Ursula

Weiblicher Vorname

Zwischen 1920 und 1950 gehörte Ursula in Deutschland zu den häufigsten Vornamen und nahm in den 1920er Jahren meistens den Spitzenplatz ein.

In den letzten Jahren war Ursula der am häufigsten vergebene Mädchenname mit dem Anfangsbuchstaben U.

Ursula Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Ursula

Herkunft und Bedeutung

Aus dem Lateinischen. Ursula lässt sich mit „kleine Bärin“ übersetzen.

Varianten

Namenstag

Das Fest der heiligen Ursula wird am 21. Oktober gefeiert, besonders in Köln.

Namensprofil

der Vorname Ursula mit Bedeutung und Onogramm

53 Gedanken zu „Ursula“

  1. Getauft wurde ich auf Ursel und das mochte ich wegen der gutturalen Aussprache nie. Zudem wuchs ich im spanisch sprachigen Raum auf, wo man ihn nicht aussprechen konnte. Schon als Kind änderte ich ihn daher auf Ursula, was in Spanisch und Französisch sehr schön klingt. Verwandte, die mich nur unter Ursel kannten, gewöhnten sich um auf Ulla, geht für mich auch. Inzwischen bin ich 72 und mit “Ursula” hoch zufrieden. Auch ich wurde nach dem 1944 verbreiteten Lied benannt, doch leider nur einer Kurzform. Einen zweiten Vornamen gab man mir leider nicht. Vielleicht sollten alle Kinder zwei erhalten, damit sie später eine Wahl haben.
    Grüße von Ursula/Ulla

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  2. Hallo,

    Ich bin Jahrgang 1961,auch ich fand den Namen nie schön.
    Mich nennen alle Uschi,das gefällt mir.
    Mittlerweile habe ich mich an den Namen natürlich gewöhnt,und er ist ok.Meine Patentante hies auch Ursula. Heute sage ich mir,es gibt wesentlich hässlichere Namen.
    Schlimmm sind doch die vielen neuen Modenamem. Ursula hat doch eine sehr schöne Bedeutung bzw Übersetzung. DER KLEINE BÄR.

    Gruß an alle Ursula’s

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    • Finde ich auch, alle diese Kevins und Dennis,Darlene u.a. finde ich echt schrottig, da bleibe ich doch lieber bei Ursula.

      Die heutigen Eltern wissen ja gar nicht was sie ihren Kindern mit den ausgefallensten Namen antun.

  3. Mein Name ‘Ursula’ gefaellt mir sehr gut, da er in dem Umfeld, in dem ich lebe und arbeite, aeusserst selten ist. Ich lebe in Bruessel, wo ich bei einer internationalen Organisation beschaeftigt bin, bei der nun wirklich niemand ausser mir ‘Ursula’ heisst, waehrend ich allein in meinem engeren Umfeld mit mehreren ‘Katharinen’ – einmal in der franzoesischen, Catherine, einmal in der italienischen, Caterina, einmal in der niederlaendischen, Katharine, Version – zusammen arbeite. Letzteres fuehrt manchmal zu Verwechslungen und somit profitiere ich tatsaechlich von der Exklusivitaet des Namens. Meine Freunde und einige Kollegen nennen mich ‘Uschi’, was dann nochmals ein bisschen exklusiver und vertrauter ist, obwohl ich ‘Uschi’ weniger schoen finde und es eher zu einer sehr jungen Frau passt. (Bin jetzt 53!) Meine Familie nennt mich dagegen ‘Ulla’, wogegen ich nichts habe, denn ich mag die Dichterin Ulla Hahn, aber schoen finde ich Ulla auch nicht. Allerdings kaeme mir nie in den Sinn, den Namen und die Spitznamen zu wechseln, da letztere tatsaechlich mittlerweile eng mit meiner ureigenen Identitaet verwoben sind.

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  4. Auch ich bin eher eine junge Ursula, bin gerade 30 Jahre alt geworden. Meine Brüder und ich habe alle eher traditionelle Namen, Ursula ist aber wohl der ungewöhnlichste. Ich wurde nie gehänselt oder gemobbt wegen dem Namen. Als Tennie hätte ich wohl auch lieber anders geheissen, jedoch habe ich mir nie ernsthaft überlegt, meinen zweiten Vorname zu benutzen. Heute mag ich meinen Namen und werde mit der in der Schweiz üblichen Kurzform “Ursi” gerufen. Das einzige, dass teilweise etwas störend ist, sind Situationen, in denen mich mein Gegenüber nur vom Namen her kennt und mich das erste mal sieht. Bspw. wenn ich beruflich mit jemandem Kontakt per Mail oder Telefon habe und die Person dann persönlich treffe und sie total von meinem Alter überrascht sind.

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  5. Mir hat mein Name Ursula immer gefallen. Zu Hause werde ich Uschi gerufen und auf der Arbeit Ulla. Zu meiner Zeit (Jahrgang 1959)war der Name absolut hipp; in meiner Klasse gab es noch 3 Ursulas. Da hatten die Lehrer ganz schön mit zu kämpfen. Gelöst haben wir das über die Spitznamen Ulla, Uschi, Ursel und Ursula. Wenn mich jemand ärgern wollte, nannte er mich Trautchen, das fand ich dann schlimm.
    Mir hat auch immer die Übersetzung aus dem Lateinischen gefallen. Heute ist der Name etwas ganz Besonderes und ich bin stolz drauf.

