Intelligenter durch Zeichensprache

(ots) – Kinder, die als Baby eine Art Zeichensprache erlernen, haben laut US-amerikanischen Studien mit acht Jahren im Durchschnitt einen deutlich höheren Intelligenzquotienten. Wie die »Neue Apotheken Jllustrierte« im Heft vom 1. Februar 2006 berichtet, belegen die Untersuchungen aus den USA außerdem, dass diese Kinder schneller sprechen lernten und einen größeren Wortschatz im Vergleich zu Gleichaltrigen erwarben.

Zeichensprache sollen hörende Babys bereits ab dem zweiten Lebenshalbjahr erlernen können. Die Eltern untermalen wichtige Schlüsselwörter wie schlafen, essen oder trinken mit bestimmten Handzeichen – die Kinder merken sich diese Zeichen quasi nebenbei. Schon ein paar immer wiederkehrende Gesten sollen genügen, um sich mit dem Nachwuchs über Grundsätzliches zu verständigen.

Wie viele Gebärden man zum besseren Verstehen einführt und in welchem Tempo, sollte man den Fortschritten und dem Interesse des Kindes anpassen. Sinnvoll ist es dabei, Gesten der offiziellen deutschen Gebärdensprache zu verwenden, da sie Begriffe anschaulich darstellt und von vielen Menschen verstanden wird.

Angst im Blick

Schon Säuglinge können Bedrohungen erkennen

(ots) – Babys lesen bereits mit drei Monaten in Gesichtern und nutzen diese Informationen, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Wissenschaftlerinnen eines deutsch-amerikanischen Forscherteams fanden heraus, dass Säuglinge Gegenstände intensiver anschauten, wenn sie auf einem Foto gesehen hatten, dass ein Erwachsener diesen ängstlich betrachtete. Dies mache auch Sinn, so die Expertinnen, da es überlebenswichtig sei, Bedrohungen erkennen zu können.

Kleine Nasenbärchen

Bereits im Alter von zwei Tagen kennen Babys den Geruch der Mama

(ots) – Babys nehmen in ihren ersten Lebenstagen das Wichtigste mit der Nase wahr: Wo ist Mama und wo ist ihre Brust? Zielstrebig erschnüffeln sie schon beim ersten Kontakt die Milchquelle der Mutter – besonders sicher, wenn diese nicht kurz zuvor gewaschen wird. Das wiesen Wissenschaftler bei einem Test nach.

Auch eine Stilleinlage aus dem BH der Mutter erkannten Säuglinge in einer Studie sicher am Geruch. “Schon nach zwei Tagen unterscheidet ein Baby seine Mutter von fremden Frauen”, bestätigt Dr. Benoist Schaal, Leiter des Europäischen Zentrums für Geruchs- und Geschmackswissenschaften in Dijon, Frankreich, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Dass Liebe durch die Nase geht, gilt übrigens auch für Mütter: Lässt man sie an getragenen Strampelanzügen schnüffeln, erschnuppern sie zielstrebig ihr eigenes Kind. Über den Geruch knüpfen Mutter und Kind ein inneres Band. Kein Wunder, dass Babys besser schlafen, wenn man ihnen ein T-Shirt der Mama ins Bettchen legt – auch wenn es für diese beruhigende Wirkung noch keinen wissenschaftlichen Beweis gibt.