt auf genauestens recherchierten Daten und fundierten Kenntnissen zu beruhen scheinen. ‘Ganz schlechtes Kabarett’ söge man dazu in Österreich 🙂

    Was ich Ihnen aber wirklich gerne sagen möchte: Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige Männer, Frauen und Kinder, deren Glaubensbekenntnis der Islam ist. Alle diese sind freundlich und höflich, manche sehr humorvoll, so dass es jede Menge zu Lachen gibt wenn wir uns treffen oder gegenseitig zum Essen einladen; manch eine und einer sehr gut gebildet, intellektuell, scharfsinnig, intelligent. Und für sie alle ist es vollkommen klar, dass sie in einer Demokratie leben und leben wollen und dass sie selbstverständlich Deutsch lernen müssen, wenn sie bei uns leben wollen.

    Es ist also immer nur eine Frage des ‘wie man sich begegnet’; und nicht eine Frage von Religions-Zugehörigkeit oder Herkunft. Das ‘Wie’ liegt allerdings nur in jedem einzelnen Menschen selbst.
    Das was ich in meinem Leben erfreulicherweise immer wieder erlebe: Alles ist möglich wenn man offen, ehrlich und freudvoll aufeinander zugeht und miteinander umgeht.

    Im Übrigen finde ich, ist das hier eh kein Polit-Blog zum Gscheideln sondern ein cooles unterhaltsames Namens-Lexikon! Nochmals ‘Danke!’ dafür, Herr Bielefeld! 🙂

  13. kurt sagt:

    An alle die angäblich sich so viel sorgen machen über die Demokratie, Christentum, etc. .. Und soviel Angst von Muslimen bzw. Scharia haben….
    Und diese ängste geben Sie raus in einer Nanens-lexikon etc… Oder ist diese Site eine getarnte Antisemiten Site?????
    Was wäre wenn, ganze Welt (Europe) muslimisch wäre? Oder umgekehrt?
    Naja es wäre s/w.

    Antworten zu ‚DreiFragezeichen‘, ‚Lola‘ und an alle muslime besser wisser….

    Alle Religionen sind friedlich und der Islam zählt auch dazu…

    Ihr sollt euch nicht über andere aufregen sondern lebt eure Religion so aus, wie es von euch tatsätzlich verlangt wird und bastelt nicht an eurem religion bzw. Update der bibel etc. Z.b. so hätte ich gern mein Glauben gelebt und so weiter…

    Naja ich denke ist angekommen….

  14. ipofanes sagt:

    „Reichhaltiger Vorrat muslimischer Namen“ ist ein bisschen komisch ausgedrückt. Als muslimisch würde ich die Namen bezeichnen, die im Umfeld des Korans und der islamischen Legenden stehen, die sind meist arabisch.

    Türken bedienen sich darüber hinaus noch häufig aus dem Vorrat seldschukischer, kurdischer, ottomanischer und persischer Namen. Das sind zwar auch Namen von Völkern mit mehrheitlich muslimischem Glauben. Aber als „muslimische Namen“ würde ich die nicht bezeichnen.

  15. PeterT. sagt:

    Werter Herr Wolfram Maria Schröckenfuchs.
    Meine Großeltern waren Nationalsozialisten, obwohl sie keinen einzigen Juden ermordet haben. Sie haben nicht einmal den Weltkrieg angezettelt. Sie haben nur geschwiegen und oft den rechten Arm gehoben.

  16. muslim sagt:

    man muss endlich von dem gedanken weg kommen die türkei wäre ein islamisches land.

    falsch , die türkei ist ein laizistischer staat , der name mohamed und viele andere namen wurden verboten und durften nur als mehmet usw. (türkisiert , arabisch war verboten) genutzt werden.

    eigentlich war kein land auf der erde so islam feindlich wie die türkei in ihrer anfangszeit. die folgen sind bis heute spürbar.

  17. James sagt:

    Mohammed ist aber nicht beliebtester Vorname in England. Es ist doch beliebtester Vorname in London aber im ganzen England ist Muhammad (beliebtester Nebenform in England) 14ter beliebtesten Vorname.

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