Beliebte Vornamen Namenslexikon Mechthild

 

Mechthild

Weiblicher Vorname

Der Vorname Mechthild war seit 1890 nie unter den hundert häufigsten weiblichen Vornamen. Im Mittelalter gehörte Mechthild dagegen zu den häufigste Vornamen in Deutschland.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Mechthild

Herkunft und Bedeutung

Mechthild ist ein alter deutscher Vorname, der von Mathilde abgeleitet wurde. Aus dem Althochdeutschen hergeleitet bedeuten die Namensbestandteile von Mechthild „Macht“ und „Kampf“.

Namenstag

Der katholische Namenstag wird am 15. August gefeiert zu Ehren von Mechthild von Magdeburg, die im 13. Jahrhundert lebte.


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35 Gedanken zu „Mechthild“

  1. Mir (Jahrgang 64 und mit „h“) geht es ganz genauso wie vielen hier- als Kind hab ich meine Mutter gehasst für meinen Namen. Und wenn ich gefragt wurde, hab ich gesagt: Monika heiß ich…puh, bin ich heute froh, nicht Monika zu heißen! Genannt wurde auch ich Mecki, dachte auch an den Comic Igel, fand ich aber nicht schlimm. Ein Freund sagte immer Mushild zu mir, er durfte das. Ich bin 56 und hab in meinem Leben bisher nur 4 andere Mechthilds kennengelernt.

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  2. Meinen Namen Mechtild (ohne H) habe ich (in den 60ern geboren) erhalten, weil mein Vater wollte, dass eine seiner Töchter den Namen seiner geliebten Ehefrau (Mechtildis) erhält. Die Schreibweise ohne H ist die latinisierte Form und macht einem in der Tat oft Probleme (besonders wenn es um die E-Mail-Adresse geht), weil die allermeisten nicht genau hinsehen und ein H einbauen. Der Name ist selten und meist nur im Münsterländischen, meine Heimat und weiter nördlich verbreitet . Ich habe ich mich mit diesem altbacken klingenden Namen nicht wirklich anfreunden können, aber die Bedeutung „mächtige Kämpferin“ ist schön und die Tatsache, dass er selten ist auch. Insofern habe ich mit diesem Namen meine Frieden gemacht. Meine Familie und Freunde nennen mich Mecki und das gefällt mir gut 🙂

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  3. Ohne „h“hinter dem „t“, dafür noch ein „e“ am Ende.
    Jahrgang 62, Raum Aachen / Heinsberg…
    Was soll ich sagen? Ja, ist schon besonders dieser Name. Und bedeutet bei jedem neuen Kennenlernen die Notwendigkeit, den eigenen Namen mehrfach zu wiederholen. Doch in welcher Gruppe auch immer ich mich aufhalte, es gibt kaum jemanden, der sich diesen Namen nicht merkt. (zumindest in der „Grundform“ = Mecht(h)tild).
    Auch ich hieß Mecki, später auch Mechti.
    Heute bin ich einfach nur sehr zufrieden diesen seltenen Vornamen zu tragen.

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  4. Bin Jahrgang 57 und schreibe mich ohne h nach dem t. Kenne viele mit diesem Namen, alle ähnlich alt. Komme aus dem Münsterland in meiner Schulzeit gab es Elisabeth, Mathilde, Hildegard, Bernhardine … alles war ganz normal. Der Name passt zu mir.

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  5. Mechthild – früher (Jahrgang 1960) habe ich mich geschämt wenn ich meinen Vornamen nennen musste. Heute finde ich ihn grandios.
    Besonders – mit einer wunderbaren Bedeutung die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht. Mama Papa ich danke euch.
    Auch mein Spitzname ist Mecki bzw. Melli.

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  6. Hallo, ich heisse Mechthild, Jahrgang 1963, geb. im Münsterland. Mein Vater wollte dass ich so heisse wie seine geliebte Frau Mechtild, meiner Mutter gefiel die Interpretation und Wortbedeutung für ihr Kind. (Ich kam 8 Wochen zu früh auf die Welt.) Um mich zu unterscheiden von meiner Mutter, habe ich mich auf der weiterführenden Schule fürs h hinterm t entschieden. Problematisch bleibt das starke Gefühl für meine Individualität kämpfen zu müssen. Die Namensgleichheit fühlte sich in der Kindheit lustig an. Da hiess ich dann Mecki. In der Jugend starke Auseinandersetzungen mit der hl. Mechthild. Die althochdeutsche Interpretation erfüllt mich mit Stolz und Vitalität. Ich möchte schon lange nicht mehr Mecki heissen, sondern Mechthild. Leider fremdeln viele bei den Namen, viele Menschen ausserhalb von Nord- und Westdeutschland wandeln ihn ab und stolpern über den ch Laut mit dem t und dem h. Gern hätte ich von der Klangfarbe Pia geheissen, da knackiger, frecher, spielerischer und frischer. Mechthild klingt bodenständig, schwer, kontinuierlich, verbindlich. Meine Eltern verstehen meine Auseinandersetzung mit dem Namen bis heute nicht. In meiner Jahrgangsstufe gab es in allen Klassen, auf allen Schulen, drei bis vier Mechthilds. Das war gut. Ich nähere mich im Alter dem Namen an.

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