Detlef

Detlef ist ein männlicher Vorname.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Detlef

Detlef (auch in der Schreibweise Detlev) war als Jungenname zwischen 1940 und 1965 besonders beliebt. Der Name Detlef wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 nur ungefähr 10 Mal als erster Vorname vergeben.

Herkunft und Bedeutung

Detlef ist die niederdeutsche Form des Namens Dietleib. Die germanischen Namensbestandteile sind diot (bedeutet „Volk“) und leiba (bedeutet „Erbe“). Eine Kurzform lautet Delf. In Dänemark kennt man die Variante Tjelle.

39 Gedanken zu „Detlef“

  1. Das Problem das ich mit meinem Namen habe ist eher internationaler Art
    Im Ausland fällt den Meisten die Aussprache schwer..
    Das schlimmste Erlebniss war in Holland als ich dort neuen Bekannten meinen Namen sagte fingen Alle an zu lachen warum ? Sie verstanden Dead Life was totes Leben bedeutet ..
    Was im Rückblick nicht einer gewissen Wahrheit entbehrt ,troztdem sind wir aber Freunde geworden.
    Meine philippinische Familie spricht Detlev Ditlev aus da das englische E wie I klingt .
    Mit meinem Namen hat man es im Ausland schwer.

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  2. Auch ich falle in dieses Zeitraster (1961), hatte in der Schule auch schwer zu kämpfen, von wegen schwul. Ganz übel war, das ich mit Nachnamen Kuhl heiße. Aber als Bonney M. dann mit Ihrem Lied Daddy Cool rauskam, da war ich auf einmal der King der Stadt. Heute nennen mich meine Freunde einfach nur Det und ich bin auch froh mit meinem Namen! ;D

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    • Die den Namen Detlef mit Schwung in Verbindung bringen outen sich in dem Moment selbst. Das mit dem Schwung kommt aus einem Theaterstück in dem der einzig heterosexuelle Detlef war. Aber da die Homosexuellen ihn in einem langgezogenen Detlef riefen entstand der Irrglauben. Wenn mich jemand ärgern wollte sagte ich finde ich toll das Du/ihr euch dazu bekennt.

  3. Nicht Bond habe immer die Betonung auf Detlef mein Vornamen gelegt wie Bond meine Freunde haben immer darüber lachen können. Ehling Detlef Ehling

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  4. Ich heiße auch „Detlef“ und kann mit meinem Namen gut leben. Die Bedeutung „Sohn des Volkes“ gefällt mir.

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  5. Zu meiner Kinderzeit Anfang/Mitte der 60-er sah die Standartfamilie so aus: Gisela und Karl-Heinz haben eine Simone und einen Detlef.

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  6. ich bin 70 geboren und wurde ständig mit dem lied, von ixi, detlef geh doch mich auf den strich, konfrontiert. watn glück … mein nachname ist otto, welcher schon eh, je mein rufname war … kurioser weise sogar unter verwandten. heute habe ich mich mit detlef abgefunden. beliebte spitznamen sind jetzt deta und ottone.

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  7. Ich bin 1967 mit Detlef geboren und wurde viel in der Schule blöd angesprochen oder Witze darüber gemacht. Auch später in der Arbeit wurden Witze über Detlef gemacht ( auch wenn sie nicht wusste wie ich heiße). Ich hasse diesen Namen und komme heute noch nicht damit zurecht. Auch mit dem Spitznamen Leffti wie mich manche nannten war auch nicht gerade besser.

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  8. Jg 1957
    Detlev war in meiner Kindheit/Jugend ein Makel, weil es für schwul stand. Hinzu kam, dass mein zweiter Vorname Erich (vorne Er, hinten ich) das noch schlimmer machte. In England wurde ich als Jugendlicher dann verlacht, weil es Detleys Teabags gab.
    Mit den Jahren habe ich es zunächst gelernt zu ertragen, heute ist mir das egal, weil es auch kein echtes Thema mehr ist. Schwul ist normal geworden und ich bin längst selbstbewußt genug, um damit zu leben. Aber als Kind war es traumatisch.

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