Barbara

Weiblicher Vorname

Der Mädchenname Barbara wurde von 1940 bis 1970 häufig vergeben. Von 2006 bis 2018 wurde Barbara in Deutschland nur ungefähr 570 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Barbara auf Platz 1.450 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Barbara

Herkunft und Bedeutung

Der Name Barbara stammt aus dem Lateinischen beziehungsweise Griechischen. barbarus (lateinisch) beziehungsweise bárbaros (griechisch) bedeutet „fremd“ oder „ausländisch“. Barbara war eigentlich ein Beiname für Nichtgriechen.

Namenstag

Der katholische Namenstag wird am 4. Dezember gefeiert. Am Barbara-Tag holt man sich traditionell Zweige von Obstbäumen oder Forsythien ins Haus, die blühen sollen, wenn der Weihnachtsmann beziehungsweise das Christkind kommt.

Varianten

  • Bärbel (deutsche Kurzform)
  • Barbi, Barbe (internationale Kurzformen)
  • Barbra (englisch)
  • Warwara (russisch)
  • Borbála (ungarisch)
  • Barbro (schwedisch)

Namensprofil

der Vorname Barbara mit Bedeutung und Onogramm

51 Gedanken zu „Barbara“

  1. Ich war von Anfang an eine Barbara und wehe man nannte mich irgendwie anders. Spätestens mit 14 Jahren wurde ich energischer, wenn es darum ging, auf meinen richtigen Rufnamen zu bestehen. Auf Spitznamen hörte ich grundsätzlich nicht. Es gab auch deshalb nur wenige Versuche meinen schönen Namen zu verunstalten. Meine Eltern nannten mich so, weil im Ruhrgebiet die Heilige Barbara auch die Schutzgöttin der Bergleute ist. Wir hatten Bergleute in der Familie. Geben einen die Eltern nicht nur einen Vornamen, sondern auch das seelische Rüstzeug mit auf den Weg, ist der Name gehobenen Hauptes zu tragen. Alle, die das nicht nachempfinden können waren und sind in dieser Welt nicht gut unterwegs und müssen mehr oder weniger unter ihrem Namen leiden. Schade. Zumindest ist das meine Meinung.

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  2. Ich wurde von meinen Eltern und meinen Mitschülern durchwegs immer Barbara genannt. Das änderte sich als ich ins Internat kam und mich plötzlich automatisch alle Babsi nannten. Ich fand das damals nicht schlimm, aber sehr ungewohnt. Mittlerweile hab ich mich sehr daran gewöhnt und ich kann schon am Ruf nach mir erkennen ob es jemand ist den ich schon lange kenne. =D
    Was ich auch gerne mag ist Babs, weil sich dass ein wenig frech anhört.

    Mich hat mein Name nie gestört obwohl er in der Kombi mit Maria doch ein wenig altmodisch klingt (Maria hab ich darum immer weggelassen^^).
    Was mich nur immer immer lustig finde ist, dass meine Eltern mir einen Namen gegeben haben der die Fremde/die Wilde bedeutet und sich immer noch über mich wundern wenn ich wieder etwas verrücktes mache. xD

    Liebe Grüße, Barbara (26)

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  3. Ich heiße gerne Bärbel. Aber getauft wurde ich auf Barbara, weil der katholische Geistliche es so wollte. Auch diesen Namen finde ich gut. Mein Großvater verunglückte in einer Zeche tödlich. Die hl.Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute.

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    • Auch ich heisse gerne Barbara – obwohl ich meinen Namen als Kindheit nicht wirklich so toll fand ;-). Es gibt einen schöne Brauch am Namenstag – 4.12.2019 – der Barbarazweig – diesen haben meine Eltern immer zelebriert. Meist stelle ich mich nicht mit Barbara vor sondern mit Babs. Wurde früher aber auch Babsi, Pepsi, Barbie, Bärbeli (schweizerdeutsch) oder Baba genannt.

  4. Ich bin Jahrgang 68 und mittlerweile mag ich meinen Namen sehr. In der Grundschule wurde ich von allen Babsi gerufen, mein Klassenlehrer nannte mich Barbara mit der Betonung auf der 2 Silbe wenn er mich ärgern wollte da er wusste das ich es nicht mochte. Wenn ich heute mal ehemalige Klassenkameraden treffe und sie mich dann Babsi nennen hat das was Nostalgisches. Meine Eltern haben sehr viel Wert darauf gelegt dass ich eine Barbara bin. Der Einzige der mich Bärbel nennen durfte war ein väterlicher Freund meines Vaters. Das war dann fatal als ich von ihm mal zu Weihnachten Briefpapier geschenkt bekam mit eingeprägtem Namen. Wir hatten es ihm nie gesagt.
    Dann hatte ich mal vor einigen Jahren wegen eines Ferienhauses nach Rügen telefoniert, hatte einen echt alten Mann an der Strippe. Als er mich nach meinem Namen fragte und ich ihm Barbara sagte meinte er: Na bei dem Namer wäre ich aber auch nicht mehr die Jüngste. Ich war empört, hätte ihn durch die Telefonleitung ziehen können. Letztes Jahr war ich auf einer Hochzeit und bei mir am Tisch saß eine Mädel von Anfang 20 und sie hieß auch Barbara. Echt selten in dem Alter aber ich fand das richtig toll. Sie meine mittlerweile würde sie ihren Namen auch sehr mögen…..

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  5. My mother selected my name in 1956 when it was one of the Top Ten names in America. Her intention was that I would have the nickname Babs, but that never happened. The name has worked well for me. I love to travel and I have lived overseas. The root of the name, foreigner, has always been my private joke. When this name becomes popular again in America, I will know that I am truly an old woman.

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