Gerhard

Männlicher Vorname

Gerhard war zwischen 1917 und 1950 ein sehr häufig vergebener Jungenname. Von 2006 bis 2018 wurde der Name Gerhard in Deutschland nur ungefähr 120 Mal als erster Vorname vergeben und steht damit auf Platz 3.860 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Gerhard Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Gerhard

Herkunft und Bedeutung

Der Name Gerhard stammt aus dem Althochdeutschen. Die Namensbestandteile ger und hard bedeuten „Speer“ und „fest“.

Namensprofil

der Vorname Gerhard mit Bedeutung und Onogramm

Varianten

  • Gerhardt, Gerhart (andere Schreibweisen)
  • Gerd, Gert, Gerdt (deutsche Kurzformen)
  • Gérard (französisch)
  • Gerard (englisch und niederländisch)
  • Gerardo (italienisch und spanisch)
  • Gaard (niederländisch)
  • Garrit, Gerit, Gerrit (niederdeutsche / friesische Kurzformen)
  • Garret, Gary (amerikanisch)
  • Jerad, Jerret, Jert, Jrades (rheinisch)

21 Gedanken zu „Gerhard“

  1. Hallo,

    also ich heiße auch Gerhard und bin 1980 geboren. In der Schule fühlte ich mich immer etwas komisch, weil ich an der ganzen Schule der einzige mit diesem Vornamen war.
    Je älter ich aber wurde, desto mehr lernte ich die Individualität schätzen die der Name in meinem Alter mit sich bringt.
    Ich finde auch schön, dass ich einen altgermanischen Vornamen trage, dessen Bedeutung je nach Lebenslage interpretiert werden kann und auch von meiner Frau sehr geschätzt wird!

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  2. Bin Jahrgang 46 und sehr stolz auf meinen Vornamen. Schade, daß nicht einmal unsere Beamten begreifen, daß dieses ein fries./norman. Name ist und auch in zwei Versionen (männl.weibl.) existiert. Die weibl. Form ist mit einem “R”.
    Im Altgermanisch ist: Ger – Speer und It – das Feuer.
    Charaktermäßig kommt es genau hin: bin sehr Wehrhaft, kämpferisch und ausdauernd in Allem.
    Man sagt ja nicht umsonst: Nomen est Omen………
    LG
    Frau Gerit Grahn (Autorin)

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  3. …hallo, in meinem Personalausweis steht “Gerhard Philipp”. Aber niemand nennt mich so. Sollte ich mal mit Gerhard angesprochen werden, habe ich immer das Gefühl, dass ich gar nicht gemeint bin…und reagiere gar nicht.
    Alle nennen mich “Gerd”. Es gibt schlimmeres als Gerd genannt zu werden…-)
    Mein zweiter Name würde mir trotzdem besser gefallen…!

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  4. Ich heiße Gerhard und habe meinen Namen immer gut gefunden. Ich bin von 1957. In der ersten Klasse waren wir Gerhards zu dritt. Ich bedaure, dass es den Namen kaum noch gibt und wünsche ihm eine Neubelebung. Nur, als der Schröder Bundeskanzler war, bekam der Stolz auf meinen Namen Flecken. Ich werde mal meine Kinder und Enkelkinder fragen, wie sie meinen Namen finden. Das wird bestimmt interessant.

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  5. Ich bin 1966 als Gerhard geboren und mir ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass schon seit ca. 40 Jahren diesen Vornamen nicht mehr gibt. Umso stolzer trage ich diesen Namen, vor allem dank Gerhard Müller (Bomber der Nation – jedoch immer Gerd genannt) und Gerhard Schröder (war um Welten besser als sein Vorgänger Helmut Kohl als Kanzler).
    Auch wenn der Name altmodisch und eigentlich für einen gebürtigen bayrischen Schwaben nicht üblich ist, so muss man sich nicht dafür schämen. Dass der Name zwischen 1910 und 1950 einer der beliebtesten in Deutschland war, spricht Bände

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