    Grüße an alle Ursulas

    p.s. Die alten Namen sind wieder im Kommen.

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  6. auch ich heiße Ursula. Meine Eltern haben immer darauf geachtet, dass der Name nicht verkürzt wird. Erst als ich meinen Mann kennengelernt habe, wurde daraus Ulla. Heute macht es nun die halbe Familie. Allerdings, finde ich Ursula schöner. Meine Mutter betonte diesen Namen so schön.

    Ich selbst finde Ursula nicht wirklich schön. Mittlerweile bin ich 56 Jahre alt und daran gewöhnt. Die Bedeutung ist schön, ich lebe in Köln, es ist in Ordnung.

    Meine Oma hieß Emma und es gibt nun sehr viele Leute die diesen Namen toll finden. Gruselig. Frieda hieß meine Patentante und nun hörte ich im Kindergarten Greta.

    Dagegen ist Ursula ein richtiger HIT.
    Es geht immer schlimmer……
    Liebe Grüße an die anderen

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  7. Ich war immer mit meinem Namen zufrieden. Im Jahrgang 1963 war ich die einzige Ursula in meiner Klasse. Ich war froh, nicht Martina oder Bettina zu heissen, wie die Hälfte meiner Klasse.
    Meine Mutter hat erzählt, dass sie als Kind mal das Lied ‘Ich wünsch mir eine kleine Ursula’ gehört hat, und seitdem wollte sie eine Ursula haben.
    Abkürzungen meines Namens habe ich immer gehasst: Ursel klingt mir zu bayerisch, Uschi klingt für mich gewöhnlich, höchstens Ulla wäre ok. Aber mich hat eigentlich immer jeder Ursula genannt.
    Ich lebe seit vielen Jahren in London, und die englische Aussprache von Ursula mag ich nicht. Aber trotzdem würde ich meinen Namen nicht ändern wollen. Obwohl es Ursula auch im englischsprachigen Raum gibt, muss ich meinen Namen immer buchstabieren. Eine Krankenschwester hat mal eine positive Bemerkung über meinen Namen gemacht, dass er so schön, aber so selten sei in England.
    Freunde haben ihre Tochter in den 90er Jahren nach ihrer Patentante Ursula genannt – da war der Name natürlich ganz aus der Mode, was in meinen Augen der Namensgebung immer etwas besonders edles verleit. Ich bin sicher, Ursula wird wieder in Mode kommen.

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  8. Ich heiße ebenfalls Ursula und bin 1981 iM Westen von Polen geboren . Meine Mutter gab mir den Namen , da ihre patentante ebenfalls Ursula hieSs und sie sehr herzlich war und eine charmante persönlichkeit.obendrein.
    1982 wanderte meine Mutter mit mir nach Deutschland aus und kurz nachdem sie meinen (Stief)vater kennenlernte, wurde aus Ursula, Uschi.

    Die Grundschulzeit war der Horror mit dem Namen Uschi…da sich ja nichts drauf reimt 😉 gehänSel war an der Tagesordnung. Der Zweitname ReGina, half mir da auch nicht weiter, so war ich ReGina Regenbogen.

    Das Ganze flachte ab in der Weiterführenden Schule. Irgendwann sagt das Ego ja auch: lass‘ es Dir nicht gefallen.

    Die ANgst, gehänselt zu werden aufgrund des Namens, war immer da und bleibt bis heute.

    Allerdings gehe ich damit mittlerweile lockerer um. Letzlich ist es nur ein Name.

    Heute sag‘ ich mir, dass mich Die wenigsten so schnell nicht Vergessen werden, wenn ich mich mit „Uschi“ vorstelle 😉 Die Frage: „so heisst Du wirklich?“ folgt in Kürze!

    Ich bin der festen Überzeugung, dass der Name seine Renaissance erlebt!

    Liebste Grüße an alLe Uschi‘ s 🙂
     

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  9. Ursula ist ein sehr wohlklingender Name. Gut ausgesprochen liegt wunderbare Musik darin. Ursula hat auch eine schöne Bedeutung. Die kleine Bärin, assoziiert mit stark und gut, warm und knuddelig, lustig und verspielt. Weil es einer der schönsten Namen ist, wurde er so oft vergeben. Was so häufig ist, wird irgendwann als gewöhnlich empfunden. Dass der Name danach selten wurde hat dann dazu geführt, dass man mit Ursula eine Person mit Geburtsjahr zwischen 1920 und 1960 verbindet. Und da Alter in unserer Gesellschaft nicht unbedingt geschätzt wird, man denkt da an altmodisch, altbacken – finden manche den Namen nicht mehr schön. Aber auch das wird sich wieder ändern. – Mir gefällt mein Name sehr gut und ich trage ihn seit über 60 Jahren mit Freude.

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  10. mein Name ist auch Ursula bin1939 geboren habe mein name als Kind gehasst aber mit den Jahren habe ich ihn angenommen fühl mich wohl damit bin heute 80 Jahre alt namen sind sowie so nicht im Leben das wichtigste .

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